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Int. Hill Climb

59° Svolte di Popoli / 4° Coppa Faro

Die Ergebnisse und Berichte zu den italienischen Rennen am vergangenen Wochenende

Titelbild by ACI Sport

 


59° Svolte di Popoli

Der Bergklassiker in Popoli ging am Renntag leider bei schwierigen Bedingungen mit leichtem Regen über die Bühne. Nachdem der Samstag noch bei trockenen Verhältnisse absolviert werden konnte, trat pünktlich die vorhergesagte Schlechtwetterprognosse ein. Trotzdem wurde toller Rennsport auf der äußerst anspruchsvollen Strecke geboten.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich dabei Angelo Marino (Foto) am Steuer eines Osella PA2000 Evo B durchsetzen. Mit diesem Boliden konnte er sich großartig in Szene setzen und mit famosen Zeiten bei schwierigen Verhältnissen für Furore sorgen. Dabei legte er im 1. Rennlauf bereits den Grundstein zu seinem Erfolg, wo er die weiteren Konkurrenten doch recht klar distanzieren konnte. Diese wurde am Ende von Michele Fattorini angeführt, der in Popoli sein Comeback im Bergrennsport gab. Dabei pilotierte er erstmals den spektakulären Lola B99 Super Evo FA30 von Dalmazia Motorsport, mit dem er sich trotz des Regens exzellent in Szene setzen konnte. Im 2. Rennlauf setzte er dann auch die Bestzeit am Sonntag, womit er gleich beim ersten Einsatz mit diesem spektakulären Boliden die E2-SS Klasse für sich entscheiden konnte. Das Podium komplettierte die Tourenwagengesamtsiegerin Annamaria Fumo, die im 1. Rennlauf eine famose Zeit auf der nur feuchten Strecke realisieren konnte. Damit feierte sie die wohl bislang größten Erfolg in ihrer Motorsportkarriere am Steuer ihres Peugeot 308 GTI. Rang Vier im Gesamtklassement sicherte sich Nivola mit einem Osella PA 21 Evo, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte. Auf der anspruchsvollen Strecke konnte er sich die CN-Klasse sichern und somit einen tollen Erfolg feiern.

Die Top5 komplettierte der Gruppe A Sieger Alfredo Scarafoni in einem Citroen Saxo VTS, der mit einer beherzten Vorstellung in Popoli zu begeistern vermochte. Rang Sechs ging an den Italiener Serafino Ghizzoni (Foto) und seinem Mini Cooper JCW, der ebenfalls eine starke Leistung ablieferte. Dahinter folgte auf dem siebenten Platz Gesamt Marco D´Attilio mit seinem Peugeot 205 R, der sich als E1 Sieger in Popoli feiern lassen konnte. Die Top8 komplettierte schlussendlich Mario Murgia mit dem Gruppe N Mitsubishi Lancer Evo 10, der somit ein ebenfalls Topergebnis bei diesem Rennen realisieren konnte. Leider einen Ausfall hinnehmen musste der italienische Routinier Piero Nappi mit seinem Osella PA30 Judd, der im 1. Rennlauf mit einem technischen Gebrechen vorzeitig das Rennwochenende für beendet erklären musste. Nach einer famosen Leistung im Training war das natürlich umso bitterer für ihn und sein Team. Und auch Adriano Vellei musste mit dem Gloria C8P einen technisch bedingten Ausfall in Rennlauf 1 zur Kenntnis nehmen, wobei er jedoch im 2. Rennheat wieder an den Start gehen konnte.

Link zum Gesamtergebnis Svolte die Popoli

Photos by Quellidellesvolte

 


4° Coppa Faro

Das Finale zur italienischen Historic Bergmeisterschaft in Pesaro ging hingegen bei trockenen Verhältnissen über die Bühne. Zwar blieben die Temperaturen im unteren Bereich, jedoch konnten somit Bestzeiten von den schnellsten Piloten bei idealen Bedingungen erzielt werden. Dabei war der Kampf um den Gesamtsieg durchaus sehr spannend.

