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Int. Hill Climb

GHD Gorjanci 2022

Spannendes Bergrennsportwochenende in Slowenien
Federico Liber aus Italien feiert mit seinem neuen Wolf GB 08 den ersten Gesamtsieg


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Gesamtergebnis Gorjanci 2022

Ergebnisse Gorjanci 2022


Ein spannendes Rennsportwochenende wurde den zahlreichen Zusehern bei der diesjährigen Ausgabe des Bergrennens Gorjanci geboten. Auf der in diesem Jahr verkürzten Strecke in der Nähe von Novo Mesto sorgten die Fans vor allem beim Roll Down nach Rennlauf 3 für eine einmalige Atmosphäre. Dabei tat auch der zu Mittag eintretende Regen am Sonntag der Stimmung keinen Abbruch. Für die Fahrer selbst war somit Rennlauf 2 eine besondere Herausforderung auf der nassen, leider doch schon arg in Mitleidenschaft gezogenen Strecke. Im entscheidenden Rennlauf war die knapp über 3km lange Straße dann bereits wieder völlig aufgetrocknet.

So konnte sich im Kampf um den Gesamtsieg der Italiener Federico Liber (Titelbild) durchsetzen. Mit seinem in diesem Jahr neuen Wolf GB08 F1 Mistral PSA Turbo lieferte er herausragende Zeiten auf dieser anspruchsvollen Strecke ab. Vor allem im 2. Rennlauf konnte er bei schwierigen Bedingungen einen entscheidenden Vorsprung auf die Konkurrenz herausfahren, womit am Ende des Wochenendes der erste volle Erfolg mit diesem 2l Boliden realisiert werden konnte. Auf dem zweiten Platz folgte Gesamt der Franzose Sebastien Petit (Foto), der mit seinem Nova NP 01-2 Judd eine grandiose Performance in Novo Mesto ablieferte. Mit einer beeindruckenden Leistung konnte er sich hervorragend in Szene setzen und mit seinem gefahrenen Zeiten für Furore sorgen. Der Lohn war schlussendlich auch der volle Erfolg bei den E2-SC Sportprototypen. Das Podium komplettierte ein weiterer Italiener mit Mirko Venturato, der mit seinem Nova NP 03 Suzuki ebenfalls zu überzeugen vermochte. Mit diesem Boliden konnte er sich spektakulär in Szene setzen und ausgezeichnete Zeiten auf der knapp über 3km langen Strecke realisieren. Der Lohn war schlussendlich auch der volle Erfolg bei den 2l E2-SC Boliden. Mit 4sec. Rückstand sicherte sich der Tscheche Petr Vitek den vierten Platz, der jedoch das erste Mal bei diesem Rennen am Gorjanci an den Start ging. Dabei haderte er zunächst mit der welligen Strecke, konnte sich am Renntag aber dennoch exzellent in Szene setzen. Damit stand mit dem Osella PA30 Judd ein tolles Resultat mit Rang Zwei in der 3l Klasse der Gruppe E2-SC zu Buche.

Die Top5 Gesamt komplettierte bereits der Tourenwagengesamtsieger mit dem Steirer Reinhold Taus (Foto). Dieser lieferte am Steuer seines Subaru Impreza P4 Turbo eine weitere eindrucksvolle Performance ab, wobei er mit seiner spektakulären Fahrweise die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke zu begeistern vermochte. Damit konnte er sich bei seinem ersten Auftritt bei einem Bergrennen in diesem Jahr gleich den vollen Erfolg an die Fahnen heften. Mit einem Rückstand von 1,4sec. nach drei gewerteten Rennläufen folgte der Salzburger Stefan Promok auf dem sechsten Gesamtrang. Am Steuer seines Mitsubishi Lancer Evo 8 konnte auch er mit einer herausragenden Leistung überzeugen, wobei am Renntag der spektakuläre Bolide endlich ohne Probleme funktionierte. Im Training hatte man noch einem Ölleck und einem gebrochenen Frontsplitter zu kämpfen, was man aber vor Ort erfolgreich beheben konnte. Der Einsatz wurde am Ende mit diesem hervorragendes Resultat belohnt. Rang Sieben im Gesamtklassement ging nach Tschechien an Dan Michl, der mit seinem Lotus Elise eine ebenfalls starke Vorstellung in Novo Mesto ablieferte. Vor allem im 3. Rennlauf konnte er mit der schnellsten Zeit eines Tourenwagen an diesem Wochenende für großes Aufsehen sorgen. Damit konnte er sich auch noch knapp den Sieg im Zuge des FIA Hillclimb Cup sichern, wo nur die schnellsten zwei von drei Rennläufen in die Wertung kamen.

