Christian Merli feiert im polnischen Limanowa den Gesamtsieg
Bei den Tourenwagen kann Lokalmatador Grzegorz Rozalski den vollen Erfolg verbuchen
Photos by Lp Rallye13
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Gesamtergebnis Limanowa – EHC
Gesamtergebnis Limanowa – GSMP 1
Gesamtergebnis Limanowa – GSMP 2
Bei wunderschönem Wetter ging in diesem Jahr der Bergeuropameisterschaftslauf im polnischen Limanowa über die Bühne. Damit kamen zahlreiche Fans an die über 5km lange und bekannt anspruchsvolle Strecke. Und diese wurden mit hochklassigen Motorsport unterhalten. Trotz zahlreicher Unterbrechungen und Zwischenfälle, welche aber zum Glück glimpflich verliefen, konnten an beiden Tagen alle geplanten Läufe erfolgreich abgewickelt werden.
Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich mit einer herausragenden Performance der Italiener Christian Merli (Titelbild) durchsetzen. Am Steuer seines Nova NP 01-2 C Cosworth konnte er sich in den Rennläufen nochmals entscheidend steigern und sich schlussendlich den vollen Erfolg in Limanowa an die Fahnen heften. Vor allem in Rennlauf 1 konnte er dabei mit einer mehr als beeindruckenden Zeit für großes Aufsehen sorgen. Auf dem zweiten Gesamtrang kam nach einem spannenden Kampf der Spanier Joseba Iraola Lanzagorta (Foto) in die Wertung, welcher mit seinem Nova NP 01-2 C Honda Turbo eine mehr als eindrucksvolle Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise mehr als famose Zeiten auf der über 5km langen Strecke realisieren, was schlussendlich mit diesem großartigen Erfolg belohnt wurde. Das Podium komplettierte mit gerade einmal 0,3sec. (!) Rückstand nach zwei gewerteten Rennläufen der Franzose Kevin Petit, der mit seinem Nova NP 01-2 C Honda Turbo ebenfalls zu glänzen vermochte. Mit einer famosen Vorstellung konnte er sich auf dieser anspruchsvollen Strecke im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern, womit für ihn am Ende ein weiteres Topergebnis in dieser Saison zu Buche stand.
Rang Vier Gesamt sicherte sich die italienische Berglegende Fausto Bormolini (Foto), der mit seinem Reynard K02 Cosworth F3000 eine herausragende Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich mit dem einmalig klingenden Boliden in den Rennläufen mehr als eindrucksvoll in Szene setzen, was schlussendlich mit diesem famosen Ergebnis belohnt wurde. Zudem konnte er sich den Sieg in der Proto Klasse 2 einmal mehr an die Fahnen heften. Die Top5 in der Categorie 2 bei den offenen Rennboliden komplettierte sein italienischer Landsmann und Teamkollege Renzo Napione, der mit seinem spektakulären Reynard 01L Cosworth F3000 eine tadellose Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich mit einer famosen Vorstellung exzellent in Szene setzen und die weiteren Konkurrenten erfolgreich auf Distanz halten. Zudem stand in Limanowa der mehr als eindrucksvolle zweite Rang in der Proto Klasse 2 für ihn zu Buche. Rang Sechs sicherte sich mit gerade einmal 0,63sec. (!) Rückstand nach zwei gewerteten Rennläufen der Tscheche David Dedek, der mit seinem Norma M20FC Honda eine großartige Leistung ablieferte. Auf der anspruchsvollen Strecke konnte er mit mehr als beeindruckenden Zeiten in den Rennläufen überzeugen, was am Ende auch mit dem vollen Erfolg in der Proto Klasse 4 belohnt wurde.
Dahinter ging Platz Sieben in der Categorie 2 an seinen tschechischen Landsmann Lukas Studeny, der in Limanowa mit einer großartigen Leistung zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er mit seinem Ligier JS51 Honda mit exzellenten Zeiten für großes Aufsehen sorgen, was am Ende mit dem herausragenden zweiten Rang in der Proto Klasse 4 belohnt wurde. Die Top8 komplettierte am Ende des Wochenendes der tschechische Routinier Karel Berger (Foto), der mit seinem Osella PA21 JrB Suzuki eine famose Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise für Furore sorgen und sich am Ende auch als Sieger der Proto Klasse 3 feiern lassen. Leider einen Ausfall hinnehmen musste der Pole Gabriel Kubit, der im 1. Trainingslauf am Sonntagmorgen ein wenig zu viel riskierte. Bei einem Dreher gegen die Leitplanken wurde der ADR 3 Honda an der Aufhängung in Mitleidenschaft gezogen, weshalb man vorzeitig den Boliden in den Hänger verladen musste.
