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Int. Hill Climb

Ecce Homo Sternberk 2021

Bergrennsport der Extraklasse in Tschechien
Christian Merli feiert mit neuem Streckenrekord einen knappen Gesamtsieg

Photos by Hillclimbfans.com & Teambeyou


Gesamtergebnis Ecce Homo Sternberk 2021

Klassenergebnisse Ecce Homo Sternberk 2021


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Der dritte Lauf zur Berg Europameisterschaft ging im tschechischen Sternberk über die Bühne. Der Klassiker bot dabei ein Bergrennsportspektakel der Extraklasse mit einem äußerst spannenden Kampf um den Gesamtsieg. Auch organisatorisch lieferte der Veranstalter AMK Ecce Homo ein hervorragendes Rennen ab. Dadurch das auch Zuseher zum Rennen zugelassen wurden, fühlte man sich irgendwie in die „Normal-Zeit“ zurückversetzt. Wettertechnisch sorgte der Samstagnachmittag mit immer wiederkehrenden Regenschauern und später einem Hagelgewitter im Zielbereich dafür, dass den 2. Trainingslauf nur wenige Piloten absolvierten. Da für Sonntag beständiges, trockenes Wetter vorhergesagt wurde, war das umso verständlicher. Dieses traf dann auch zu, obwohl über den ganzen Tag mit recht kräftigem Wind die Temperaturen im kühleren Bereich blieben.

Zum Sportlichen, wo der Italiener Christian Merli (Titelbild) in einem Herzschlagfinale sich zum Gesamtsieger in Sternberk küren konnte. Mit dem Osella FA30 Zytek LRM konnte bereits den 1. Rennlauf knapp für sich entscheiden, ehe er sich in Lauf 2 nochmals steigern konnte. Dabei unterbot er seinen eigenen Streckenrekord aus 2019 um 0,05sec., und das obwohl die Strecke mit ihren Bodenwellen schon ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wurde. Mit gerade einmal 0,47sec. nach zwei gewerteten Rennläufen und 15,6km ging der zweite Gesamtrang an den Italiener Simone Faggioli. Dieser konnte in Sternberk mit dem Norma M20FC Zytek einmal mehr für Begeisterung sorgen und sich herausragend in Szene setzen. Mit einer tollen Performance konnte er am Ende sich als Sieger der Gruppe E2-SC feiern lassen. Das Podium komplettierte der junge Tscheche Petr Trnka (Foto), der bei seinem erst zweiten Rennen im Norma M20FC Mugen eine großartige Leistung ablieferte. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er sich herausragend in Szene setzen und dabei die Zuseher entlang der Strecke begeistern. Damit feierte er bei seinem Heimrennen einen seiner bislang größten Erfolge. Mit einem Rückstand von 1,5sec. ging der vierte Platz an seinen tschechischen Landsmann Milos Benes im Osella FA30 Judd, der in Sternberk ebenfalls zu überzeugen vermochte und der ebenfalls eine starke Performance am gesamten Rennwochenende ablieferte. Vor allem in Rennlauf 2 konnte er sich nochmals steigern und dabei einen neuen, tschechischen Rekord auf der Strecke von Sternberk aufstellen.

Die Top5 im Gesamtklassement komplettierte der Trentiner Diego Degasperi (Foto) im Osella FA30 Zytek. Dieser lieferte in Sternberk eine starke Vorstellung ab und konnte mit exzellenten Zeiten glänzen. Damit konnte er sich am Ende in der Gruppe D, E2-SS den letzten Platz am Podium sichern und somit einen weiteren großartigen Erfolg in der Saison 2021 fixieren. Platz Sechs Gesamt ging an den Franzosen Sebastien Petit im Nova NP 01-2 Judd GAS39 EMAP, der ebenfalls zu überzeugen vermochte und in Sternberk starke Zeiten realisieren konnte. Damit konnte auch er sich noch einen Platz am Podium in der Gruppe E2-SC sichern und somit ein weiteres spitzen Resultat fixieren. Dahinter ging der siebente Gesamtrang an den italienischen Berg-EM Routinier Fausto Bormolini im Reynard K02 F3000, der mit einer weiteren tollen Performance in dieser Saison zu glänzen vermochte. Dabei konnte er mit starken Zeiten überzeugen und sich am Ende in der Klasse den großartigen vierten Platz an die Fahnen heften. Die Top8 Gesamt komplettierte der Tscheche Petr Vitek mit dem Osella PA30 Judd, der jedoch am Renntag mit Elektronikproblemen haderte und damit nicht die volle Motorleistung zur Verfügung hatte. Trotzdem konnte er starke Zeiten realisieren und sich den vierten Rang in der E2-SC Klasse sichern.


