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Protestflut in St. Agatha 2019 (Update)

Der schnellste durfte heute leider nicht gewinnen
sportliche Leistungen rücken nach Protestflut in den Hintergrund


 

Motorsport der Extraklasse wurde auch beim diesjährigen Bergrennen St. Agatha in Oberösterreich geboten. Dabei sorgten Spitzenleistungen der Piloten für große Begeisterung unter den zahlreich erschienen Zusehern. So stellte der Niederösterreicher Karl Schagerl einen neuen Tourenwagenstreckenrekord im 1. Rennlauf auf, der Deutsche Sebastian Schmitt feierte nach einem Jahr Pause nach einem spannenden Kampf den Tourenwagengesamtsieg, aber auch Thomas Holzmann glänzte mit dem E1 Gesamtsieg in St. Agatha.

Diese großartigen Leistungen, aber auch die der anderen Fahrer, welche in den einzelnen Klassen ihr Bestes gaben, rückten am Ende des Tages aber in den Hintergrund. Insgesamt wurde gegen 3 Fahrer vom Zajelsnik Team Protest eingelegt, davon betroffen waren der Schweizer Marcel Steiner und die beiden Deutschen Alexander Hin und Georg Lang. Und am Ende ging dieser bei allen durch, wobei vor allem die Kuriosität bei den Deutschen Fahrern einen bitteren Beigeschmack hinterließ. Beide Autos wiesen nämlich zu kleine Rückspiegel auf (!), und gegen diese wurde protestiert. Das dabei beide Fahrer langsamer waren und Georg Lang sowieso in einer ganz anderen Gruppe am Start war, kam dabei noch hinzu. Wie wir finden ein völlig unverständliches und charakterloses Verhalten einem Nachwuchsfahrer gegenüber.
Was genau bei Marcel Steiner der ausschlaggebende Punkt für die Disqualifikation war, entzieht sich zum jetzigen Zeitpunkt unserer Kenntnis. *Die Nachuntersuchung der Techniker vor Ort ergab an Steiners LobArt LA01 das die Mittel-Finne der Airbox um 2,8 cm zu hoch war. Des Weiteren ragte der Auspuff 2,5 Zentimeter zu weit nach hinten heraus, was nicht unbedingt einen Wettbewerbsvorteil bedeutet und eher auf eine Nachlässigkeit oder Versehen hindeutet. Das Reglement kennt in diesem Fall aber keine Spielräume.

Auf jedenfall scheint es so, dass hier ein privater Zwist auf Kosten des Bergrennsports und ihren zahlreichen Fans ausgetragen wurde. Sonst kann man sich so ein Vorgehen leider nicht erklären. Den unter solchen Aktionen leidet der gesamte Bergrennsport!!!


 

Link zum Artikel auf berg-meisterschaft.de

Rückmeldung

  1. Andreas Koeing sagt:

    Ich sehe das nicht so. Wenn die Wagen nicht dem Reglement entsprechen, dann müssen sie ein DQ bekommen. Wenn dass nicht der Falle wäre, macht jeder was er will. Ich selber kenne das technische Reglement der FIA für die Klassen E2-SC und E2-SS sehr gut. Mir selbst ist vor Ort in St. Agatha aufgefallen, dass einige Fahrzeuge nicht den Regularien entsprechen. Auch beim Rechbergrennen ist mir das heuer schon aufgefallen. Dass wir ein technische Reglement brauchen steht glaube ich außer Frage. Nur wenn ich dort festhalte, dass die Spiegel eine gewisse Größe haben müssen, dann muss ich dass seitens des Veranstalters auch bei der technischen Abnahme überprüfen. Und hier liegt glaube ich das Problem. Die Regularien sind durchaus umfassend, aber die technische Abnahme entspricht bei weitem nicht der Qualität von Internationalen Rundstrecken Serien.

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