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Int. Hill Climb

GHD Ilirska Bistrica 2021 (Update)

Simone Faggioli sichert sich zig-tausenden Fans den Gesamtsieg
Christian Merli kürt sich mit einem weiteren Klassensieg vorzeitig zum Berg Europameister

Bei den Tourenwagen gewinnt Karl Schagerl in Rekordzeit am Steuer seines VW Golf Rallye


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Gesamtergebnis GHD Ilirska Bistrica 2021

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Ergebnissen GHD Ilirska Bistrica 2021


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Ein Bergrennsportfestival der Sonderklasse wurde den zahlreichen Fans im slowenischen Ilirska Bistrica geboten. Beim vorletzten Lauf zur diesjährigen Berg Europameisterschaft stellte sich ein hochkarätiges Fahrerfeld der knapp über 5km langen Strecke. Dabei hatte man mit dem Wetter das große Glück, dass es sowohl im Training als auch im Rennen bei nur vereinzelten Regentropfen blieb. Sonst sorgte Sonnenschein für angenehme Temperaturen und für ideale Rennbedingungen. Auch organisatorisch lieferte man ein exzellentes Rennen ab, und das obwohl man auf Trainingslauf 3 aufgrund mehrerer Faktoren verzichten musste.

Im Kampf um den Gesamtsieg behielt in Slowenien Simone Faggioli (Titelbild) die Oberhand. Am Steuer seines Norma M20FC Zytek konnte sich der Italiener bereits im Training herausragend in Szene setzen. In den Rennläufen blieb er dann als Einziger an diesem Wochenende unter der 2:05min. Grenze und sicherte sich somit mit knapp 3sec. Vorsprung den Gesamtsieg. In Rennlauf 2 gelang ihm dabei die schnellste Zeit, womit er auch den neuen Streckenrekord in Ilirska Bistrica fixierte. Auf dem zweiten Gesamtrang folgte sein italienischer Landsmann Christian Merli (Foto), der am Steuer seines Osella FA30 Zytek LRM ein ebenfalls beeindruckendes Rennwochenende absolvierte. Dabei konnte er sich herausragend in Szene setzen und großartige Zeiten erreichen, womit er mit einem weiteren vollen Erfolg in der D, E2-SS Klasse zu glänzen vermochte. Das bedeutete zudem, dass er sich vorzeitig zum Berg Europameister 2021 küren konnte und nach 2018 und 2019 diesen prestigeträchtigen Titel zum dritten Mal gewinnen konnte. Das Podium in Ilirska Bistrica komplettierte der Franzose Sebastien Petit, der sich im 2. Rennlauf nochmals entscheidend steigern konnte und damit die weitere Konkurrenz auf Distanz halten konnte. Nach seinem vollen Erfolg im deutschen Osnabrück stand damit für ihn nach einer schwierigen Saison ein weiteres herausragendes Ergebnis mit dem Nova NP 01-2 Judd GAS39 EMAP zu Buche. Rang Vier mit einem Rückstand von 1,3sec. ging an den Trentiner Diego Degasperi und dessen Osella FA30 Zytek, der ebenfalls in Rennlauf 2 eine eindrucksvolle Zeit realisieren konnte. Nachdem er nach Lauf 1 nur auf dem achten Gesamtrang lag, konnte er sich entscheidend steigern und damit noch einen großen Sprung nach vorne machen. Zudem stand der zweite Platz in der Gruppe D, E2-SS für ihn zu Buche.

Die Top5 Gesamt komplettierte in Ilirska Bistrica der junge Tscheche Petr Trnka (Foto) mit dem Norma M20FC Mugen, der mit diesem Boliden eine weitere beeindruckende Performance ablieferte. Dabei konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit exzellenten Zeiten überzeugen, wobei er nach Rennlauf 1 sogar auf Platz Drei Gesamt lag. Am Ende stand ein Topresultat mit diesem spektakulären Boliden für ihn zu Buche. Mit gerade einmal 0,2sec. Rückstand ging der sechste Gesamtrang an den Sizilianer Franco Caruso, der erstmals in Ilirska Bistrica an den Start ging und am Steuer seines Nova NP 01-2 Zytek eine beeindruckende Performance ablieferte. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern und sich eindrucksvoll in Szene setzen, womit er Rang Vier bei den E2-SC Boliden realisieren konnte. Dahinter ging Platz Sieben an den Italiener Fausto Bormolini im Reynard K02 F3000, der in Slowenien ein exzellentes Rennen absolvierte und dabei mit beeindruckenden Zeiten zu überzeugen vermochte. Nach einer eindrucksvollen Leistung stand für den Routinier zudem der dritte Rang bei den D, E2-SS Boliden zu Buche.


Auf dem achten Gesamtrang folgte bereits der Tourenwagengesamtsieger von Ilirska Bistrica mit dem Niederösterreicher Karl Schagerl (Foto). Dieser lieferte am Steuer seines VW Golf Rallye TFSI-R eine mehr als beeindruckende Performance ab und konnte mit herausragenden Zeiten für Begeisterung sorgen. Vor allem in Rennlauf 1 schockte er förmlich die internationale Konkurrenz mit einer 2:16er Zeit, womit am Ende auch ein neuer Streckenrekord für ihn zu Buche stand. Dahinter ging der neunte Gesamtrang sowie Platz Zwei bei den Tourenwagen nach einem äußerst spannenden Kampf an den Polen Sebastian Dubaj Gasior, der gleich bei seinem ersten Antreten in Ilirska Bistrica zu überzeugen vermochte. Mit beeindruckenden Zeiten konnte er am Steuer seines Mitsubishi Lancer Evo 9 AMS die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern und mit einer tollen Performance die PF-Klasse 2 für sich entscheiden. Das Podium komplettierte mit gerade einmal 0,26sec. Rückstand der Tscheche Dan Michl mit dem Lotus Elise, der mit einer ebenfalls exzellenten Vorstellung zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er mit dem spektakulären Boliden starke Zeiten realisieren und sich am Ende des Wochenendes den zweiten Rang in der PF-Klasse 1 sichern. Rang Vier ging bei den Tourenwagen an den Schweizer Ronnie Bratschi, der sich erstmals der Herausforderung in Slowenien stellte. Mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 7 RS EGMO konnte er sich ausgezeichnet in Szene setzen, wobei er im 2. Rennlauf mit der zweitschnellsten Tourenwagengesamtzeit zu überzeugen vermochte. Am Ende fehlten ihm auf das Podium gerade einmal 0,6sec., was für den spannenden Rennverlauf in Ilirska Bistrica sprach. Zudem konnte er mit Rang Drei in der PF-Klasse 1 wichtige Punkte für die Berg-EM Wertung mitnehmen.

