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Int. Hill Climb

28° Ibergrennen / Vírské serpentiny 2022

Alexander Hin stellt am Iberg einen weiteren neuen Streckenrekord auf
David Komarek ist in Vir eine Klasse für sich

Titelbild by Czech hillclimb Photographs


28° Ibergrennen (Deutschland)

Bei wunderschönem Wetter ging das diesjährige Ibergrennen im deutschen Heilbad-Heiligenstadt über die Bühne. Dabei bekamen die zahlreich erschienen Zuseher exzellenten Bergrennsport geboten, wobei das Organisationsteam am Samstag sogar 4 Trainingsläufe auf der knapp über 2km langen Strecke abwickelte. Das Rennen bestand dann ebenfalls aus 4 Wertungsläufen, wobei allesamt für die Endwertung herangezogen wurde.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich der erklärte Favorit mit Alexander Hin (Foto) eindrucksvoll durchsetzen. Am Steuer seines Osella PA30 Zytek LRM konnte er mit einer beeindruckenden Performance überzeugen, wobei er im 4. Rennlauf auch einen neuen Streckenrekord realisieren konnte, nachdem er bereits in Rennlauf 1 die 52sec. Schallmauer durchbrechen konnte. Rang Zwei sicherte sich Routinier Uwe Lang mit dem Osella A 20/S Evo BMW, der am Iberg eine ebenfalls eindrucksvolle Leistung ablieferte. Mit dem legendären Boliden konnte er sich ausgezeichnet in Szene setzen und dabei mit seiner beherzten Fahrweise für Furore sorgen. Damit stand in seiner Comebacksaison das nächste Topergebnis für ihn zu Buche. Das Podium komplettierte ein weiterer Fahrer vom Lang Motorsport Team mit Stefan Armbruster, der mit seinem in diesem Jahr neuen Osella PA30 Zytek LRM eine famose Performance in Heilbad-Heiligenstadt ablieferte. Mit einer beherzten Vorstellung konnte er sich am Renntag mit exzellenten Laufzeiten grandios in Szene setzen und damit seinen wohl bislang größten Erfolg im Bergrennsport realisieren.

Rang Vier Gesamt sicherte sich mit gerade einmal 0,8sec. Rückstand der Luxemburger Canio Marchione, der mit seinem Osella PA 21 JRB eine grandiose Leistung ablieferte. Mit dem von einem Motorradmotor angetriebenen Boliden konnte er eindrucksvolle Zeiten erreichen und sich am Ende den Sieg bei den 2l E2-SC Sportprototypen sichern. Die Top5 Gesamt komplettierte der Deutsch-Italiener Francesco D´Acri, der mit seinem Elia Avrio ST09 B eine tolle Vorstellung am Iberg ablieferte. Mit einer beeindruckenden Leistung konnte er sich exzellent in Szene setzen und bei den 2l E2-SC Boliden Platz Zwei realisieren. Dahinter sicherte sich Patrick Rahn (Foto) den sechsten Gesamtrang mit seinem Dallara F306 OPC Spiess. In einem spannenden Kampf behielt er über seine weiteren Verfolger die Oberhand, was am Ende des Wochenendes mit dem Sieg in der stark besetzten 2l Klasse der Gruppe D, E2-SS belohnt wurde. Damit feierte er einen herausragenden Erfolg beim Ibergrennen, wobei er im letzten Rennlauf auch noch die schnellste Zeit am gesamten Rennwochenende in dieser Klasse realisieren konnte.

Siebenter wurde mit gerade einmal 0,24sec. Rückstand Georg Lang (Foto), der mit seinem Tatuus Renault FR 2.0 Evo ebenfalls zu überzeugen vermochte. Dabei gelangen ihm exzellente Zeiten, womit der zweite Rang am Ende des Wochenendes bei den bekannt stark besetzten 2l Formelboliden zu Buche stand. Die Top8 Gesamt komplettierte Marco Lorig, der mit seinem Dallara F305 am Iberg zu begeistern vermochte. Mit einer beherzten Vorstellung konnte er sich großartig in Szene setzen und mit Platz Drei in der Gruppe D, E2-SS bis 2l Hubraum ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis realisieren. Pech hatte leider in dieser Klasse Routinier Frank Debruyne, der im letzten Rennlauf einen Dreher mit seinem Dallara F316 zu verzeichnen hatte. Damit war natürlich die Chance auf den Klassensieg nicht mehr gegeben und man musste mit Rang Acht vorlieb nehmen.

