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Int. Hill Climb

58° CdC La Pommeraye / Nasedlovice 2022

Billy Ritchen feiert in Frankreich seinen 3. Gesamtsieg in diesem Jahr
In Tschechien blieb David Komarek weiterhin ungeschlagen

Titelbild by Czech hillclimb Photographs


CdC La Pommeraye (Frankreich)

Erneut sehr spannend verlief die bereits fünfte Runde zur französischen Bergmeisterschaft in La Pommeraye. Bis auf einen kurzen Regenschauer im 1. Rennlauf am Sonntag fanden die Piloten exzellente Rennbedingungen auf der 2,5km kurzen Strecke vor. Insgesamt wurden am Sonntag 4 Rennläufe absolviert, wovon die schnellsten Zwei in die Endwertung kamen.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich in La Pommeraye der zweifache Saisonsieger Billy Ritchen (Foto) durchsetzen. Mit seinem Nova NP 01-2 Judd lieferte er am Renntag eine beeindruckende Performance ab, womit am Ende des Wochenendes der dritte volle Erfolg in diesem Jahr realisiert werden konnte. Damit setzte er seine bislang äußerst erfolgreiche Saison nahtlos fort. Rang Zwei Gesamt ging an Kevin Petit, der wie schon im Vorjahr auf dieser Strecke zu begeistern vermochte. Mit seinem Norma M20FC 4l BMW konnte er sich herausragend in Szene setzen und dabei eindrucksvolle Zeiten erreichen. Damit konnte er ein weiteres famoses Ergebnis realisieren und mit seiner beherzten Fahrweise die CN-Klasse einmal mehr für sich entscheiden. Das Podium komplettierte Lokalmatador Anthony Le Beller, der mit seinem neuen Norma M20FC Honda Turbo erneut für Furore sorgen konnte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern, wobei er auf seinen Markenkollegen gerade einmal 2sec. nach zwei gewerteten Rennläufen verlor. Damit feierte er ein weiteres exzellentes Resultat mit diesem spektakulären Boliden.

Rang Vier Gesamt ging an Fabien Ponchant, der mit seinem Tatuus Formel Master S2000 wie schon am vergangenen Wochenende schnellster 2l Pilot war. Zudem konnte er sich den Sieg bei den E2-SS Boliden in La Pommeraye sichern. Die Top5 Gesamt komplettierte der spektakulär agierende Lokalmatador Fabrice Gallo (Foto), der gerade einmal 0,7sec. auf den Tatuus Piloten verlor. Mit seinem Norma M20FC Honda konnte er als schnellster 2l CN Pilot für großes Aufsehen sorgen und auch Gesamt in dieser Klasse mit dem zweiten Platz glänzen. Auf dem sechsten Gesamtrang kam Francois-Xavier Thievant in die Wertung, der mit seinem Nova NP 03 ebenfalls eindrucksvolle Zeiten realisieren konnte. Damit konnte er die kleinste E2-SC Klasse für sich entscheiden, wobei er in einem spannenden Kampf um gerade einmal 0,3sec. die Oberhand über Axel Petit behielt. Auch dieser setzte auf einen Nova NP 03, mit dem er großartige Zeiten in La Pommeraye erreichte.

Leider gab es im 1. Rennlauf auch einen schweren Unfall zu verzeichnen, in dem der zweifache Saisonsieger Damien Chamberod verwickelt war. Nach einer grandiosen Performance im Training hatte er einen doch vehementen Ausritt mit seinem Norma M20FC Honda Turbo zu verzeichnen. Zum Glück blieb er bis auf Prellungen unverletzt und konnte noch am selben Tag das Krankenhaus wieder verlassen. Pech hatte leider erneut die Französin Cindy Gudet (Foto), die ihren Revolt 2P0 Turbo mit einem technischen Gebrechen vorzeitig abstellen musste. Damit musste sie leider in La Pommeraye einen Ausfall zur Kenntnis nehmen.


Bei den Tourenwagen konnte einmal mehr Yannick Poinsignon begeistern. Mit dem einmalig klingenden BMW M3 E92 V8 lieferte er eine weitere eindrucksvolle Performance in dieser Saison ab. Der Lohn war schlussendlich ein weiterer voller Erfolg in diesem Jahr. Rang Zwei sicherte sich Ronald Garces (Foto) mit dem Lamborghini Huracan Supertrofeo Evo, der ebenfalls ein starkes Rennwochenende in La Pommeraye absolvierte. Dabei konnte er sich großartig in Szene setzen und dabei famose Zeiten realisieren, womit am Ende ein weiteres spitzen Resultat zu Buche stand. Das Podium komplettierte Philippe Schmitter Frey, der seine zuletzt gezeigten Leistungen eindrucksvoll bestätigen konnte. Mit einer grandiosen Performance am Steuer seines Renault RS 01 konnte er ein großartiges Ergebnis in La Pommeraye fixieren und somit ein mehr als erfolgreiches Rennwochenende absolvieren.