Bei den Tourenwagen konnte der Tscheche Dan Michl bei seinem Heimrennen den Gesamtsieg realisieren. Mit dem spektakulären Lotus Elise konnte er sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und sich vor allem in Rennlauf 2 nochmals entscheidend steigern. Mit der schnellsten Zeit eines Tourenwagens an diesem Wochenende konnte er somit einen vollen Erfolg realisieren. Auf dem zweiten Platz folgte der Pole Sebastian Dubaj (Foto) mit dem Mitsubishi Lancer Evo 9 AMS, der ebenfalls an diesem Wochenende zu begeistern vermochte. Mit dem brachialen Boliden konnte er sich hervorragend in Szene setzen und bei seinem ersten Rennen in diesem Jahr gleich für Furore sorgen. Damit konnte er auch die PF-Klasse 2 für sich entscheiden und in Sternberk einen vollen Erfolg verbuchen. Das Podium komplettierte der Schweizer Ronnie Bratschi mit dem Mitsubishi Lancer Evo 7 RS EGMO, der bei seinem ersten Antreten in Sternberk eine grandiose Performance ablieferte. Dabei konnte er vor allem in Rennlauf 1 eine famose Zeit realisieren, ehe ihm im 2. Rennlauf ein Dreher bei der Linkskehre im Mittelteil viel Zeit und wohl Platz Zwei Gesamt bei den Tourenwagen kostete. Trotzdem konnte er sich noch den zweiten Rang in der PF-Klasse 1 sichern und damit für die Meisterschaft weitere wichtige Punkte realisieren. Rang Vier Gesamt bei den Tourenwagen ging an den Tschechen Ivo Krampota im BMW E36 M3, der ebenfalls zu überzeugen vermochte und in Sternberk für Furore sorgen konnte. Mit einer tollen Leistung konnte er sich großartig in Szene setzen und die nationale Gruppe 1 für sich entscheiden, womit beim Heimrennen ein mehr als großartiger Erfolg für ihn zu Buche stand.

Die Top5 Gesamt komplettierte bei den Tourenwagen der Tscheche Martin Jerman mit dem Lamborghini Huracan GT3, der ein ebenfalls großartiges Rennwochenende absolvierte. Mit dem mächtig klingenden Boliden konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und damit auch klar die Trophyklasse für sich entscheiden. Dahinter folgte auf Platz Sechs Gesamt bei den Tourenwagen der Niederösterreicher Karl Schagerl (Foto), der bei seinem Comeback im neuaufgebauten VW Golf Rallye TFSI-R ein recht abenteuerliches Wochenende erlebte. Im Training gab es Probleme mit dem Winkeltrieb, in Rennlauf 1 rutschte der Ladeluftschlauch ab und in Rennlauf 2 kam es leider noch schlimmer. Der Bolide funktionierte endlich einwandfrei, jedoch brach vor der Linkskehre im Mittelteil der Frontsplitter. Dieser beeinflusste die Bremswirkung negativ und so krachte er mit dem Heck gegen die Leitplanken, wobei der Bolide doch erheblich beschädigt wurde. Platz Drei in der PF-Klasse 1 und Rang Eins im Zuge der österr. Meisterschaft war deshalb nur ein schwacher Trost. Rang Sieben Gesamt bei den Tourenwagen sicherte sich der Slowake Jan Milon mit dem Skoda Fabia R5 DTRi, der eine exzellente Leistung in Sternberk ablieferte. Mit dem mächtigen Boliden konnte er sich in Sternberk großartig in Szene setzen und mit seinen gefahrenen Zeiten begeistern, was schlussendlich auch mit dem zweiten Platz in der PF-Klasse 2 belohnt wurde. Die Top8 Gesamt komplettierte der Italiener Antonino Migliuolo mit dem Mitsubishi Lancer Evo 9, der mit einer tollen Performance seine bislang starke Saison nahtlos fortsetzen konnte. Mit exzellente Zeiten konnte er sich auch in Tschechien gegen die Konkurrenten in der PF-Klasse 3 durchsetzen und mit dem Sieg auch die Führung in der Berg Europameisterschaftswertung der Kategorie 1 übernehmen.



