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Int. Hill Climb

80° CdC St. Ursanne 2025

Robin Faustini sorgt nach 14 Jahren wieder für einen Schweizer Gesamtsieg in St. Ursanne
In der Berg Europameisterschaft kann Christian Merli den vollen Erfolg für sich verbuchen
Ronnie Bratschi sichert sich mit einem unglaublichen Streckenrekord den Tourenwagensieg

Photos by Lp Rallye13


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Gesamtergebnis CdC St. Ursanne 2025 – EHC

Gesamtergebnis CdC St. Ursanne 2025 – NAT

Gesamtergebnis CdC St. Ursanne 2025 – Overall

Klassenergebnisse CdC St. Ursanne 2025


Zu einer großen Nervenprobe wurde die Jubiläumsausgabe des Schweizer Bergklassikers in St. Ursanne. Nach unzähligen Unterbrechungen am Renntag wurden alle Beteiligten auf eine harte Probe gestellt. Am Ende schaffte man es dennoch alle 2 Rennläufe erfolgreich abzuwickeln, obwohl erst kurz vor 20.00 Uhr der letzte Teilnehmer das Ziel sah. Und das obwohl man bereits kurz nach 07.00 Uhr in der Früh (!) mit dem 1. Rennlauf startete. Vor allem eine lange Ölspur und ein schwerer Unfall bei der berühmt berüchtigten Passage Les Grippons, welcher zum Glück für den Fahrer bis auf Prellungen ohne Verletzungen ausging, strapazierten den Zeitplan dementsprechend. Zum Glück spielte am gesamten Wochenende das Wetter mit und sorgte bei fast durchgehenden Sonnenschein für sommerliche Temperaturen.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich der amtierende Schweizer Bergchampion Robin Faustini (Titelbild) den vollen Erfolg an die Fahnen heften. Am Steuer seines Nova NP 01-2 Honda Turbo konnte er mit einer herausragenden Performance überzeugen und nach 14 Jahren wieder für einen Heimsieg bei diesem Klassiker im Schweizer Jura sorgen. Vor allem in Rennlauf 2 gelang ihm dabei eine mehr als eindrucksvolle Zeit auf der knapp über 5km langen Highspeedstrecke, wo er die bereits kühleren Temperaturen dazu nutzte eine neue „Schweizer“ Rekordzeit zu erzielen. Auf dem zweiten Gesamtrang folgte nach einem äußerst dramatischen Kampf der Italiener Christian Merli (Foto), welcher mit seinem Nova NP 01-2 C Cosworth am Ende den vollen Erfolg in der Berg Europameisterschaftswertung realisieren konnte. Dabei konnte sich der mehrfache Champion im 2. Rennlauf nochmals entscheidend steigern und die weiteren Verfolger erfolgreich auf Distanz halten. Mit diesem Erfolg konnte er seine Führung in der Meisterschaft diesmal wieder weiterausbauen. Das Podium komplettierte bei seinem Comeback in der Berg Europameisterschaft der junge Belgier Corentin Starck, welcher sich am Ende nach zwei gewerteten Rennläufen um gerade einmal 0,5sec. (!) geschlagen geben musste. Dabei konnte er am Steuer seines neuen Nova NP 01-2 C Honda Turbo mit einer herausragenden Leistung und seinem bekannt spektakulären Fahrstil für großes Aufsehen sorgen. Damit stand in St. Ursanne mit dem zweiten Rang in der Proto Klasse 1 gleich ein mehr als eindrucksvolles Resultat für ihn zu Buche, wobei ihm in Rennlauf 1 sogar hauchdünn die Bestzeit in dieser Klasse gelang.