Rang Vier Gesamt ging Jean-Marc Gandolfo (Foto), der mit seinem Porsche 997 GT3 Cup eine herausragende Performance ablieferte. Vor allem im 2. Rennlauf gelang ihm eine beeindruckende Laufzeit, womit er sein bislang bestes Ergebnis seit dem Umstieg auf diesen Boliden realisieren konnte. Zudem konnte er auch Gesamt bei den Tourenwagen seinen wohl größten Erfolg im Bergrennsport realisieren. Die Top5 komplettierte Anthony Dubois, der in La Pommeraye ebenfalls zu überzeugen vermochte. Mit seinem Alpine A110 GT4 konnte er sich beeindruckend in Szene setzen und mit seiner beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern. Damit stand ein famoses Ergebnis für ihn und sein Team bei diesem Rennen zu Buche. Sechster Gesamt wurde mit gerade einmal 0,4sec. Rückstand Christophe Poinsignon mit dem mächtigen Simca CG Turbo, der mit einer grandiosen Vorstellung einmal mehr die FC-Klasse für sich entscheiden konnte.

Dahinter ging mit weiteren 0,3sec. Rückstand der siebente Platz an Pierre Beal, der mit seinem brachialen Volvo TC10 S60 eine exzellente Leistung in La Pommeraye ablieferte. Nach großartigen Zeiten konnte er dabei um gerade einmal 0,2sec. Mathieu Nouet auf Distanz halten. Dieser konnte mit seinem Simca Rally 3 Turbo mit einer beeindruckenden Leistung den zweiten Rang bei den FC-Boliden realisieren. Rang Neun Gesamt ging an Francis Dosieres im Alpine A110 GT4, der mit einer ebenfalls tollen Performance zu begeistern vermochte und dabei Stephane Garcia (Foto) im Audi RS3 LMS TCR auf Distanz halten konnte. Rang 11 Gesamt ging übrigens an Romain Richardeau, der mit seinem Simca Rally 3 bereits beim deutschen Bergrennen in Osnabrück für Furore sorgen konnte. Auch in La Pommeraye begeisterte er mit famosen Zeiten und den Sieg bei den FC-Boliden bis 1,4l Hubraum.

Hier der Link zum Gesamtergebnis

Photos by TARMACK


Slovacky kopec Nasedlovice (Tschechien)

Der Maverick Hillclimb Czech ging am vergangenen Wochenende in die nächsten Runden. Dabei stand diesmal die Strecke in Nasedlovice auf dem Programm, wo wie üblich am Samstag als auch am Sonntag ein eigenes Rennen ausgetragen wurde. Wettertechnisch blieb es dabei am gesamten Wochenende über Trocken, womit ideale Bedingungen für die Fahrer herrschten.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich an beiden Tagen in beeindruckender Art und Weise der Tscheche David Komarek (Titelbild) durchsetzen. Mit seinem McLaren F1 Evo ließ er der Konkurrenz keine Chance, womit man die Siegesserie in diesem Jahr auch in Nasedlovice nahtlos fortsetzen konnte. Rang Zwei Gesamt ging an beiden Renntagen an seinen tschechischen Landsmann und Teamkollegen Jiri Spalek, der mit seinem Norma M20F Mitsubishi Turbo für Furore sorgen konnte. Mit einer herausragenden Leistung konnte er sich großartig in Szene setzen und mit seiner beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern. Das Podium komplettierte der Tscheche Michal Novicky (Foto) mit dem Ligier JS49 Honda, der eine ebenfalls tolle Performance ablieferte. Mit dem 2l E2-SC Sportprototypen konnte er sich famos in Szene setzen und grandiose Zeiten realisieren. Damit stand an beiden Tagen ein hervorragendes Ergebnis für ihn zu Buche.