Die Top8 Gesamt komplettierte der Oberösterreicher Ferdinand Madrian (Foto) mit seinem Norma M20FC NME, der ein ebenfalls starkes Rennen in Slowenien ablieferte. Mit einer exzellenten Vorstellung am Steuer dieses spektakulären Boliden stand am Ende des Wochenendes der dritte Rang bei den 3l Boliden der E2-SC Sportprototypen für ihn zu Buche. Neunter Gesamt wurde nach einem exzellenten 3. Rennlauf der Kärntner Hermann Waldy jun., der mit seinem Tatuus Formel Master S2000 sich somit erfolgreich an dieser Strecke nach dem Unfall im Vorjahr revanchieren konnte. Zudem stand der zweite Platz bei den 2l Formelboliden für ihn und sein Team zu Buche. Die Top10 Overall komplettierte der slowenische Lokalmatador Milan Bubnic im mächtigen Lancia Delta Integrale, der auch die PF Klasse 2 für sich entscheiden konnte. Zudem stand für ihn der vierte Gesamtrang bei den Tourenwagen zu Buche.


Historische Kategorie 1: Der Steirer Jürgen Pachteu (Foto) lieferte mit seinem Steyr Puch 650 TR eine exzellente Leistung ab. Mit einer tollen Vorstellung gelangen ihm auf der knapp über 3km langen Strecke famose Zeiten, welche ihn am Ende zum Sieg in dieser Kategorie führten. Auf dem zweiten Platz kam der Slowene Andrej Vidmar in die Wertung, der mit seinem MG Midget ebenfalls zu überzeugen vermochte. Dabei lieferte er eine besonders beherzte Leistung in Novo Mesto ab, was sich auch in den Zeiten wiederspiegelte.

Historische Kategorie 2: In dieser Klasse konnte sich der Slowene Bostjan Urbancic (Foto) mit seinem Fiat 128 Coupe durchsetzen. Mit einer grandiosen Vorstellung am Steuer des dunkelgrünen Boliden ließ er seine beiden slowenischen Landsleute keine Chance, womit am Ende des Wochenendes beim Bergrennen Gorjanci ein voller Erfolg realisiert werden konnte. Platz Zwei ging an Peter Lesnjak im Fiat Giannini 128 NP, der ebenfalls zu begeistern vermochte und mit seinem soundstarken Boliden die 1150er Klasse in der Kategorie 2 für sich entscheiden konnte. Das Podium komplettierte Peter Kapler, der im Training noch mit der Technik in seinem Renault 8 Gordini haderte. Im Rennen selbst lief der blaue Bolide dann einwandfrei und ohne jegliche Probleme.

Historische Kategorie 3: Einen vollen Erfolg im slowenischen Novo Mesto konnte der Tiroler Josef Obermoser (Foto) realisieren. Mit seinem Martini Alfa Romeo Sud ti konnte er sich beeindruckend in Szene setzen und mit einer tollen Performance für Furore sorgen. Der Lohn war schlussendlich der volle Erfolg, wobei ein Dreher gegen einen Felsen im 1. Trainingslauf zum Glück nur leichte Spuren am Heck hinterließ. Rang Zwei ging an seinen Sohn Oliver Obermoser, der ein ebenfalls starkes Rennen ablieferte. Mit seinem Alfa Romeo Sprint Veloce konnte er sich exzellent in Szene setzen, wobei auch bei ihm im 1. Trainingslauf ein Dreher gegen eine Böschung zum Glück noch glimpflich ausging. Schlussendlich stand auch ein Sieg in der Klasse C4 bis 2l Hubraum für ihn zu Buche. Leider einen technisch bedingten Ausfall musste der Slowene Domen Popek hinnehmen, der seinen roten Fiat X 1/9 nach Rennlauf 1 endgültig abstellen musste.

