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Int. Hill Climb

63° Monte Erice 2021

Spannendes Bergrennsportspektakel auf Sizilien
Domenico Scola sichert sich einen knappen Gesamtsieg gegen Stefano di Fulvio

Photos by ACI Sport


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Gesamtergebnis 63° Monte Erice

Gesamtergebnis 6° Storico Monte Erice


Spannenden Bergrennsport bot in diesem Jahr der Klassiker am Monte Erice in Sizilien. Bereits zum 63. Mal wurde dort ein Bergrennen ausgetragen. Dabei konnte sich der Veranstalter über ein Rekordstarterfeld freuen, welches am Renntag die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeisterte. Zudem hatte man auch mit dem Wetter Glück, blieb es doch am gesamten Wochenende über trocken. Der Hochnebel über dem Zielbereich spielte dabei keine entscheidende Rolle.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich schlussendlich der Süditaliener Domenico Scola (Titelbild) durchsetzen. Mit dem Osella PA2000 Evo konnte er sich im 2. Rennlauf nochmals entscheidend steigern und seinen knappen Rückstand von Lauf 1 noch in einen Vorsprung verwandeln. Mit dem aerodynamisch überarbeiteten Boliden konnte er sich am Ende mit 0,8sec. Vorsprung zum großen Sieger am Monte Erice küren. Auf dem zweiten Platz folgte ein spektakulär agierender Stefano di Fulvio (Foto), der erstmals bei diesem Rennen mit seinem Osella PA30 Zytek an den Start ging. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern, wobei er in Rennlauf 1 sogar die schnellste Gesamtzeit realisieren konnte. Am Ende musste er sich dann nur knapp geschlagen geben. Das Podium komplettierte der Süditaliener Achille Lombardi mit seinem Osella PA2000 Evo, der ebenfalls am Monte Erice zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit einer tollen Performance für Furore sorgen. Am Ende fehlten ihm auf den Gesamtsieger gerade einmal 1,4sec. nach zwei gewerteten Rennläufen, was für den spannenden Renntag auf Sizilien sprach. Rang Vier ging an den besten Lokalmatador mit Domenico Cubeda, der mit seinem Osella FA30 Zytek LRM eine mehr als spektakuläre Performance beim Heimrennen ablieferte. Dabei konnte er mit eindrucksvollen Zeiten glänzen und sich schlussendlich als großer Sieger der Gruppe E2-SS feiern lassen.

Die Top5 komplettierte sein sizilianischer Landsmann Franco Caruso mit dem einmalig klingenden Nova NP 01-2 Zytek, der eine ebenfalls starke Leistung bei diesem Klassiker ablieferte. Mit seiner gewohnt beherzten Fahrweise konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und sich schlussendlich den zweiten Rang in der 3l E2-SC Klasse sichern. Auf dem sechsten Gesamtrang folgte der Süditaliener Sebastiano Castellano mit seinem Osella PA2000 Evo, welcher nach einer kurzen Pause wieder an den Start ging. Dabei konnte er beim Comeback ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis realisieren und sich herausragend in Szene setzen, womit der dritte Rang bei den 2l E2-SC Boliden zu Buche stand. Mit einem Rückstand von 1,4sec. ging der siebente Platz an den Sizilianer Samuele Cassibba (Foto), der mit seinem Osella PA 21 JRB eine eindrucksvolle Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er beim Heimrennen mit herausragenden Zeiten für Furore sorgen und mit seiner spektakulären Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern. Damit stand am Ende auch der Sieg in der 1000ccm Klasse für ihn zu Buche. Die Top8 Gesamt komplettierte ein weiterer Sizilianer mit Agostino Bonforte, der mit seinem Osella PA 21/S Evo ein ebenfalls starkes Heimrennen absolvierte. Dabei konnte er seine bislang exzellent verlaufende Saison vor Heimpublikum nahtlos fortsetzen und mit Rang Vier in der 2l E2-SC Klasse ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis realisieren.

