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Int. Hill Climb

61° Coppa Paolino Teodori 2022

Simone Faggioli gewinnt die 61. Ausgabe der Coppa Paolino Teodori


Hier der Link zum

Gesamtergebnis Coppa Paolino Teodori


Ein echtes Bergrennsportfestival lieferte die 61. Ausgabe der Coppa Paolino Teodori im italienischen Ascoli. Die knapp über 5km lange Strecke forderte einmal mehr die Piloten und trotz einer neuen Schikane im oberen Teil der Strecke, welche aber nicht ganz unumstritten war, konnte das Rennen bereits kurz nach 17.00 Uhr für beendet erklärt werden. Die Entscheidung eine künstliche Schikane mit Reifenstapeln zu installieren wurde erst wenige Tage vor dem Rennen gefällt. Und das zog gewissen Unmut der Piloten nach sich, wobei in etwa der Pole Sebastian Dubaj Gasior seinen Start in Ascoli zurückzog. Aber auch Christian Merli lud nach dem Training vorzeitig auf…

Im Kampf um den Gesamtsieg setzte sich somit Simone Faggioli (Titelbild) mit dem Norma M20FC Zytek doch recht klar durch. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er sich hervorragend in Szene setzen und somit einen weiteren vollen Erfolg in dieser Saison realisieren. Auf seinen alten Streckenrekord aus 2021 ohne Schikane verlor er in Rennlauf 1 knapp über 7 Sekunden. Rang Zwei Gesamt mit knapp über 8sec. Rückstand nach zwei gewerteten Rennläufen an den Sizilianer Franco Caruso (Foto), der in Ascoli eine grandiose Leistung ablieferte. Mit seinem Nova NP 01-2 Zytek konnte er sich hervorragend in Szene setzen und mit seiner gewohnt spektakulären Fahrweise für Furore sorgen. Dabei konnte er in einem spannenden Duell mit 0,23sec. (!) Vorsprung die Oberhand behalten. Diese fehlten schlussendlich dem Franzosen Sebastien Petit im Nova NP 01-2 Judd, der bei der Coppa Paolino Teodori eine mehr als beeindruckende Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit einer herausragenden Performance glänzen und dabei exzellente Zeiten auf der knapp über 5km langen Strecke realisieren. Damit stand mit dem dritten Gesamtrang ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis für ihn und seinem Team zu Buche.

Rang Vier im Gesamtklassement ging an den Italiener Stefano di Fulvio, der im Training noch ein wenig mit dem Setup haderte. Am Renntag konnte er sich dann aber entscheidend steigern und mit seinem Osella PA30 Zytek eine famose Leistung abliefern. Schlussendlich fehlten ihm auf das Podium 1,6sec. nach zwei gewerteten Rennläufen. Die Top5 Gesamt komplettierte nach einem spannenden Kampf der Italiener Achille Lombardi, der mit seinem Osella PA2000 Evo schnellster 2l Pilot in Ascoli wurde. Mit seinem gewohnt spektakulären Fahrstil konnte er eindrucksvolle Zeiten realisieren und schlussendlich einen vollen Erfolg auf dieser Highspeedstrecke realisieren. Sechster wurde mit gerade einmal 0,3sec. (!) Rückstand der Sizilianer Francesco Conticelli, der bei seinem erst zweiten Rennen mit dem Nova NP 01-2 Judd eine grandiose Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er mit exzellenten Zeiten überzeugen und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern. Damit konnte er ein großartiges Ergebnis bei der Coppa Paolino Teodori realisieren.

Auf Platz Sieben folgte der Sardinier Giuseppe Vacca (Foto), der mit seinem Osella PA30 Judd eine ebenfalls famose Performance ablieferte. Dabei konnte er sich mit diesem spektakulären Boliden exzellent in Szene setzen, und nach technischen Problemen in den ersten Rennen ein starkes Ergebnis realisieren. Die Top8 Gesamt komplettierte Giancarlo Maroni mit dem Osella PA 21 JRB Evo, der ebenfalls in Ascoli zu überzeugen vermochte und als schnellster 1,6l Pilot glänzen konnte. Der Lohn war schlussendlich ein spitzen Resultat bei diesem hochkarätig besetzten Rennen. Neunter Gesamt wurde der Tscheche Petr Vitek, der mit seinem Osella PA30 Judd ein grandioses Rennen ablieferte. Dabei konnte er mit starken Zeiten auf der knapp über 5km langen Strecke glänzen und somit ein tolles Resultat realisieren. Die Top10 Gesamt komplettierte noch Dario Gentile mit dem Osella PA 21/S Evo, der mit dem zweiten Rang bei den E2-SC Sportprototypen wohl einen seiner größten Erfolge feiern konnte.