Historische Kategorie 4: Reinhard Sonnleitner (Foto) war mit seinem VW Rallyegolf G60 im slowenischen Novo Mesto nicht zu schlagen. Mit seinem weiß-blauen Boliden lieferte er eine herausragende Performance ab, wobei er mit seinem bekannt beherzten Fahrstil auch die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke zu begeistern vermochte. Trotz eines defekten G-Laders im 3. Rennlauf stand am Ende neben dem Klassen- und Kategoriensieg auch der Historische Gesamtsieg für ihn zu Buche. Auf dem zweiten Platz folgte der spektakulär agierende Tiroler Gernot Ralser, der mit seinem Opel Corsa A GSI eine famose Leistung auf der knapp über 3km langen Strecke ablieferte. Am Steuer des schwarz-gelben Boliden konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und auch die Klasse D4 bis 1,6l Hubraum für sich entscheiden. Zudem stand der herausragende zweite Gesamtrang für ihn bei den Historischen zu Buche. Das Podium komplettierte der Slowene Matjaz Korosec mit dem BMW 325i, der eine ebenfalls starke Vorstellung in Novo Mesto ablieferte. Dabei konnte er mit tollen Zeiten am Renntag überzeugen und sich eindrucksvoll in Szene setzen, was auch mit Rang Zwei in der Klasse D6 über 2l Hubraum belohnt wurde.

Rang Vier ging in dieser stark besetzten Klasse den Burgenländer Herbert Neubauer (Foto), der mit seinem Lancia Delta Integrale eine tolle Leistung auf dieser Strecke ablieferte. Dabei konnte er mit famosen Zeiten überzeugen und sich vor allem im 3. Rennlauf nochmals entscheidend steigern. Damit konnte er auch den dritten Platz bei den Klasse D6 Boliden realisieren. Dahinter ging der fünfte Platz noch an den Kärntner Thomas Beutle im VW Golf 1 GTI, der erstmals dieses Rennen im slowenischen Novo Mesto in Angriff nahm. Mit dem weißen Boliden konnte er eine exzellente Leistung abliefern und am Ende des Wochenendes auch die Klasse D1 bis 1,6l Hubraum für sich entscheiden.

Historische Kategorie 5: Leider kein Glück hatte der einzige Teilnehmer beim Bergrennen Gorjanci in dieser Kategorie. Nachdem bereits im Training die Technik in seinem MTX 1-10 nicht wie gewünscht funktionierte, kam es am Renntag für den Tschechen Ales Gänsdorfer (Foto) noch schlimmer. Im 2. Rennlauf auf nasser Strecke hatte er mit dem schwarz-weißen Boliden einen doch vehementen Dreher gegen eine Böschung zu verzeichnen. Zum Glück blieb Ales bei diesem Unfall bis auf Prellungen unverletzt, jedoch wurde sein Bolide doch erheblich in Mitleidenschaft gezogen.


PF Klasse 5: Äußerst stark besetzt präsentierte sich diese Klasse beim Bergrennen Gorjanci. Am Ende konnte mit einer beeindruckenden Performance der Slowene Anze Dovjak (Foto) den Sieg realisieren. Mit seinem Peugeot 208 Rally 4 konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit seiner beherzten Fahrweise für Furore sorgen. Der Lohn war schlussendlich der volle Erfolg gegen starke Konkurrenz. Auf dem zweiten Platz folgte der Pole Piotr Ilnicki, der mit seinem Honda Civic VTI erstmals in Novo Mesto an den Start ging. Mit einer tollen Leistung konnte auch er mit eindrucksvollen Zeiten überzeugen und sich beeindruckend in Szene setzen. Zudem konnte er sich auch als Sieger im Zuge des FIA Hillclimb Cup feiern lassen, wo ja nur die zwei schnellsten Läufe für die Endwertung herangezogen wurden. Das Podium komplettierte mit gerade einmal 0,7sec. Rückstand der slowenische Lokalmatador Alojz Udovc mit seinem Renault Clio R3, der bei seinem Heimrennen eine weitere eindrucksvolle Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit seiner spektakulären Fahrweise für Furore sorgen und am Steuer seines blauen Boliden die Zuseher entlang der Strecke begeistern.