Bericht Klassen

Historische Allgemein: Der erste Lauf zur Historischen Berg Europameisterschaft ging im tschechischen Sternberk über die Bühne und dabei gab es auch hier einen italienischen Gesamtsieg zu bejubeln. Piero Lottini konnte sich mit dem Osella PA 9/90 im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und sich schlussendlich als großer Sieger feiern lassen. Mit dem spektakulären und legendären Ex-Bonucci Boliden stand am Ende zudem der Sieg in der Kategorie 4 für ihn zu Buche. Auf dem zweiten Gesamtrang folgte der Deutsche Franz Hilger mit dem Chevron Toyota B38, der nach einigen Jahren wieder dieses Rennen in Angriff nahm. Dabei konnte er mit einer tollen Performance begeistern und sich eindrucksvoll in Szene setzen. Damit konnte er auch die Kategorie 5 für sich entscheiden und gleich einen vollen Erfolg realisieren. Das Podium komplettierte der Franzose Jean Marie Almeras (Foto) mit dem mächtigen Porsche 935, der somit auch den Gesamtsieg bei den Historischen Tourenwagen für sich verbuchen konnte. Der Routinier konnte in Sternberk grandiose Zeiten realisieren und sich exzellent in Szene setzen, was am Ende auch mit dem Sieg in der Kategorie 3 belohnt wurde.

Rang Vier Gesamt ging bei den Historischen an den Italiener Giuliano Palmieri (Foto) im De Tomaso Pantera, der ebenfalls in Sternberk zu begeistern vermochte. Dabei konnte er sich nicht nur den zweiten Rang bei den Historischen Tourenwagen sichern, sondern auch die Kategorie 2 für sich entscheiden. Die Top5 komplettierte bei seinem Heimrennen der Tscheche Jiri Kubicek im Skoda 130 RS, der ebenfalls zu überzeugen vermochte und mit seiner spektakulären Fahrweise begeisterte. Der Lohn war am Ende des Wochenendes der großartige zweite Rang in der Kategorie 3 bei den Historischen. Sechster im Gesamtklassement wurde sein Landsmann Jaroslav Mikes auf einem weiteren Skoda 130 RS, der ebenfalls in Sternberk eine tolle Performance ablieferte und mit Platz Zwei in der Kategorie 2 zu begeistern vermochte.

Einziger Vertreter aus Österreich bei den Historischen war der Niederösterreicher Reinhard Sonnleitner (Foto), der mit seinem VW Rallyegolf G60 eine tolle Performance ablieferte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen, wobei ihn ein gebrochener Kupplungszylinder vor dem 1. Trainingslauf nicht aus der Ruhe brachte. Am Renntag lief der Bolide einwandfrei und damit konnte er auch die Tourenwagenwertung in der Kategorie 4 für sich entscheiden. Gesamt stand bei den Historischen der neunte Platz und bei den Tourenwagen der fünfte Rang für ihn zu Buche.

Einziger prominenter Ausfall bei den Historischen war der Italiener Walter Marelli, der leider seinen Osella PA 9/90 bereits im 1. Trainingslauf im Mittelteil der Strecke mit einem Motorschaden vorzeitig abstellen musste und somit die vorzeitige Heimreise antreten musste.


Ceska Trofej Tourenwagen: Diese nationale Trophy konnte sich Martin Jerman (Foto) mit dem Lamborghini Huracan GT3 sichern. Mit einer beeindruckenden Leistung konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit einer tollen Performance für Furore sorgen. Zudem konnte er sich auch im Gesamtklassement bei den Tourenwagen mit dem fünften Platz ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis sichern. Rang Zwei ging an Zdenek Kminek im Lamborghini Gallardo GT3, der ebenfalls zu begeistern vermochte und der ein ebenfalls starkes Rennwochenende in Sternberk absolvierte. Dabei konnte er famose Zeiten realisieren und sich immer weiter steigern, womit schlussendlich dieses Topergebnis für ihn zu Buche stand. Das Podium komplettierte Michal Svozil mit dem blauen BMW E36 M3, der ebenfalls zu begeistern vermochte und der sich bei diesem Rennen exzellent in Szene setzen konnte. Nach einer beherzten Leistung stand ein großartiger Erfolg für ihn zu Buche.

Rang Vier ging an Josef Dohnalek im spektakulären Citroen C2 VTS, der eine ebenfalls tolle Performance ablieferte. Mit dem Boliden konnte er sich gegen weitaus leistungsstärkere Fahrzeuge durchsetzen und dabei mit seiner spektakulären Fahrweise begeistern. Die Top5 komplettierte Milan Bohac mit dem blau-gelben Renault Clio B, der ebenfalls in Sternberk überzeugen konnte und dabei exzellente Zeiten erreichte. Vor allem in Rennlauf 2 konnte er sich nochmals entscheidend steigern und sich gegenüber der weiteren Konkurrenz absetzen. Rang Sechs ging Gesamt an Pavel Kotek auf einem weiteren BMW E36 M3, der ebenfalls eine tolle Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit dem weiß-grünen Boliden begeistern und starke Zeiten erreichen.