Am Ende konnte sich Filippo Caliceti (Titelbild) durchsetzen und mit seinem Osella PA 9/90 einen vollen Erfolg realisieren. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er sich herausragend in Szene setzen und dabei die starken Konkurrenten auf Distanz halten. Damit feierte er beim Saisonfinale in Pesaro einen weiteren eindrucksvollen Sieg in dieser Saison. Auf dem zweiten Platz folgte mit einem Rückstand von 4sec. der Italiener Stefano Peroni (Foto), der am Steuer seines Martini Mk 32 ebenfalls für Begeisterung in Pesaro sorgen konnte. Mit einer tollen Performance konnte er mit dem spektakulären Boliden exzellente Zeiten realisieren, womit am Ende ein spitzen Resultat für ihn zu Buche stand. Zudem konnte er ein weiteres Mal die Kategorie 5 in diesem Jahr für sich entscheiden. Das Podium komplettierte mit gerade einmal 0,09sec. (!) Rückstand Mario Massaglia in seinem Osella PA 9/90, der beim Finale mit einer beeindruckenden Leistung zu überzeugen vermochte. Mit dem roten Boliden konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit seinem beherzten Fahrstil für Furore sorgen. Damit konnte er beim Finale mit dem zweiten Rang in der Kategorie 4 ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis fixieren. Rang Vier im Gesamtklassement ging an Piero Lottini, der ebenfalls einen Osella PA 9/90 zum Einsatz brachte. Auch er konnte sich in Pesaro tadellos in Szene setzen und starke Zeiten realisieren. Nach einer fehlerfreien Vorstellung konnte er sich noch den letzten Podiumsplatz in der Kategorie 4 sichern. Die Top5 Gesamt komplettierte Antonio Lavieri mit dem Ralt RT 32, der bei der Coppa Faro eine starke Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich mit exzellenten Zeiten gegen die weiteren Konkurrenten durchsetzen und mit dem zweiten Rang in der Kategorie 5 ein mehr als beeindruckendes Ergebnis beim Saisonfinale realisieren. Rang Sechs ging an seinen italienischen Landsmann Emanuele Aralla, der mit seinem Dallara F390 ebenfalls zu begeistern vermochte. Mit einer famosen Vorstellung stand mit dem dritten Platz in der Kategorie 5 schlussendlich ein spitzen Resultat für ihn und sein Team zu Buche. Siebenter im Gesamtklassement wurde Matteo Lupi Grassi (Foto) mit dem Olmas SN, der damit Rang Vier in der Kategorie 4 mit einer beherzten Leistung für sich verbuchen konnte. Pech hatte leider Routinier Giuliano Peroni, der seinen Osella PA 9 mit einem technischen Gebrechen nachdem Training vorzeitig in den Transporter verladen musste.

Die Top8 Gesamt komplettierte bereits der Tourenwagengesamtsieger mit Giuliano Palmieri (Foto) mit dem De Tomaso Pantera. Dieser konnte mit einer famosen Leistung in Pesaro überzeugen und mit seinen gefahrenen Zeiten für großes Aufsehen sorgen. Schlussendlich konnte er damit auch die Kategorie 2 für sich entscheiden. Mit einem Rückstand von 1,9sec. ging der zweite Rang an Giuseppe Gallusi im Porsche 911 Carrera SC, der mit seinem gewohnt spektakulären Fahrstil auch bei diesem Rennen zu begeistern vermochte. Dabei konnte er mit dem gelben Boliden eindrucksvolle Zeiten realisieren und sich damit beeindruckend in Szene setzen. Auch die Kategorie 3 konnte er damit ein weiteres Mal in diesem Jahr für sich entscheiden. Die Top3 bei den Tourenwagen komplettierte der Italiener Ildebrando Motti mit dem mächtigen Porsche 911 Carrera RS, der sich ebenfalls großartig in Szene setzen konnte. Mit dem blauen Boliden gelangen ihm ein weiteres Mal in diesem Jahr famose Laufzeiten, welche ihn zu einem weiteren Topergebnis führten. Damit konnte er sich den famosen zweiten Platz in der Kategorie 2 sich an die Fahnen heften. Rang Vier sicherte sich schlussendlich Salvatore Asta mit dem BMW 2002 ti, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte. Dabei konnte er großartige Zeiten erreichen und mit dem zweiten Platz in der Kategorie 3 ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis fixieren. Die Top5 komplettierte Marco Ceteroni mit dem Peugeot 205 Rally, der mit einer tollen Performance bei der Coppa Faro zu glänzen vermochte. Mit einer beherzten Vorstellung konnte er damit auch den Tourenwagensieg in der Kategorie 4 realisieren.

Einen vollen Erfolg konnte in der Kategorie 1 auch der Kärntner Harald Mössler (Foto) für sich verbuchen. Am Steuer seines Lotus Mercury ging er erstmals bei der Coppa Faro an den Start, und das gleich sehr erfolgreich. Nach einem spannenden Kampf stand mit dem dunkelgrünen Boliden der Sieg in dieser Gruppe zu Buche, wobei er um 1,4sec. den Italiener Angelo de Angelis im mächtigen Nerus Silhouette auf Distanz halten konnte. Ebenfalls zu begeistern vermochte in der Klasse A1 bis 850ccm der Oberösterreicher Thomas Baier, der mit seinem Steyr Puch 650 TR ebenfalls das erste Mal bei diesem Rennen in Pesaro an den Start ging. Mit einer fehlerfreien Leistung konnte er sich exzellent in Szene setzen und schlussendlich den zweiten Platz realisieren. Der Sieg ging an den Italiener Luigi Zardini im Abarth 1000 TC.

Link zum Gesamtergebnis Coppa Faro

Photos by ACI Sport

Last Updated on 12. Oktober 2021 by Peter Schabernack

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