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Int. Hill Climb

55° CdC Bagnols Sabran 2026

spektakulärer Saisonauftakt in Frankreich
Marc Pernot feiert mit seinem neuen Nova den Gesamtsieg
Bei den Tourenwagen kann sich der amtierende Champion Anthony Dubois durchsetzen

Photos by Lp Rallye13


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Gesamtergebnis 55° CdC Bagnols Sabran


Das französische Bergchampionat startete wie bereits in den letzten Jahren in Bagnols Sabran in die neue Saison. Im südlichen Frankreich sorgten dabei kühle Temperaturen sowie starker Wind für äußerst schwierige Bedingungen. Vor allem letzterer sorgte dafür, dass die knapp über 3km lange Strecke durch viel Staub kaum Grip bot. Das sorgte für zahlreiche Unfälle und Unterbrechungen, weshalb am Samstag nur die 2 Trainingsläufe sowie am Sonntag 2 Rennläufe ausgetragen werden konnten. Davon kam am Ende der schnellste Lauf in die Endwertung.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich der amtierende französische Bergchampion Marc Pernot (Titelbild) durchsetzen. Am Steuer seines neuen Nova NP 01-2 C Hartley Turbo lieferte er eine mehr als grandiose Performance in Bagnols Sabran ab. Vor allem in Rennlauf 2 konnte er sich nochmals entscheidend steigern und somit mit dem 2l E2-SC Sportprototypen gleich den obersten Platz am Podium für sich beanspruchen. Auf dem zweiten Rang kam im Gesamtklassement der Franzose Fabien Bourgeon (Foto) in die Wertung, welcher mit seinem Revolt 3P0 Alfa Romeo Turbo eine erneut spektakuläre Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und sich in Rennlauf 2 ebenfalls nochmals steigern. Am Ende fehlten ihm nach einen gewerteten Rennlauf gerade einmal 0,76sec. (!) auf den vollen Erfolg. Der Sieg in der 3l E2-SC Klasse war ihm aber nicht zunehmen. Das Podium komplettierte der Belgier Corentin Starck, der mit seinem Nova NP 01-2 C Honda Turbo eine famose Leistung ablieferte. Dabei konnte er im 1. Rennlauf noch die Gesamtbestzeit auf der knapp über 3km langen Strecke erzielen. In Rennlauf 2 riskierte er aber im oberen Bereich der Strecke ein wenig zu viel, was in einen doch vehementen Einschlag gegen die Leitplanken endete. Zum Glück blieb er bei diesem Zwischenfall unverletzt, sein Bolide wurde aber doch erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Somit war der zweite Rang in der 3l E2-SC Klasse für ihn nur ein schwacher Trost.

Auf dem vierten Gesamtrang kam am Ende des Wochenendes der französische Routinier Sebastien Petit in die Wertung, welcher am Steuer seines Nova NP 01-2 C Honda Turbo ebenfalls zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich in Bagnols Sabran exzellent in Szene setzen und mit seinen gefahrenen Zeiten für großes Aufsehen sorgen. Der Lohn war am Ende der letzte Platz am Podium bei den 3l E2-SC Sportprototypen, mit einem Rückstand von gerade einmal 0,14sec. (!) nach einem gewerteten Rennlauf. Die Top5 im Gesamtklassement komplettierte der Franzose Sebastien Jacqmin mit seinem Nova NP 01-2 Honda Turbo, welcher ebenfalls ein starkes Rennwochenende bei teils schwierigen Bedingungen absolvierte. Dabei konnte er sich mit diesem Boliden von Lauf zu Lauf steigern und schlussendlich mit dem vierten Rang in der 3l E2-SC Klasse ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis realisieren. Somit darf man schon mit Spannung den nächsten Rennen entgegenblicken. Dahinter sicherte sich den sechsten Rang Gesamt sein französischer Landsmann Cyrille Frantz (Foto), welcher mit seinem Osella PA30 Honda Turbo eine tadellose Vorstellung in Bagnols Sabran ablieferte. Der Routinier konnte sich mit dem wunderschön vorbereiteten Boliden exzellent in Szene setzen und sich am Ende mit Platz Fünf bei den 3l E2-SC Sportprototypen ein spitzen Resultat an die Fahnen heften.

Siebenter wurde am Ende des Wochenendes der junge Franzose Tom Diebold, welcher sich in einem äußerst spannenden Kampf gegen die weiteren Konkurrenten durchsetzen konnte. Dabei lieferte er mit seinem Norma M20F Honda eine mehr als beeindruckende Performance ab, welche schlussendlich mit dem vollen Erfolg in der stark besetzten 2l CN-Klasse belohnt wurde. Die Top8 Gesamt komplettierte mit einem Rückstand von gerade einmal 0,15sec. (!) sein Bruder David Diebold (Foto), welcher mit seinem Tatuus Formel Master S2000 Honda ebenfalls für großes Aufsehen sorgen konnte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und sich als Sieger bei den 2l Gruppe DE Formelboliden feiern lassen. Damit stand gleich beim Saisonauftakt ein mehr als beeindruckender Erfolg für ihn zu Buche. Dahinter sicherte sich Platz Neun im Gesamtklassement der Franzose Samuel Guth, der mit seinem einmalig klingenden Nova NP 01-2 Mugen eine famose Vorstellung ablieferte. Dabei konnte sich der Routinier exzellent in Szene setzen und vor allem in Rennlauf 1 mit einer famosen Zeit überzeugen. Schlussendlich stand für ihn der famose sechste Rang bei den 3l E2-SC Sportprototypen zu Buche, womit er sich auf dieser anspruchsvollen Strecke ein spitzen Ergebnis an die Fahnen heften konnte.

