Int. Hill Climb
Ergebnisse 43° CdC Les Paccots / 42° Pedavena – Croce D´Aune / 43° Coppa del Chianti 2026
Die Ergebnisse vom Finale zum Schweizer Bergchampionat, sowie von den beiden Rennen in Italien
Titelbild by Michaël Guignard
43° CdC Les Paccots (Schweiz)
Beim Saisonfinale zum Schweizer Bergchampionat feierte Robin Faustini (Titelbild) einen weiteren grandiosen Triumph. Mit seinem Nova NP 01-2 Honda Turbo ließ er der Konkurrenz auf dieser bekannten Highspeedstrecke keine Chance, womit er sich den nächsten famosen Erfolg an die Fahnen heften konnte. Auf dem zweiten Platz folgte der Schweizer Joel Volluz (Foto), der mit seinem einmalig klingenden Norma M20FC Judd Evo C ein ebenfalls starkes Rennwochenende in Les Paccots absolvierte. Zudem konnte er mit seinem spektakulären Fahrstil auch die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern. Das Podium komplettierte mit einer ebenfalls grandiosen Vorstellung der Schweizer Michel Zemp, der sich mit seinem 2l Norma M20FC Honda Turbo das nächste Topresultat an die Fahnen heften konnte. Mit diesem Erfolg konnte er sich wie schon im Vorjahr den Vizetitel in diesem traditionsreichen Championat sichern. Rang Vier ging an den Schweizer Routinier Simon Hugentobler, der mit seinem Osella PA30 Zytek eine tadellose Vorstellung ablieferte. Mit dem wunderschön vorbereiteten Boliden konnte er sich dabei noch den letzten Platz am Podium bei den 3l E2-SC Sportprototypen an die Fahnen heften.
In der Tourenwagenkategorie konnte sich der Schweizer Ludovic Monnier (Foto) gegen starke Konkurrenten durchsetzen. Mit seinem VW Golf 2 R1170T 4×4 lieferte er eine beeindruckende Performance ab, wobei er auch gleich einen neuen Streckenrekord in der E1 Klasse bis 2l Hubraum realisieren konnte. Damit krönte er sich erstmals auch zum nationalen Bergchampion bei den Tourenwagen. Auf dem zweiten Platz folgte der Schweizer Routinier „Speedmaster“, der mit seinem brachialen Ford Escort Cosworth RS MB erstmals in der Interswiss-Klasse an den Start ging. Dort konnte er sich mit diesem mächtigen Boliden ebenfalls einen neuen Gruppenrekord an die Fahnen heften, was am Ende mit dem Vizetitel bei den Tourenwagen in diesem hochkarätigen Championat belohnt wurde. Das Podium komplettierte in Les Paccots mit gerade einmal 0,58sec. (!) Rückstand nach zwei gewerteten Rennläufen der Schweizer Jean-Paul Chiquita, der mit seinem Porsche 997 GT3 Cup RPM erneut eine grandiose Performance auf dieser bekannten Highspeedstrecke ablieferte. Dabei konnte er am Ende den famosen zweiten Platz in der Interswiss-Gruppe für sich beanspruchen. Leider kein Glück hatte an diesem Wochenende sein Schweizer Landsmann Remo Fischer, der mit seinem mächtigen Ford Escort Cosworth RS ein durchaus großer Anwärter auf den Tourenwagensieg gewesen wäre. Leider sorgte ein Defekt im Getriebe dafür das man bereits nachdem Samstagtraining vorzeitig aufgeben musste und somit zu den Rennläufen nicht antreten konnte.
Hier der Link zum Gesamtergebnis / Klassenergebnisse
42° Pedavena – Croce D´Aune (Italien)
Im italienischen Pedavena konnte sich Diego Degasperi (Foto) den Gesamtsieg sichern. Am Steuer des Norma M20FC Zytek lieferte er eine mehr als beeindruckende Leistung ab, wobei er sich am Renntag nochmals entscheidend steigern konnte. Schlussendlich konnte er einen großartigen Triumph bejubeln. Auf dem zweiten Platz Gesamt kam sein italienischer Landsmann Federico Liber in die Wertung, der mit seinem einmalig klingenden Nova NP 01-2 Judd eine ebenfalls grandiose Vorstellung ablieferte. Zudem konnte er mit seinem beherzten Fahrstil die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern und für großes Aufsehen sorgen. Das Podium Gesamt komplettierte der Sardinier Sergio Farris, der mit seinem Wolf GB08F1 Mistral PSA Turbo eine mehr als grandiose Leistung ablieferte. Das wurde auch mit dem Sieg in der 2l E2-SC Klasse an diesem Wochenende belohnt. Rang Vier Gesamt sicherte sich der italienische Lokalmatador Matteo Moratelli, der am Steuer seines Nova NP 01-2 C Honda Turbo ebenfalls zu überzeugen vermochte. Das wurde noch mit dem letzten Platz am Podium bei den 3l E2-SC Sportprototypen belohnt. Leider kein Glück hatte am Renntag der sizilianische Routinier Franco Caruso, der in Lauf 1 doch vehement gegen die Leitplanken krachte. Dabei wurde der Nova NP 01-2 C Zytek doch erheblich an der Front beschädigt, jedoch gelang es dem Team den Boliden für den 2. Rennlauf wieder einsatzbereit zu bekommen. Das unterfangen blieb unbelohnt und endete mit einem Getriebeproblem im Mittelteil der Strecke. Noch schlimmer erging es den italienischen Lokalmatador Alessandro Zanoni, der mit seinem Nova NP 03 C Ducati einen doch vehementen Unfall im unteren Streckenabschnitt zu verzeichnen hatte. Dabei konnte er den stark beschädigten Boliden zum Glück unverletzt verlassen.
