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Int. Hill Climb

Vorschau 13° Hillclimb Limanowa 2022

Die Berg Europameisterschaft geht in Polen weiter


Hier der Link zur

Nennliste Limanowa 2022

Mit dem Bergrennen im polnischen Limanowa geht die Berg Europameisterschaft 2022 in die entscheidende Phase. Auf der über 5km langen Strecke mit ihrem tückisch, rutschigen Asphalt werden die Piloten auch in diesem Jahr wieder besonders gefordert werden. Ein hochwertiges Fahrerfeld wird dabei für ein besonderes Bergrennsporthighlight sorgen.

Im Kampf um den Gesamtsieg wird der Italiener Christian Merli wohl nur äußerst schwer zu schlagen sein. Mit seinem Osella FA30 Judd LRM konnte er die bisherige Berg Europameisterschaft regelrecht dominieren, womit er auch in Polen als erklärter Favorit anreisen wird. Zudem ist er auf der über 5km langen Strecke auch der aktuelle Rekordhalter. Dahinter dürfte es jedoch sehr spannend werden, wobei der Deutsche Alexander Hin (Foto) mit seinem Osella FA30 Zytek erstmals diese Herausforderung in Angriff nehmen wird. Nach einer bislang exzellent verlaufenden Saison wird er dennoch einer der heißesten Kandidaten auf die weiteren Plätze am Podium sein. Bei den Formelboliden der Gruppe E2-SS bis 3l Hubraum wird auch der polnische Lokalmatador Sebastian Folta wieder mit von der Partie sein. Mit seinem legendären Lola T96/50 F3000 peilt er ein Topergebnis bei seinem Heimrennen an, wobei der letzte Start auf dieser Strecke für ihn schon ein wenig zurück liegt.

Im Kampf um die Topzeiten wird jedoch auch der junge Tscheche Petr Trnka eine entscheidende Rolle einnehmen. Mit seinem Norma M20FC Mugen absolviert er bislang eine herausragende Saison, womit man ihn in Limanowa durchaus einiges zutrauen kann. Das gilt bei den E2-SC Sportprototypen auch für den Franzosen Sebastien Petit (Titelbild), der mit seinem Nova NP 01-2 Judd auch ein heißer Anwärter auf die Podiumsplatzierungen sein dürfte. Mit einem exzellenten Ergebnis vom französischen Meisterschaftslauf in Dunieres im Gepäck wird er besonders motiviert in Polen an den Start gehen. Aber auch der Tscheche Petr Vitek (Foto) konnte in diesem Jahr schon mit exzellenten Ergebnissen aufwarten. Auch er konnte auf dieser anspruchsvollen Strecke schon famose Rennen abliefern und sollte somit mit dem Osella PA30 Judd keines Falls unterschätzt werden. Und dann wäre da auch noch der Oberösterreicher Ferdinand Madrian, der in Limanowa erstmals sein neues Aerodynamikpaket an seinem Norma M20FC NME testen wird. Auch ihm ist somit einiges auf der knapp über 5km langen Strecke zum zutrauen.

Bei den 2l Boliden wird der junge Spanier Gonzalo Cabanas Fernandez-Capalleja mit seinem Nova NP 03 Suzuki erstmals die Herausforderung Limanowa in Angriff nehmen. Mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise ist ihm dabei durchaus einiges bei den E2-SC Sportprototypen zum zutrauen. Bei den E2-SS Formelboliden wird der Steirer Christian Ferstl (Foto) mit dem Tatuus Formel Master S2000 einer der großen Favoriten sein. Mit bislang starken Ergebnissen in dieser Saison wird er in Limanowa sicherlich für Furore sorgen können. Ein Topergebnis peilt dabei auch seine Frau Sigrid Ferstl an, die ebenfalls auf einen Tatuus Formel Master S2000 vertraut. Auch ihr ist einiges auf dieser über 5km langen Strecke zum zutrauen. Und dann wäre da noch die Slowakin Anna Ambruz, die mit ihrem Tatuus Renault FR 2.0 in Limanowa an den Start gehen wird.