Rang Vier im Gesamtklassement ging sowohl am Samstag als auch am Sonntag an die bekannt schnelle Tschechin Kristyna Fillova. Dieser lieferte mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 9 eine beeindruckende Performance in Nasedlovice ab, wobei sie sich in einem spannenden Kampf jeweils auch den Sieg bei den E1 Allradboliden über 2l Hubraum sichern konnte. Mit einem Rückstand von gerade einmal 0,2sec. bzw. 0,7sec. komplettierte Milan Bobek die Top5 Gesamt an beiden Tagen. Am Steuer seines Mitsubishi Lancer WRC 05 konnte er sich hervorragend in Szene setzen und mit exzellenten Zeiten überzeugen. Damit feierte er in Nasedlovice ein mehr als erfolgreiches Rennwochenende. Rang Sechs ging an beiden Tagen an den Oberösterreicher Christian Rutter (Foto), der mit seinem PRC S4 Honda heuer erstmals an den Start ging. Dabei vermochte er sich großartig in Szene zu setzen, wobei ihm eindrucksvolle Zeiten gelangen. Damit konnte er sich in der 2l E2-SC Klasse jeweils den hervorragenden zweiten Rang an die Fahnen heften.

Ein äußerst starkes Rennwochenende in Nasedlovice absolvierte die Passauer Berglegende Helmut Maier. Mit seinem bewährten VW Spiess-Golf 16V lieferte der Routinier beeindruckende Zeiten ab, welche am Ende des Wochenendes ihm jeweils zum Klassensieg bei den E1 Boliden bis 1,6l Hubraum führten. Zudem konnte er sich am Samstag den vierten Tourenwagengesamtrang sichern, ehe es am Sonntag zum fünften Platz Gesamt reichte. Heuer erstmals an den Start ging der Oberösterreicher Robert Schwendinger, und das ebenfalls sehr erfolgreich. Mit seinem Formel Arcobaleno 2002 konnte er sich exzellent in Szene setzen und dabei mit tollen Zeiten glänzen. Der Lohn war in Nasedlovice an beiden Tagen der Sieg bei den 1,6l Formelboliden der Gruppe E2-SS. Gesamt standen für ihn die Ränge Zwei und Drei in dieser Gruppe am Ende zu Buche.

Ebenfalls mit einem starken Rennwochenende zu überzeugen vermochte der Niederösterreicher Dominik Schwarzmaier. Mit seinem VW Polo GTI konnte er sich exzellent in Szene setzen und dabei mit grandiosen Zeiten überzeugen. So konnte er im ersten Rennen am Samstag den Sieg bei den 1,6l Boliden der Gruppe S1 fixieren, ehe es am Sonntag zum ebenfalls eindrucksvollen zweiten Platz reichte. Sein Landsmann und Teamkollege Rene Bruckner überzeugte auch in Nasedlovice. Mit seinem VW Golf 3 lieferte er eine tadellose Leistung ab, welche schlussendlich in beiden Rennen mit dem großartigen zweiten Rang bei den 2l S1 Boliden belohnt wurde.

Die weiteren Fahrer aus Österreich waren in der Historischen Klasse am Start. Dabei begeisterte Thomas Schütz erneut am Steuer seines VW Golf 1 GTI. Mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise konnte er sich großartig in Szene setzen, was am Ende mit zwei Klassensiegen in der Gruppe HA1-K bis 1,6l Hubraum belohnt wurde. Zudem konnte er auch Gesamt diese Gruppe für sich entscheiden. Platz Zwei ging an beiden Tagen an seinen niederösterreichischen Landsmann Manfred Zöchling, der mit seinem VW Golf 1 GTI ebenfalls zu begeistern vermochte. Mit einer famosen Vorstellung konnte auch er in Nasedlovice begeistern und dabei exzellente Zeiten realisieren. Das Podium Gesamt in der Gruppe HA1-K komplettierte der Burgenländer Herbert Neubauer, der mit seinem Lancia Delta Integrale heuer erstmals im Zuge des Maverick Hillclimb Czech an den Start ging. Mit einer fehlerfreien Leistung konnte er sich auch an beiden Tagen den Klassensieg über 1,6l Hubraum an die Fahnen heften. Ein großartiges Rennwochenende absolvierte aber auch der Niederösterreicher Franz Haidn, der mit seinem bewährten BMW 325 IX E30 mit den Rängen Drei bei den HA1 Boliden über 2l Hubraum seine bislang exzellent verlaufende Saison nahtlos fortsetzen konnte. Zudem konnte er Gesamt bei den Historischen mit den Rängen Acht und Zehn überzeugen und sich dabei als drittschnellster, österreichischer Pilot behaupten.

Hier der Link zum Gesamtergebnis – Samstag

Hier der Link zum Gesamtergebnis – Sonntag

Photos by Czech hillclimb Photographs

Last Updated on 24. Mai 2022 by Peter Schabernack

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