Dahinter folgte auf dem neunten Gesamtrang Saverio Miglionico mit dem neuen Osella PA2000 Evo B, der ein ebenfalls starkes Rennwochenende am Monte Erice ablieferte. Mit konstant starken Zeiten konnte er sich am Ende des Wochenendes mit Platz Fünf in der 2l E2-SC Klasse ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis sichern. Die Top10 komplettierte Tommaso Carbone auf einem weiteren Osella PA2000 Evo, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte. Vor allem in Rennlauf 2 konnte er sich nochmals entscheidend steigern und mit einer eindrucksvollen Laufzeit für Furore sorgen. Am Ende fehlten ihm auf seinen Markenkollegen 1,7sec. nach zwei gewerteten Rennläufen. Rang 11 im Gesamtklassement ging an den sizilianischen Lokalmatador Girolamo Ingardia (Foto), der beim Heimrennen am Steuer seines Formula Ghipard eine mehr als spektakuläre Leistung ablieferte. Mit seinen gefahrenen Zeiten konnte er sich sensationell den zweiten Rang bei den E2-SS Boliden sichern. Mit einem Rückstand von gerade einmal 0,11sec. (!) ging der 12. Gesamtrang an Giancarlo Maroni im Osella PA 21 JRB Evo, der jedoch im 1. Rennlauf aufgrund eines Problems im Elektronikbereich entscheidende Zeit verlor. Der Sieg bei den 1,6l E2-SC Boliden war ihm aber trotzdem nicht zu nehmen, jedoch wäre Gesamt durchaus eine weitaus bessere Platzierung möglich gewesen.

Bei den 3l E2-SC Boliden konnte sich der sizilianische Lokalmatador Giovanni Cassibba den exzellenten dritten Platz sichern. Mit seinem Osella PA30 Zytek lieferte der Routinier auf der anspruchsvollen Strecke eine tadellose Leistung ab, welche schlussendlich mit diesem spitzen Resultat belohnt wurde. Rang Vier ging in dieser Klasse an einen weiteren Lokalmatador mit Angelo Bonforte, der diesmal wieder seinen bewährten Osella PA 20/S BMW zum Einsatz brachte. Mit dem einmalig klingenden Boliden konnte er mit einer fehlerfreien Leistung am gesamten Rennwochenende überzeugen. Leider gab es auch zwei prominente Ausfälle der Sizilianer, unter anderem von Luigi Fazzino und dessen Osella PA2000 Turbo. Dieser musste den spektakulären Boliden im 1. Rennlauf im oberen Bereich der Strecke mit einem Elektronikproblem neben der Strecke abstellen. In Rennlauf 2 konnte er mit der viertschnellsten Gesamtzeit und mit der drittschnellsten 2l E2-SC Zeit glänzen. Genau umgekehrt erging es seinen Landsmann Luca Caruso (Foto), der mit seinem neuen Norma M20FC Honda sein Comeback im Bergrennsport vollzog. Nachdem er sich im 2. Trainingslauf einen Dreher gegen die Böschung erlaubte, konnte er in Rennlauf 1 mit der fünftschnellsten Gesamtzeit für großes Aufsehen sorgen. Zudem bedeutete dies bei den 2l E2-SC Boliden den dritten Rang. In Rennlauf 2 endete der erste Einsatz kurz vor dem Ziel mit einem Elektronikproblem, wobei er den weißen Boliden neben der Strecke abstellen musste.


Spannend verlief auch die Entscheidung bei den Tourenwagen, bis in Rennlauf 2 der Süditaliener Carmine Tancredi (Foto) mit einer mehr als eindrucksvollen Laufzeit für großes Aufsehen sorgte. Mit dem Ford Escort Cosworth konnte er sich nochmals entscheidend steigern und die Bestzeit aus Lauf 1 um mehr als 7sec. (!) verbessern. Damit krönte er sich eindrucksvoll zum Tourenwagengesamtsieger am Monte Erice und vorzeitig zum neuen E1 CIVM-Champion in dieser Saison. Auf dem zweiten Gesamtrang folgte bei den Tourenwagen der Süditaliener Rosario Iaquinta, der am Steuer seines Lamborghini Huracan Supertrofeo eine mehr als eindrucksvolle Leistung bei diesem Rennen ablieferte. Mit einer großartigen Vorstellung konnte er sich beeindruckend in Szene setzen und dabei mit seiner gewohnt beherzten Fahrweise für Furore sorgen. Damit stand am Ende auch der Sieg in der GT-Klasse für ihn zu Buche. Das Podium komplettierte mit einem Rückstand von 1,4sec. Alessandro Gabrielli mit dem spektakulären Alfa Romeo 4C Picchio Turbo, der eine ebenfalls starke Vorstellung am Monte Erice ablieferte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit famosen Zeiten für Furore sorgen, womit am Ende der volle Erfolg in der E2-SH Klasse zu Buche stand. Rang Vier Gesamt sicherte sich Marco Gramenzi im Alfa Romeo 4C Judd, dem nach zwei gewerteten Rennläufen gerade einmal 1,3sec. auf das Podium fehlten. Trotzdem konnte er mit seiner gezeigten Performance am Ende des Wochenendes mehr als zufrieden sein und auf der anspruchsvollen Strecke den beeindruckenden zweiten Rang in der Gruppe E2-SH realisieren.