Rang Vier ging in dieser Klasse an seinen slowenischen Landsmann Miha Fabijan, der mit seinem Renault Clio Rally auch zu begeistern vermochte. Dabei fehlten ihm am Ende nach drei gewerteten Rennläufen gerade einmal 1,5sec. auf das Podium, was seine gezeigte Leistung mit dem weißen Boliden nochmals deutlich unterstrich. Die Top5 komplettierte in dieser Klasse der Kärntner Stephan Ogris (Foto), der mit seinem Alfa Romeo 147 JTD Cup eine eindrucksvolle Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise überzeugen und auf der anspruchsvollen Strecke famose Zeiten realisieren. Damit konnte er auch den Sieg im Zuge der österr. Meisterschaft in Novo Mesto fixieren. Sechster wurde in dieser stark besetzten Klasse der Sardinier Tonino Cossu mit seinem roten Honda Civic Type R, der ebenfalls bei diesem Rennen zu überzeugen vermochte. Mit famosen Zeiten konnte er sich großartig in Szene setzen, wobei er mit dem roten Boliden im Zuge des FIA Hillclimb Cup sogar Rang Vier realisieren konnte. Platz 17 ging in dieser Klasse übrigens an den Kärntner Gottfried Ogris, der am Steuer seines Alfa Romeo 147 GTA Cup eine fehlerfreie Vorstellung ablieferte. Mit einer tadellosen Performance konnte er im Zuge der österr. Meisterschaft mit dem ausgezeichneten zweiten Rang in dieser Klasse glänzen. Insgesamt kamen 22 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung.


PF Klasse 4: Gleich bei seinem ersten Antreten in Novo Mesto konnte der Pole Piotr Staniszewski einen vollen Erfolg realisieren. Am Steuer seines Honda Integra KMS lieferte er eine eindrucksvolle Leistung ab, welche mit einem herausragenden Sieg belohnt wurde. Damit konnte er auch für die Meisterschaft im Zuge des FIA Hillclimb Cup weitere wichtige Punkte einfahren. Auf dem zweiten Platz folgte der Oberösterreicher Kurt Ritzberger (Foto), der mit seinem Peugeot 306 GTI ebenfalls zu überzeugen vermochte. Mit einer famosen Leistung konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und dabei die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke mit seiner beherzten Fahrweise begeistern. Zudem konnte er im Zuge der österr. Meisterschaft sogar den Sieg realisieren, womit ein großartiger Erfolg in Novo Mesto zu Buche stand. Das Podium komplettierte der Slowene Teo Cekada mit seinem weiß-grünen Skoda Octavia, der eine famose Vorstellung am Renntag ablieferte. Nach technischen Problemen im Training konnte man in einer Nachtschicht den Boliden wieder in Stand setzen, was schlussendlich mit diesem großartigen Ergebnis belohnt wurde.

Rang Vier sicherte sich ein weiterer Slowene mit Mark Ivanov, der mit seinem Subaru Impreza WRX STI äußerst spektakulär agierte. Mit dem blauen Boliden konnte er am Renntag tolle Zeiten realisieren, wobei er im 3. Rennlauf nach der Zieldurchfahrt auch viel Glück hatte. Ein Problem bei den Bremsen sorgte für einen großen „Aha-Moment“, wobei er mit Glück einen schweren Unfall gerade noch verhindern konnte. Die Top5 komplettierte der Italiener Giuseppe Agnello (Foto), der mit seinem Lotus Exige S1 erstmals beim Bergrennen Gorjanci an den Start ging. Mit dem schwarzen Boliden konnte er eine famose Vorstellung abliefern, welche schlussendlich mit einem spitzen Ergebnis belohnt wurde.


PF Klasse 3: Sehr spannend verlief in Novo Mesto diese Klasse. Am Ende konnte sich der slowenische Lokalmatador Patrik Ruzzier durchsetzen und mit seinem spektakulären Fiat Punto Kit Car den Sieg realisieren. Nach einer beeindruckenden Performance in den Rennläufen konnte er einen vollen Erfolg beim Bergrennen Gorjanci bejubeln und somit einen seiner größten Erfolge im Bergrennsport realisieren. Auf dem zweiten Platz folgte der Wiener Roland Hartl (Foto) mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 6, der mit einer ebenfalls beeindruckenden Vorstellung zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich am Renntag mit dem weiß-orangen Boliden nochmals entscheidend steigern und seine Zeiten deutlich verbessern. Damit stand für ihn auch der Sieg im Zuge der österr. Meisterschaft zu Buche. Das Podium komplettierte nach einem äußerst spannenden Kampf der Slowene Janko Cebron mit seinem roten Mitsubishi Lancer Evo 9, der eine ebenfalls famose Leistung ablieferte. Vor allem im nassen 2. Rennlauf vermochte er mit der zweitschnellsten Klassenzeit zu überzeugen.