Ceska Trofej Rennwagen: Bei den Rennwagen konnte sich Josef Havlinka jun. (Foto) durchsetzen und in Sternberk einen großartigen Erfolg einfahren. Mit dem Tomis 99-04 konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und mit einer spektakulären Vorstellung überzeugen. Damit konnte er sich auch im Gesamtklassement mit Platz 17 ein tolles Resultat sichern. Rang Zwei ging an seinen Vater Josef Havlinka sen., der mit seinem Formel Opel Lotus ebenfalls zu begeistern vermochte und der auch tolle Laufzeiten erreichte. Damit stand mit dem roten Boliden ein Topergebnis für ihn zu Buche. Das Podium komplettierte Lukas Studeny mit dem gelben Gloria B4/5, der in Sternberk ebenfalls zu überzeugen vermochte und dabei den schnellsten Piloten von der Kart-Cross Klasse besiegen konnte. Dieser war einmal mehr Marek Novak mit dem Kamikaz 3, der mit seiner spektakulären Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte. Die Top5 komplettierte Jan Osladil mit einem weiteren Formel Opel Lotus, der in Sternberk eine tadellose Leistung ablieferte.


PF-Klasse 5: Der Slowene Ales Prek (Foto) konnte im Zuge der Berg Europameisterschaft den nächsten Sieg einfahren. Mit seinem Honda Civic Type R stellte er sich nach ein paar Jahren wieder dem Klassiker in Sternberk. Mit einer tollen Performance ließ er der Konkurrenz in dieser Klasse keine Chance, was am Ende mit dem vollen Erfolg belohnt wurde. Auf dem zweiten Platz folgte der Slowake Bohumir Cambalik mit dem weiß-blauen Honda Civic Type R, der vor allem in Rennlauf 2 mit einer eindrucksvollen Zeiten zu glänzen vermochte und dort sogar die Bestzeit aufstellte. Am Ende fehlten ihm auf den Sieger knapp 2,4sec. nach zwei gewerteten Rennläufen. Das Podium komplettierte der Tscheche Jindrich Pluhar mit dem Nissan Sunny GTI, der ebenfalls zu begeistern vermochte und dabei starke Zeiten mit diesem Boliden erreichte. Damit stand für ihn am Ende ein Topergebnis zu Buche. Rang Vier ging an den Slowaken Peter Kacvinsky im Renault Clio RS, der diesmal jedoch auf einen anderen Boliden zurückgreifen musste. Trotzdem konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit Topzeiten glänzen.

In dieser Klasse, aber nicht für die Berg-EM Wertung punkteberechtigt, ging auch der junge Oberösterreicher Thomas Großauer (Foto) an den Start. Bei seinem ersten Antreten in Sternberk konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit dem Suzuki Swift Sport sich großartig in Szene setzen. Damit stand der Sieg im Zuge der österr. Meisterschaft in der Gruppe N bis 2l Hubraum für ihn zu Buche. Die tschechische Meisterschaft in dieser Klasse konnte Richard Meixner mit dem Renault Clio IV Cup für sich entscheiden, der eine tolle Performance ablieferte und Gesamt Rang Zwei in dieser Gruppe erreichte. Technisch bedingte Ausfälle mussten im 1. Rennlauf die beiden Tschechen Michal Spilka im Skoda Felicia Free Style, dem ein Motorschaden im Mittelteil ereilte und Michal Kretz im weiß-grünen Ford Focus ST hinnehmen. Pech hatte bei seinem Comeback auch der Ungar Norbert Nagy im roten BMW E36 M3, der aufgrund eines abgelaufenen Sicherheitstank nur als Vorausauto an den Start gehen konnte.


PF-Klasse 4: Im Zuge der Berg Europameisterschaft konnte sich diese Klasse der Tscheche Jiri Osmera sichern. Mit seinem VW Scirocco 16V konnte er sich ausgezeichnet in Szene setzen und dabei mit famosen Zeiten glänzen. Damit stand für ihn am Ende des Wochenendes ein voller Erfolg für ihn zu Buche. Der zweite Platz ging an den Slowaken Peter Ambruz im Mitsubishi Lancer Evo 9, der jedoch im 2. Rennlauf aufgrund eines technischen Problems entscheidende Zeit verlor. Nach der überlegenen Bestzeit in Rennlauf 1 musste er sich dem siegreichen VW-Piloten geschlagen geben. Das Podium komplettierte der junge Kroate Matija Jurisic (Foto), der erstmals in Sternberk an den Start ging und mit seinem wunderschönen Skoda Fabia S2000 zu begeistern vermochte. Leider wurde auch ihm der 2. Rennlauf zum Verhängnis, wo ihm ein Fahrfehler enorm viel Zeit und wohl auch eine bessere Platzierung kostete. Trotzdem konnte er mit seiner gezeigten Performance sehr zufrieden sein.