Rang Vier im Gesamtklassement sicherte sich der junge Franzose Kevin Petit, welcher auch auf dieser knapp über 5km langen Highspeedstrecke mit einer großartigen Performance zu überzeugen vermochte. Am Steuer seines Nova NP 01-2 C Honda Turbo konnte er mit mehr als beeindruckenden Zeiten in den Rennläufen überzeugen, was schlussendlich mit dem dritten Rang in der Berg Europameisterschaft bei den Proto Klasse 1 Boliden belohnt wurde. Am Ende fehlten ihm gerade einmal 0,3sec. (!) nach zwei gewerteten Rennläufen auf seinen Markenkollegen. Die Top5 im Gesamtklassement komplettierte mit einem Vorsprung von gerade einmal 0,04sec. (!) der Deutsche Alexander Hin (Foto), welcher am Steuer des legendären Osella FA30 Judd LRM eine mehr als herausragende Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise für großes Aufsehen sorgen und zudem auch die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern. Der Lohn war zudem der volle Erfolg bei den 3l E2-SS Formelboliden, womit ein weiteres herausragendes Resultat in dieser Saison für ihn zu Buche stand. Sechster im Gesamtklassement wurde in St. Ursanne der Schweizer Routinier Marcel Steiner, welcher mit seinem neuen Nova NP 01-2 C Honda Turbo eine ebenfalls famose Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes mit diesem spektakulären E2-SC Sportprototypen immer weiter steigern und herausragende Zeiten realisieren. Der Lohn war am Ende der mehr als eindrucksvolle zweite Rang im Zuge der nationalen Meisterschaft, wobei er in Rennlauf 2 nur knapp über seiner eigenen Bestzeit auf dieser Highspeedstrecke blieb.

Auf dem siebenten Gesamtrang konnte bereits der Schweizer Michel Zemp (Foto) für großes Aufsehen sorgen. Mit seinem Norma M20FC Honda Turbo konnte er sich herausragend in Szene setzen und sich am Renntag nochmals entscheidend steigern. Nach mehr als eindrucksvollen Zeiten stand mit diesem brachial klingenden E2-SC Sportprototypen der Sieg in der 2l Klasse zu Buche, wobei es auch Gesamt zu Platz Drei im nationalen Championat reichte. Die Top8 Gesamt komplettierte im Schweizer Jura sein Landsmann Thomas Amweg, welcher mit seinem Nova NP 01-2 Honda Turbo eine großartige Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und sich auf dieser Highspeedstrecke grandiose Zeiten an die Fahnen heften. Leider sorgte ein Motorproblem im 2. Rennlauf dafür das er sich nicht weiter verbessern konnte. Dennoch konnte mit dem dritten Rang bei den 3l E2-SC Sportprototypen ein exzellentes Ergebnis im Zuge der nationalen Meisterschaft fixiert werden. Neunter wurde am Ende des Wochenendes Gesamt der Schweizer Lokalmatador Victor Darbellay, der mit seinem Nova NP 01-2 Hartley Turbo eine exzellente Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und mit grandiosen Zeiten für Furore sorgen. Nach einer famosen Vorstellung in den Rennläufen stand am Ende in St. Ursanne der herausragende zweite Rang bei den 2l E2-SC Sportprototypen für ihn zu Buche.

Die Top10 Gesamt komplettierte mit gerade einmal 0,56sec. (!) Rückstand der italienische Bergroutinier Fausto Bormolini (Foto), der mit seinem legendären Reynard K02 Cosworth F3000 eine tadellose Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und am Ende erneut die Proto Klasse 2 im Zuge der Berg Europameisterschaft für sich entscheiden. Zudem stand in diesem Championat mit Rang Vier Gesamt ein großartiger Erfolg zu Buche. Rang 11 Gesamt sicherte sich schlussendlich der Franzose Samuel Guth, der mit seinem einmalig klingenden Nova NP 01-2 Mugen eine exzellente Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit grandiosen Zeiten überzeugen und sich den vierten Platz bei den 3l E2-SC Sportprototypen an die Fahnen heften. Damit stand für ihn ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis auf dieser knapp über 5km langen Highspeedstrecke zu Buche. Die Top12 Gesamt komplettierte sein junger französischer Landsmann Nicolas Dumond, der mit seinem Tatuus Formel Master F2 Honda eine grandiose Performance ablieferte. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und am Ende die 2l E2-SS Formelklasse für sich entscheiden. Damit stand in St. Ursanne einer der wohl größten Erfolge für ihn zu Buche.

