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Int. Hill Climb

Slovacky kopec Nasedlovice 2021

Petr Vitek und Jiri Spalek sind die Gesamtsieger beim Auftakt zum Maverick Hill Climb Czech
David Komarek ist bei den Tourenwagen nicht zu schlagen

Photos by Maverick Hill Climb Czech


Gesamtergebnis Nasedlovice – Samstag

Gesamtergebnis Nasedlovice – Sonntag


Der Saisonauftakt zum Maverick Hill Climb Czech ging in Nasedlovice über die Bühne. Dabei standen wie schon in den letzten Jahren sowohl am Samstag als auch am Sonntag eigene Rennen auf dem Programm. Auch mit dem Wetter hatte man Glück, blieb es doch weitestgehend das gesamte Wochenende über trocken. So konnten die Fahrer mit herausragenden Leistungen und Zeiten auf der knapp über 2km langen Strecke glänzen.

Beim Rennen am Samstag sicherte sich der Tscheche Petr Vitek (Titelbild) in beeindruckender Art und Weise den Gesamtsieg. Mit dem neuaufgebauten Osella PA30 Judd konnte er famose Zeiten in Nasedlovice realisieren und sich schlussendlich als großer Sieger feiern lassen. Beim ersten Rennen für ihn im Jahr 2021 lief der Bolide weitestgehend problemlos, nur ein paar Sensoren machten Probleme, weshalb man auch auf einen Start am Sonntag verzichtete. Am zweiten Tag sicherte sich sein Landsmann Jiri Spalek den Sieg am Steuer seines Norma M20F Mitsubishi Turbo. Auch für ihn ging die Saison in Nasedlovice los und das gleich sehr erfolgreich. Am Tag zuvor konnte er sich bereits den dritten Gesamtrang mit diesem spektakulären Boliden sichern. Am Sonntag konnte er sich um 0,42sec. gegen die weiteren Konkurrenten durchsetzen und einen vollen Erfolg realisieren. Rang Zwei Gesamt an beiden Tagen sicherte sich David Komarek (Foto) mit dem McLaren F1 Evo, der in Nasedlovice mit einer großartigen Performance zu überzeugen vermochte. Mit dem mächtigen Boliden konnte er sich an beiden Renntagen zudem den Tourenwagengesamtsieg an die Fahnen heften.

Das Podium im Gesamtklassement komplettierte beim zweiten Rennen am Sonntag der Oberösterreicher Ferdinand Madrian. Mit seinem spektakulären Norma M20FC NME konnte er sich herausragend in Szene setzen und auch in Nasedlovice überzeugen. Rang Vier Gesamt stand für ihn bereits einen Tag zuvor zu Buche. In der Klasse selbst konnte er die Ränge Drei bzw. Zwei realisieren. Beim ersten Rennen am Samstag komplettierte die Top5 Gesamt der Tscheche Michal Novicky (Foto) mit dem Ligier JS49 Honda, der ein ebenfalls starkes Rennwochenende in Nasedlovice absolvierte. Mit dem 2l Boliden konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und famose Zeiten erreichen. Das führte am Sonntag dazu, dass er sich sogar noch auf den vierten Gesamtrang verbessern konnte. Dort ging der fünfte Platz Gesamt an den Niederösterreicher Andreas Stollnberger im Dallara F302 Opel, der sich diesem Rennen überhaupt das erste Mal stellte. Mit seiner bekannt beherzten Fahrweise konnte er sich ausgezeichnet in Szene setzen und mit starken Zeiten glänzen, womit auch der Klassensieg in der Gruppe D, E2-SS fixiert werden konnte. Einen Tag zuvor am Samstag blieb er ohne zählbarem Ergebnis, da er auf den 1. Rennlauf verzichten musste und erst wieder im 2. Lauf an den Start ging.