In Sternberk mit von der Partie war auch der Passauer Bergspezialist Helmut Maier, der mit seinem VW Spiess-Golf 16V in dieser Gruppe an den Start ging, aber nicht für die Berg-EM gewertet wurde. Im Zuge der österr. Meisterschaft konnte er sich den Klassensieg in der E1 1600er Klasse sichern und damit einen vollen Erfolg realisieren. Gesamt hätte es in der Klasse 4 zum exzellenten fünften Platz für ihn gereicht. Die tschechische Meisterschaft konnte übrigens Vojtech Bejda mit dem weiß-schwarzen Skoda Octavia Cup für sich entscheiden, der auch Gesamt die Gruppe 4 gewinnen konnte.


PF-Klasse 3: Einmal mehr in dieser Saison nicht zu schlagen war der Italiener Antonino Migliuolo. Mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 konnte er sich auch in Tschechien gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und den Sieg fixieren. Zudem konnte er auch Gesamt bei den Tourenwagen mit Rang Acht glänzen und mit diesem vollen Erfolg die Führung in der Berg Europameisterschaft der Kategorie 1 alleine übernehmen. Auf dem zweiten Platz folgte bereits der Wiener Roland Hartl (Foto), der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 6 eine beeindruckende Leistung in Sternberk ablieferte. Mit dem weiß-orangen Boliden konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern. Damit feierte er im Zuge der Berg-ÖM auch den Sieg in der Gruppe A über 2l Hubraum. Das Podium komplettierte der Tscheche Tomas Vavrinec mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9, der ebenfalls zu begeistern vermochte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen und bei seinem Heimrennen mit starken Zeiten glänzen. Rang Vier ging in dieser Klasse an seinen Landsmann Lukas Vojacek im Subaru Impreza WRX STI, der ein tadelloses und fehlerfreies Rennwochenende bei seinem ersten Bergrennen nach einem Jahr Pause ablieferte.

Die tschechische Meisterschaft konnte übrigens Karel Stehlik für sich entscheiden, der mit seinem weiß-pinken Mitsubishi Lancer Evo 9 eine großartige Vorstellung ablieferte. Mit einer tollen Leistung in den Rennläufen konnte er Gesamt in dieser Klasse den zweiten Platz belegen. Ebenfalls nur in der nationalen Wertung an den Start ging der Slowake Ivan Mutnansky, der jedoch kurz vor dem Start auf einen Skoda Fabia R5 gewechselt hat. Mit dem Boliden konnte er ein fehlerfreies Rennen absolvieren, die Zeiten der Konkurrenz aber nicht ganz mitgehen. Schlussendlich reichte es Gesamt zum sechsten Platz über alle Meisterschaftswertungen.


PF-Klasse 2: Die Klasse 2 in der Berg Europameisterschaft konnte sich der Pole Sebastian Dubaj sichern. Mit dem spektakulären Mitsubishi Lancer Evo 9 konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit zwei Topzeiten überzeugen. Nach einer tollen Performance stand auch Gesamt bei den Tourenwagen mit dem zweiten Rang ein mehr als beeindruckendes Ergebnis zu Buche. Auf dem zweiten Platz folgte der Slowake Jan Milon (Foto) mit dem Skoda Fabia R5 DTRi, der in Sternberk ebenfalls zu überzeugen vermochte und sich gegenüber den letzten Rennwochenenden enorm steigern konnte. Dabei konnte er mit dem weiß-gelben Boliden sich exzellent in Szene setzen und auch Gesamt bei den Tourenwagen den siebenten Platz fixieren. Das Podium komplettierte der Kärntner Gerald Glinzner mit seinem Porsche 911 GT3 Cup, der mit dem mächtig klingenden Boliden eine ebenfalls starke Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen und ein tadelloses Rennwochenende absolvieren. Schlussendlich stand für ihn auch im Zuge der Berg-ÖM mit dem zweiten Rang in der E1 Klasse über 2l Hubraum ein hervorragendes Resultat zu Buche.