Wie in Polen bekannt wird es vor allem bei den Tourenwagen sehr spektakulär werden. Dabei wird sich erstmals der Niederösterreicher Karl Schagerl dieser anspruchsvollen Strecke in Limanowa stellen. Mit seinem VW Golf Rallye TFSI zählt er sicherlich zu den heißesten Anwärtern auf den Sieg, jedoch wird es ihm die Konkurrenz keines Falls leicht machen. Diese wird in der PF Klasse 1 wohl vom Polen Michal Ratajczcyk angeführt, der heuer erstmals mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 10 RS an den Start gehen wird. Mit seinem bekannt spektakulären Fahrstil konnte er sich im Vorjahr nicht nur den Gesamtsieg bei den Tourenwagen sichern, sondern auch einen neuen Streckenrekord in Limanowa fixieren. Gespannt darf man jedoch auch auf seinen Landsmann Waldemar Kluza blicken, der erstmals am Steuer eines Mitsubishi Lancer Evo 5 AMS Platz nehmen wird. Mit diesem brachialen Boliden wird auch er eine entscheidende Rolle im Kampf um die Bestzeiten bei den Tourenwagen einnehmen. Und auch der bekannt spektakulär agierende Pole Sebastian Stec (Foto) ist mit dem Ford Fiesta Proto keines Wegs zu unterschätzen, was er in dieser Saison schon mehrfach unter Beweis stellen konnte. Weiters wird der Italiener Manuel Dondi mit von der Partie sein, der zuletzt am Monte Bondone einen beeindruckenden Gesamtsieg realisieren konnte. Mit seinem Fiat X 1/9 Alfa Romeo wird es für ihn jedoch der erste Auftritt in Polen sein. Das gilt aber auch für den Kroaten Domagoj Perekovic, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 auch nicht zu unterschätzen sein dürfte. Aber auch die Steirerin Kerstin Taus sollte keines Wegs mit dem Subaru Impreza P4 Turbo außer Acht gelassen werden, konnte sie in Limanowa doch schon starke Ergebnisse realisieren.

Im Kampf um die Tourenwagenbestzeiten sind auch die PF Klasse 2 Boliden nicht zu unterschätzen, wobei hier vor allem Sebastian Dubaj Gasior zu nennen ist. Dieser wird mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 AMS sicherlich eine entscheidende Rolle im Kampf um die Topzeiten einnehmen, wobei er mit einem vollen Erfolg vom slowakischen Bergrennen Jankov vrsok zu diesem Event reisen wird. Das gilt auch für seinen Landsmann Karol Krupa (Foto), der mit seinem Skoda Fabia CT Proto auch nicht zu unterschätzen sein dürfte. Mit diesem spektakulären Boliden konnte er in dieser Saison schon mehrfach Gesamtsiege realisieren, womit man ihn auch in Limanowa nicht unterschätzen sollte. Sein Landsmann und Teamkollege Szymon Piekos ist mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 ebenfalls nicht außer Acht zulassen. Auch ihm sind jederzeit Topzeiten bei den Tourenwagen zum zutrauen. Damit erhält der Kroate Tomislav Muhvic mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 äußerst starke Konkurrenz, wobei er dennoch alles daran setzen wird, um ein weiteres Topergebnis in dieser Saison zu realisieren. Ein solches peilt auch der steirische Bergroutinier Felix Pailer an, der mit seinem legendären Lancia Delta Integrale keines Falls außer Acht gelassen werden sollte. Dabei hofft man diesmal mehr Glück auf dieser anspruchsvollen Strecke zu haben. Nicht vergessen sollte man aber auch den Polen Bartlomiej Madziara im Porsche 991 GT3 Cup, der auch ein heißer Anwärter auf die Topzeiten sein dürfte. Und auch der Tscheche Vojtech Bejda ist mit dem Porsche 911 GT3 Cup nicht zu unterschätzen.