Im Zuge der nationalen Meisterschaft folgte in der Categorie 2 dahinter der Franzose Ludovic Cholley, der mit seinem Dallara F308-11 Mercedes wieder eine mehr als beeindruckende Leistung in St. Ursanne ablieferte. Mit grandiosen Zeiten konnte er sich am Ende den mehr als eindrucksvollen zweiten Rang bei den stark besetzten 2l E2-SS Formelboliden an die Fahnen heften. Dahinter folgte auf dem 14. Rang sein französischer Landsmann Francois-Xavier Thievant (Foto), welcher sich erstmals dieser Herausforderung stellte. Dabei konnte er mit seinem Nova NP 03 C Ducati die E2-SC Klasse bis 1,6l Hubraum gleich für sich entscheiden und somit einen grandiosen Erfolg im Schweizer Jura bejubeln. Die Top15 komplettierte der Schweizer Routinier Roland Bossy, welcher jedoch kurzfristig auf einen Dallara F302 Opel zurückgreifen musste. Dennoch konnte er sich mit diesem für ihn ungewohnten Boliden den herausragenden dritten Rang bei den 2l E2-SS Formelboliden an die Fahnen heften.

Bei den Berg Europameisterschaftsboliden konnte die Top5 in der Categorie 2 der italienische Routinier Renzo Napione komplettieren. Mit dem legendären Reynard 01L Cosworth F3000 lieferte er eine mehr als beeindruckende Vorstellung ab, welche schlussendlich mit dem herausragenden zweiten Rang in der Proto Klasse 2 belohnt wurde. Dahinter folgte der Tscheche David Dedek (Foto), der mit seinem Norma M20FC Honda auch in St. Ursanne zu überzeugen vermochte. Mit einer exzellenten Leistung konnte er sich grandios in Szene setzen und am Ende die Proto Klasse 4 für sich entscheiden. Siebenter wurde am Ende des Wochenendes sein tschechischer Landsmann Lukas Studeny, der mit seinem Ligier JS51 Honda eine famose Vorstellung ablieferte. Nach exzellenten Zeiten konnte er sich den zweiten Platz in der Proto Klasse 4 an die Fahnen heften. Die Top8 komplettierte die Tschechin Tereza Machova, die mit ihrem Norma M20F Honda eine tadellose Vorstellung ablieferte. Nach tollen Zeiten konnte sie sich noch den letzten Platz am Podium in der Proto Klasse 4 an die Fahnen heften. Dahinter kam noch ihr tschechischer Landsmann Karel Berger in die Wertung, welcher jedoch in Rennlauf 2 aufgrund von massiven Motorproblemen entscheidende Zeit verlor. Dennoch konnte er sich mit seinem Osella PA21 JrB Suzuki erfolgreich ins Ziel kämpfen und mit dem Sieg in der Proto Klasse 3 wichtige Punkte für die Meisterschaft realisieren.

Leider gab es auch einige Ausfälle in der Categorie 2 zu verzeichnen, wobei es bereits in Rennlauf 1 den spanischen Mitfavoriten Joseba Iraola Lanzagorta erwischte. Dieser musste bei seinem ersten Start mit dem neuen Nova NP 01-2 C Honda Turbo leider ein technisches Gebrechen zur Kenntnis nehmen. Zu Testzwecken entschied man sich den 2. Rennlauf noch zu absolvieren, was dem sympathischen Piloten erfolgreich gelang. Ebenfalls nicht in die Wertung kam sein spanischer Landsmann Jose Alonso Liste, welcher ihm 2. Rennlauf durch einen langsam fahrenden Kollegen behindert wurde. Dabei entschied er sich nach erfolgreicher Zielankunft für einen Re-Start mit dem Tatuus F3 T318 Turbo, welcher aber nach wenigen Metern aufgrund technischer Probleme zu Ende ging. Dadurch verlor er auch den sichergeglaubten zweiten Rang in der Proto 2 Klasse. Und ebenfalls im 2. Rennlauf musste der Schweizer Joel Volluz (Foto) einen Ausfall zur Kenntnis nehmen. Dabei musste er nach einer famosen Performance am Steuer seines Norma M20FC Judd Evo C leider einen Motorschaden im oberen Streckenabschnitt zur Kenntnis nehmen. Damit blieb die großartige Leistung bis dahin leider unbelohnt…