Leider einen Ausfall hinnehmen musste der gebürtige Ungar Tamas Szabo mit dem roten BMW E36 M3, der bereits im 1. Rennlauf mit einem Elektronikproblem haderte, welches die volle Motorleistung nicht zur Entfaltung kommen ließ. Im 2. Rennlauf stellte er im Mittelteil beim Übergang vorsichtshalber den Rennboliden ab, um keinen größeren Schaden zu riskieren. Und dann kam es bereits bei der technischen Abnahme zu einer Kontroverse um den KTM X-Bow GTX des Tschechen Marek Rybnicek (Foto), welcher von der FIA nicht abgenommen wurde und somit in Sternberk nur als Vorausauto antreten konnte. Das ein GT4-Rennbolide, welcher sogar einen FIA Crashtest vorweisen kann und mit Produktionsdatum 2021 als eines der sichersten Fahrzeuge gilt, nun nicht in den FIA Performance Factor passt, stellt wohl eine große Farce dar! Wir bleiben in dieser Angelegenheit am Ball, und werden Marek in welcher Form auch immer unterstützen, um diesen Toprennboliden zukünftig am Berg im Einsatz bewundern zu können.


PF-Klasse 1: Viel Spannung und Action bot die FIA Performance Klasse 1 im tschechischen Sternberk. Bereits im 1. Rennlauf konnte sich der Tscheche Dan Michl (Foto) bei seinem Heimrennen aber entscheidend absetzen und mit seinem Lotus Elise die Bestzeit fixieren. Im 2. Rennlauf folgte eine neuerliche Steigerung und damit war am Ende nicht nur der Sieg realisiert, sondern auch der Tourenwagengesamtsieg eingefahren. Dabei konnte er als einziger an diesem Wochenende die 3:10min. Marke unterbieten. Rang Zwei ging an den Schweizer Ronnie Bratschi im Mitsubishi Lancer Evo 7 RS EGMO, der ebenfalls eine tolle Performance ablieferte, jedoch in Rennlauf 2 einen heftigen Dreher bei der Linkskehre im Mittelteil der Strecke zu verzeichnen hatte. Dabei ging für ihn entscheidende Zeit verloren, womit er im Kampf um den Sieg in dieser Klasse nicht mehr eingreifen konnte. Gesamt bei den Tourenwagen konnte er mit dem spektakulären Boliden trotzdem noch den dritten Platz fixieren.

Das Podium komplettierte der Niederösterreicher Karl Schagerl, der jedoch beim Comeback im Bergrennsport ein recht abenteuerliches Rennwochenende erlebte. Mit dem neuaufgebauten VW Rallye Golf TFSI-R konnte er sich im Training exzellent in Szene setzen, jedoch merkte man bereits, dass das Winkelgetriebe Probleme bereitete. Dieses konnte am Abend erfolgreich gewechselt werden, womit man dem Rennen positiv entgegenblickte. Rennlauf 1 begann dann recht gut, aber kurz darauf sorgte ein abgefallener Ladeluftschlauch für wenig Motorleistung. Und als man in Rennlauf 2 nochmals angreifen wollte, brach vor der Linkskehre im Mittelteil der Frontsplitter. Dieser sorgte dann dafür, dass die Bremswirkung nicht wie gewohnt war und so krachte er mit dem Heck gegen die Leitplanken. Dabei wurde der Bolide doch erheblich beschädigt. Zwar konnte man die Fahrt verhalten fortsetzen und damit noch den Sieg in der E1 Klasse über 2l Hubraum im Zuge der Berg-ÖM realisieren, jedoch war das trotzdem ein schwacher Trost.

Im Zuge der tschechischen Meisterschaft lag vor dem Golf-Piloten noch der Tscheche Ivo Krampota (Foto), welcher aber mit seinem BMW E36 M3 nur National an den Start ging. Mit dem mächtigen Boliden konnte er sich hervorragend in Szene setzen und eine tolle Performance abliefern, Rang Vier Gesamt bei den Tourenwagen Inklusive.


Gruppe E2-SC bis 2000ccm: Mit einer großartigen Performance konnte sich der Tscheche Libor Neckar (Foto) den Sieg sichern. Mit seinem Ligier JS53 Evo2 konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und mit famosen Zeiten den vollen Erfolg in Sternberk realisieren. Dabei funktionierte der rote Bolide ohne jegliche Probleme, womit er mit 2 starken Laufzeiten glänzen konnte. Auf dem zweiten Platz folgte Zdenek Cudoba mit dem grauen Norma M20F Honda, der eine ebenfalls famose Leistung bei diesem Rennen ablieferte. Jedoch hatte er im 1. Rennlauf mit einem Problem im Elektronikbereich zu kämpfen, welches ihm eine Topzeit verhinderte. Was hier möglich gewesen wäre bewies er in Rennlauf 2, wo er mit einer herausragenden Bestzeit überzeugen konnte. Das Podium komplettierte der Tscheche Ales Mlejnek mit dem Norma M20 Honda, der eine ebenfalls starke Vorstellung bei seinem Heimrennen ablieferte. Mit seiner beherzten Fahrweise konnte er sich großartig in Szene setzen und dieses Topergebnis realisieren, wobei auch der Sieg in der Berg Europameisterschaft für ihn zu Buche stand.