Die Top10 Gesamt komplettierte in Bagnols Sabran der famos agierende Franzose Ludovic Cholley, welcher bei schwierigen Bedingungen mit seinem Dallara F308 Mercedes eine herausragende Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen und sich mit dem zweiten Rang bei den 2l Gruppe DE Formelboliden ein großartiges Ergebnis an die Fahnen heften. Auf dem 11. Gesamtrang kam mit gerade einmal 0,16sec. Rückstand sein französischer Landsmann Guillaume Jean in die Wertung, der mit seinem Norma M20FC Honda eine famose Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern und sich mit Platz Zwei in der 2l CN-Klasse ein großartiges Ergebnis an die Fahnen heften. Dahinter sicherte sich den 12. Rang im Gesamtklassement die junge Französin Mylenia Machado (Foto), die am Ende gerade einmal 0,08sec. (!) nach einem gewerteten Rennlauf zurücklag. Dabei konnte sie trotz massiver Fahrwerksprobleme ein starkes Rennen mit ihrem Revolt 2P0 Hartley Turbo absolvieren, was am Ende des Wochenendes mit dem großartigen zweiten Rang bei den 2l E2-SC Sportprototypen belohnt wurde.

Rang 13 Gesamt ging in Bagnols Sabran schlussendlich an den Franzosen Yohan Bardin, der mit seinem Norma M20FC Honda ebenfalls zu überzeugen vermochte. Mit einer exzellenten Leistung konnte er sich bei den 2l CN-Boliden noch den letzten Platz am Podium sichern und damit ein famoses Resultat beim Saisonauftakt erzielen. Auf dem 14. Platz im Gesamtklassement kam der französische Routinier Stephane Baudin (Foto) in die Wertung, der mit seinem wunderschön vorbereiteten Tatuus Formel Master F2 Honda eine großartige Vorstellung ablieferte. Nach exzellenten Zeiten konnte er sich bei den 2l Gruppe DE Formelboliden noch den letzten Platz am Podium sichern. Die Top15 Gesamt komplettierte am Ende des Wochenendes der Franzose William Poulet, welcher erstmals mit seinem Norma M20FC 4l BMW an den Start ging. Mit diesem einmalig klingenden Boliden konnte er sich grandios in Szene setzen und nach einer fehlerfreien Vorstellung auch gleich den Sieg in der CN+ Klasse für sich beanspruchen.

Leider gab es auch einige Ausfälle zu verzeichnen, wovon auch der Franzose Miguel Vidal (Foto) betroffen war. Dieser hatte bereits in Trainingslauf 1 einen Unfall mit seinem Lola B06/51 Mugen F3000 zu verzeichnen, weshalb für ihn das Rennwochenende in Bagnols bereits zu Ende ging bevor es richtig begann. Das gleiche Schicksal teilte mit ihm sein Landsmann Yves Tholy, welcher sich mit seinem Nova NP 03 Suzuki gegen eine Böschung im Mittelteil der Strecke drehte. Dabei wurde die Front zwar nur leicht in Mitleidenschaft gezogen, jedoch die Aufhängung beschädigt. Damit war auch für ihn vorzeitig Schluss in Bagnols Sabran. Und ebenfalls Trainingslauf 1 wurde dem Franzosen Romain Pezot zum Verhängnis, welcher mit seinem Tatuus Formel Master F2 Honda im Mittelteil der Strecke doch vehement gegen eine Böschung krachte. Dabei wurde der Bolide doch erheblich beschädigt und in Mitleidenschaft gezogen. Aber auch die Französin Sarah Bernard kam nicht in die Wertung, wobei ihr der 1. Rennlauf zum Verhängnis wurde. Bei der Zielkurve leistete sie sich einen Dreher ins Kiesbett, weshalb man vorzeitig den Tatuus Formel Master S2000 Honda in den Transporter verlud.


Im Kampf um den Tourenwagengesamtsieg konnte sich ebenfalls der amtierende Champion durchsetzen. Anthony Dubois (Foto) konnte sich in Rennlauf 2 nochmals entscheidend steigern und mit einer herausragenden Leistung für großes Aufsehen sorgen. Nach einer famosen Performance stand für ihn der volle Erfolg in Bagnols Sabran mit seinem Alpine A110 GT4 Evo zu Buche, womit er mit einer grandiosen Leistung in die neue Saison startete. Auf dem zweiten Platz kam am Ende des Wochenendes der Franzose Jean-Francois Ganevat in die Wertung, welcher mit seinem Renault R.S. 01 in einem äußerst spannenden Kampf knapp die Oberhand behielt. Mit dem mächtigen Boliden konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit einer großartigen Vorstellung für großes Aufsehen sorgen. Damit konnte man bei schwierigen Bedingungen gleich für Furore sorgen. Das Podium komplettierte mit gerade einmal 0,23sec. (!) Rückstand der beherzt agierende Franzose Alexandre Garnier, der mit seinem Porsche 991.2 GT3 Cup eine mehr als beeindruckende Leistung ablieferte. Vor allem in Rennlauf 2 konnte er sich mit diesem Boliden nochmals entscheidend steigern, was am Ende des Wochenendes mit diesem großartigen Resultat belohnt wurde.

