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Int. Hill Climb

Jankov vrsok & Vrbno pod Pradedem 2022

Spektakuläre Rennen in der Slowakei sowie in Tschechien


Jankov vrsok Banovce (Slowakei)

Mit dem Bergklassiker Jankov vrsok in Banovce ging die Saison in der slowakischen Meisterschaft weiter. Mit dabei war auch wieder die polnische Bergmeisterschaft mit ihren spektakulären Boliden. Damit durften sich die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke über exzellenten Motorsport freuen. Auf der äußerst anspruchsvollen, knapp 4km langen Strecke mischten auch die Tourenwagenpiloten um den Gesamtsieg sehr erfolgreich mit.

Am ersten Renntag konnte der Pole Karol Krupa (Titelbild) einen beeindruckenden Sieg realisieren. Mit seinem brachialen Skoda Fabia CT Proto konnte er die weitere Konkurrenz erfolgreich auf Distanz halten und in Banovce einen seiner größten Erfolge im Bergrennsport realisieren. Auf Platz Zwei folgte schlussendlich Sebastian Dubaj Gasior (Foto) mit dem Mitsubishi Lancer Evo 9 AMS, dem nach zwei gewerteten Rennläufen knapp über 3sec. auf den Sieger fehlten. Nach einer längeren Rennpause zeigte er sich dennoch sehr zufrieden, wobei man auch mit einem Riss im Auspuffkrümmer haderte. Das Podium komplettierte der Slowake Martin Juhas, der mit seinem mächtigen Lola B02/50 F3000 eine tolle Performance ablieferte. Mit einer mehr als beherzten Leistung am Steuer dieses Boliden konnte er sich hervorragend in Szene setzen. Rang Vier ging Gesamt an Szymon Piekos im Mitsubishi Lancer Evo 9, der ebenfalls in Banovce zu überzeugen vermochte. Mit einer spektakulären Vorstellung konnte er sich ein spitzen Ergebnis am Samstag an die Fahnen heften. Die Top5 komplettierte der Slowake Michal Ziak, der mit seinem Skoda Fabia R5 eine ebenfalls exzellente Vorstellung ablieferte und dabei knapp den Polen Roman Baran im Mitsubishi Lancer Evo 8 auf Distanz halten konnte. Dahinter folgte auf Platz Sieben Gesamt sein Landsmann Sebastien Stec, der mit seinem Ford Fiesta Proto ein wenig mit der Strecke in Banovce haderte.

Der Sonntag brachte einen Umsturz im Gesamtklassement. Der Slowake Martin Juhas behielt mit seinem Lola B02/50 F3000 diesmal die Oberhand über die Tourenwagenpiloten. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er den Gesamtsieg beim Bergrennen Jankov vrsok realisieren. Auf dem zweiten Platz folgte wie schon am Samstag Sebastian Dubaj Gasior mit dem Mitsubishi Lancer Evo 9 AMS, der erneut zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich an diesem Tag den Tourenwagengesamtsieg in Banovce an die Fahnen heften. Das Podium komplettierte Szymon Piekos mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9, der sich an diesem Tag weiter zu steigern vermochte. Mit einer famosen Leistung stand am Ende des Tages ein grandioser Erfolg für ihn und sein Team zu Buche. Rang Vier Gesamt konnte sich der Pole Jedrzej Szczesniak mit dem Lamborghini Huracan ST sichern, der erstmals in Banovce an den Start ging und nach einem fehlerfreien Samstag am zweiten Tag nochmals ordentlich zulegen konnte. Damit konnte er auch die PF Klasse 1 für sich entscheiden. Die Top5 komplettierte erneut der Slowake Michal Ziak im Skoda Fabia R5, der erneut den Polen Roman Baran im Mitsubishi Lancer Evo 8 auf Distanz halten konnte. Pech hatte an diesem Tage der Gesamtsieger vom Samstag mit dem Polen Karol Krupa, der im 2. Rennlauf seinen Skoda Fabia CT Proto mit einem technischen Gebrechen abstellen musste. Nach der schnellsten Tourenwagenzeit in Lauf 1 war das natürlich umso bitterer. Aber auch Sebastien Stec (Foto) machte in Lauf 2 die Technik einen Strich durch die Rechnung, wobei er zumindest das Ziel mit seinem Ford Fiesta Proto erreichte.

Bei den Historischen feierte der einzige Vertreter aus Österreich mit dem Burgenländer Herbert Neubauer zwei Klassensiege. Am Steuer seines Lancia Delta Integrale konnte er sowohl am Samstag als auch am Sonntag die Historische Kategorie 4 für sich entscheiden. Gesamt stand an beiden Tagen der sechste Rang bei den Historischen zu Buche. Der Sieg ging jeweils an den Polen Marian Czapka (Foto) im Porsche 928S aus der Kategorie 3, der den Slowaken Frantisek Kmet im MTX 1-03 aus der Kategorie 5 erfolgreich auf Distanz halten konnte. Der dritte Rang ging an beiden Tagen an den Slowaken Marcel Benik im wunderschön vorbereiteten BMW 2002 ti aus der Kategorie 1 der Historischen Boliden.