Die Top5 bei den Tourenwagen komplettierte der Tscheche Karel Trneny (Foto) mit dem Skoda Fabia R5 DTRi, der eine exzellente Leistung bei diesem Rennen ablieferte. Dabei konnte er sich hervorragend in Szene setzen und die Zuseher entlang der Strecke mit seiner beherzten Fahrweise begeistern. Zudem konnte er den großartigen zweiten Rang in der PF-Klasse 2 realisieren. Rang Sechs ging bei den Tourenwagen an den Kroaten Dejan Dimitrijevic, der mit seinem Seat Leon R32 eine spektakuläre Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit seiner gewohnt beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern und sich herausragend in Szene setzen, was am Ende des Wochenendes auch mit dem Sieg im Zuge der kroatischen Meisterschaft belohnt wurde. Dahinter folgte auf Platz Sieben Gesamt sein kroatischer Landsmann Domagoj Perekovic, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 eine ebenfalls großartige Leistung ablieferte. Dabei hatte er jedoch im 2. Rennlauf mit einem technischen Problem zu kämpfen, welches eine weitaus bessere Zeit verhinderte. In Rennlauf 1 stand noch die viertschnellste Tourenwagengesamtzeit für ihn und sein Team zu Buche. Die Top8 bei den Tourenwagen komplettierte der slowenische Lokalmatador Milan Bubnic, der mit seinem Lancia Delta Integrale einmal mehr zu begeistern vermochte, jedoch erneut von technischen Problemen ein wenig gebremst wurde. Trotzdem stand schlussendlich ein Topergebnis für ihn zu Buche, wobei auch der dritte Rang in der PF-Klasse 2 realisiert werden konnte.



Bericht Klassen

Historische Kategorie 1: Einen beeindruckenden Erfolg konnte in dieser Klasse der Steirer Christian Holzer (Foto) realisieren. Mit seinem Steyr Puch 650 TR konnte er sich hervorragend in Szene setzen und dabei mit seiner gewohnt beherzten Fahrweise für Begeisterung sorgen. Schlussendlich stand mit dem violetten Boliden der eindrucksvolle Gesamtsieg in der Kategorie 1 für ihn zu Buche. Auf dem zweiten Platz folgte sein steirischer Landsmann Jürgen Pachteu, der in Ilirska Bistrica sein Comeback absolvierte. Mit dem grünen Boliden konnte er sich herausragend in Szene setzen und dabei die Zuseher entlang der Strecke begeistern. Vor allem in Rennlauf 2 gelang ihm eine beeindruckende Bestzeit in dieser Gruppe. Das Podium im Zuge der Historic Berg-Europameisterschaft komplettierte der Slowake Marcel Benik mit dem weiß-orangen BMW 2002 ti, der erstmals dieses Rennen in Angriff nahm und dabei eine exzellente Leistung ablieferte. Nach einer Bestzeit im 1. Rennlauf hatte er jedoch im 2. Rennheat einen Dreher zu verzeichnen, welcher wohl eine weitaus bessere Platzierung verhinderte. Der Sieg in der 2l Klasse stand aber trotzdem zu Buche. Rang Vier ging noch an den Slowenen Andrej Vidmar im roten Austin Healey 3000 MK.3, der mit einer fehlerfreien Leistung die Klasse über 2l Hubraum für sich entscheiden konnte. Leider Pech hatte leider der Kärntner Harald Mössler, der im 1. Rennlauf beim Anbremsen zum Kreisverkehr mit dem Heck seines DAREN MK3 Cosworth gegen einen Siloballen krachte. Dabei wurde der dunkelgrüne Bolide doch erheblich in Mitleidenschaft gezogen und schwer beschädigt, Harald blieb aber zum Glück dabei unverletzt.

Historische Kategorie 2: Mit einer beeindruckenden Performance konnte sich in dieser Klasse der Kärntner Werner Olsacher (Foto) den Sieg sichern. Am Steuer seines BMW 2002 ti lieferte er eine eindrucksvolle Leistung ab, welche am Ende mit dem vollen Erfolg belohnt wurde. Zudem konnte er mit dem weiß-schwarzen Boliden den fünften Platz Gesamt bei den Historischen Tourenwagen realisieren. Auf dem zweiten Platz folgte der Tscheche Jaroslav Mikes mit dem Skoda 130 RS, der ebenfalls ein starkes Rennwochenende in Ilirska Bistrica absolvierte. Dabei konnte er im Zuge der Historic Berg-EM sogar den vollen Erfolg in der Kategorie 2 mit dem weiß-roten Boliden realisieren. Das Podium komplettierte sein tschechischer Landsmann Roman Dokoupil mit dem schwarz-grünen Skoda 130 RS, der ein ebenfalls starkes Rennen absolvierte und dabei das erste Mal diese anspruchsvolle Strecke in Angriff nahm. Rang Zwei in der 1,3l Klasse konnte sich durchaus sehen lassen. Rang Vier ging ebenfalls nach Tschechien an Petr Strnad, der ebenfalls auf einen Skoda 130 RS vertraute und mit diesem Boliden eine tolle Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen und den dritten Rang in der 1300er Klasse realisieren. Die Top5 komplettierte der Südtiroler Florian Rottonara mit dem weiß-grünen Fiat Giannini 650 NP, der mit einer spektakulären Performance zu begeistern vermochte. Am Ende konnte er sich den Sieg in der 850ccm Klasse sichern und dabei die Steyr Puch Piloten aus der Kategorie 1 hinter sich halten. Rang Sechs ging noch an den Slowenen Bostjan Urbancic im dunkelgrünen Fiat 128 SC, die Platz Vier in der 1,3l Klasse fixieren konnte.

Historische Kategorie 3: Die französische Bergrennlegende Jean Marie Almeras (Foto) feierte in Ilirska Bistrica den vollen Erfolg in der Kategorie 3. Mit seinem Porsche 935 konnte sich der Routinier erfolgreich in Szene setzen und dabei mit famosen Zeiten für Begeisterung sorgen. Nach einer tollen Performance stand auch der Historische Tourenwagensieg auf Platz Drei Gesamt für ihn zu Buche. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Klasse der Italiener Giorgio Tessore mit dem weißen Porsche 911 Carrera SC, der sich erstmals dieser anspruchsvollen Strecke stellte. Dabei konnte er sich mit dem einmalig klingenden Boliden beeindruckend in Szene setzen und auch Gesamt bei den Historischen Tourenwagen mit Platz Zwei glänzen. Zudem stand der Sieg in der Klasse C3 für ihn zu Buche. Das Podium komplettierte der Steirer Reinhold Prantl mit dem Porsche 911 Carrera RS, der sich in Ilirska Bistrica ebenfalls beeindruckend in Szene setzen konnte. Mit dem gelben Boliden konnte er herausragende Zeiten erreichen und sich zudem den eindrucksvollen zweiten Platz in der Klasse C3 über 2l Hubraum sichern. Zudem stand der vierte Platz bei den Historischen Tourenwagen zu Buche. Rang Vier ging nach Tschechien an den spektakulär agierenden Jiri Kubicek, der mit seinem weiß-blauen Skoda 130 RS einmal mehr die 1,3l Klasse für sich entscheiden konnte und damit einen weiteren vollen Erfolg in dieser Saison fixieren konnte.