Spannend verlief die Entscheidung bei den Tourenwagen, wo am Ende der polnische Lokalmatador Grzegorz Rozalski (Foto) den obersten Platz am Podium für sich beanspruchte. Am Steuer seines Mitsubishi Lancer Evo 9 AMS konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern, was am Ende in Rennlauf 1 in einen neuen fulminanten Streckenrekord gipfelte. Dabei konnte er seine eigene Bestmarke aus dem Vorjahr um 0,8sec. (!) unterbieten und den Grundstein für den späteren Erfolg legen. Zudem stand auch Gesamt mit dem fünften Platz ein mehr als herausragendes Resultat zu Buche. Auf dem zweiten Platz kam Gesamt bei den Tourenwagen der Schweizer Ronnie Bratschi in die Wertung, welcher mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 7 RS eine ebenfalls famose Performance an diesem Wochenende ablieferte. Dabei begann für ihn das Rennwochenende in Limanowa nicht ideal, musste man doch bereits im 1. offiziellen Trainingslauf am Samstagmittag einen technisch bedingten Ausfall hinnehmen. Vor Ort schaffte man es aber den Boliden für den Renntag wieder einsatzbereit zu bekommen. Dort konnte er dann in Rennlauf 1 mit einer mehr als beeindruckenden Zeit überzeugen, wobei er nur knapp über der alten Bestmarke blieb. Das Podium komplettierte in Limanowa ein weiterer Pole mit Karol Krupa, der auch auf dieser über 5km langen Strecke mit einer beeindruckenden Leistung zu überzeugen vermochte. Am Steuer seines Skoda Fabia CT konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit seinem spektakulären Fahrstil die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern. Vor allem in Rennlauf 2 gelang ihm dann eine mehr als eindrucksvolle Zeit, womit er sich schlussendlich auch als Sieger bei den Pf Klasse 2 Boliden feiern lassen konnte.
Rang Vier Gesamt ging bei den Tourenwagen an den Schweizer Reto Meisel (Foto), welcher sich erstmals dieser anspruchsvollen Strecke stellte. Dabei konnte er mit seinem einmalig klingenden Mercedes SLK 340 Judd mit einer grandiosen Vorstellung überzeugen und in den Rennläufen mit eindrucksvollen Zeiten glänzen. Der Lohn war am Ende noch der letzte Platz am Podium in der stark besetzten Pf Klasse 1, womit er sich ein weiteres Topergebnis in dieser Saison an die Fahnen heften konnte. Die Top5 Gesamt bei den Tourenwagen komplettierte der Pole Sebastian Stec mit seinem brachialen Ford Fiesta Proto Evo, der mit seiner beherzten Fahrweise einmal mehr für großes Aufsehen sorgen konnte. Dabei konnte er mit mehr als eindrucksvollen Zeiten auf der über 5km langen Strecke überzeugen, wobei es dem Team gelang die technischen Probleme vom Samstag vor Ort erfolgreich zu lösen. Schlussendlich stand der vierte Rang in der Pf Klasse 1 für ihn zu Buche, wobei ihm auf das Podium gerade einmal 0,4sec. (!) nach zwei gewerteten Rennläufen fehlten. Rang Sechs ging Gesamt in Limanowa an den Nordmazedonier Igor Stefanovski, der mit seinem Ferrari 488 Challenge Evo eine weitere herausragende Vorstellung in dieser Saison ablieferte. Mit einer famosen Performance in den Rennläufen konnte er sich am Ende über den eindrucksvollen fünften Rang in der stark besetzten Pf Klasse 1 freuen. Damit konnte er für die Meisterschaft weitere wichtige Punkte realisieren.