Rang Vier ging an den Tschechen David Dedek (Foto) im Norma M20FC Honda, der jedoch im 1. Rennlauf bereits jegliche Chance auf eine Topplatzierung durch einen Dreher verlor. Mit einer famosen zweitschnellsten Zeit im 2. Rennlauf konnte er sich zumindest noch um einige Plätze verbessern. Die Top5 komplettierte Zdenek Kracmar mit dem blau-schwarzen Demon Car CM 1000, der mit einer spektakulären Leistung zu überzeugen vermochte und dabei die Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte. Auf dem sechsten Platz folgte der Oberösterreicher Alexander Frank, der mit seinem PRC FPR Honda erstmals an den Start ging und zudem auch die Herausforderung Sternberk das erste Mal in Angriff nahm. Mit einer fehlerfreien Leistung konnte er sich tadellos in Szene setzen und somit ein starkes Rennwochenende absolvieren. Im Zuge der Berg Europameisterschaft stand sogar der dritte Klassenrang für ihn zu Buche.

Gruppe E2-SC bis 3000ccm: Simone Faggioli (Foto) konnte sich einmal mehr diese Klasse mit seinem Norma M20FC Zytek sichern. Mit einer beeindruckenden Performance lieferte er herausragende Zeiten ab, wobei er nur knapp über dem bestehenden Streckenrekord aus 2019 blieb. Schlussendlich musste er sich auch Gesamt nur um 0,47sec. geschlagen geben, womit er seine gezeigte Leistung nochmals deutlich unterstrich. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Klasse der junge Tscheche Petr Trnka, der bei seinem Heimrennen eine mehr als eindrucksvolle Vorstellung ablieferte. Mit dem Norma M20FC Mugen konnte er sich beeindruckend in Szene setzen und mit seiner spektakulären Fahrweise begeistern. Schlussendlich stand auch im Gesamtklassement der herausragende dritte Rang für ihn und sein Team zu Buche. Das Podium komplettierte der Franzose Sebastien Petit mit dem rot-blauen Nova NP 01-2 Judd GAS39 EMAP, der ein ebenfalls starkes Rennwochenende ablieferte und der mit famosen Zeiten zu überzeugen vermochte. Am Ende konnte er auch im Gesamtklassement mit dem sechsten Rang ein Topergebnis fixieren und weitere wichtige Erfahrungswerte mit dem neuen Boliden sammeln.

Auf dem vierten Platz folgte der Tscheche Petr Vitek mit dem Osella PA30 Judd, der jedoch am gesamten Wochenende mit Problemen im Elektronikbereich haderte. Trotzdem konnte er starke Zeiten mit dem Boliden realisieren und sich exzellent in Szene setzen. Auch Gesamt konnte mit Rang Acht ein akzeptables Resultat unter diesen Umständen fixiert werden. Die Top5 in der Klasse komplettierte der Oberösterreicher Ferdinand Madrian (Foto) mit dem Norma M20FC PP NME, der sich vor allem im 2. Rennlauf nochmals entscheidend mit dem schwarzen Boliden steigern konnte. Zudem konnte er auch im Gesamtklassement mit Rang 13 ein Topergebnis fixieren und sich als bester Österreicher bei diesem Berg-EM Lauf behaupten. Leider einen Ausfall bereits nach Trainingslauf 1 hinnehmen musste der Schweizer Simon Hugentobler, der seinen spektakulären Osella PA30 Cosworth mit einer gebrochenen Antriebswelle vorzeitig abstellen musste.


Gruppe D, E2-SS bis 2000ccm: Nach über einem Jahr Pause feierte der Tscheche Martin Vondrak (Foto) ein beeindruckendes Comeback mit dem Tatuus Master NT 07. Mit einer famosen Leistung konnte er sich am Renntag eindrucksvoll in Szene setzen und mit dem orange-schwarzen Boliden für Furore sorgen. Mit Platz Neun im Gesamtklassement stand ein mehr als beeindruckendes Ergebnis für ihn zu Buche, und das als schnellster Fahrer eines 2l-Boliden. Der zweite Platz ging an den Kärntner Hermann Waldy jun. im Tatuus Formel Master S2000, der ebenfalls in Sternberk zu überzeugen vermochte. Mit dem schwarz-grünen Boliden konnte er sich großartig in Szene setzen und dabei mit exzellenten Zeiten glänzen. Vor allem in Rennlauf 2 war nochmals eine enorme Steigerung für ihn möglich. Das Podium komplettierte der Tscheche Pavel Dvorak mit dem legendären Martini F2 BMW, der eine tadellose und fehlerfreie Vorstellung in Sternberk ablieferte.