Einen spannenden Showdown erlebten die zahlreichen Fans im Kampf um den Tourenwagengesamtsieg, wo sich schlussendlich der Schweizer Ronnie Bratschi (Foto) durchsetzen konnte. Am Steuer seines Mitsubishi Lancer Evo 7 RS konnte er mit einer herausragenden Performance für großes Aufsehen sorgen, wobei er sich im entscheidenden 2. Rennlauf nochmals entscheidend steigern konnte. Nach einer unglaublichen Fahrt konnte er die bisherige Tourenwagenbestmarke um 1,5sec. (!) unterbieten und sich am Ende als großer Sieger in St. Ursanne feiern lassen. Auf dem zweiten Platz Gesamt folgte sein Schweizer Landsmann Reto Meisel, welcher mit seinem Mercedes SLK 340 Judd eine ebenfalls beeindruckende Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes mit dem einmalig klingenden Boliden immer weiter steigern und eine großartige Vorstellung abliefern. Dabei gelang es ihm im 2. Rennlauf sogar seinen eigenen Tourenwagenrekord aus dem Jahr 2022 um 0,8sec. zu verbessern. Schlussendlich stand ein weiteres spitzen Resultat für ihn zu Buche.

Das Podium komplettierte gleich bei seiner Premiere im Schweizer Jura der Pole Grzegorz Rozalski (Foto), der am Steuer seines Mitsubishi Lancer Evo 9 AMS eine mehr als beeindruckende Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich mit dem brachialen Boliden immer weiter steigern und mit seinem spektakulären Fahrstil auch die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern. Vor allem in Rennlauf 2 gelang ihm auf der knapp über 5km langen Highspeedstrecke eine mehr als beachtliche Zeit, welche gerade einmal 0,5sec. über der Bestmarke aus dem Jahr 2022 lag. Rang Vier Gesamt ging bei den Tourenwagen an den Nordmazedonier Igor Stefanovski, der mit seinem Ferrari 488 Challenge Evo eine ebenfalls starke Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich mit seiner beherzten Fahrweise mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und herausragende Zeiten realisieren. Im entscheidenden 2. Rennlauf gelang dem ehemaligen Bergeuropameister sogar der Sprung unter die 2min. Schallmauer in St. Ursanne.

Die Top5 bei den Tourenwagen komplettierte der Tscheche Dan Michl, der mit seinem spektakulären Lotus Elise Hartley eine grandiose Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich mit einer famosen Leistung eindrucksvoll in Szene setzen und sich am Ende des Wochenendes über ein weiteres Topergebnis in dieser Saison freuen. Damit konnte er auch für die Meisterschaft erneut wichtige Punkte realisieren. Auf dem sechsten Gesamtrang kam schlussendlich der Franzose Ronald Garces (Foto) in die Wertung, der am Steuer seines Alpine A110 GT4 eine mehr als beeindruckende Performance im Schweizer Jura ablieferte. Mit einer großartigen Leistung konnte er sich in den Rennläufen nochmals entscheidend steigern und mit mehr als beeindruckenden Zeiten für Furore sorgen. Damit stand schlussendlich bei diesem Klassiker der Sieg in der Pf Klasse 3 für ihn zu Buche. Siebenter Gesamt wurde bei den Tourenwagen der Italiener Antonino Migliuolo, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 eine fehlerfreie Leistung auf der knapp über 5km langen Highspeedstrecke ablieferte. Dabei konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und sich am Ende mit Platz Zwei in der Pf Klasse 3 ein weiteres Topergebnis in diesem Jahr an die Fahnen heften. Damit konnte er auch die Führung in der Meisterschaft weiter ausbauen.

Mit einem Rückstand von gerade einmal 0,35sec. (!) komplettierte die Top8 Gesamt bei den Tourenwagen der Spanier Ignacio Cabezas (Foto), der mit seinem Porsche 992 GT3 Cup gleich bei seiner Premiere in St. Ursanne mit einer herausragenden Leistung für großes Aufsehen sorgen konnte. Dabei nutzte er die Gunst der Stunde und absolvierte zwei fehlerfreie Läufe, was ihm am Ende gleich den Sieg in der Pf Klasse 2 bescherte. Neunter wurde im Gesamtklassement der serbische Routinier Milovan Vesnic, der mit seinem Audi RS3 LMS TCR eine exzellente Leistung in den Rennläufen ablieferte. Dabei konnte er mit einer mehr als eindrucksvollen Leistung überzeugen und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern. Nach grandiosen Zeiten stand für ihn der herausragende dritte Rang bei den Pf Klasse 3 Boliden zu Buche, womit er sich ein weiteres Topresultat in diesem Jahr an die Fahnen heften konnte. Die Top10 bei den Tourenwagen komplettierte der Schweizer Christoph Zwahlen, der mit seinem Porsche 997 GT3 Cup eine famose Leistung auf dieser knapp über 5km langen Highspeedstrecke ablieferte. Dabei konnte er mit einer mehr als beeindruckenden Vorstellung für großes Aufsehen sorgen und sich herausragend in Szene setzen. Damit stand schlussendlich auch der grandiose zweite Rang bei den E1 Boliden hinter dem Tourenwagengesamtsieger im Zuge der nationalen Meisterschaft zu Buche.