Auf dem siebenten Platz kam am Ende des Wochenendes der famos agierende Italiener Antonino Migliuolo in die Wertung, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 eine ebenfalls grandiose Leistung ablieferte. Auf der anspruchsvollen Strecke konnte er mit seinem bekannt beherzten Fahrstil für großes Aufsehen sorgen, womit er sich schlussendlich erneut den Sieg in der Pf Klasse 3 an die Fahnen heften konnte. Damit stand ein weiterer voller Erfolg für ihn in dieser Saison zu Buche, weshalb er seine Führung in der Meisterschaft weiter ausbauen konnte. Die Top8 Gesamt bei den Tourenwagen komplettierte mit gerade einmal 0,3sec. (!) Rückstand der Kroate Domagoj Perekovic (Foto), der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 eine exzellente Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit einer famosen Vorstellung überzeugen und sich im Laufe des Wochenendes auf der bekannt anspruchsvollen Strecke immer weiter steigern. Der Lohn war schlussendlich der exzellente sechste Rang in der stark besetzten Pf Klasse 1, womit er sich ein weiteres Topergebnis in dieser Saison an die Fahnen heften konnte. Neunter wurde schlussendlich Gesamt bei den Tourenwagen der Tscheche Marek Rybnicek, der mit seinem Skoda Fabia R5 eine mehr als eindrucksvolle Leistung ablieferte. Mit einer beherzten Vorstellung konnte er auch die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern und zudem mit grandiosen Zeiten überzeugen. Somit konnte er sich den großartigen zweiten Rang in der Pf Klasse 3 an die Fahnen heften.
Die Top10 Gesamt komplettierte in Limanowa der Serbe Milovan Vesnic, der mit seinem Audi RS3 LMS TCR eine grandiose Vorstellung auf dieser anspruchsvollen Strecke ablieferte. Dabei konnte er in den Rennläufen mit exzellenten Zeiten überzeugen, was am Ende noch mit dem letzten Platz am Podium in der stark besetzten Pf Klasse 3 belohnt wurde. Rang 11 im Gesamtklassement sicherte sich in Limanowa der junge Kroate Matija Jurisic (Foto), der am Steuer seines Peugeot 308 TCR 1.6 auch auf dieser über 5km langen Strecke zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er mit großartigen Zeiten überzeugen und sich eindrucksvoll in Szene setzen, was am Ende des Wochenendes mit dem vollen Erfolg in der Pf Klasse 4 belohnt wurde. Zudem konnte er auch einen neuen Klassenrekord in Rennlauf 2 realisieren. Die Top12 komplettierte am Ende des Wochenendes der Ungar Norbert Nagy, der in einem spannenden Kampf knapp die Oberhand behielt. Mit seinem BMW E46 Turbo konnte er sich dabei herausragend in Szene setzen und mit famosen Zeiten überzeugen, was mit dem zweiten Rang in der Pf Klasse 4 belohnt wurde. Damit stand ein weiteres Topergebnis für ihn und seinem Team in diesem Jahr zu Buche.
Rang 13 sicherte sich Gesamt mit gerade einmal 0,14sec. (!) Rückstand der Tscheche Jiri Theimer (Foto), der mit seinem Peugeot 306 Maxi Turbo eine famose Leistung ablieferte. Auf der bekannt anspruchsvollen Strecke konnte er mit einer fehlerfreien Vorstellung überzeugen und sich am Ende auch noch den mehr als eindrucksvollen zweiten Rang in der Pf Klasse 2 an die Fahnen heften. Auf dem 14. Platz kam schlussendlich der Pole Maciej Hawro in die Wertung, der mit seinem Honda Integra Type R eine grandiose Performance ablieferte. Mit seinem spektakulären Fahrstil konnte er nicht nur die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern, sondern auch grandiose Zeiten realisieren. Damit konnte er sich auch als Sieger der Pf Klasse 5 in Limanowa feiern lassen. Die Top15 bei den Tourenwagen komplettierte sein polnischer Landsmann Maciej Serafin, der mit seinem Seat Leon Supercopa MK.2 eine exzellente Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit einer tollen Vorstellung überzeugen und sich schlussendlich über den tollen vierten Rang in der stark besetzten Pf Klasse 3 freuen.