Bei den E2-SH Boliden konnte sich Ralf Kroll mit seinem Silver Car S2G Evo den vollen Erfolg sichern. Dabei konnte er mit seinen gefahrenen Zeiten auch die E1 Piloten auf Distanz halten und Gesamt mit dem 11. Rang überzeugen. Rang 15 Gesamt ging an den schnellsten Piloten aus der E1 Klasse mit Erwin Buck (Foto), der mit einer beeindruckenden Performance zu überzeugen vermochte. In einem spannenden Kampf behielt er knapp die Oberhand, womit am Ende des Wochenendes ein weiterer voller Erfolg bei den 2l Boliden zu Buche stand. Mit gerade einmal 0,17sec. (!) Rückstand nach vier gewerteten Rennläufen ging Rang Zwei in der E1 Klasse Gesamt an Michael Bodenmüller. Mit seinem Opel Gerent Kadett C 16V vermochte er eine weitere herausragende Leistung abzuliefern, womit er am Iberg auch die 3l Klasse ein weiteres Mal für sich entscheiden konnte. Dahinter folgte bereits Lars Bröker mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 10 aus der deutschen Gruppe A, CTC. Dieser vermochte wie bereits am Glasbach mit eindrucksvollen Zeiten zu überzeugen, die ihn zu einem weiteren, herausragenden Erfolg führten.

Platz Drei Gesamt bei den E1 Boliden sicherte sich Ralph Paulick, der mit seinem VW Minichberger Golf 1 jedoch im Training mit der Technik haderte, weshalb er erst in Lauf 3 an den Start gehen konnte. Am Renntag konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und exzellente Zeiten fixieren, womit auch Platz Zwei bei den 2l Boliden realisiert werden konnte. Dahinter folgte auf Rang Vier Andy Heindrichs (Foto) mit seinem Opel Wiebe Corsa A 16V RR, der eine weitere tolle Performance ablieferte. Mit herausragenden Zeiten konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und dabei die 1600er Klasse für sich entscheiden. Die Top5 komplettierte der Bayer Nobert Wimmer, der mit seinem BMW 2002 ti 8V eine weitere spektakuläre Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern und auch bei den 2l Boliden mit Rang Drei ein beeindruckendes Ergebnis fixieren. Zudem stand der Sieg bei den 8V-Boliden im Zuge des KW Berg Cups zu Buche. Mit einem Rückstand von lediglich 0,22sec. (!) ging Platz Vier bei den 2l E1 Boliden an Routinier Werner Weiß, der mit seinem Ford Escort RS 1800 BDA eine weitere famose Leistung in dieser Saison ablieferte.

Dahinter konnte bei den E1 Boliden der junge Tobias Mayer mit Platz Sieben überzeugen. Am Steuer des VW Minichberger Scirocco 16V konnte er sich am Iberg wieder den 1,4l Klassensieg sichern und damit einen vollen Erfolg realisieren. Die Top8 komplettierte bei den E1 Boliden der Bayer Valentin Schneider (Foto) mit dem spektakulären VW TSM Golf 1 16V. Mit einer grandiosen Leistung konnte er in Heilbad-Heiligenstadt für Furore sorgen und mit Rang Zwei bei den 1,6l Boliden glänzen. Platz Drei in dieser Klasse ging übrigens an Wolfgang Glas im VW Minichberger Golf 1 16V, der somit ein spitzen Resultat am Iberg realisieren konnte. Pech hatte leider Sarp Bilen, der mit seinem VW Spiess-Golf 2 16V im 2. Rennlauf einen Dreher zu verzeichnen hatte. Nach weiteren starken Zeiten war aber nicht mehr als Rang Sechs in dieser Klasse möglich. Bei den 1,4l Boliden konnte Thomas Pröschel mit dem VW Schneider Corrado 16V den zweiten Rang realisieren und dabei Bergroutinier Jürgen Schneider im VW Schneider Polo 1 16V von Teampartner Dominik Schlott auf Distanz halten. Pech hatte in dieser Klasse u.a. Franz Weißdorn, der nach Rennlauf 3 seinen VW Scirocco 16V mit einem technischen Defekt vorzeitig abstellen musste.

Hier der Link zum

Gesamtergebnis Ibergrennen 2022

Photos by Harald Jordan, Rennfotos.de


Vírské serpentiny 2022 (Tschechien)

Ebenfalls bei wunderschönem Wetter ging das Bergrennen Vir in Tschechien über die Bühne. Wie üblich standen sowohl am Samstag als auch am Sonntag ein eigenes Rennen auf dem Programm. Auf der anspruchsvollen Strecke kam es leider zu einigen Zwischenfällen, jedoch verliefen diese zum Glück alle glimpflich.