Die Top5 komplettierte der Salzburger Werner Forstinger (Foto) mit dem weißen Ford Escort RS 2000, der eine exzellente Vorstellung bei diesem Rennen ablieferte. Mit einer starken Leistung konnte er dabei auch die 2l Klasse für sich entscheiden und damit einen vollen Erfolg in Slowenien realisieren. Dahinter folgte der Italiener Guido de Rege auf Platz Sechs mit dem weiß-blauen Porsche 911 Carrera SC, der jedoch eine bessere Platzierung wohl im 1. Rennlauf durch das Auslassen einer Schikane verspielte. Trotzdem konnte er Platz Drei in der C3 Klasse fixieren. Siebenter wurde noch sein Landsmann Franco Sivori mit dem roten Renault 5 Turbo, der sich Platz Zwei bei den 2l Boliden sichern konnte. Pech hatte leider der Slowene Anton Popek, der seinen roten Fiat X 1/9 bereits nach Trainingslauf 1 mit einem kapitalen Motorschaden vorzeitig abstellen musste und somit einen Ausfall zu verzeichnen hatte.

Historische Kategorie 4: Mit einer beeindruckenden Performance konnte sich in dieser Klasse der Italiener Piero Lottini (Foto) den Sieg sichern. Am Steuer seines blauen Osella PA 9/90 konnte er sich herausragend in Szene setzen und am Renntag mit eindrucksvollen Zeiten glänzen. Damit konnte er sich in Ilirska Bistrica auch zum Gesamtsieger bei den Historischen Boliden küren. Auf dem zweiten Rang folgte sein italienischer Landsmann Roberto Turriziani auf einem weiteren Osella PA 9/90, der ebenfalls ein starkes Rennen in Slowenien absolvierte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit dem hellblauen Boliden großartige Zeiten erreichen, womit er am Ende auch die Klasse D7 bis 2l Hubraum für sich entscheiden konnte.

Das Podium komplettierte der schnellste Tourenwagenpilot in dieser Gruppe mit dem Niederösterreicher Reinhard Sonnleitner (Foto). Mit seinem weiß-blauen VW Rallyegolf G60 konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit seiner gewohnt spektakulären Fahrweise für Furore sorgen. Der Lohn war schlussendlich der Sieg in der Klasse D6 sowie Rang Drei bei den Historischen Tourenwagen Gesamt. Vierter wurde in dieser Gruppe der Tscheche Milan Stejskal mit dem weiß-gelben Lada VFTS, der eine ebenfalls starke Vorstellung ablieferte und mit seinen gefahrenen Zeiten die Klasse D4 für sich entscheiden konnte. Die Top5 komplettierte der Slowene Matjaz Korosec mit dem weiß-schwarzen BMW 325i, der eine tadellose Leistung in Ilirska Bistrica ablieferte und mit dem zweiten Rang in der Klasse D6 ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis realisieren konnte. Sechste wurde noch die Italienerin Angela Grasso mit dem weiß-blauen Osella PA 10, die mit einer fehlerfreien Leistung die Klasse D9 für sich entscheiden konnte. Leider einen technisch bedingten Ausfall hinnehmen musste der Tscheche Michal Sedlacek, der seinen Lada VFTS im 2. Rennlauf bereits im unteren Teil der Strecke abstellen musste.

Historische Kategorie 5: Der Tscheche Martin Chytil (Foto) konnte sich in dieser Gruppe den Sieg in Ilirska Bistrica sichern. Am Steuer seines MTX 1-06 B konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit starken Zeiten schlussendlich den vollen Erfolg fixieren. Rang Zwei ging an seinen tschechischen Landsmann Petr Tykal im weiß-blauen Formel Easter MTX 1-03, der mit einer ebenfalls tadellosen Vorstellung zu überzeugen vermochte. Zudem konnte er sich den Sieg in der Klasse E2 an die Fahnen heften. Das Podium komplettierte der Slowake Frantisek Kmet mit dem weiß-roten Formel Easter MTX 1-03, der ebenfalls ein tolles Rennwochenende absolvierte und mit einer fehlerfreien Vorstellung den zweiten Rang in der Klasse E2 realisieren konnte. Dahinter kam noch der Tscheche Ales Gänsdorfer mit dem schwarzen MTX 1-10 in die Wertung, der jedoch im 2. Rennlauf schlussendlich froh war das Ziel überhaupt zu erreichen, da ein Motorproblem an seinem Boliden auftrat. Mit Rang Zwei in der Klasse E4 konnte er jedoch wichtige Punkte für die Historic Berg-EM realisieren.


PF-Klasse 5: In einem äußerst spannenden Duell konnte sich am Ende des Wochenendes der junge Ungar Norbert Nagy den Sieg in dieser Klasse sichern. Mit seiner gewohnt spektakulären Fahrweise konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit dem roten BMW E36 M3 schlussendlich den Sieg fixieren. Mit einem Rückstand von 1,8sec. ging der zweite Platz an den slowenischen Lokalmatador Ales Prek (Foto) im Honda Civic Type R, der in Rennlauf 1 noch die Bestzeit in dieser Klasse realisieren konnte. Nach einem kleinen Fahrfehler im 2. Rennlauf verlor jedoch entscheidende Sekunden mit dem weiß-roten Boliden, womit er sich im Kampf um den Sieg knapp geschlagen geben musste. Das Podium komplettierte der Slowene Marko Grossi, der erstmals einen Peugeot 208 Rally4 zum Einsatz brachte und mit diesem spektakulären Boliden exzellente Zeiten erreichen konnte. Damit stand für ihn am Ende des Wochenendes ein großartiger Erfolg zu Buche. Rang Vier ging an den Passauer Bergspezialisten Helmut Maier im roten VW Spiess-Golf 16V, der am Ende gerade einmal 1,7sec. auf die Podiumsplatzierungen verlor. Trotzdem konnte sich der Routinier mit dem zweiten Platz in der E1 1,6l Klasse ein mehr als beeindruckendes Ergebnis an die Fahnen heften. Damit stand für ihn ein mehr als eindrucksvoller Erfolg in Ilirska Bistrica zu Buche. Die Top5 komplettierte der Kroate Ivan Batalic mit dem goldenen Honda Civic Type R, der mit einer starken Vorstellung in Ilirska Bistrica zu überzeugen vermochte.