Dahinter ging Platz 16 Gesamt an den Bulgaren Pavel Shenkov Georgiev, der mit seinem BMW E36 K24 erstmals in Limanowa an den Start ging. Auf der anspruchsvollen Strecke konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit exzellenten Zeiten überzeugen. Der Lohn war somit am Ende der mehr als beeindruckende dritte Rang in der Pf Klasse 4 gegen starke Konkurrenten. Auf Platz 17 kam schlussendlich bei den Tourenwagen der Pole Wojciech Bejgerowski in die Wertung, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 10 eine tadellose Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich bei seinem Heimrennen mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und sich schlussendlich über den letzten Platz am Podium in der Pf Klasse 2 freuen. Es folgte auf dem 18. Gesamtrang bei den Tourenwagen der Tscheche Jiri Osmera, der mit seinem Seat Leon Cupra TCR eine fehlerfreie Vorstellung auf dieser anspruchsvollen Strecke ablieferte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen und sich mit dem fünften Rang in der Pf Klasse 3 ein weiteres Topergebnis in dieser Saison an die Fahnen heften. Dahinter ging der 19. Platz Gesamt nach Spanien an Luis Antonio Penido Lopez (Foto), der mit seinem Renault Clio RS Cup Evo erstmals die über 5km lange Strecke in Angriff nahm. Dabei konnte er mit einer tollen Vorstellung überzeugen und sich schlussendlich den mehr als eindrucksvollen zweiten Rang in der Pf Klasse 5 an die Fahnen heften.
Die Top20 Gesamt bei den Tourenwagen komplettierte der Tscheche Lukas Müller, der mit seinem Skoda Octavia Cup 2 eine exzellente Vorstellung ablieferte. Auf der anspruchsvollen Strecke konnte er mit famosen Zeiten in den Rennläufen überzeugen, was noch mit dem letzten Platz am Podium in der Pf Klasse 5 belohnt wurde. Rang 21 sicherte sich in Limanowa sein tschechischer Landsmann Jindrich Pluhar (Foto), der mit seinem bewährten Nissan Sunny 2.0 GTI ebenfalls zu begeistern vermochte. Mit einer tadellosen Leistung konnte er sich den famosen vierten Rang in der Pf Klasse 5 an die Fahnen heften. Dahinter ging Platz 22 an seinen tschechischen Landsmann Kamil Grygar, der erstmals in Limanowa an den Start ging. Am Steuer seines Renault Clio R3 konnte er sich am Ende mit dem fünften Rang in der Pf Klasse 5 ein Topergebnis an die Fahnen heften. Auf dem 23. Rang Gesamt kam bei den Tourenwagen der Tscheche Michal Spilka mit seinem Skoda Octavia Cup 2 in die Wertung, der mit einer fehlerfreien Vorstellung sich den sechsten Platz in der Pf Klasse 5 an die Fahnen heften konnte. Und auf Platz 24 folgte noch der Pole Krzysztof Czaja, der mit seinem Nissan Sunny N-14 sich Rang Sechs in der Pf Klasse 3 sichern konnte.
Leider gab es auch einige Ausfälle bei den Tourenwagen zu verzeichnen, wovon auch der Pole Szymon Piekos betroffen war. Dieser musste bereits am Samstag seinen Mitsubishi Lancer Evo 8 vorzeitig abstellen und auf den Hänger verladen, nachdem ein kapitaler Turboschaden auftrat. Damit war für ihn das Heimrennen im Zuge der Berg Europameisterschaft leider vorzeitig zu Ende. Es folgte am Sonntagvormittag der Tscheche Lukas Keller mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9, dem ein technischer Defekt frühzeitig aus dem Rennen nahm. Damit blieb die famose Leistung in den Trainingsläufen in der Pf Klasse 3 leider unbelohnt. Und in Rennlauf 2 erwischte es auch noch den Polen Robert Slugocki (Foto), der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 10 im oberen Streckenabschnitt einen kapitalen Motorschaden hinnehmen musste. Damit stand nach einer herausragenden Leistung am Samstag leider ein Ausfall in Limanowa zu Buche.
Photos by Lp Rallye13
Last Updated on 2. September 2025 by Peter Schabernack