Hier der Link zum Gesamtergebnis – Samstag

Hier der Link zum Gesamtergebnis – Sonntag


Vrbno pod Pradedem (Tschechien)

Spektakulär ging es auch im tschechischen Vrbno pod Pradedem zur Sache. Beim Lauf zur nationalen Bergmeisterschaft sowie zum Maverick Hillclimb Czech sorgten jedoch einige Ausfälle mit Unterbrechungen dafür, dass der Zeitplan am Samstag komplett über den Haufen geworfen werden musste. Der am Ende einzige Rennlauf musste Sonntags nachgeholt werden, ehe für das zweite Rennen insgesamt drei Rennläufe ausgetragen werden konnten. Davon kamen die schnellsten zwei in die Endwertung.

Im Kampf um den Gesamtsieg agierte der Tscheche Petr Trnka (Foto) in einer eigenen Liga. Mit seinem Norma M20FC Mugen konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise überzeugen. Der Lohn waren zwei beeindruckende Erfolge, wobei er auch den Streckenrekord mehrmals unterbieten konnte. Auf dem zweiten Gesamtrang folgte in beiden Rennen der Tscheche David Komarek mit dem spektakulären McLaren F1 Evo, der somit auch den Maverick Hillclimb Czech für sich entscheiden konnte. Zudem konnte er mit dem grünen Boliden ebenfalls unter seiner eigenen, alten Rekordmarke bleiben. Damit stellte er für Tourenwagen eine neue Bestzeit in Vrbno pod Pradedem auf. Das Podium komplettierte in beiden Rennen sein tschechischer Teamkollege Jiri Spalek, der ein neues Design an seinem Norma M20F Mitsubishi Turbo präsentierte. Zwar hatte er am Samstag noch mit technischen Problemen zu kämpfen, jedoch konnte man diese erfolgreich für die Rennen lösen. Damit konnte er in seine bislang exzellent verlaufende Saison um zwei weitere Topergebnisse ergänzen.

Rang Vier sicherte sich Gesamt in beiden Rennen Marek Rybnicek mit dem KTM X-Bow GTX, der mit einer ebenfalls starken Performance zu begeistern vermochte. Mit einer famosen Vorstellung am Steuer dieses spektakulären Boliden konnte er im Zuge der nationalen Meisterschaft die Tourenwagenwertung für sich entscheiden. Die Top5 komplettierte im ersten Rennen der Tscheche Zdenek Chudoba, der mit seinem Norma M20F Honda eine famose Leistung ablieferte und als schnellster 2l E2-SC Pilot zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er Karel Berger im Osella PA 21 JRB erfolgreich auf Distanz halten. Im zweiten Rennen konnte sich schlussendlich Josef Hlavinka den fünften Gesamtrang sichern und am Steuer seines Gloria C8F ein mehr als herausragendes Ergebnis erzielen. Rang Sechs ging erneut an Karel Berger im Osella PA 21 JRB noch vor der schnellen Tschechin Kristyna Fillova (Foto), die mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 9 auch in Vrbno pod Pradedem zu überzeugen vermochte.

Auch von den österreichischen Teilnehmern gibt es zum Teil gutes zu berichten. Thomas Schütz setzte dabei seine Siegesserie am Steuer seines VW Golf 1 GTI eindrucksvoll fort. Mit einer grandiosen Performance konnte er auch die Gruppe HA1-K Gesamt für sich entscheiden und im ersten Rennen sogar den zweiten Gesamtrang bei den Historischen erzielen. Ebenfalls wieder mit von der Partie war sein niederösterreichischer Landsmann Manfred Zöchling, der am Steuer seines VW Golf 1 GTI zu begeistern vermochte. Mit einer fehlerfreien Leistung konnte er sich jeweils den zweiten Rang sowohl in der 1,6l Klasse als auch Gesamt in der Gruppe HA1-K sichern. Bei den E1 Boliden konnte der Passauer Bergroutinier Helmut Maier (Foto) auch in Vrbno pod Pradedem überzeugen. Mit seinem legendären VW Spiess-Golf 16V konnte er sich ausgezeichnet in Szene setzen und in der 1600er Klasse in beiden Rennen Rang Zwei erzielen. In der Serienklasse S1 stellte sich erstmals der Niederösterreicher Rene Bruckner dieser Strecke in Tschechien. Mit einer soliden Vorstellung konnte er mit seinem VW Golf 3 zunächst den fünften Platz in der 2l Klasse erzielen, ehe es im zweiten Rennen sogar zum exzellenten vierten Rang reichte. Pech hatte leider sein Teamkollege Dominik Schwarzmaier, der mit seinem VW Polo GTI ein wenig zu viel riskierte. Dabei hatte er im 2. Trainingslauf am Samstag einen Überschlag zu verzeichnen, wobei der schwarze Bolide doch ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dominik selbst blieb zum Glück unverletzt.

Hier der Link zum Gesamtergebnis – Rennen 1

Hier der Link zum Gesamtergebnis – Rennen 2

Last Updated on 19. Juli 2022 by Peter Schabernack

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