Mit gerade einmal 0,3sec. Rückstand nach drei gewerteten Rennläufen ging Platz Vier an den Oberösterreicher Hermann Blasl. Am Steuer seines Opel Gerent Kadett C 16V konnte er sich beeindruckend in Szene setzen und grandiose Zeiten realisieren. Jedoch haderte er im Laufe des Wochenendes mit seinem Getriebe, jedoch konnte man mit Platz Zwei im Zuge der österr. Meisterschaft dennoch einen grandiosen Erfolg realisieren. Dahinter komplettierte der Slowene Anze Soklic (Foto) die Top5 in dieser Klasse mit seinem wunderschönen Peugeot 306 Maxi Kit Car. Nach über einem Jahr Pause konnte er sich mit diesem exzellent vorbereiteten Boliden grandios in Szene setzen und sich stetig steigern, womit schlussendlich ein toller Erfolg zu Buche stand. Leider einen Ausfall hinnehmen musste der Passauer Bergroutinier Helmut Maier, der nach Rennlauf 2 seinen legendären VW Spiess-Golf 16V vorzeitig in den Hänger verlud. Damit blieb die bis dahin starke Leistung leider unbelohnt, jedoch konnte man zumindest im FIA Hillclimb Cup den sechsten Platz realisieren, da dort nur zwei Läufe für die Endwertung herangezogen wurden.


PF Klasse 2: In einem spannenden Kampf behielt der Slowene Milan Bubnic die Oberhand. Am Steuer seines Lancia Delta Integrale konnte er sich hervorragend in Szene setzen und mit seinen gefahrenen Zeiten für Furore sorgen. Damit konnte der Routinier auch den vierten Gesamtrang bei den Tourenwagen realisieren. Mit einem Rückstand von 2,2sec. nach drei gewerteten Rennläufen ging der zweite Platz an den famos agierenden Slowenen Matej Grudnik (Foto). Dieser konnte sich nach anfänglichen Problemen mit seinem Renault Clio IV Cup Proto herausragend in Szene setzen und eine grandiose Performance abliefern. Nach ausgezeichneten Zeiten mit dem nun über einen Allradantrieb verfügenden Boliden konnte er auch Platz Fünf Gesamt bei den Tourenwagen realisieren. Das Podium komplettierte der Kärntner Gerald Glinzner mit seinem Porsche 997 GT3 Cup, der beim diesjährigen Bergrennen Gorjanci eine ebenfalls eindrucksvolle Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und mit seiner beherzten Fahrweise begeistern, was am Ende des Wochenendes mit diesem Topergebnis belohnt wurde. Zudem stand der Sieg in dieser Klasse im Zuge der österr. Meisterschaft für ihn zu Buche.

Rang Vier ging schlussendlich an den Polen Grzegorz Duda im mächtigen Hyundai i20 RX DM, der eine tolle Leistung in Novo Mesto ablieferte. Dabei konnte er mit dem spektakulären Boliden starke Zeiten erreichen und schlussendlich ein spitzen Ergebnis realisieren. Die Top5 komplettierte der Kärntner Andre Würcher (Foto) mit seinem Porsche 911 GT3 Cup, der sich bei diesem Rennen ebenfalls exzellent in Szene zu setzen vermochte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und weitere wichtige Erfahrungswerte sammeln. Sechster wurde schlussendlich noch die Slowenin Sanja Smrdelj mit dem spektakulären Yugo Integrale, die eine tadellose Leistung am Steuer des weiß-orangen Boliden ablieferte. Ein technisches Problem im 1. Rennlauf konnte das Team vor Ort erfolgreich beheben. Leider einen Ausfall hinnehmen musste der Tscheche Karel Trneny, der seinen Skoda Fabia R5 DTRi noch vor dem 1. Trainingslauf vorzeitig auf den Hänger verlud. Bei der Nennung unterlief dem Team anscheinend ein Missgeschick, als man vergaß für den FIA Hillclimb Cup zu melden, womit man ohne Chance auf Punkte für diese Meisterschaft vorzeitig die Heimreise antrat.