Mit einer beeindruckenden Performance konnte sich an beiden Tagen David Komarek durchsetzen. Am Steuer seines McLaren F1 Evo konnte der Tscheche mit herausragenden Zeiten überzeugen und dabei bereits am Samstag einen neuen Streckenrekord realisieren. Im 1. Rennlauf am Sonntag konnte er sich dann nochmals steigern und somit die Bestmarke um 2,4sec. nach unten korrigieren. Rang Zwei ging an beiden Tagen an die bekannt schnelle Tschechin Kristyna Fillova, die mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 9 in Vir ebenfalls zu begeistern vermochte. Mit einer beherzten Vorstellung konnte sie eindrucksvolle Zeiten realisieren und schlussendlich ein Topergebnis an beiden Tagen realisieren. Dabei ließ sie sich am Sonntag auch von einem technischen Defekt im 2. Rennlauf nicht aus der Ruhe bringen. Das Podium komplettierte an beiden Tagen bei seinem Comeback Pavel Ulman (Foto), der mit seinem BMW E36 M3 eine grandiose Leistung ablieferte. Mit dem brachial klingenden Boliden konnte er mit famosen Zeiten überzeugen und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern.

Rang Vier ging an den Tschechen Frantisek Grüner (Foto), der mit seinem BMW E30 V8 ebenfalls zu begeistern vermochte. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise überzeugen und famose Zeiten realisieren, was am Ende mit zwei herausragenden Ergebnissen belohnt wurde. Die Top5 komplettierte an beiden Tagen Filip Kuba mit seinem Subaru Impreza WRX STI, der in Vir eine starke Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit seinen gefahrenen Zeiten ein herausragendes Rennwochenende absolvieren und in der Allradklasse mit Rang Zwei an beiden Tagen glänzen. Sechster wurde schlussendlich Lukas Padrta mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9, der an beiden Tagen die bekannt stark besetzte S1 Klasse für sich entscheiden konnte. Am zweiten Tag musste er sich jedoch gewaltig strecken um den exzellent agierenden Tschechen Filip Krejci auf Distanz zu halten, dem am Ende nach zwei gewerteten Rennläufen gerade einmal 0,04sec. mit dem Subaru Impreza Type RA fehlten.

Die österreichischen Piloten reisten von diesem Rennwochenende mit gemischten Gefühlen nach Hause. Der Passauer Routinier Helmut Maier konnte mit seinem VW Spiess-Golf 16V an beiden Renntagen mit Platz Zwei überzeugen. Gegen den Tschechen Josef Dohnalek (Foto) im Citroen C2 VTS war in der E1 1,6l Klasse nichts zu holen, jedoch standen für ihn die nächsten Topergebnisse in dieser Saison zu Buche. Ebenfalls zu glänzen vermochte bei den Historischen der Niederösterreicher Thomas Schütz. Am Steuer seines VW Golf 1 GTI konnte er nicht nur den Klassensieg an beiden Tagen realisieren, sondern auch die Gruppe HA1-K einmal mehr für sich entscheiden. Rang Zwei ging in beiden Rennen an den Burgenländer Herbert Neubauer, der mit seinem Lancia Delta Integrale in Vir eine herausragende Leistung ablieferte. Zudem konnte er sich sowohl am Samstag als auch am Sonntag den Sieg in der Klasse über 1,6l Hubraum sichern.

Ebenfalls zu überzeugen vermochte auf dieser anspruchsvollen Strecke der Niederösterreicher Dominik Schwarzmaier. Mit seinem VW Polo GTI konnte er in der Serienklasse bis 1,6l Hubraum jeweils den dritten Platz realisieren und somit hervorragende Resultate fixieren. Bei den 2l Boliden der Gruppe S1 konnte auch Rene Bruckner überzeugen und mit seinem VW Golf 3 begeistern. Nachdem es am Samstag zum siebenten Rang reichte, konnte er am Sonntag sogar Platz Fünf fixieren. Für seinen niederösterreichischen Landsmann Stefan Schütz lief es am Samstag ebenfalls nach Wunsch. Am Steuer seines Seat Leon TDI konnte er mit dem zweiten Platz ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis realisieren. Am Sonntag riskierte er mit dem schwarzen Boliden jedoch ein wenig zu viel, was leider in einem doch vehementen Einschlag in die Leitplanken endete. Aber auch für Manfred Zöchling (Foto) verlief es nicht nach Wunsch, wobei ihm bereits Trainingslauf 2 am Samstag in Vir zum Verhängnis wurde. Bei einem doch starken Einschlag in die Leitplanken wurde der VW Golf 1 GTI doch erheblich beschädigt und in Mitleidenschaft gezogen…

Hier der Link zum

Gesamtergebnis Vir – Samstag

Gesamtergebnis Vir – Sonntag

Photos by Czech hillclimb Photographs

Last Updated on 27. Juni 2022 by Peter Schabernack

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