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Int. Hill Climb

39° CdC Teurses Thereval / 26° Luzzi Sambucina 2022

Bergrennsport der Extraklasse in Frankreich und Italien
Damien Chamberod und Simone Faggioli feiern die Gesamtsiege

Titelbild by ACI Sport


39° CdC Teurses Thereval (Frankreich)

Der vierte Lauf zur französischen Bergmeisterschaft bot erneut Spannung bis zur letzten Sekunde. Dazu trug jedoch auch das Wetter entscheidend dazu bei, denn nach einem völlig trockenen Trainingstag kam am Sonntag der angekündigte Regen. Jedoch nur kurz, aber äußerst intensiv. Am Nachmittag war die Strecke bereits wieder trocken, womit in den Rennläufen 3 und 4 die schnellsten Zeiten gefahren wurden.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich schlussendlich Damien Chamberod (Foto) wie schon in Abreschviller durchsetzen. Damit feierte er mit seinem Norma M20FC Honda Turbo seinen zweiten vollen Erfolg in diesem Jahr. Mit einer großartigen Performance vermochte er sich dabei herausragend in Szene zu setzen, wobei er im 4. Rennlauf bis auf 0,5sec. an den bestehenden Streckenrekord herankam. Mit einem Rückstand von knapp 1sec. ging der zweite Gesamtrang an Billy Ritchen im Nova NP 01-2 Judd, der eine weitere beeindruckende Leistung mit diesem Boliden ablieferte. Dabei vermochte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter zu steigern, womit schlussendlich dieses eindrucksvolle Ergebnis für ihn zu Buche stand. Das Podium komplettierte mit einer hervorragenden Vorstellung Anthony Le Beller bei seinem erst zweiten Rennen mit dem Norma M20FC Honda Turbo. Mit einer spektakulären Leistung konnte er mit beeindruckenden Zeiten überzeugen und bei seinem ersten Heimrennen im Zuge der französischen Meisterschaft gleich für Furore sorgen.

Rang Vier im Gesamtklassement sicherte sich Kevin Petit (Foto) im mächtigen Norma M20FC BMW 4l, der eine ebenfalls beeindruckende Vorstellung in Agneaux ablieferte. Dabei gelangen ihm am Renntag eindrucksvolle Zeiten, womit er auch die CN-Klasse klar für sich entscheiden konnte. Die Top5 Gesamt komplettierte Fabien Ponchant im Tatuus Formel Master S2000, der somit schnellster 2l Pilot an diesem Wochenende wurde. Dabei konnte er mit seinem beherzten Fahrstil nicht nur die Zuseher entlang der Strecke begeistern, sondern auch die Gruppe E2-SS für sich entscheiden. Mit gerade einmal 0,6sec. Rückstand ging der sechste Platz an Gaetan Renouf, der am Steuer seines Dallara F300 eine grandiose Performance ablieferte. Mit einer famosen Vorstellung konnte er sich dabei den zweiten Platz bei den E2-SS Boliden sichern.

Siebenter Gesamt wurde Francois-Xavier Thievant, der mit seinem Nova NP 03 eine ebenfalls starke Leistung in Agneaux ablieferte. Dabei stand am Ende des Wochenendes auch der Sieg bei den kleinsten E2-SC Boliden für ihn und sein Team zu Buche. Rang 10 Gesamt ging übrigens an die Französin Cindy Gudet, die mit ihrem Revolt 2P0 Turbo eine exzellente Vorstellung ablieferte. Dabei konnte sie auch die 2l E2-SC Klasse für sich entscheiden und ein technisch problemfreies Rennwochenende absolvieren. Dahinter folgte Oliver Berreur, der mit seinem Norma M20F BMW in der stark besetzten CN Klasse Rang Zwei realisieren konnte, und dabei alle 2l Piloten auf Distanz halten konnte. Pech hatte leider Routinier Cyrille Frantz (Foto), der mit seinem Osella PA30 Pipo Turbo über den 13. Gesamtrang nicht hinaus kam. Im 4. Rennlauf hatte er einen technischen Defekt an seinem Boliden zu verzeichnen, womit ihm ein trockener Heat für die Endwertung abging. Somit blieb schlussendlich nur der vierte Rang bei den 3l E2-SC Boliden.


