Connect with us

Int. Hill Climb

Subida al Fito 2021

Schwieriges Rennwochenende in mehrerer Hinsicht in Spanien
Christian Merli feierte bei herausfordernden Bedingungen den Gesamtsieg

Photos by Teambeyou


Gesamtergebnis Subida al Fito – Berg-EM

Gesamtergebnis Subida al Fito – National

Gesamtergebnis Subida al Fito – National Asturien


Der zweite Lauf zur Berg Europameisterschaft ging in Spanien mit dem Klassiker Subida al Fito über die Bühne. In Arriondas spielte das Wetter mit Regen in unterschiedlicher Stärke am gesamten Rennwochenende leider nicht mit. Damit wurde die ohnehin schon anspruchsvolle Strecke noch herausfordernder für die Fahrer. Die besten Bedingungen herrschten dann noch im 3. Rennlauf am Sonntag, wo auch die schnellsten Zeiten des Wochenendes gefahren wurden. Zudem sorgte leider „Corona“ in Spanien für zusätzliches Kopfzerbrechen, denn im italienischen Faggioli Team wurde ein positiver Test ausgewertet. So mussten Simone Faggioli und Diego Degasperi, als auch Fausto Bormolini und Renzo Napione (Kontaktpersonen) auf ein Antreten am Sonntag verzichten…

Den Gesamtsieg sicherte sich aber trotzdem ein Italiener mit Christian Merli (Titelbild). Mit dem Osella FA30 Zytek LRM trotzte er den schwierigen Bedingungen in Arriondas, was am Ende des Wochenendes mit einem vollen Erfolg belohnt wurde. Dabei konnte er mit einer spektakulären Leistung überzeugen und dabei die restliche Konkurrenz klar auf Distanz halten. Diese wurde vom jungen Spanier Javier Villa Garcia (Foto) angeführt, der im Training noch mit technischen Problemen an seinem BRC BR53 Turbo haderte. Am Renntag konnte sich der bekannt beherzt agierende Pilot hervorragend in Szene setzen und mit famosen Zeiten bei schwierigen Verhältnissen glänzen, womit er auch den Sieg in der Gruppe E2-SC für sich verbuchen konnte. Das Podium komplettierte der Franzose Sebastien Petit mit dem Nova NP 01-2 Judd GAS39 EMAP, der eine ebenfalls tolle Performance in Spanien ablieferte. Vor allem im 3. Rennlauf konnte er sich nochmals entscheidend steigern und die zweitschnellste Gesamtzeit realisieren, womit der Rückstand auf den Spanier mit 2sec. sehr gering ausfiel.

Rang Vier im Gesamtklassement ging wieder nach Italien, und zwar an Federico Liber im Gloria C8P Evo. Dieser konnte auf der anspruchsvollen Strecke mit einer famosen Leistung überzeugen und dabei exzellente Zeiten erreichen. Damit konnte er auch den zweiten Platz in der Gruppe D, E2-SS realisieren und somit ein weiteres Topresultat in der Saison 2021 fixieren. Die Top5 komplettierte der junge Raul Ferre Matas (Foto) aus Andorra, der erstmals den neuen Silver Car CS Turbo an den Start brachte und mit diesem Boliden eine Topperformance ablieferte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und schlussendlich noch den letzten Platz am Podium in der Gruppe E2-SC mit dem 2l Boliden fixieren. Rang Sechs Gesamt sicherte sich der Italiener Mirko Venturato, der im Gloria C8P Evo auch in Spanien zu begeistern vermochte. Bei seinem ersten Antreten bei der Subida al Fito konnte er sich großartig in Szene setzen und mit Platz Drei in der Gruppe D, E2-SS ein großartiges Ergebnis fixieren.

Leider kamen aus der Berg-EM Kategorie 2 einige Fahrer nicht in die Wertung. Darunter die italienischen Toppiloten Simone Faggioli, Diego Degasperi, Fausto Bormolini und Renzo Napione, die mit ihren Boliden aufgrund eines positiven Coronatests im Faggioli Team am Sonntag nicht mehr Antreten durften. Aber auch für den Spanier Joseba Iraolo Lanzagorta (Foto) war Arriondas keine Reise wert. Er musste seinen Nova NP 01-2 Mugen nach einer durchaus starken Zeit im 1. Trainingslauf mit einem technischen Problem vorzeitig abstellen und einen Ausfall zur Kenntnis nehmen. Damit war die Berg Europameisterschaftspremiere für ihn und sein Team je zu Ende.