Leider gab es auch einige Ausfälle zu verzeichnen, wobei Christian Merli (Foto) mit seinem Osella FA30 Judd LRM freiwillig nach den Trainingsläufen die Heimreise antrat. Die Entscheidung der ACI wenige Tage vor dem Rennen eine künstliche Schikane einzubauen, stoß dem in der Berg Europameisterschaft überlegen führenden sauer auf. Ebenfalls einen Ausfall zu verzeichnen hatte der Trentiner Diego Degasperi, der im 2. Trainingslauf seinen Osella FA30 Zytek mit einem technischen Gebrechen vorzeitig abstellen musste. Damit war für ihn das Rennwochenende in Ascoli leider vorzeitig zu Ende. Und auch Francesco Leogrande musste mit seinem Osella PA2000 LRM Turbo einen Ausfall zur Kenntnis nehmen. Bereits im 1. Trainingslauf hatte man einen technischen Schaden am Boliden zu verzeichnen, welchen man vor Ort nicht reparieren konnte.


Bei den Tourenwagen feierte der Süditaliener Lucio Peruggini (Foto) einen weiteren vollen Erfolg. Mit seinem Ferrari 488 Challenge Evo konnte er sich herausragend in Szene setzen und eine beeindruckende Performance abliefern. Damit stand am Ende des Wochenendes der Gesamtsieg für ihn zu Buche. Auf dem zweiten Rang folgte der italienische Routinier Marco Gramenzi, der in Ascoli eine weitere hervorragende Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich mit seinem Alfa Romeo 4C Judd eindrucksvoll in Szene setzen und mit seiner beherzten Fahrweise für Furore sorgen. Damit konnte er auch die E2-SH Klasse für sich entscheiden, wobei er in Rennlauf 2 sogar die Bestzeit bei den Tourenwagen erzielte. Das Podium komplettierte mit gerade einmal 0,7sec. Rückstand der Tscheche Dan Michl, der mit seinem Lotus Elise ebenfalls zu begeistern vermochte. Dabei konnte er mit dem spektakulären Boliden endlich wieder ein weitestgehend problemfreies Rennen absolvieren, was schlussendlich auch mit dem Sieg in der PF Klasse 1 belohnt wurde.

Rang Vier ging an Rosario Iaquinta aus Italien, der diesmal am Steuer eines Porsche 991 GT3 Cup Platz nahm. Mit dem ungewohnten Boliden konnte er sich dennoch hervorragend in Szene setzen und beeindruckende Zeiten realisieren. Damit stand auch Platz Zwei bei den GT-Boliden für ihn zu Buche. Die Top5 bei den Tourenwagen komplettierte der Süditaliener Giuseppe Aragona (Foto), der mit seinem VW Golf 7 Proto eine ebenfalls hervorragende Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er mit beeindruckenden Zeiten überzeugen und sich am Ende des Wochenendes als E1 Sieger feiern lassen. Dahinter ging der sechste Rang an Francesco Montagna im Lamborghini Huracan Supertrofeo, der mit einer starken Leistung in Ascoli zu überzeugen vermochte. Mit einer grandiosen Vorstellung konnte er exzellente Zeiten realisieren, womit auch der dritte Rang bei den GT-Boliden realisiert werden konnte.

Siebenter wurde Gesamt bei den Tourenwagen Roberto Ragazzi mit seinem Ferrari 488 Challenge, der mit einer tollen Leistung zu begeistern vermochte. Mit seinen gefahrenen Zeiten konnte er sich schlussendlich auch Rang Vier bei den GT-Boliden sichern und damit ein Topergebnis fixieren. Die Top8 Gesamt komplettiere bei seinem Comeback Antonio Scappa (Foto), der erstmals das Steuer eines Hyundai i30 TCR übernahm. Mit einer spektakulären Leistung konnte er dabei gleich die RS Klasse für sich entscheiden. Rang Neun ging an Sebastiano Frijo im Lamborghini Huracan Supertrofeo, der in der GT-Klasse den fünften Platz fixieren konnte, noch vor Angelo Marino, der mit seinem Cupra Leon TCR den zweiten Platz bei den RS-Boliden realisieren konnte. Pech hatte leider bei seinem Heimrennen Alessandro Gabrielli, der sowohl im Training als auch in Rennlauf 1 mit technischen Problemen an seinem Alfa Romeo 4C Picchio Turbo haderte. Was hier möglich gewesen wäre bewies er in Rennlauf 2, wo er mit der zweitschnellsten Tourenwagenzeit zu überzeugen vermochte.

Last Updated on 26. Juni 2022 by Peter Schabernack

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