Spannend verlief aber auch die Entscheidung bei den Tourenwagen. Mit Yannick Poinsignon (Foto) konnte sich am Ende des Wochenendes aber dennoch einer der großen Favoriten durchsetzen. Am Steuer seines spektakulären BMW M3 E92 V8 konnte er sich im letzten Rennlauf nochmals entscheidend steigern und mit der schnellsten Zeit des Wochenendes den Sieg realisieren. Mit knapp über 1sec. Rückstand ging der zweite Platz an Routinier Philippe Schmitter Frey, der mit seinem Renault RS 01 eine famose Performance in Agneaux ablieferte. Mit herausragenden Zeiten und einer beherzten Fahrweise am Steuer des mächtigen Boliden konnte er am Ende des Wochenendes ein beeindruckendes Ergebnis realisieren. Das Podium komplettierte Christophe Poinsignon mit dem spektakulären Simca CG Turbo, der mit einer ebenfalls eindrucksvollen Vorstellung zu begeistern vermochte. Mit seinem beherzten Fahrstil konnte er mit exzellenten Zeiten überzeugen, welche am Ende auch den klaren Erfolg bei den FC-Boliden bedeuteten.

Mit gerade einmal 0,17sec. Rückstand ging der vierte Gesamtrang an Ronald Garces (Foto), der jedoch im entscheidenden 4. Rennlauf viel Glück hatte und einen Einschlag in die Leitplanken gerade noch verhindern konnte. Eine Topzeit war somit mit dem Lamborghini Huracan ST Evo damit nicht mehr möglich, womit man im Kampf um den Tourenwagensieg diesmal nicht eingreifen konnte. Die Top5 Gesamt komplettierte nach einem äußerst dramatischen Fight die französische Berglegende Francis Dosieres. Mit seinem Alpine A110 GT4 konnte er eine grandiose Performance abliefern, was am Ende des Wochenendes auch mit dem Sieg bei den GT2 Boliden belohnt wurde. Gerade einmal 0,02sec. (!) Rückstand hatte nach zwei gewerteten Rennläufen Anthony Dubois im zweiten Alpine A110 GT4, der ebenfalls in Agneaux zu begeistern vermochte. Im letzten Rennlauf konnte er dabei um 0,1sec. die Zeit seines routinierten Markenkollegen nicht erreichen, jedoch war auch Rang Sechs gegen die starke Tourenwagenkonkurrenz ein Topergebnis.

Siebenter wurde schlussendlich Jean-Marc Gandolfo (Foto) mit dem Porsche 997 GT3 Cup, der eine ebenfalls starke Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er mit exzellenten Zeiten überzeugen und sich am Ende des Wochenendes ein weiteres Topergebnis in dieser Saison an die Fahnen heften. Die Top8 Gesamt komplettierte Mathieu Nouet mit dem spektakulären Simca Rally 3 Turbo, der mit seiner gewohnt beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke zu begeistern vermochte. Mit großartigen Zeiten konnte er schlussendlich den exzellenten zweiten Rang in der FC-Klasse realisieren. Mit einem Rückstand von 0,6sec. folgte auf dem neunten Platz Julien Dupont, der mit seinem Seat Leon Supercopa die bekannt stark besetzte Gruppe A für sich entscheiden konnte. Die Top10 bei den Tourenwagen komplettierte Lokalmatador Eric Sechaud im wunderschön vorbereiteten Ford Escort RS 2000 Mk.1, der bei den FC-Boliden schlussendlich Rang Drei realisieren konnte.

Photos by Jeremy

Hier der Link zum Gesamtergebnis


26° Luzzi Sambucina

Bei sommerlichen Temperaturen ging die 26. Ausgabe des Bergrennens Luzzi Sambucina über die Bühne. Auf der knapp über 6km langen Strecke in der Region Kalabrien wurde Bergrennsport der Extraklasse geboten. Die technisch anspruchsvolle Strecke brachte dabei die Piloten wieder an ihre Grenzen.