Sechster im Gesamtklassement wurde an beiden Renntagen der Tscheche Marek Rybnicek (Foto) mit dem neuen KTM X-Bow GTX. Mit dem wunderschön vorbereiteten Boliden konnte er sich großartig in Szene setzen und dabei eindrucksvolle Zeiten realisieren. Damit konnte er sich auch an beiden Tagen den zweiten Platz bei den Tourenwagen sichern. Dahinter gab es in den Top8 Abwechslung, wobei am Samstag sich Zdenek Chudoba mit dem Norma M20F Honda sich den siebenten Gesamtrang sichern konnte. Mit einer tollen Leistung stand auch Rang Zwei in der 2l Klasse der Gruppe E2-SC für ihn zu Buche. Am zweiten Tag verhinderte im 2. Rennlauf ein technisches Problem eine Topzeit und eine gute Platzierung. Platz Acht ging am Samstag an den tschechischen Routinier Martin Jerman im Lamborghini Huracan GT3, der eine großartige Vorstellung mit Platz Drei bei den Tourenwagen krönte. Am Sonntag konnte er ebenfalls das Gesamtergebnis wiederholen, bei den Tourenwagen blieb es diesmal beim vierten Rang. Den die Tschechien Krystina Fillova konnte sich mit dem Mitsubishi Lancer Evo 9 entscheidend gegenüber dem Vortag steigern. Mit einer tollen Performance konnte sie den siebenten Gesamtrang fixieren und sich den letzten Platz am Podium bei den Tourenwagen an die Fahnen heften.


Bericht Klassen mit österr. Beteiligung

Historische: Machen wir den Blick zu den Historischen, wo im Maverick Hillclimb Czech bei den Tourenwagen in 2 verschiedenen Gruppen gefahren wird und wo in Nasedlovice gleich 4 Fahrer aus Österreich mit von der Partie waren. In der HA1-K Gruppe war der Niederösterreicher Thomas Schütz (Foto) im Renault 5 Alpine eine Klasse für sich. Mit einer eindrucksvollen Performance konnte er mit seiner gewohnt spektakulären Fahrweise für Furore sorgen, und neben 2 Klassensiegen auch jeweils den dritten Rang Gesamt bei den Historischen Tourenwagen realisieren. Der Sieg ging an beiden Tagen an den Tschechen Petr Zacek im mächtigen Audi S1 Sport Quattro vor seinem Landsmann Tomas Homola im BMW E30.

Spannend verlief in Nasedlovice das Duell zwischen Franz Haidn und Herbert Neubauer. Beim ersten Rennen am Samstag konnte sich der niederösterreichische BMW Pilot durchsetzen und Rang Sechs bei den Historischen Tourenwagen realisieren. Am zweiten Tag konnte der Lancia Pilot aus dem Burgenland den Spieß umdrehen und sich um 0,6sec. durchsetzen. In der Klasse HA1 über 2l Hubraum konnte zudem Franz Haidn mit dem BMW 325 IX E30 jeweils den dritten Platz fixieren und somit ein tolles Ergebnis realisieren. Für Herbert Neubauer im Lancia Delta Integrale reichte es an beiden Renntagen sogar zum Klassensieg in der Gruppe HA1-K über 1,6l Hubraum, womit er sehr erfolgreich in das neue Rennjahr 2021 startete.

Eine tadellose Premiere lieferte in Nasedlovice die junge Niederösterreicherin Victoria Schütz ab. Bei ihrem ersten Bergrennen am Steuer des VW Golf 1 GTI konnte sie sich an beiden Tagen immer weiter steigern. Schlussendlich stand in der Klasse HA1-K bis 1,6l Hubraum jeweils der zweite Platz für sie zu Buche. Zudem konnte sie am Sonntag ihre Zeiten deutlich verbessern und bereits eine Gegnerin aus Tschechien hinter sich lassen.