PF Klasse 1: Der Steirer Reinhold Taus war der große Sieger beim Bergrennen Gorjanci. Mit seinem Subaru Impreza P4 Turbo lieferte er eine herausragende Performance am Renntag ab, welche schlussendlich mit dem vollen Erfolg belohnt wurde. Dabei ließ er sich im 3. Rennlauf auch von einer gebrochenen Halbachse nicht bremsen, womit am Ende auch der Gesamtsieg bei den Tourenwagen realisiert werden konnte. Auf dem zweiten Platz folgte der Salzburger Stefan Promok (Foto), der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 8 eine beeindruckende Leistung ablieferte. Mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise konnte er sich herausragend in Szene setzen, wobei er am Renntag endlich einmal von technischen Problemen verschont blieb. Damit konnte er das wahre Potenzial dieses Boliden endlich einmal in einen großartigen Erfolg verwirklichen. Das Podium komplettierte der Tscheche Dan Michl mit dem brachialen Lotus Elise, der eine ebenfalls grandiose Performance ablieferte. Mit diesem spektakulären Boliden gelang ihm im 3. Rennlauf auch die schnellste Zeit eines Tourenwagen an diesem Wochenende, womit er im Zuge des FIA Hillclimb Cup auch noch den Sieg realisieren konnte. In dieser Meisterschaft kamen bekanntlich nur die schnellsten 2 Rennläufe in die Endwertung.

Rang Vier ging in dieser Klasse an den Steirer Werner Karl (Foto) im einmalig klingenden Audi S2 R Quattro, der eine ebenfalls famose Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich am Renntag ausgezeichnet in Szene setzen, wobei eine defekte Lichtmaschine im Training vor Ort erfolgreich durch eine neue getauscht werden konnte. An dieser Stelle ein besonderer Dank an Toni Novak sowie an Kerstin Taus. Die Top5 komplettierte der Slowene Filip Tornic Milharcic mit dem spektakulären Fiat 126 Proto, der mit diesem Boliden einmal mehr die Zuseher entlang der Strecke zu begeistern vermochte. Mit einer beherzten Leistung konnte er schlussendlich ein Topergebnis beim Bergrennen Gorjanci realisieren. Sechster wurde noch der Tscheche Ladislav Suba, der erstmals mit seinem BMW E36 M3 bei diesem Rennen an den Start ging. Mit einer tadellosen Vorstellung konnte er sich schlussendlich über ein Topergebnis freuen.


Gruppe E2-SC bis 2000ccm: Mit einer herausragenden Performance konnte der Italiener Mirko Venturato (Foto) den Sieg in dieser Klasse realisieren. Am Steuer seines Nova NP 03 Suzuki gelangen ihm auf dieser anspruchsvollen Strecke beeindruckende Zeiten. Diese brachten ihn auch im Gesamtklassement den mehr als eindrucksvollen dritten Platz ein. Rang Zwei sicherte sich am Ende des Wochenendes der Vorarlberger Peter Amann, der erstmals dieses Rennen im slowenischen Novo Mesto absolvierte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes mit seinem Osella PA2000 Evo immer weiter steigern und sich grandios in Szene setzen. Damit stand für ihn am Ende ein mehr als grandioses Resultat zu Buche, wobei man auch mit der welligen Strecke haderte. Das Podium komplettierte der Tscheche Ales Mlejnek mit dem Norma M20 Honda, der eine ebenfalls tolle Vorstellung ablieferte. Dabei vermochte er mit seiner beherzten Fahrweise sich exzellent in Szene zu setzen, womit schlussendlich dieses famose Ergebnis in dieser stark besetzten Klasse zu Buche stand.

Vierter wurde in Novo Mesto sein tschechischer Landsmann Karel Berger, der mit seinem Osella PA 21 JRB ebenfalls zu begeistern vermochte. Mit einer tadellosen Leistung konnte er sich auf der knapp über 3km langen Strecke eindrucksvoll in Szene setzen und ein exzellentes Resultat fixieren. Die Top5 komplettierte der Oberösterreicher Alexander Frank mit seinem PRC FPR Honda, der eine tolle Vorstellung in Novo Mesto ablieferte. Dabei konnte er sich mit dem orangen Boliden eindrucksvoll in Szene setzen und mit diesem Ergebnis weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft realisieren. Sechster wurde am Ende des Wochenendes der Kärntner Dietmar Schwarz (Foto) mit dem PRC S4 Honda, der eine tadellose Leistung auf dieser anspruchsvollen Strecke ablieferte. Nach einer fehlerfreien Vorstellung konnte er mit dem schwarzen Boliden gleich ein exzellentes Ergebnis bei seinem ersten Rennen in diesem Jahr realisieren.