Im Kampf um den Gesamtsieg setzte sich mit Simone Faggioli (Titelbild) der erklärte Favorit durch. Mit seinem Norma M20FC Zytek konnte er beeindruckende Zeiten auf dieser Strecke realisieren, wobei er auch seine persönlich schnellsten Zeiten in Luzzi erzielte. An den bestehenden Streckenrekord kam er jedoch nicht ganz heran. Mit einem Rückstand von 7,6sec. nach zwei gewerteten Rennläufen folgte Lokalmatador Domenico Scola (Foto) auf dem zweiten Platz, der mit seinem Osella PA2000 Evo eine herausragende Performance ablieferte. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er sich am Ende des Wochenendes als schnellster 2l Pilot feiern lassen. Das Podium komplettierte der Süditaliener Achille Lombardi, der mit seinem Osella PA2000 Evo ebenfalls zu begeistern vermochte. Am Ende fehlten ihm auf seinen 2l Kollegen gerade einmal 1,4sec., was für den spannenden Kampf in Luzzi sprach. Vor allem im 1. Rennlauf konnte er für Furore sorgen, wo ihm eine herausragende 2l Bestzeit gelang, ehe die Reifen bei den höheren Temperaturen am Nachmittag nicht mehr ganz so mitspielten.

Rang Vier Gesamt ging an den Sizilianer Franco Caruso (Foto), der auf dieser anspruchsvollen Strecke eine herausragende Leistung ablieferte. Am Steuer seines Nova NP 01-2 Zytek konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und eine beeindruckende Performance abliefern. Der Lohn war schlussendlich der zweite Rang bei den 3l E2-SC Boliden. Die Top5 Gesamt komplettierte nach einem spannenden Kampf sein junger Landsmann Luigi Fazzino, der rechtzeitig für dieses Rennen wieder auf seinen Osella PA2000 Peugeot Turbo zurückgreifen konnte. Mit einer tadellosen Vorstellung vermochte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter zu steigern, womit man in Luzzi sich als drittschnellster 2l Pilot feiern lassen konnte. Rang Sechs Gesamt mit lediglich 0,07sec. (!) Rückstand nach zwei gewerteten Rennläufen ging an den Trentiner Diego Degasperi. Dieser haderte jedoch am gesamten Wochenende mit seinem Setup, womit er die Zeiten der Konkurrenz nicht ganz mitgehen konnte. Dennoch konnte er mit seinem Osella FA30 Zytek die Gruppe E2-SS für sich entscheiden und einen weiteren Sieg in dieser Saison realisieren.

Siebenter wurde schlussendlich in Luzzi der Italiener Francesco Leogrande (Foto), der am Steuer seines neuen Osella PA2000 LRM Turbo eine famose Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit diesem Boliden für Furore sorgen. Der Lohn war der grandiose vierte Rang in der stark besetzten 2l Klasse der Gruppe E2-SC. Die Top8 Gesamt komplettierte Giancarlo Maroni mit dem Osella PA 21 JRB Evo, der einmal mehr mit seiner spektakulären Fahrweise zu begeistern vermochte. Dabei hatte er jedoch in Rennlauf 2 auch viel Glück, als er einen Einschlag in die Leitplanken kurz vor dem Ziel gerade noch verhindern konnte. Der Sieg bei den 1,6l Boliden war ihm aber nicht zu nehmen. Dahinter ging Rang Neun an Danny Molinaro im Wolf GB08 Thunder, der mit einer grandiosen Performance in Luzzi den herausragenden zweiten Platz bei den E2-SS Boliden realisieren konnte.