Rang 11 im Gesamtklassement sicherte sich bei den Tourenwagen sein Schweizer Landsmann Danny Krieg (Foto), der auch bei diesem Klassiker am Steuer seines VW Golf 2 R1170T 4×4 für großes Aufsehen sorgen konnte. Nach herausragenden Zeiten in den Rennläufen stand ein weiterer Sieg bei den E1 Boliden bis 2l Hubraum für ihn zu Buche. Damit konnte er auch die Führung in der nationalen Meisterschaft übernehmen. Die Top12 bei den Tourenwagen komplettierte Gesamt der junge Kroate Matija Jurisic, der mit seinem Peugeot 308 TCR 1.6 eine mehr als herausragende Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich im Schweizer Jura mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und großartige Zeiten realisieren, was am Ende des Wochenendes mit dem Sieg in der Pf Klasse 4 belohnt wurde. Damit stand ein weiterer grandioser Erfolg in diesem Jahr für ihn zu Buche. Auf dem 13. Platz Gesamt kam bei den Tourenwagen mit gerade einmal 0,4sec. (!) Rückstand der Tscheche Marek Rybnicek in die Wertung, der mit seinem Skoda Fabia R5 auch bei diesem Rennen zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich am Renntag nochmals entscheidend steigern und sich schlussendlich mit dem vierten Rang in der Pf Klasse 3 ein mehr als grandioses Ergebnis an die Fahnen heften.

Dahinter folgte auf Rang 14 der Schweizer „Speedmaster“ mit seinem brachialen BMW M3 GT3, der mit einer exzellenten Leistung zu überzeugen vermochte. Dabei stand am Ende der famose vierte Gesamtrang bei den E1 Boliden im Zuge der nationalen Meisterschaft für ihn zu Buche, wobei es in der Klasse über 4l Hubraum sogar zum Sieg reichte. Die Top5 im nationalen Championat komplettierte bereits der erneut spektakulär agierende Schweizer Sebastien Coquoz, der mit seinem Opel Kadett C GT/E 16V eine beeindruckende Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich mit einer herausragenden Performance den mehr als eindrucksvollen zweiten Rang bei den E1 Boliden bis 2l Hubraum an die Fahnen heften und sich ein weiteres Topergebnis in diesem Jahr an die Fahnen heften. Sechster wurde der spektakulär agierende Schweizer Ruedi Fuhrer, der am Steuer seines Honda CRX V-tec F20 die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern konnte. Dabei hatte er jedoch in einigen Passagen viel Glück, wurde doch sein Bolide bei diversen leichten Leitplankenkontakten nur leicht beschädigt. Schlussendlich schaffte er es noch den letzten Platz am Podium in der 2l Klasse für sich zu beanspruchen. Dahinter folgte bereits der Belgier Stephane Emond (Foto), welcher mit seinem brachialen Audi R8 GT3 eine großartige Leistung ablieferte. Dabei hatte er jedoch in Trainingslauf 3 bei einem Dreher in die Wiese im oberen Streckenabschnitt viel Glück das kein Schaden am Boliden entstand. Schlussendlich stand der großartige zweite Rang in der E1 Klasse über 4l Hubraum für ihn zu Buche.