Bei den PF Klasse 3 Boliden wird der Nordmazedonier Igor Stefanovski einer der großen Favoriten auf den Sieg sein. Mit seinem Hyundai i30 TCR wird er auf dieser anspruchsvollen Strecke jedoch besonders gefordert sein. Vor allem der Italiener Antonino Migliuolo wird mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 alles daran setzen, um einen weiteren Sieg in dieser Saison zu fixieren. Auf der bekannt rutschigen Strecke sollte der Allradantrieb seines Boliden durchaus einen Vorteil bringen. Aber auch der Pole Roman Baran (Foto) ist am Steuer seines Mitsubishi Lancer Evo 8 keines Falls zu unterschätzen. Mit diesem Boliden konnte er im Zuge der nationalen Meisterschaft schon mehrfach Siege in dieser Klasse realisieren. Und dann wäre da auch noch der junge Kroate Matija Jurisic mit dem Skoda Fabia S2000, dem man auch jederzeit Topzeiten in dieser Klasse zutrauen kann. Erstmals diese Herausforderung in Angriff nehmen wird der Oberösterreicher Hermann Blasl, der mit seinem spektakulären Opel Gerent Kadett C 16V sicherlich die Zuseher entlang der Strecke begeistern wird können.

Die PF Klasse 4 wird wohl erneut Vasilije Jaksic aus Montenegro in Front sehen. Der in der Berg Europameisterschaft führende stellt sich jedoch erstmals dieser anspruchsvollen Strecke in Polen. Dennoch wird er mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 RS nur äußerst schwer zu schlagen sein. Erster Herausforderer dürfte der Slowake Peter Ambruz (Foto) mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 sein, der jedoch durchaus in der Lage sein könnte, den Sieg in dieser Klasse einzufahren. Dabei sollte ihm die Streckenkenntnis aus den letzten Jahren ein wenig entgegenkommen. Einen weiteren Mitsubishi Lancer Evo 9 wird Filip Petkovic an den Start bringen, der ebenfalls aus Montenegro nach Limanowa reisen wird. Auch für ihn wird es der erste Auftritt bei diesem Rennen sein. Bei den PF Klasse 5 Boliden werden wohl die polnischen Lokalmatadore den Sieg unter sich ausmachen. Vor allem Maciej Serafin ist hier mit seinem Renault Clio Sport einer der ganz großen Favoriten. Jedoch sollte man Piotr Ilnicki mit dem Honda Civic VTI keines Falls unterschätzen, konnte doch auch er schon mit exzellenten Ergebnissen in diesem Jahr überzeugen. Einer der größten Herausforderer dürfte der Ungar Norbert Nagy mit seinem BMW 330Ci sein, der im Vorjahr auf dieser Strecke bereits für Begeisterung unter den Zusehern sorgen konnte. Aber auch der Tscheche Jindrich Pluhar ist mit seinem Nissan Sunny GTI sicherlich nicht zu unterschätzen.

Weitere Informationen unter AMK Limanowa

Informationen zur Strecke unter HCF Wiki

Link zum FIA Notice Board


österr. Teilnehmer in Polen

PF Klasse 3: Hermann Blasl – Opel Gerent Kadett C 16V

PF Klasse 2: Felix Pailer – Lancia Delta Integrale

PF Klasse 1: Kerstin Taus – Subaru Impreza P4 Turbo, Karl Schagerl – VW Golf Rallye TFSI

Gruppe E2-SC bis 3000ccm: Ferdinand Madrian – Norma M20FC NME

Gruppe D, E2-SS bis 2000ccm: Sigrid Ferstl – Tatuus Formel Master S2000, Christian Ferstl – Tatuus Formel Master S2000

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