Im Zuge der Berg Europameisterschaft ging der dritte Platz in dieser Klasse an den Ungarn Peter Szepesi (Foto) im blauen BMW E30 M3, der mit diesem Boliden ein exzellentes Rennwochenende in Ilirska Bistrica absolvierte. Dabei konnte er mit seinen gefahrenen Zeiten ein Topergebnis fixieren und mit seiner beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern. Mit einem Rückstand von 1,2sec. ging der vierte Rang an den Tschechen Jindrich Pluhar im weiß-roten Nissan Sunny GTI, der mit einer exzellenten Vorstellung starke Zeiten bei diesem Rennen erreichte. Damit konnte er ein Topergebnis mit diesem Boliden fixieren. Die Top5 komplettierte sein tschechischer Landsmann Michal Kretz mit dem Ford Focus ST, der gerade einmal 0,25sec. Rückstand nach zwei gewerteten Rennläufen aufzuweisen hatte. Dahinter folgte noch auf Platz Sechs der Slowene Blaz Kuslan mit dem gelben Fiat Seicento, der mit einer beherzten Leistung sich gegen die Slowakin Anna Ambruz im weiß-roten Opel Astra SP durchsetzen konnte. Pech hatte leider ihr slowakischer Landsmann Peter Kacvinsky, der im 2. Rennlauf seinen blau-roten Renault Clio RS mit einer gebrochenen Antriebswelle im Mittelteil der Strecke abstellen musste.

Auf Platz 16 Gesamt kam in dieser Gruppe der junge Steirer Bernd Mayer (Foto) in die Wertung. Mit seinem weißen Honda Civic Type R ging er erstmals in Ilirska Bistrica an den Start und das durchaus erfolgreich. Zwar hatte er im 2. Trainingslauf einen Kontakt mit den Reifenstapeln der Schikane im oberen Bereich zu verzeichnen, jedoch hielt sich der Schaden zum Glück in Grenzen. Zudem konnte er sich den Sieg in der Gruppe N, H/N bis 2l Hubraum im Zuge der österr. Meisterschaft sichern. Dahinter ging der 17. Rang an seinen Bruder Chris-Andre Mayer, der jedoch mit seinem spektakulären Honda Civic Type R kein allzu gutes Rennwochenende in Ilirska Bistrica erlebte. Der weiß-blau-rote Bolide hatte am gesamten Rennwochenende über mit Elektronikproblemen zu kämpfen, die vor allem im 2. Rennlauf dazu führten, dass man den Boliden mehrmals neu starten musste. Da war der Sieg in der Gruppe A, H/A bis 2l Hubraum im Zuge der österr. Meisterschaft leider nur ein schwacher Trost.


PF-Klasse 4: Der junge Niederösterreicher Rene Warmuth (Foto) konnte sich in dieser Klasse den Sieg sichern. Mit seinem VW Polo 2 16V konnte er sich herausragend in Szene setzen und dabei die Zuseher entlang der Strecke mit seiner gewohnt spektakulären Fahrweise begeistern. Nach beeindruckenden Zeiten stand auch der Sieg in der E1 1,6l Klasse sowie der dritte E1 Gesamtrang im Zuge der österr. Meisterschaft für ihn zu Buche. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Gruppe der Slowake Peter Ambruz mit dem Mitsubishi Lancer Evo 9, der mit diesem Boliden die Berg-EM Wertung ein weiteres Mal für sich entscheiden konnte. Mit famosen Zeiten konnte er dabei die starke Konkurrenz auf Distanz halten und mit dem weiß-orangen Boliden einen vollen Erfolg realisieren. Das Podium komplettierte der Slowene Matevz Cuden mit dem weißen Renault Clio R3 Cup, der ebenfalls mit einer famosen Vorstellung zu begeistern vermochte. Dabei konnte er mit exzellenten Zeiten überzeugen und sich hervorragend in Szene setzen, womit er auch in der E1 2l Klasse mit dem herausragenden zweiten Rang glänzen konnte. Rang Vier ging in dieser Gruppe an den Tschechen Vojtech Bejda, der erstmals in Ilirska Bistrica an den Start ging und dabei eine mehr als spektakuläre Vorstellung ablieferte. Mit dem weiß-grünen Skoda Octavia Cup hatte er jedoch im 1. Rennlauf viel Glück, als er bei der Zielkurve zu viel riskierte und bei einem Kontakt mit den Leitplanken kein allzu großer Schaden am Boliden entstand. Einzig die „HCF-Bitch-Cam4“ hat diesen Vorfall nicht gut überstanden 😉

Mit gerade einmal 0,5sec. Rückstand ging der fünfte Platz an den jungen Kroaten Matija Jurisic (Foto), der mit seinem Skoda Fabia S2000 dennoch ein weiteres, eindrucksvolles Rennen absolvierte. Dabei konnte er sich mit dem weiß-grünen Boliden herausragend in Szene setzen und im Zuge der Berg-Europameisterschaft hinter seinem Skoda Markenkollegen Platz Drei realisieren. Dahinter folgte auf dem sechsten Rang der Tscheche Jiri Osmera mit dem weiß-blauen VW Scirocco III 16V, der eine ebenfalls starke Leistung bei diesem Rennen ablieferte. Dabei konnte er mit seinen gefahrenen Zeiten für Begeisterung sorgen und schlussendlich Rang Vier im Zuge der Berg-EM realisieren. Siebenter wurde in dieser Klasse der Slowene Alojz Udovc mit dem blauen Renault Clio R3, der eine ebenfalls starke Leistung in Ilirska Bistrica ablieferte. Damit stand auch der exzellente fünfte Platz in der PF-Klasse 4 im Zuge der Berg-EM für ihn zu Buche. Die Top8 komplettierte in dieser Klasse sein slowenischer Landsmann Emanuel Delalic mit dem roten Peugeot 106 Maxi, der ein ebenfalls starkes Rennen bei seinem Heimevent absolvierte.