Bei den Tourenwagen konnte sich in einem äußerst spannenden Kampf der Italiener Romy Dall´Antonia (Foto) durchsetzen. Dabei konnte er sich in Rennlauf 2 am Steuer seines Ferrari 488 Challenge Evo nochmals entscheidend steigern und dabei gleich einen neuen, beeindruckenden Tourenwagenrekord in Pedavena realisieren. Auf dem zweiten Platz kam sein italienischer Landsmann Giuseppe D´Angelo in die Wertung, der ebenfalls auf einen Ferrari 488 Challenge Evo vertraut. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er dabei einmal mehr die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern und sich somit ein weiteres spitzen Resultat an die Fahnen heften. Das Podium komplettierte der Italiener Luca Spinetti mit seinem brachialen Subaru Impreza WRX STI, der mit einer mehr als beeindruckenden Vorstellung an diesem Wochenende zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und zudem einen neuen E1-Rekord realisieren. Rang Vier ging an den süditalienischen Routinier Rosario Iaquinta, der mit seinem Ferrari 458 Challenge Evo eine herausragende Leistung ablieferte und sich zudem noch den letzten Platz am Podium in der GT-Klasse an die Fahnen heften konnte. Ein spitzen Resultat konnte auch der Tiroler Tobias Santer mit seinem VW Minichberger Golf 1 STW realisieren. Am Steuer des wunderschön vorbereiteten Boliden stand der großartige zweite Rang in der E1 Klasse bis 2l Hubraum am Ende des Wochenendes zu Buche. Den Sieg sicherte sich hier der Deutsch-Italiener Andrea de Stefani, der mit seinem Renault Clio Williams 16V eine spektakuläre Leistung ablieferte und dabei beeindruckende Zeiten realisieren konnte.
Hier der Link zum Gesamtergebnis Modern / Gesamtergebnis Historic
43° Coppa del Chianti (Italien)
Nach einigen Jahren Pause wurde in Chianti wieder ein Lauf zur italienischen Historic-Bergmeisterschaft ausgetragen. Dabei konnte sich mit einer mehr als grandiosen Performance der Italiener Denny Zardo (Foto) den vollen Erfolg an die Fahnen heften. Am Steuer seines Giada T118 BMW ließ der bekannt spektakulär agierende Pilot den Konkurrenten keine Chance, womit er sich einen großartigen Triumph an die Fahnen heften konnte. Auf dem zweiten Platz kam bei den Historischen der italienische Routinier Piero Lottini in die Wertung, der mit seinem wunderschön vorbereiteten Osella PA9/90 BMW eine exzellente Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und im einzigen Rennlauf eine famose Zeit realisieren. Das Podium komplettierte der italienische Routinier Giuliano Peroni, der mit seinem Osella PA8/9 BMW ebenfalls zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich mit einer grandiosen Zeit als auch Sieger der Historischen Kategorie 3 feiern lassen. Dahinter ging der vierte Gesamtrang an den Sizilianer Salvatore Riolo, der mit seinem PRC A06 BMW ein ebenfalls starkes Rennen absolvierte. Schlussendlich konnte er sich noch den letzten Platz am Podium in der Historischen Kategorie 4 an die Fahnen heften. Die Top5 Gesamt komplettierte der Kärntner Harald Mössler, der mit einer grandiosen Performance zu überzeugen vermochte. Mit seinem Daren MK3 Cosworth ließ er dabei der starken Konkurrenz in der Historischen Kategorie 1 keine Chance. In dieser ging erstmals in Chianti auch der Tiroler Josef Heinrich mit seinem Austin Mini Cooper S an den Start. Mit dem roten Boliden durfte der Routinier schlussendlich den Sieg in der Klasse A3 bis 1,3l Hubraum bejubeln. Leider kein Glück hatte hingegen der Südtiroler Bergroutinier Georg Prugger, der seinen Lea Francis Sport Hyper bereits in Trainingslauf 1 vorzeitig abstellen musste und am restlichen Wochenende nicht mehr antreten konnte.
In der Classic-Wertung feierte der Italiener Stefano Peroni (Foto) einen mehr als beeindruckenden Sieg. Mit seinem Osella PA 20/S BMW konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen, wobei er in einem äußerst spannenden Kampf knapp die Oberhand über die Konkurrenten behielt. Auf dem zweiten Platz folgte sein junger italienischer Landsmann Mirko Torsellini, der in Chianti mit dem legendären Osella PA 20/S BMW von seinem Vater an den Start ging. Mit diesem einmalig klingenden Boliden konnte er dabei nicht nur die zahlreichen Fans entlang der 8km langen Strecke begeistern, sondern im einzigen Rennlauf eine grandiose Zeit realisieren. Am Ende fehlten ihm gerade einmal 0,35sec. (!) zum vollen Erfolg. Das Podium komplettierte der sizilianische Routinier Giovanni Cassibba, der mit seinem Osella PA 20/S BMW eine exzellente Vorstellung bei diesem Klassiker ablieferte. Dabei konnte er mit diesem einmalig klingenden Boliden für großes Aufsehen sorgen und im einzigen Rennlauf mit einer starken Fahrt überzeugen. Vierter wurde der junge Italiener Alessandro Bertanza, der mit seinem einmalig klingenden Breda Brp5C BMW eine tadellose Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er auf dieser bekannt anspruchsvollen Strecke überzeugen und trotz technischer Probleme mit dem wunderschön vorbereiteten Boliden die Fans begeistern.
Hier der Link zum Gesamtergebnis Historic / Gesamtergebnis Classic
Last Updated on 23. September 2026 by Peter Schabernack