Gruppe D, E2-SS bis 3000ccm: Der große Sieger in Sternberk war der Italiener Christian Merli. Mit dem Osella FA30 Zytek LRM konnte er sich mit einer beeindruckenden Performance hervorragend in Szene setzen und sich in einem äußerst spannenden Kampf durchsetzen. Am Ende stand für ihn nicht nur der Klassen- und Gruppensieg zu Buche, sondern auch der Gesamtsieg und das mit neuem Streckenrekord. Auf dem zweiten Platz folgte der Tscheche Milos Benes (Foto) mit dem Osella FA30 Judd, der ebenfalls zu begeistern vermochte. Mit dem schwarz-orangen Rennboliden konnte er sich hervorragend in Szene setzen und vor allem in Rennlauf 2 eine beeindruckende Zeit erreichen. Das brachte auch einen neuen tschechischen-Rekord in Sternberk, und zudem den vierten Gesamtrang. Das Podium komplettierte der Italiener Diego Degasperi im Osella FA30 Zytek, der sich am Ende des Wochenendes ebenfalls sehr zufrieden zeigte. Auch ihm gelang in Rennlauf 2 nochmals eine enorme Steigerung mit dem grün-blauen Boliden, womit er auch Gesamt mit Platz Fünf ein Topergebnis erreichte.

Der vierte Platz in dieser Klasse ging an den italienischen Routinier Fausto Bormolini im spektakulären Reynard K02 F3000, der eine ebenfalls großartige Vorstellung in Sternberk ablieferte. Dabei konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit einer beherzten Vorstellung überzeugen. Zudem konnte er im Gesamtklassement den siebenten Platz mit dem rot-weißen Boliden realisieren. Die Top5 komplettierte in Sternberk der Tscheche Vaclav Janik mit dem Lola B03/51 F3000, der bei seinem Heimrennen ein exzellentes Ergebnis realisieren konnte. Dabei konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit dem für ihn ungewohnten Boliden famose Zeiten erreichen. Zudem stand auch Gesamt noch der 10. Platz für ihn und sein Team beim Heimrennen zu Buche. Platz Sechs ging an den Italiener Renzo Napione (Foto) im rot-schwarzen Reynard K02 F3000, der jedoch aufgrund eines technischen Defekts keinen einzigen Trainingslauf absolvieren konnte. Trotzdem konnte er sich am Renntag exzellent in Szene setzen und ein spitzen Ergebnis fixieren.

Dahinter kam auf dem siebenten Platz noch der Tscheche Jiri Svoboda mit dem weiß-blauen Lola B02/50 F3000 in die Wertung, der jedoch beim Heimrennen ein ebenfalls exzellentes Rennen ablieferte. Dabei konnte er sich großartig in Szene setzen und schlussendlich ein fehlerfreies Rennwochenende absolvieren. Leider einen Ausfall hinnehmen musste der junge Schweizer Robin Faustini (Foto), der vor dem 1. Rennlauf einen technischen Defekt hinnehmen musste. Das Team von Furore Motorsport konnte den Reynard K01 F3000 vor Ort reparieren und somit ihm den Start in Rennlauf 2 noch ermöglichen. Mit der siebtschnellsten Gesamtzeit konnte er mit dem schwarz-gelben Boliden für großes Aufsehen sorgen und unter Beweis stellen, was hier möglich gewesen wäre.

Photos by Hillclimbfans.com & Teambeyou


Insgesamt 124 Starter + 2 Vorausfahrzeuge

Not started: Marian Czapka – Porsche 928 S, Radoslav Nespor – Porsche 997 GT3, Vlastimil Cepicka – Mitsubishi Lancer Evo 10, Anna Ambruz – Opel Astra SP, Yevhen Kozar – Renault Megane RS, Peter Amann – Osella PA2000 Evo, Tereza Machova – Norma M20F, Jaroslav Surowka – Norma M20 Honda, Christian Ferstl – Tatuus Formel Master S2000, Sigrid Ferstl – Tatuus Formel Master S2000

Last Updated on 1. Juni 2021 by Peter Schabernack

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