PF-Klasse 3: Der Italiener Antonino Migliuolo konnte auch in Ilirska Bistrica diese Klasse für sich entscheiden. Mit dem blauen Mitsubishi Lancer Evo 9 konnte er sich beeindruckend in Szene setzen und dabei mit großartigen Zeiten für Furore sorgen. Schlussendlich stand der nächste volle Erfolg sowie der beeindruckende neunte Platz Gesamt bei den Tourenwagen zu Buche. Auf dem zweiten Platz folgte der Südtiroler Rudi Bicciato (Foto) mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 6, der mit einer ebenfalls beeindruckenden Leistung bei diesem Rennen zu begeistern vermochte. Mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise konnte er sich herausragend in Szene setzen und dabei die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern. Das Podium in dieser Gruppe komplettierte der Slowene Matic Kogej mit dem weißen Mitsubishi Lancer Evo 9, der sich mit exzellenten Zeiten großartig in Szene setzen konnte. Dabei konnte er mit tollen Zeiten überzeugen und sich großartig in Szene setzen, womit am Ende des Wochenendes ein mehr als beeindruckendes Ergebnis zu Buche stand. Rang Vier ging in dieser Klasse nach Tschechien an Tomas Vavrinec, der am Steuer seines weiß-roten Mitsubishi Lancer Evo 9 RS ein tadelloses Rennwochenende absolvierte. Im Zuge der Berg-EM konnte er sich sogar den Podiumsplatz in dieser Gruppe sichern und damit ein weiteres spitzen Ergebnis fixieren.

Die Top5 komplettierte der Ungar Laszlo Hernadi mit dem schwarz-grünen Mitsubishi Lancer Evo 8, der ein ebenfalls starkes Rennen in Ilirska Bistrica absolvierte. Mit einer fehlerfreien Leistung konnte er sich in einem spannenden Dreikampf gegen die Konkurrenz am Ende knapp durchsetzen. Mit einem Rückstand von gerade einmal 0,6sec. ging der sechste Platz an den Slowaken Ivan Mutnansky im weißen Skoda Fabia R5, der eine exzellente Leistung bei diesem Rennen ablieferte. Dabei konnte er mit starken Zeiten überzeugen und ein weiteres Topergebnis in diesem Jahr realisieren. Dahinter folgte auf dem siebenten Rang der Kärntner Andre Würcher (Foto) mit dem Subaru Impreza WRX STI, der gerade einmal 0,5sec. auf den Skoda Piloten verlor. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise am Steuer seines weißen Boliden überzeugen und sich herausragend in Szene setzen. Der Lohn war schlussendlich auch der Sieg in der Gruppe N, H/N über 2l Hubraum im Zuge der österr. Meisterschaft.

Die Top8 komplettierte in dieser Klasse der Slowene Gregor Vouk (Foto), der jedoch am Ende froh war es überhaupt in die Wertung zu schaffen. Im 1. Trainingslauf hatte er im unteren Teil der Strecke einen doch vehementen Ausritt gegen eine Böschung zu verzeichnen, wobei die Aufhängung seines blauen Boliden doch erheblich beschädigt wurden. In einer Nachtschicht in der heimischen Werkstatt konnte man jedoch erfolgreich reparieren, und mit tadellosen Zeiten am Renntag schlussendlich beim Heimrennen ein Topergebnis realisieren. Rang Neun ging in dieser Klasse an den Kärntner Markus Stingl im weiß-gelben Renault R11 Turbo, der jedoch sowohl im Training als auch im Rennen mit kleineren technischen Problemen haderte. Trotzdem funktionierte der Bolide in einem Lauf pro Tag einwandfrei, und so konnte er im 2. Rennlauf eine mehr als ansprechende Zeit realisieren. Im Zuge der österr. Meisterschaft konnte er somit den Sieg in der Gruppe A, H/A über 2l Hubraum fixieren. Pech hatte leider der Wiener Roland Hartl, der nach eindrucksvollen Zeiten im Training zu den Rennläufen nicht mehr antreten konnte. Dabei musste er an seinem weiß-orangen Mitsubishi Lancer Evo 6 einen technisch bedingten Ausfall zur Kenntnis nehmen und das Rennwochenende vorzeitig für beendet erklären.


PF-Klasse 2: In dieser Gruppe feierte der Pole Sebastian Dubaj Gasior (Foto) einen mehr als eindrucksvollen Sieg. Am Steuer seines spektakulären Mitsubishi Lancer Evo 9 AMS konnte er sich herausragend in Szene setzen und dabei mit einer tollen Performance für Furore sorgen. Schlussendlich stand für ihn sogar der zweite Tourenwagengesamtrang bei seinem ersten Antreten in Ilirska Bistrica zu Buche. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Klasse der Tscheche Karel Trneny mit dem weiß-gelben Skoda Fabia R5 DTRi, der eine ebenfalls beeindruckende Vorstellung bei diesem Rennen ablieferte. Mit dem mächtigen Boliden konnte er sich herausragend in Szene setzen und dabei exzellente Zeiten realisieren. Diese brachten ihn Gesamt bei den Tourenwagen auf den eindrucksvollen fünften Platz. Das Podium komplettierte schlussendlich der Slowene Milan Bubnic, der bei seinem Heimrennen eine ebenfalls eindrucksvolle Leistung am Steuer seines Lancia Delta Integrale ablieferte. Mit dem spektakulären Boliden hatte man jedoch erneut mit technischen Problemen zu kämpfen, womit man am Ende froh war es überhaupt in die Wertung zu schaffen. Zudem konnte er Platz Acht Gesamt bei den Tourenwagen fixieren. Rang Vier ging in dieser Klasse an den Slowenen Matej Grudnik im mächtigen Renault Clio IV Cup Proto, der eine ebenfalls beeindruckende Vorstellung ablieferte. Mit dem rot-schwarzen Boliden konnte er famose Zeiten realisieren und sich schlussendlich über den 10. Gesamtrang bei den Tourenwagen freuen.

Die Top5 komplettierte in Ilirska Bistrica der Steirer Felix Pailer (Foto) mit dem orangen Lancia Delta Integrale. Mit dem spektakulären Boliden hatte er jedoch kein allzu gutes Rennwochenende zu verzeichnen, sorgten doch technische Probleme dafür, dass nicht die volle Motorleistung zu Verfügung stand. Zudem sorgte enorme Rauchentwicklung im Cockpit für großes Kopfzerbrechen im Team des Bergroutiniers. Rang Sechs sicherte sich in dieser Klasse der Oberösterreicher Hermann Blasl, der mit seinem orange-blauen Opel Gerent Kadett C 16V eine hervorragende Leistung in Ilirska Bistrica ablieferte. Mit dem spektakulären Boliden konnte er sich herausragend in Szene setzen und dabei mit famosen Zeiten überzeugen, womit auch der Sieg bei den E1 2l Boliden realisiert werden konnte. Siebenter wurde in dieser Klasse der Slowene Patrik Ruzzier mit dem grauen Fiat Punto Kit Car, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte. Mit dem spektakulären Boliden konnte er tolle Zeiten erreichen und ein tolles Rennwochenende in Ilirska Bistrica absolvieren. Die Top8 komplettierte sein slowenischer Landsmann Luka Likovic mit dem weißen BMW E46 M3, der ein ebenfalls starkes Rennen absolvierte und dabei mit tollen Zeiten zu überzeugen vermochte.