Auf dem vierten Gesamtrang folgte sein Markenkollege Ronald Garces (Foto), welcher nach einem gewerteten Rennlauf gerade einmal 0,08sec. (!) auf einen Podiumsplatz verlor. Dabei konnte er mit seinem neuen Porsche 992 GT3 Cup eine mehr als eindrucksvolle Leistung abliefern und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern. Der Lohn war am Ende ein famoses Resultat gegen starke Konkurrenten. Die Top5 komplettierte der Franzose Yannick Poinsignon mit dem brachialen BMW M3 E92 V8, welcher jedoch in Rennlauf 2 einen schweren Unfall zu verzeichnen hatte. Dabei kam er im unteren Streckenabschnitt bei hoher Geschwindigkeit von der Strecke ab. Zwar konnte er den stark havarierten Boliden selbst verlassen, jedoch wurde er zur Kontrolle mit dem Helikopter ins nahegelegene Krankenhaus geflogen. Wir wünschen an dieser Stelle alles Gute und schnelle Genesung! Der sechste Gesamtrang bei den Tourenwagen ging an den französischen Lokalmatador Jeremy Avellaneda, welcher am Steuer eines Porsche 991.2 GT3 Cup eine mehr als beeindruckende Vorstellung ablieferte. Mit diesem Boliden konnte er sich exzellent in Szene setzen und vor zahlreichen heimischen Fans mit einer grandiosen Leistung überzeugen. Der Lohn war schlussendlich ein spitzen Resultat auf der knapp über 3km langen Strecke.

Dahinter sicherte sich den siebenten Gesamtrang der Christophe Poinsignon, welcher in einem äußerst spannenden Kampf knapp die Oberhand über die weiteren Konkurrenten behielt. Mit seinem Simca CG Turbo konnte er sich dabei herausragend in Szene setzen und eine famose Performance auf dieser bekannt anspruchsvollen Strecke abliefern. Zudem stand am Ende der Sieg in der FC-Klasse für ihn zu Buche. Die Top8 Gesamt komplettierte bei den Tourenwagen der Franzose Evann Mallet (Foto), welcher am Steuer seines Seat Leon Supercopa MK.3 eine grandiose Leistung ablieferte. Mit einer spektakulären Vorstellung konnte er sich am Ende des Wochenendes als Sieger der Gruppe A feiern lassen. Damit stand ein großartiger Erfolg für den jungen Piloten zu Buche. Auf dem neunten Gesamtrang folgte sein französischer Landsmann Baptiste Thomasset, welcher sich nach einem gewerteten Rennlauf um gerade einmal 0,12sec. (!) geschlagen geben musste. Am Ende stand für ihn der dennoch mehr als famose zweite Rang in der Gruppe A mit dem Seat Leon Supercopa MK.3 zu Buche.

Die Top10 Gesamt bei den Tourenwagen komplettierte in Bagnols Sabran der Franzose Mickael Bonnevie, welcher ebenfalls auf einen Seat Leon Supercopa MK.3 vertraute. Mit diesem Boliden konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit einer fehlerfreien Leistung für großes Aufsehen sorgen. Schlussendlich stand der famose dritte Rang in der erneut stark besetzten Gruppe A für ihn zu Buche. Auf dem 11. Gesamtrang folgte am Ende des Wochenendes der französische Lokalmatador Antoine Cordonnier (Foto) mit seinem Fiat X 1/9 Abarth, der auf der knapp über 3km langen Strecke eine erneut grandiose Performance ablieferte. Schlussendlich wurde der Einsatz mit dem mehr als beeindruckenden zweiten Rang in der FC-Klasse belohnt. Dahinter ging der 12. Gesamtrang bei den Tourenwagen an die französische Berglegende Francis Dosieres, welcher mit seinem Seat Leon Supercopa MK.3 erneut zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er mit tollen Zeiten glänzen und sich mit dem vierten Rang in der Gruppe A ein spitzen Resultat an die Fahnen heften.

Leider einen Ausfall hinnehmen musste der Franzose Fabrice Iozzo (Foto) mit seinem mächtigen Porsche 991 R Turbo. Dabei sorgten technische Probleme dafür, dass man den spektakulären Boliden im 2. Trainingslauf vorzeitig abstellen musste. Vor Ort konnte der Defekt leider nicht behoben werden, weshalb man das Rennwochenende frühzeitig für beendet erklären musste.

Photos by Lp Rallye13

Last Updated on 30. März 2026 by Peter Schabernack

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