Connect with us

Int. Hill Climb

GSMP Sanok – Zaluz 2021

schwierige Bedingungen und viele Unterbrechungen verzögern die Abläufe in Polen
Sebastien Petit sichert sich den Gesamtsieg

Photos by Grzegorz Kozera


Gesamtergebnis Sanok – Zaluz 2021 – Sonntag

Gesamtergebnis Sanok – Zaluz 2021 – Samstag


Das Bergrennen im polnischen Sanok war in diesem Jahr vom Wetter leider nicht gerade begünstigt. Vor allem der Samstag präsentierte sich von der übelsten Sorte mit Regen und starkem Wind. Am Sonntag besserte sich zum Glück im Laufe des Tages das Wetter und so konnten die Piloten im 2. Rennlauf sogar auf die Slicks wechseln. Was aber blieb waren viele Unterbrechungen und Ausfälle, womit an beiden Tagen die Rennen erst spät zu Ende gingen. Und das obwohl man am Sonntag auf den 2. Trainingslauf im vorhinein verzichtete. Auch die Strecke musste mehrmals gesäubert werden, trotzdem blieben große Ölflecken und Ölspuren.

Als Gesamtsieger durfte sich schlussendlich der Franzose Sebastien Petit feiern lassen. Mit seinem Nova NP 01-2 Judd GAS39 EMAP stellte er sich erstmals diesem Rennen in Polen und konnte sich am zweiten Renntag immer weiter steigern. Im 2. Rennlauf kam er dann bis auf wenige Zehntelsekunden an den Streckenrekord heran, und das obwohl die Bedingungen keines Wegs einfach waren. Rang Zwei ging an den Polen Piotr Parys (Foto) im Ford Fiesta R5, der mit diesem Boliden eine herausragende Performance ablieferte. Mit einer beeindruckenden Leistung konnte er sich bei schwierigen Verhältnissen eindrucksvoll in Szene setzen und sich als Tourenwagengesamtsieger feiern lassen. Das Podium komplettierte der slowakische Routinier Igor Drotar, der mit seinem Skoda Fabia WRC eine ebenfalls großartige Vorstellung in Sanok – Zaluz ablieferte. Dabei konnte er sich mit famosen Zeiten großartig in Szene setzen und mit seiner spektakulären Fahrweise begeistern. Schlussendlich fehlten auf den Ford Piloten gerade einmal 0,9sec. nach zwei gewerteten Rennläufen. Die beiden waren zudem in der PF-Klasse 3 in einer eigenen Liga unterwegs.

Platz Vier Gesamt ging wieder nach Polen an Waldemar Kluza (Foto), der mit seinem mächtigen Skoda Fabia RS5 eine ebenfalls tolle Leistung bei schwierigen Bedingungen ablieferte. Zwar konnte er aufgrund der Verhältnisse nicht das wahre Potenzial abrufen, trotzdem blieb am Ende der Sieg in der PF-Klasse 1 für ihn und sein Team. Die Top5 Gesamt komplettierte der Tscheche Dan Michl mit dem Lotus Elise, der eine ebenfalls starke Performance im polnischen Sanok ablieferte. Bei schwierigen Verhältnissen konnte er gegen die Allradboliden aber nicht mithalten, Platz Zwei in der PF-Klasse 1 konnte sich aber trotzdem mehr als sehen lassen. Rang Sechs im Gesamtklassement sicherte sich der gebürtige Bulgare Julyan Telijski mit dem brachialen Mitsubishi Lancer Evo 9. Gleich bei seinem ersten Antreten auf der rutschigen Strecke in Polen konnte er sich großartig in Szene setzen und dabei exzellente Zeiten erreichen. Der Lohn war am Ende der letzte Platz am Podium der PF-Klasse 1 und damit wichtige Punkte im Kampf um den FIA Hillclimb Cup Titel. Zudem fehlten ihm am Ende auf den Lotus Piloten gerade einmal 0,06sec. (!) nach zwei Rennläufen.

Auf Platz Sieben Gesamt kam der Tscheche Petr Vitek mit dem Osella PA30 Judd in die Wertung. Mit dem spektakulären Boliden konnte er sich großartig in Szene setzen und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern. Damit konnte er sich auch den großartigen zweiten Platz in der Gruppe E2-SC sichern und damit ein Topergebnis realisieren. Die Top8 Gesamt komplettierte sein tschechischer Landsmann Vaclav Janik (Foto), der in Sanok erstmals den Lola B03/51 F3000 pilotierte und damit nach einigen Jahren wieder am Steuer eines Formelboliden Platz nahm. Mit einer fehlerfreien Leistung konnte er sich exzellent in Szene setzen und damit auch gleich die Gruppe D, E2-SS für sich entscheiden. Rang Neun im Gesamtklassement ging an den jungen Polen Sebastian Stec im Ford Fiesta R5, der eine ebenfalls starke Vorstellung bei diesem Rennen ablieferte. Dabei konnte er sich gegen die weitere Konkurrenz durchsetzen und mit Rang Drei in der PF-Klasse 3 ein mehr als beachtliches Resultat erzielen.

Auf dem 10. Gesamtrang folgte in Polen der Tscheche David Dedek im Norma M20FC Honda, der bei schwierigen Verhältnissen eine starke Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er mit exzellenten Zeiten überzeugen und sich großartig in Szene setzen, was schlussendlich mit dem letzten Platz am Podium in der Gruppe E2-SC belohnt wurde. Zudem stand der Sieg in der 2l Klasse für ihn zu Buche. Dahinter folgte auf Platz 11 Gesamt der Oberösterreicher Ferdinand Madrian (Foto), der im polnischen Sanok erstmals den umgebauten Norma M20FC PP NME an den Start brachte. Mit dem spektakulären Boliden konnte er eine fehlerfreie Leistung abliefern und bei schwierigen Bedingungen eine tolle Vorstellung zeigen. Rang Vier und Platz Drei in der 3l Klasse der Gruppe E2-SC waren am Ende starke Resultate. Die Top12 Gesamt komplettierte der Pole Roman Baran mit dem Mitsubishi Lancer Evo 8, der sich den vierten Platz in der PF-Klasse 3 an die Fahnen heften konnte. Erst dahinter folgte der Tscheche Karel Trneny mit dem Skoda Fabia WRC Evo, der als Sieger der PF-Klasse 2 trotzdem sehr zufrieden sein konnte und für den FIA Hillclimb Cup gleich voll punktete.

Photos by Grzegorz Kozera

Last Updated on 24. Mai 2021 by Peter Schabernack

Click to comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

More in Int. Hill Climb