Gruppe E2-SC bis 3000ccm: Der Franzose Sebastien Petit war in dieser Klasse nicht zu schlagen. Mit seinem einmalig klingenden Nova NP 01-2 Judd konnte er sich im slowenischen Novo Mesto einen vollen Erfolg an die Fahnen heften. Der Lohn war schlussendlich auch der eindrucksvolle zweite Gesamtrang bei diesem Rennen, womit man die zuletzt ausgezeichneten Ergebnisse auch beim Bergrennen Gorjanci bestätigen konnte. Auf dem zweiten Rang folgte in dieser Klasse der Tscheche Petr Vitek (Foto), der erstmals dieses Rennen mit seinem Osella PA30 Judd in Angriff nahm. Dabei haderte er jedoch ein wenig mit dem Fahrwerk für diese wellige Strecke. Dennoch konnte er sich am Renntag eindrucksvoll auf dieses „Problem“ einstellen und mit seinen gefahrenen Zeiten schlussendlich Rang Vier Gesamt fixieren. Das Podium komplettierte der Oberösterreicher Ferdinand Madrian mit seinem Norma M20FC NME, der eine famose Leistung in Novo Mesto ablieferte. Dabei konnte er mit dem spektakulären Boliden exzellente Zeiten erreichen und ein weiteres spitzen Resultat in diesem Jahr fixieren.


Gruppe D, E2-SS bis 2000ccm: Federico Liber aus Italien war der große Gewinner beim diesjährigen Bergrennen Gorjanci. Am Steuer seines Wolf GB08 F1 Mistral PSA Turbo konnte er sich herausragend in Szene setzen und eine beeindruckende Performance abliefern. Der Lohn war schlussendlich nicht nur der volle Erfolg in der Klasse, sondern auch der erste Gesamtsieg mit diesem neuen Boliden. Auf dem zweiten Platz folgte der exzellent agierende Kärntner Hermann Waldy jun. (Foto), der mit seinem Tatuus Formel Master S2000 eine ebenfalls beeindruckende Leistung ablieferte. Mit dem schwarz-grünen Boliden konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und herausragende Zeiten auf der knapp über 3km langen Strecke realisieren. Das Podium komplettierte der Tscheche Josef Havlinka jun. mit seinem Gloria C8F, der sich erstmals dieser Strecke in Slowenien stellte. Dabei konnte er sich gleich beeindruckend in Szene setzen und mit famosen Zeiten überzeugen, was schlussendlich mit einem großartigen Resultat belohnt wurde.

Rang Vier ging an den Slowenen Vladimir Stankovic im Lola B03 F3 Suzuki, der eine ebenfalls starke Leistung am Gorjanci ablieferte. Vor allem in den trockenen Läufen konnte er mit herausragenden Zeiten überzeugen. Am Ende des Wochenendes stand in dieser stark besetzten Klasse ein tolles Ergebnis für ihn zu Buche. Dahinter folgte auf dem fünften Platz noch der Wiener Josef Tarmann (Foto) mit seinem Dallara Mercedes F302, der eine ebenfalls tolle Leistung auf dieser welligen Strecke ablieferte. Mit einer fehlerfreien Vorstellung konnte er sich am Ende des Wochenendes über ein spitzen Resultat freuen.

Gruppe D, E2-SS bis 3000ccm: Einen weiteren Sieg konnte Italien in dieser Klasse bejubeln. Marietto Nalon konnte sich mit seinem Dallara Nissan Worldseries durchsetzen und einen vollen Erfolg realisieren. Damit feierte er einen seiner größten Erfolge seit dem Umstieg auf diesen wunderschön vorbereiteten Boliden. Leider Pech hatte der junge Schweizer Robin Faustini (Foto), der mit seinem Osella FA30 Zytek gleich bei seinem ersten Antreten in Novo Mesto zu überzeugen vermochte. Mit einer herausragenden Performance gelangen ihm ausgezeichnete Zeiten, ehe ihm im 3. Rennlauf die Elektronik einen Strich durch die Rechnung machte. Damit blieb die bis dahin beeindruckende Leistung leider unbelohnt…

Last Updated on 11. Juli 2022 by Peter Schabernack

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