PF-Klasse 1: Der Niederösterreicher Karl Schagerl konnte sich mit einer herausragenden Performance nicht nur den Sieg in dieser Klasse sichern. Am Ende konnte er mit dem weiß-blauen VW Golf Rallye TFSI-R auch den Gesamtsieg bei den Tourenwagen fixieren und zudem den achten Gesamtrang für sich verbuchen. Dabei gelang ihm vor allem in Rennlauf 1 eine mehr als beeindruckende Laufzeit, wo er den Grundstein für den vollen Erfolg legte. Auf dem zweiten Platz folgte der Tscheche Dan Michl mit dem spektakulären Lotus Elise, der mit einer mehr als beeindruckenden Leistung zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich mit dem schwarz-neongelben Boliden eindrucksvoll in Szene setzen und dabei mit einer großartigen Vorstellung begeistern, was auch zum dritten Gesamtrang bei den Tourenwagen führte. Das Podium komplettierte in Ilirska Bistrica der Schweizer Ronnie Bratschi (Foto), der erstmals dieses Rennen in Angriff nahm und sich mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 7 RS EGMO exzellent in Szene setzen konnte. Dabei konnte er sich vor allem in Rennlauf 2 nochmals entscheidend steigern und mit dem weiß-gelben Boliden die zweitschnellste Tourenwagenzeit realisieren. Gesamt stand am Ende des Wochenendes der vierte Rang bei den Tourenwagen mit gerade einmal 0,6sec. Rückstand auf den Lotus Piloten zu Buche.

Rang Vier in dieser Klasse sicherte sich der Kroate Domagoj Perekovic (Foto) mit dem rot-schwarzen Mitsubishi Lancer Evo 9, der eine ebenfalls großartige Vorstellung bei diesem Rennen ablieferte. Dabei hatte er jedoch im 2. Rennlauf mit einem technischen Problem zu kämpfen, welches wohl Gesamt bei den Tourenwagen eine bessere Platzierung verhinderte. Trotzdem stand mit Platz Sieben ein Topergebnis für ihn und sein Team zu Buche. Die Top5 komplettierte in dieser Klasse der Slowene Filip Tornic Milharcic mit dem weiß-blauen Fiat 126 Proto, der mit diesem Boliden eine spektakuläre Performance ablieferte. Mit seiner beherzten Fahrweise konnte er die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern und dabei starke Zeiten realisieren. Sechste wurde in dieser Klasse die Slowenin Sanja Smrdelj mit dem schwarz-orangen Yugo Integrale Proto, die eine exzellente Vorstellung ablieferte und sich großartig in Szene setzen konnte. Dabei konnte sie sich vor allem in Rennlauf 2 nochmals entscheidend steigern. Dahinter ging der siebente Platz an den Slowenen Bogdan Cernac, der bei seinem ersten Bergrennen mit dem grünen Yugo Proto Moto eine tolle Leistung ablieferte. Dabei konnte er seinen slowenischen Landsmann Dejan Masera im roten Fiat 850 Proto auf Distanz halten und diesen auf den achten Platz verdrängen.

Leider einen Ausfall hinnehmen musste der Steirer Reinhold Taus (Foto), der im 2. Rennlauf im unteren Teil der Strecke ein wenig zu viel riskierte. Bei einem Kontakt mit den Leitplanken wurde der Subaru Impreza P4 Turbo an der Front doch erheblich in Mitleidenschaft gezogen, womit man den Boliden kurz danach neben der Straße abstellen musste. Nach einer beeindruckenden Zeit in Rennlauf 1, wo man Platz Acht Gesamt bei den Tourenwagen mit dem weiß-schwarzen Boliden belegte, war das natürlich umso bitterer.


Gruppe E1 allgemein: Da sowohl die kroatische Meisterschaft als auch die österreichische Meisterschaft noch nach den „alten“ Klasseneinteilungen fahren, gingen einige Piloten noch ohne „PF-Punkte“ an den Start. Der Gesamtsieg ging dabei an den Kroaten Dejan Dimitrijevic im spektakulären Seat Leon R32, der mit einer beeindruckenden Performance in Ilirska Bistrica zu begeistern vermochte. Mit dem grün-schwarzen Boliden konnte er sich hervorragend in Szene setzen und sich Gesamt bei den Tourenwagen den sechsten Platz sichern. Zudem stand der volle Erfolg im Zuge der kroatischen Meisterschaft für ihn zu Buche. Auf dem zweiten Rang folgte der Salzburger Stefan Promok (Foto) mit dem schwarzen Mitsubishi Lancer Evo 8, der erst kurz vor diesem Rennen fertiggestellt wurde. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen, jedoch haderte er vor allem am Renntag mit Hitzeproblemen. Diese verhinderten, dass die volle Leistung zu Verfügung stand und elektronisch abgeregelt wurde. Trotzdem konnte er sich im Zuge der österr. Meisterschaft den zweiten Rang in der E1 Klasse über 2l Hubraum sichern, jedoch wäre Gesamt weit mehr als Rang 11 bei den Tourenwagen möglich gewesen. Das Podium komplettierte der Kroate Ivan Jaranovic mit dem weiß-orangen VW Golf 2 16V, der mit einer ebenfalls beeindruckenden Vorstellung zu begeistern vermochte. Mit famosen Zeiten konnte er sich Gesamt den dritten Platz in der E1 1600er Klasse sichern und zudem in der kroatischen Meisterschaft den Sieg realisieren.

Rang Vier ging an Kroaten Maro Franic (Foto) im silbernen VW Golf V 16V, der ebenfalls ein starkes Rennen in Ilirska Bistrica absolvierte und die 2l Klasse im Zuge der kroatischen Meisterschaft für sich entscheiden konnte. Zudem stand Gesamt in der E1 2l Klasse der dritte Platz für ihn zu Buche. Die Top5 komplettierte der Kroate Silvio Stefanovic mit dem weiß-roten Renault Clio Williams, der ebenfalls zu begeistern vermochte und ein spitzen Ergebnis realisieren konnte. Zudem stand der Sieg in der E1 Klasse bis 2,5l Hubraum für ihn zu Buche. Ein Dreher im 1. Trainingslauf gegen einen Siloballen beim Anbremsen zum Kreisverkehr hinterließ zum Glück keinen gravierenden Schaden. Dahinter folgte auf Platz Sechs der Kroate Boris Katic mit dem orangen Citroen Saxo VTS, der im Zuge der nationalen Meisterschaft Rang Zwei bei den 1,6l Boliden realisieren konnte. Rang Sieben ging an den Ungarn Janos Müller im orange-schwarzen Opel Corsa A 16V, der nach einem spannenden Kampf gerade einmal 0,4sec. nach zwei gewerteten Rennläufen auf den vor ihm Platzierten Citroen Piloten verlor. Trotzdem konnte er sich den großartigen dritten E1 1600er Klasse im Zuge der kroatischen Meisterschaft sichern. Die Top8 komplettierte der Kroate Martin Mustapic, der mit seinem weißen Renault Clio IV Cup den großartigen zweiten Platz in der E1 2,5l Klasse fixieren konnte.