Gruppe E1: In der Klasse über 2l Hubraum 4wd ging erstmals in Nasedlovice auch der Steirer Felix Pailer (Foto) an den Start. Mit seinem bewährten Lancia Delta Integrale konnte er sich hervorragend in Szene setzen und mit starken Zeiten überzeugen. Damit konnte er an beiden Renntagen jeweils den zweiten Platz hinter der schnellen Tschechin Krystina Fillova im Mitsubishi Lancer Evo 9 realisieren. Zudem stand Gesamt bei den Tourenwagen an beiden Tagen der großartige fünfte Rang zu Buche. Dabei ließ sich der Routinier am Sonntag auch von einem Ausritt in einen Graben nicht aus der Ruhe bringen, wobei mit Glück der Bolide keinen Schaden davontrug. Beim Rennen am Sonntag komplettierte der Wiener Roland Hartl mit seinem Gruppe A Mitsubishi Lancer Evo 6 das Podium in dieser Klasse. Mit einer hervorragenden Performance nach einem Jahr Pause konnte er sich mit dem weiß-orangen Boliden eindrucksvoll in Szene setzen, wobei ihm im 2. Rennlauf sogar eine bessere Zeit als dem Lancia Piloten gelang. Einen Tag zuvor musste er auf den 1. Rennlauf verzichten, womit dort kein Resultat zu Buche stand.

Bei den 2l Boliden stellte sich Erich Eder mit seinem VW Golf GTI 16V der starken Konkurrenz in Nasedlovice. Mit einer fehlerfreien und exzellenten Vorstellung konnte sich der Niederösterreicher großartig in Szene setzen. Schlussendlich konnte er an beiden Renntagen den starken vierten Platz in der Klasse realisieren. Den Sieg am Samstag sicherte sich der Tscheche Lubomir Loubal mit dem VW Golf 4 TDI, ehe am Sonntag sein Landsmann Milan Bohac mit dem mächtigen Renault Clio Maxi sich knapp den vollen Erfolg an die Fahnen heften konnte.

In der 1600er Klasse stellte sich der Passauer Bergspezialist Helmut Maier erstmals der Strecke in Nasedlovice. Mit dem VW Spiess-Golf 16V konnte er sich ausgezeichnet in Szene setzen und dabei mit starken Zeiten überzeugen. Der Lohn war am Ende des Wochenendes jeweils der zweite Platz in dieser Gruppe. Den Sieg sicherte sich an beiden Tagen der Tscheche Josef Dohnalek mit dem spektakulären Citroen C2 VTS, der am Ende sogar schneller als die gesamten 2l Boliden war.


Gruppe E2-SC: Bester Österreicher in Nasedlovice war an beiden Renntagen der Oberösterreicher Ferdinand Madrian (Foto) mit dem Norma M20FC NME. Mit dem spektakulären Boliden konnte er sich herausragend in Szene setzen und dabei eine tolle Performance abliefern. Schlussendlich konnte er sich am Samstag Rang Drei und am Sonntag Platz Zwei in dieser Gruppe sichern. Aber auch Gesamt standen mit den Rängen Vier bzw. Drei herausragende Ergebnisse zu Buche. Den Sieg sicherte sich am Samstag Petr Vitek mit dem Osella PA30 Judd vor Jiri Spalek im Norma M20F Mitsubishi Turbo, der am zweiten Renntag sich als Sieger feiern lassen konnte.

Gruppe E2-SS: Erstmals in Nasedlovice an den Start ging der Niederösterreicher Andreas Stollnberger. Mit seinem Dallara F302 Opel konnte er sich hervorragend in Szene setzen und dabei mit einer tollen Performance überzeugen. Zwar musste er am Samstag auf den 1. Rennlauf verzichten und blieb somit ohne Ergebnis, am Sonntag dominierte er aber diese Klasse nach belieben. Schlussendlich schaffte er es auch im Gesamtklassement auf den herausragenden fünften Platz.

Photos by Maverick Hill Climb Czech

Last Updated on 17. Mai 2021 by Peter Schabernack

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