Ein spitzen Ergebnis konnte auch der Schweizer Nicolas Cattin (Foto) realisieren. Am Steuer seines Porsche 991.1 GT3 Cup konnte er in den Rennläufen mit grandiosen Zeiten überzeugen, was am Ende nicht nur mit dem vollen Erfolg bei den Interswiss-Boliden belohnt wurde. Auch im Gesamtklassement stand bei den Tourenwagen ein toller 18. Rang gegen starke Konkurrenten zu Buche. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Gruppe der Schweizer Martin Oliver Bürki, der mit seinem BMW E30 320iS eine mehr als grandiose Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise für großes Aufsehen sorgen und famose Zeiten realisieren, was schlussendlich auch mit dem Sieg in der 2l Klasse belohnt wurde. Zudem stand der vierte Gesamtrang bei den 2l Boliden für ihn zu Buche. Das Podium in der Interswiss-Gruppe komplettierte der Schweizer Arnaud Donze mit seinem VW Golf 1 16V HPR, der eine ebenfalls grandiose Leistung auf der knapp über 5km langen Highspeedstrecke ablieferte. Mit seinem spektakulären Fahrstil konnte er sich herausragend in Szene setzen und sich den zweiten Rang in der 2l Klasse an die Fahnen heften.

Und dann wäre da bei den E1 Boliden bis 2l Hubraum auch noch der Tiroler Tobias Santer zu nennen, der mit seinem VW Minichberger Golf 1 STW erstmals diese anspruchsvolle Highspeedstrecke in Angriff nahm. Mit einer exzellenten Leistung konnte er sich dabei im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern, was schlussendlich mit dem famosen vierten Rang in der mit 18 Fahrern bestückten Klasse belohnt wurde. Eine großartige Premiere lieferte in St. Ursanne auch der Deutsche Marcel Gapp (Foto) ab, welcher mit seinem BMW E36 M3 erstmals im Schweizer Jura an den Start ging. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern und am Ende nach einem spannenden Kampf sogar eine Podiumsplatzierung realisieren. Der Sieg ging in der 3l Klasse an den Schweizer Lionel Bellon und dessen BMW E36 GTR, welcher insgesamt 14 Fahrer erfolgreich auf Distanz halten konnte.


Im Zuge der Berg Europameisterschaft konnte sich den 12. Gesamtrang in der Categorie 1 der Slowene Matevz Cuden sichern, der mit seinem Porsche 991.2 GT3 Cup jedoch in Rennlauf 1 einen Ausritt gegen die Böschung bei der ersten Kehre im oberen Streckenabschnitt zu verzeichnen hatte. Dabei wurde der Bolide zum Glück an der Front nicht allzu schwer beschädigt, weshalb am Ende mit Platz Zwei in der Pf Klasse 2 ein mehr als grandioser Erfolg zu Buche stand. Mit einem Rückstand von gerade einmal 0,5sec. (!) nach zwei gewerteten Rennläufen komplettierte der Belgier Loic Cordier das Podium in dieser Klasse. Dabei hatte jedoch auch er im 1. Rennlauf viel Glück, als er einen Ausritt nach der Waldpassage in die Wiese zu verzeichnen hatte. Der Porsche 992 GT3 Cup steckte diesen Zwischenfall durchaus gut weg, weshalb er in Rennlauf 2 wieder an den Start gehen konnte und mit einer grandiosen Zeit noch dieses Topergebnis realisieren konnte. Leider mit dem vierten Platz vorlieb nehmen musste diesmal der Pole Karol Krupa (Foto), welcher im Training noch diese Klasse dominierte. Jedoch wurde auch ihm der 1. Rennlauf zum Verhängnis, wo er im Mittelteil der Strecke doch vehement gegen die Böschung krachte. Der brachiale Skoda Fabia CT wurde dabei an der Front ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, weshalb man sich nur mit Mühe ins Ziel retten konnte. Was hier möglich gewesen wäre unterstrich er mit der klaren Bestzeit in Rennlauf 2 bei seiner Premiere im Schweizer Jura. Dahinter kam auf dem fünften Platz noch der Tscheche Jiri Theimer mit seinem Peugeot 306 Maxi Turbo in die Wertung, welcher mit einer fehlerfreien Leistung zu überzeugen vermochte und am Ende ein weiteres spitzen Resultat für sich beanspruchen konnte.