Leider gab es auch einige Ausfälle zu verzeichnen, wovon auch der Bayer Valentin Schneider (Foto) betroffen war. Dieser hatte mit seinem pink-schwarzen VW TSM Golf 1 16V im 2. Rennlauf im oberen Teil der Strecke einen kapitalen Motorschaden zu verzeichnen. Nach einer bis dahin beeindruckenden Performance mit zweitschnellsten E1 1600er Zeiten Gesamt war das für ihn natürlich umso bitterer. Ebenfalls nicht in die Wertung kam der Ungar Tamas Tomcsanyi mit dem orange-schwarzen Lada VFTS, der nach dem 1. Rennlauf mit nachlassender Motorleistung vorzeitig aufgab und das Rennwochenende vorzeitig für beendet erklärte. Im 2. Rennlauf erwischte es auch den stark fahrenden Bosnier Nihad Seferagic, der seinen spektakulären roten VW Ledinegg Polo 3 16V mit einem technischen Gebrechen im Getriebebereich vorzeitig abstellen musste. Und auch der Kroate Nenad Kolman sah mit seinem grauen Skoda Felicia nicht das Ziel, da auch ihm die Technik nach Rennlauf 1 einen Strich durch die Rechnung machte.


Gruppe CN, E2-SC bis 2000ccm: Nach einem äußerst spannenden Kampf konnte sich in dieser Klasse der Italiener Marco Capucci durchsetzen. Mit dem grau-blauen Osella PA 21/S konnte er sich am Renntag entscheidend steigern und mit einer tollen Performance für Furore sorgen. Damit stand schlussendlich ein voller Erfolg für ihn zu Buche. Auf dem zweiten Platz folgte mit einem Rückstand von 3,2sec. sein italienischer Landsmann Stefano Gazziero (Foto), der erstmals in Ilirska Bistrica an den Start ging und dabei mit seinem Osella PA 21/S eine herausragende Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise am Steuer des blau-orangen Boliden die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern. Das Podium komplettierte ein weiterer Italiener mit Alberto Dall`Oglio, der mit seinem Norma M20FC Honda ein exzellentes Rennen absolvierte. Dabei konnte er nach seinem Unfall am Monte Bondone sich immer weiter steigern und mit dem grünen Boliden starke Zeiten realisieren.

Rang Vier ging an den Tschechen Ales Mlejnek, der erstmals in Ilirska Bistrica an den Start ging und mit seinem Norma M20 Honda ein tolles Rennwochenende absolvierte. Dabei konnte er sich im 2. Rennlauf mit dem schwarzen Boliden nochmals entscheidend steigern. Die Top5 komplettierte der Oberösterreicher Alexander Frank (Foto) mit seinem PRC FPR Honda, der ebenfalls in Ilirska Bistrica zu überzeugen vermochte. Mit dem orangen Boliden konnte er tolle Zeiten erreichen und mit seiner gezeigten Performance die Führung in der österr. Meisterschaft knapp aber doch erfolgreich verteidigen. Rang Sechs ging noch an den Kärntner Dietmar Schwarz im PRC S4 Honda, der sich ebenfalls dieser Herausforderung in Slowenien stellte. Dabei konnte er mit einer fehlerfreien und tadellosen Leistung am Steuer seines schwarzen Boliden überzeugen, womit schlussendlich ein Topergebnis für ihn und sein Team zu Buche stand.

Gruppe CN, E2-SC bis 3000ccm: Der Italiener Simone Faggioli konnte sich mit einer beeindruckenden Performance nicht nur den Klassensieg sichern. Mit dem Norma M20FC Zytek konnte er auch den Gesamtsieg beim Rennen im slowenischen Ilirska Bistrica realisieren. Dabei konnte er mit famosen Zeiten überzeugen und am Steuer seines blau-gelben Boliden für Begeisterung unter den Zusehern sorgen. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Klasse der Franzose Sebastien Petit (Foto) mit dem Nova NP 01-2 Judd GAS39 EMAP, der mit einer ebenfalls beeindruckenden Performance bei diesem Rennen zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich mit dem rot-blauen Boliden im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern, womit schlussendlich auch der dritte Gesamtrang realisiert werden konnte. Nach dem Gesamtsieg in Osnabrück war das der nächste großartige Erfolg für ihn. Das Podium komplettierte mit einem Rückstand von 2,3sec. der junge Tscheche Petr Trnka mit dem Norma M20FC Mugen, der nach einem spannenden Kampf knapp die Oberhand gegen die weiteren Konkurrenten behielt. Dabei konnte er mit dem blauen Boliden sich eindrucksvoll in Szene setzen und mit seiner gewohnt spektakulären Fahrweise die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern. Zudem konnte er Gesamt den exzellenten fünften Rang realisieren.

Mit einem Rückstand von lediglich 0,2sec. (!) nach zwei gewerteten Rennläufen ging der vierte Rang in dieser Klasse an den Sizilianer Franco Caruso (Foto). Dieser ging erstmals überhaupt im Ausland an den Start und konnte gleich mit seinem Nova NP 01-2 Zytek für Furore sorgen. Mit seiner beherzten Fahrweise konnte er sich herausragend in Szene setzen, wobei er sich in Rennlauf 2 nochmals entscheidend zu steigern vermochte. Leider gab es hier einige Ausfälle zu verzeichnen, wovon auch der Kärntner Bernhard Gradischnig betroffen war. Dieser musste nach exzellenten Zeiten im Training im 1. Rennlauf seinen weißen Norma M20FC Synergy mit einer gebrochenen Halbachse bereits im unteren Teil der Strecke vorzeitig abstellen. Nach Rennlauf 1 musste auch der Deutsch-Slowene Patrik Zajelsnik vorzeitig seinen weiß-orangen Norma M20FC Mugen mit einem technischen Problem vorzeitig abstellen. Damit war auch für ihn das Rennwochenende in Ilirska Bistrica vorzeitig zu Ende. Das gleiche Schicksal teilte mit ihm sein Bruder Alexander Zajelsnik, der seinen weiß-orangen Norma M20F Judd ebenfalls vorzeitig in den Transporter aufgrund von technischen Problemen verladen musste. Noch schlimmer erging es den Oberösterreicher Ferdinand Madrian, der nach Trainingslauf 1 im Fahrerlager einen Herzinfarkt erlitt. Dank der gut funktionierten Rettungskette befindet sich der Norma M20FC NME Pilot bereits am Weg der Besserung und konnte das Krankenhaus von Ljubljana bereits wieder verlassen. An dieser Stelle ALLES GUTE FERDI, komm bald wieder auf die Beine!!!