Der Tourenwagengesamtsieg in Arriondas ging an den Schweizer Ronnie Bratschi (Foto). Bei seiner Premiere auf der Subida al Fito konnte er mit dem Mitsubishi Lancer Evo 7 RS EGMO sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern. Nach einem spannenden Rennverlauf konnte er sich am Ende auch den starken siebenten Platz im Gesamtklassement sichern und den nächsten Erfolg im Zuge der Berg Europameisterschaft fixieren. Dahinter folgte der Spanier Alberto Ordonez Losada mit dem VW Polo Proto, der bei schwierigen Verhältnissen eine beeindruckende Performance ablieferte. Mit einer famosen Leistung konnte er sich auch den Sieg in der Klasse 2 sichern und damit in Arriondas einen vollen Erfolg fixieren. Zudem hielt sich der Rückstand auf den Sieger mit 1,4sec. in engen Grenzen. Mit einem Rückstand von 0,4sec. komplettierte der Franzose Ronald Garces die Top3 bei den Tourenwagen. Der Audi R8 GT3 Pilot stellte sich erstmals der anspruchsvollen Strecke in Spanien und konnte dabei gleich überzeugen. Schlussendlich stand als bester 2wd Pilot der zweite Rang in der Klasse 2 für ihn zu Buche.

Rang Vier Gesamt ging bei den Tourenwagen an seinen französischen Landsmann Nicolas Werver (Foto), der in Arriondas wieder in der Berg Europameisterschaft antreten konnte. Dank der Hilfe von Jose Antonio Lopez Fombona konnte ein von der FIA vorgeschriebener Sicherheitstank in den Porsche 911 GT2 eingebaut werden. Nach einer starken Leistung konnte sich der Routinier den zweiten Platz in der Klasse 1 am Ende des Wochenendes sichern, wobei ihm im 3. Rennlauf sogar die Tourenwagenbestzeit auf auftrocknender Strecke gelang. Der spanische Routinier Jose Antonio Lopez Fombona folgte auf dem fünften Tourenwagenrang mit dem spektakulären Lamborghini Huracan Supertrofeo Evo. Bei seinem Heimrennen im Zuge der Berg Europameisterschaft stand zudem der dritte Klassenrang in der Gruppe 1 für ihn zu Buche, womit man sich am Ende mehr als zufrieden zeigte. Die Top6 bei den Tourenwagen komplettierte der Italiener Antonino Migliuolo mit dem Mitsubishi Lancer Evo 9, der mit einer weiteren famosen Leistung zu begeistern vermochte. Damit konnte er einen weiteren Sieg in der Klasse 3 nach PF-Reglement fixieren, jedoch wurde dieser aufgrund fehlender Konkurrenz diesmal nur mit halben Punkten für die Meisterschaft belohnt.

Dahinter kam Jordi Gaig Sarda (Foto) aus Andorra mit dem mächtigen Porsche 911 GT3 RS in die Wertung, der sich in der Klasse 2 den letzten Platz am Podium sichern konnte. Dabei blieb ein technisch bedingter Ausfall im 2. Rennlauf am Ende zum Glück ohne Folgen. Die Top8 komplettierte der Slowake Jan Milon mit dem Skoda Fabia R5 DTRi, der somit Rang Vier in der Klasse 2 in Spanien fixieren konnte und sich am Ende des Wochenendes froh zeigte, die Läufe ohne Schäden am Boliden beendet zu haben. Platz Neun blieb in Spanien bei Francisco Jimenez Bermudez, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 10 die Klasse 4 für sich entscheiden konnte. Die Top10 komplettierte der Slowene Ales Prek mit dem Honda Civic Type R, der ebenfalls einen Sieg in Arriondas verbuchen konnte. Die PF-Klasse 5 wurde bei schwierigen Bedingungen zu seiner Beute. Dahinter kam noch der Franzose Stephane Garcia mit dem Peugeot 308 Racing Cup in die Wertung, der im Zuge der Berg Europameisterschaft Rang Zwei in der Klasse 4 für sich verbuchen konnte.

Leider gab es im 3. Trainingslauf am Samstag auch einen Ausfall zu verzeichnen. Gerard de la Casa Ubach (Foto) aus Andorra hatte mit seinem mächtigen Ford Fiesta RS ST einen doch vehementen Unfall zu verzeichnen. Bei hoher Geschwindigkeit krachte er nach der Schikane zunächst gegen die Leitplanken und anschließend gegen die Böschung. Zum Glück blieb der Pilot dabei unversehrt, der Bolide wurde aber doch weitestgehend zerstört…

Photos by Teambeyou

Last Updated on 16. Mai 2021 by Peter Schabernack

Click to comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

More in Int. Hill Climb