In der Pf Klasse 3 komplettierte der Franzose Nicolas Granier (Foto) die Top5 mit seinem Audi RS3 LMS TCR, der mit einer exzellenten Vorstellung auf der knapp über 5km langen Highspeedstrecke zu überzeugen vermochte. Bei den Pf Klasse 4 Boliden konnte sich in St. Ursanne der Ungar Norbert Nagy den mehr als beeindruckenden zweiten Platz an die Fahnen heften. Am Steuer seines BMW E46 1.8 Turbo konnte er mit großartigen Zeiten am Renntag überzeugen, nachdem es ihm Training aufgrund von Elektronikproblemen überhaupt nicht nach Wunsch lief. Das Podium komplettierte schlussendlich der Schweizer Lokalmatador Jerome Nicolet, der mit seinem Peugeot 308 TCR 1.6 eine beherzte Leistung ablieferte. Damit konnte er sich ein exzellentes Resultat am Ende des Wochenendes vor heimischen Fans an die Fahnen heften. Rang Vier ging hier noch an den Bayer Hans-Peter Eller und dessen einmalig klingenden Opel Minichberger Kadett C 16V. Zudem konnte er sich in der nationalen Wertung mit großartigen Zeiten den vollen Erfolg in der E1 1,6l Klasse an die Fahnen heften.

Und in der Pf Klasse 5 feierte der Spanier Luis Antonio Penido Lopez einen weiteren vollen Erfolg. Am Steuer seines Renault Clio RS Cup Evo konnte er sich auch in St. Ursanne herausragend in Szene setzen. Nach grandiosen Zeiten stand bei diesem Klassiker der Sieg für ihn zu Buche, womit er sich auch für die Meisterschaft erneut wichtige Punkte sichern konnte. Auf dem zweiten Platz kam schlussendlich der Schweizer Martin Bächler mit seinem VW Lupo GTI 16V in die Wertung, der in einem spannenden Kampf knapp die Oberhand behielt. Dabei konnte er mit grandiosen Zeiten auf der knapp über 5km langen Highspeedstrecke für Furore sorgen. Das Podium komplettierte mit gerade einmal 0,52sec. (!) Rückstand der Deutsche Markus Goldbach (Foto), welcher mit seinem Renault Megane Coupe erstmals sich dieser Herausforderung stellte. Dabei konnte er mit einer famosen Vorstellung für Furore sorgen und ein spitzen Ergebnis realisieren. Rang Vier ging am Ende des Wochenendes noch an den Schweizer Routinier Alphonse Kilchenmann, welcher heuer erstmals mit seinem Suzuki Swift Sport an den Start ging.

Leider nicht in die Wertung kam in der Categorie 1 im Zuge der Berg Europameisterschaft der Schweizer Lokalmatador Fabien Houlmann, welcher mit seinem Peugeot 205 GTI 16V im 1. Rennlauf ein technisches Gebrechen zur Kenntnis nehmen musste. Zwar schaffte man vor Ort erfolgreich eine Reparatur und auch das Ziel konnte man in Rennlauf 2 erreichen, jedoch blieb das am Ende ohne zählbarem Erfolg. Jedoch erging es vielen Fahrern weitaus schlimmer, u.a. dem Schweizer Stephan Burri. Dieser hatte in Rennlauf 1 mit seinem VW Minichberger Scirocco 16V einen doch vehementen Unfall gegen eine Steinmauer im unteren Teil der Strecke zu verzeichnen, wobei der 2l Bolide im Frontbereich doch erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Aber auch der Schweizer Sergio Kuhn hatte mit seinem Peugeot 206 S2000 einen vehementen Unfall im Mittelteil der Strecke gegen eine Böschung zu verzeichnen. Dabei rutschte er auf der massiven Ölspur, welche durch den kapitalen Motorschaden am Renault Megane Maxi seines Landsmannes Frank Lüthi in Rennlauf 2 entstand, von der Strecke. Den schwersten Unfall musste aber der Schweizer Simon Wüthrich (Foto) hinnehmen, welcher im 2. Rennlauf bei Highspeed bei der berühmt berüchtigten Passage Les Grippons gegen die Leitplanken krachte. Dabei wurde der VW Golf 2 Turbo 4×4 komplett zerstört, Simon blieb aber zum Glück bis auf Prellungen unverletzt.

Photos by Lp Rallye13

Last Updated on 18. August 2025 by Peter Schabernack

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