Gruppe D, E2-SS bis 2000ccm: Spannend verlief diese Klasse, und am Ende gab es einen Überraschungssieger zu feiern. Der Tscheche Lukas Malik konnte sich mit dem schwarz-gelben Tatuus Renault FR 2.0 den Sieg sichern und damit seinen ersten vollen Erfolg im Bergrennsport realisieren. Dabei konnte er mit einer fehlerfreien Leistung überzeugen und tolle Zeiten realisieren. Auf dem zweiten Platz folgte der Italiener Paolo Marcon mit dem weißen Predator´s Evo, der mit einer tollen Vorstellung bei diesem Rennen zu begeistern vermochte. Dabei konnte er sich großartig in Szene setzen und ein spitzen Ergebnis mit diesem Boliden realisieren. Das Podium komplettierte die Steirerin Sigrid Ferstl (Foto) mit dem orangen Tatuus Formel Master S2000, die mit einer fehlerfreien Vorstellung zu überzeugen vermochte und sich dabei immer weiter steigern konnte. Nach starken Zeiten in den Rennläufen stand für sie der wohl bislang größte Erfolg mit diesem Boliden zu Buche. Rang Vier ging an den Wiener Josef Tarmann im schwarzen Dallara Mercedes F302, der bei seinem erst zweiten Rennen in diesem Jahr eine tolle Vorstellung ablieferte. Vor allem in Rennlauf 2 konnte er sich nochmals entscheidend steigern, womit sich der Rückstand mit 3sec. auf die Tatuus Pilotin in Grenzen hielt.

Die Top5 komplettierte der Italiener Franco Berto (Foto) mit dem schwarz-grünen Tatuus FA010 Abarth, der jedoch im 2. Rennlauf viel Pech hatte. Bei der Schikane im unteren Bereich hatte er einen Verbremser zu verzeichnen und durch das Inanspruchnahme des Notausgangs bekam er Strafsekunden auf seine Zeit. Nach der klaren Bestzeit in Rennlauf 1 war das für ihn umso bitterer, wäre der Klassensieg durchaus möglich gewesen. Leider einen Ausfall hinnehmen musste der Steirer Christian Ferstl mit dem orangen Tatuus Formel Master S2000, der nach starken Zeiten im Training im 1. Rennlauf erneut nicht vom Glück verfolgt wurde. Dabei sorgte ein kapitaler Kupplungsdefekt dafür, dass auch gleich das Getriebe komplett zerstört wurde und man somit erneut vorzeitig aufgeben musste. Und auch der im Training in dieser Klasse schnellste kam nicht in die Wertung: die Rede ist dabei vom Slowenen Vladimir Stankovic, der seinen schwarz-orangen Lola B09 nach dem Training mit einem technischen Gebrechen vorzeitig abstellen musste und damit in Ilirska Bistrica ebenfalls kein Glück hatte. Bereits vor dem 1. Trainingslauf musste der Kroate Petar Dajak seinen weiß-roten Gloria C8F mit einem technischen Problem abstellen und das Wochenende frühzeitig für beendet erklären.

Gruppe D, E2-SS bis 3000ccm: Mit einem vollen Erfolg in dieser Klasse konnte der Italiener Christian Merli überzeugen. Am Steuer seines Osella FA30 Zytek LRM konnte er mit herausragenden Zeiten überzeugen und eine großartige Performance abliefern. Der Lohn war schlussendlich nicht nur der beeindruckende zweite Gesamtrang, sondern auch der vorzeitige Gewinn der Berg Europameisterschaft 2021. Damit feierte er nach 2019 den zweiten Berg-EM Titel in Folge. Auf dem zweiten Platz in dieser Klasse folgte der Trentiner Diego Degasperi auf seinem Osella FA30 Zytek, der mit einer ebenfalls herausragenden Performance zu überzeugen vermochte. Nach einem keines Wegs optimalen 1. Rennlauf konnte er sich im 2. Heat entscheidend steigern und mit dem grün-blauen Boliden sich noch um einige Plätze verbessern. Auch Gesamt machte er einen Sprung von Rang Acht auf den eindrucksvollen vierten Platz. Das Podium komplettierte in dieser Klasse der italienische Bergroutinier Fausto Bormolini (Foto), der mit seinem spektakulären Reynard K02 F3000 eine hervorragende Leistung ablieferte. Mit dem rot-weißen Boliden konnte er sich in Ilirska Bistrica herausragend in Szene setzen und eindrucksvolle Zeiten erreichen, welche ihn auch im Gesamtklassement zum exzellenten siebenten Rang führten.

Rang Vier in dieser Klasse sicherte sich sein italienischer Landsmann Renzo Napione (Foto), der mit seinem Reynard K02 F3000 ein ebenfalls starkes Rennen absolvierte. Dabei konnte er sich mit dem rot-schwarzen Boliden eindrucksvoll in Szene setzen und mit einer exzellenten Vorstellung überzeugen. Die Top5 komplettierte ein weiterer Italiener mit Marietto Nalon, der erstmals seinen neuen Dallara Nissan Worldseries an den Start brachte und mit diesem Boliden eine exzellente Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er mit dem gelben Boliden für Furore sorgen und mit seinen gefahrenen Zeiten überzeugen. Leider einen Ausfall hinnehmen musste der Ungar Laszlo Szasz, der seinen mächtigen Reynard Zytek F3000 im 2. Rennlauf mit einem technischen Gebrechen bereits im unteren Teil der Strecke vorzeitig abstellen musste. Nach der fünftschnellsten Zeit im 1. Rennlauf war das für ihn und seinen blau-weißen Boliden umso bitterer.


Insgesamt 199 Starter

Not started: Renzo Juric – Fiat 1100 R, Vladimir Konicar – BMW 2002 ti, Giuliano Palmieri – De Tomaso Pantera, Hrvoje Cubelic – Zastava Yugo 55, Karlo Graber – Fiat Uno Turbo, Mario Turkovic – Suzuki Cultus, Marijo Barovic – MG ZR 105, Kemal Hasic – Subaru Impreza WRX STI, Blazenko Pesut – Skoda Octavia 4×4, Jurica Majic – VW Golf IV R32, Bernhard Lenz – Lamborghini Gallardo Supertrofeo, Nicolas Werver – Porsche GT2

Last Updated on 2. September 2021 by Peter Schabernack

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