Die Top5 komplettierte bei den Tourenwagen Luca Gaetani mit dem Ferrari 488 Challenge, der mit einer ebenfalls tollen Performance am Monte Erice zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich nach einem spannenden Kampf gegen die weiteren Konkurrenten durchsetzen und mit dem zweiten Platz bei den GT-Boliden ein weiteres Topergebnis in dieser Saison realisieren. Mit einem Rückstand von gerade einmal 0,7sec. ging der sechstee Platz an Ignazio Cannavo aus Malta, der nach einigen Jahren wieder dieses Rennen in Angriff nahm. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit seinem Lamborghini Gallardo GT3 eindrucksvolle Zeiten realisieren, welche ihn schlussendlich zu Platz Drei bei den GT-Boliden führten. Siebenter wurde der Süditaliener Giuseppe D´Angelo (Foto) mit dem Renault Clio Cup 2 Proto, der sich mit einer herausragenden Performance den zweiten Platz bei den E1 Boliden sichern konnte. Mit einer beherzten Leistung konnte er sich somit auch den 2l Klassensieg sichern und damit einen vollen Erfolg am Monte Erice realisieren. Die Top8 komplettierte Rosario Parrino auf einem weiteren Lamborghini Huracan Supertrofeo, der mit einer ebenfalls eindrucksvollen Vorstellung bei diesem Rennen zu glänzen vermochte. Mit exzellenten Zeiten konnte er sich somit den vierten Platz bei den GT-Boliden sichern und damit ein weiteres spitzen Ergebnis im Jahr 2021 realisieren. Dahinter folgte auf dem neunten Platz Gabry Driver mit dem Renault Clio R3 Proto, der sich am Monte Erice den zweiten Rang in der E1 2l Klasse an die Fahnen heften konnte.


Bei den Historischen konnte sich am Ende des Wochenende Filippo Caliceti den Gesamtsieg sichern. Mit seinem Osella PA 9/90 konnte er sich in einem spannenden Kampf schlussendlich durchsetzen und einen weiteren vollen Erfolg in dieser Saison realisieren. Am Ende konnte er nach zwei gewerteten Rennläufen einen Vorsprung von 3sec. herausfahren. Diese fehlten schlussendlich Mario Massaglia (Foto) auf einem weiteren Osella PA 9/90, der in Rennlauf 1 noch sensationell die Bestzeit bei den Historischen realisieren konnte. Auch in Rennlauf 2 glänzte er mit einer eindrucksvollen Laufzeit mit dem roten Boliden, womit am Ende für ihn ein beeindruckendes Resultat zu Buche stand. Das Podium komplettierte Walter Marelli, der ebenfalls ein starkes Rennwochenende am Steuer seines Osella PA 9/90 ablieferte. Dabei konnte er sich herausragend in Szene setzen und sich am Renntag nochmals entscheidend steigern. Damit konnte er das exzellent verlaufende Wochenende für das Di Fulvio Racing Team krönen. Rang Vier Gesamt ging an den sizilianischen Lokalmatador Giro Barbaccia, der diesmal jedoch auf seinen Paganucci C3 zurückgreifen musste. Auch mit diesem Boliden konnte er mit einer famosen Vorstellung überzeugen und sich den 2l Klassensieg in der Kategorie 4 an die Fahnen heften.

Die Top5 komplettierte bei den Historischen ein weiterer Lokalmatador mit Natale Mannino, der am Steuer seines Porsche 911 Carrera RS eine mehr als beeindruckende Leistung ablieferte. Mit einer beherzten Leistung konnte er sich somit beim Heimrennen den Historischen Tourenwagengesamtsieg an die Fahnen heften. Dahinter ging der sechste Platz an Domenico Guagliardo (Foto), der mit seiner spektakulären Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke zu begeistern vermochte. Dabei konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit seinem BMW E30 M3 die Tourenwagenklasse in der Kategorie 4 für sich entscheiden. Mit einem Rückstand von gerade einmal 0,5sec. ging der siebente Rang an Ildebrando Motti, der ebenfalls auf einen Porsche 911 Carrera RS vertraute. Mit diesem Boliden konnte auch er mit großartigen Zeiten für Begeisterung sorgen und am Monte Erice den zweiten Platz im Zuge der Kategorie 2 für sich verbuchen. Die Top8 komplettierte ein ebenfalls an diesem Wochenende stark agierender Tiberio Nocentini, der mit seinem spektakulären Chevron B19 in eindrucksvoller Art und Weise die Historische Kategorie 1 einmal mehr für sich entscheiden konnte.

Photos by ACI Sport

Last Updated on 20. September 2021 by Peter Schabernack

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