Rang 10 Gesamt ging schlussendlich an Dario Gentile im Osella PA 21/S Evo, der eine ebenfalls starke Leistung in Luzzi ablieferte. Dabei konnte er in den Rennläufen mit starken Zeiten überzeugen, welche schlussendlich ihn auf den fünften Platz bei den 2l E2-SC Sportprototypen brachten. Dahinter ging der 11. Gesamtrang an Sebastiano Castellano (Foto), der bei seinem erst zweiten Rennen mit dem Osella PA 21 JRB Evo eine tolle Performance ablieferte. Mit großartigen Zeiten konnte er sich exzellent in Szene setzen und bei den 1,6l Boliden den zweiten Rang fixieren. Auf dem 15. Gesamtrang folgte übrigens der sizilianische Routinier Giovanni Cassibba, der heuer erstmals mit seinem Osella PA30 Zytek an den Start ging. Mit einer fehlerfreien Leistung konnte er sich den großartigen dritten Rang bei den 3l E2-SC Sportprototypen am Ende des Wochenendes sichern. Pech hatte leider hingegen der Sizilianer Luca Caruso, der vor dem 1. Rennlauf seinen Norma M20FC Honda mit einem technischen Gebrechen abstellen musste. Was hier möglich gewesen wäre bewies er in Rennlauf 2, wo ihm die viertschnellste 2l E2-SC Zeit gelang.


Bei den Tourenwagen feierte Lucio Peruggini (Foto) einen vollen Erfolg. Mit seinem Ferrari 488 Challenge Evo konnte er sich gegen die Konkurrenten durchsetzen und den Gesamtsieg in Luzzi realisieren. Dabei konnte er in Rennlauf 1 mit einer unglaublichen Zeit auch einen neuen Streckenrekord für GT-Boliden realisieren. Auf dem zweiten Gesamtrang folgte der einmal mehr spektakulär agierende Rosario Iaquinta mit seinem Lamborghini Huracan Supertrofeo. Mit dem einmalig klingenden Boliden konnte er sich grandios in Szene setzen und dabei mit seiner beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern. Das Podium komplettierte Alessandro Gabrielli mit dem mächtigen Alfa Romeo 4C Picchio Turbo, der in einem spannenden Kampf knapp die Oberhand behielt. Damit konnte er sich auch den Sieg in der E2-SH Klasse auf der anspruchsvollen Strecke von Luzzi sichern und somit einen vollen Erfolg fixieren.

Mit gerade einmal 0,9sec. Rückstand (!) nach zwei gewerteten Rennläufen ging der vierte Rang an Routinier Marco Gramenzi. Mit dem spektakulären Alfa Romeo 4C Judd konnte er eine famose Leistung abliefern, wobei er sich vor allem im 2. Rennlauf nochmals entscheidend zu steigern vermochte. Dabei konnte er mit der schnellsten E2-SH Zeit an diesem Wochenende glänzen. Die Top5 Gesamt komplettierte bei seinem ersten Einsatz im neuen VW Golf 7 Proto Lokalmatador Giuseppe Aragona (Foto). Mit seiner beherzten Fahrweise konnte er sich gleich eindrucksvoll in Szene setzen und dabei mit eindrucksvollen Zeiten überzeugen. Damit stand auch der Sieg in der E1 Klasse für ihn und sein Team zu Buche, womit man von einer mehr als gelungenen Premiere sprechen darf.

Sechster wurde bei den Tourenwagen Angelo Marino (Foto), der gerade einmal 0,7sec. auf den Golf Piloten verlor. Dabei begeisterte er mit einer exzellenten Performance am Steuer seines Cupra Leon TCR, womit er auch den Sieg in der bekannt stark besetzten Gruppe RS realisieren konnte. Auf dem siebenten Platz folgte Giovanni Loffredo mit dem Peugeot 308 TCR, der eine ebenfalls eindrucksvolle Vorstellung in Luzzi ablieferte. Mit famosen Zeiten konnte er sich um gerade einmal 0,12sec. (!) gegen Giuseppe D´Angelo durchsetzen. Dieser lieferte am Steuer seines Renault Clio Cup 2 Proto diesmal eine grandiose Vorstellung ab, womit er sich auch den E1 2l Klassensieg in Luzzi an die Fahnen heften konnte. Pech hatte leider bei diesem Rennen Fulvio Giuliani, der nach einer starken Zeit im 1. Rennlauf seinen spektakulären Lancia Delta Integrale mit einem technischen Gebrechen vorzeitig in den Transporter verladen musste.

Photos by ACI Sport

Hier der Link zum Gesamtergebnis

Last Updated on 17. Mai 2022 by Peter Schabernack

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