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Int. Hill Climb

52° Salita dei Monti Iblei

Domenico Cubeda gewinnt mit neuem Streckenrekord den Klassiker in Sizilien

Photos by Salvatore Cutrone


Gesamtergebnis 52° Salita dei Monti Iblei – Modern

Gesamtergebnis 52° Salita dei Monti Iblei – Historic


Das zweite Bergrennen in Italien ging vergangenes Wochenende ganz im Süden über die Bühne. Am Monti Iblei in Sizilien wurde die TIVM Süd Meisterschaft bei kühlen Temperaturen, aber bei trockenen Bedingungen gestartet. Dabei galt es eine anspruchsvolle 8,5km lange Strecke zu bewältigen. Dadurch das nur ein Rennlauf am Sonntag zur Austragung kam, konnte das Rennen bereits vor 15.00 Uhr für beendet erklärt werden. Für die Zuseher stellte der Veranstalter neben dem gewohnten Live Timing auch einen Live Stream zur Verfügung.

Mit einer beeindruckenden Performance wurde der sizilianische Lokalmatador Domenico Cubeda (Titelbild) seiner Favoritenrolle voll gerecht. Mit dem aerodynamisch weiter entwickelten Osella FA30 Zytek LRM konnte er mit einer großartigen Leistung im einzigen Rennlauf glänzen und dabei seinen eigenen Streckenrekord aus dem Jahr 2019 um 3sec. unterbieten. Damit feierte er seinen bereits siebenten Gesamtsieg bei diesem Rennen in Serie. Auf dem zweiten Gesamtrang folgte der nächste Lokalmatador mit Francesco Conticelli, der mit seinem Osella FA30 Zytek eine ebenfalls eindrucksvolle Vorstellung ablieferte. Im einzigen Rennlauf konnte er sich nochmals entscheidend steigern und dabei den Rückstand auf den Sieger mit 1,4sec. in engen Grenzen halten. Für ihn war es übrigens der erste Start mit den Pirelli Reifen an seinem Boliden, womit natürlich noch Erfahrungswerte fehlten. Das Podium komplettierte mit Achille Lombardi (Foto) der schnellste 2l Pilot an diesem Wochenende. Mit seinem neuen Osella PA2000 Evo lieferte er eine beeindruckende Premiere am Berg ab, welche am Ende des Wochenendes mit diesem hervorragenden Resultat belohnt wurde. Auch er kann somit mit starken Eindrücken dem Saisonstart zur CIVM Meisterschaft Mitte Mai entgegenblicken. Rang Vier Gesamt sicherte sich der junge Sizilianer Luigi Fazzino, der erstmals einen Osella PA2000 Evo pilotierte. Mit dem ungewohnten Boliden konnte er sich trotzdem achtbar in Szene setzen und mit Platz Zwei bei den 2l Boliden ein exzellentes Ergebnis realisieren. Die Top5 komplettierte der spektakulär agierende Sizilianer Samuele Cassibba, der mit seinem Osella PA21 JRB Suzuki eine großartige Performance am Monti Iblei ablieferte. Mit einer großartigen Vorstellung konnte er weitaus stärkere Fahrzeuge auf Distanz halten und dieses eindrucksvolle Ergebnis beim ersten Rennen 2021 realisieren.

Mit einem Rückstand von 1,7sec. ging der sechste Gesamtrang an Lokalmatador Agostino Bonforte, der mit seinem Osella PA 21/S Evo eine exzellente Leistung ablieferte. Im einzigen Rennlauf konnte er eine starke Laufzeit erreichen und sich somit den letzten Platz am Podium in der 2l Klasse der Gruppe E2-SC sichern. Siebenter wurde mit gerade einmal 0,9sec. Rückstand der sizilianische Routinier Vincenzo Conticelli (Foto) mit dem Osella PA30 Evo Zytek. Mit dem spektakulären Boliden konnte er sich exzellent in Szene setzen und am Monti Iblei mit einer tollen Vorstellung glänzen. Das wurde auch mit dem Sieg in der 3l Klasse der Gruppe E2-SC belohnt. Die Top8 im Gesamtklassement komplettierte Tommaso Carbone, der nach einem Jahr Pause wieder seinen Osella PA2000 Evo an den Start brachte und mit diesem Boliden gleich zu überzeugen vermochte. Rang Vier in der stark besetzten 2l Klasse der Gruppe E2-SC war am Ende der Lohn dafür. Dahinter ging der neunte Gesamtrang an Dario Gentile im Osella PA 21/S Evo, der ebenfalls eine tolle Leistung am Monti Iblei ablieferte und Fünfter bei den 2l Boliden wurde. Die Top10 komplettierte mit gerade einmal 0,2sec. Rückstand der Sizilianer Giovanni Cassibba mit dem wunderschönen Osella PA30 Zytek, der mit einer fehlerfreien Leistung somit Platz Zwei in der 3l Klasse der Gruppe E2-SC für sich verbuchen konnte.

Leider mussten zwei Topfavoriten auf die Bestzeiten einen Ausfall zur Kenntnis nehmen. Wie schon beim Rennen Salita del Costo musste der Sardinier Omar Magliona erneut unverrichteter Dinge die Heimreise antreten. Am Osella PA2000 Evo machten ihm erneut Getriebeprobleme einen Strich durch die Rechnung, womit man ohne einen einzigen Lauf das Rennen am Monti Iblei abhacken musste. Nicht viel besser erging es den Sizilianer Franco Caruso (Foto) im Nova NP 01-2 Zytek, der im 2. Trainingslauf mit einem Motorschaden seinen Boliden neben der Strecke abstellen musste. Für den Lokalmatador sehr bitter, hätte er durchaus im Gesamtklassement eine entscheidende Rolle einnehmen können.


Bei den Tourenwagen konnte sich ebenfalls der erklärte Favorit durchsetzen. Ignazio Cannavo (Foto) aus Malta feierte mit dem Lamborghini Gallardo GT3 ein famoses Comeback nach ein paar Jahren Rennpause. Mit einer tollen Performance im einzigen Rennlauf konnte er sich gegen die Konkurrenz durchsetzen und am Monti Iblei den Gesamtsieg bei den Tourenwagen realisieren. Mit einem Rückstand von 2sec. ging der zweite Platz an Alfio Tudisco im Renault Clio RS, der einen spannenden Kampf in der E1 2l Klasse für sich entscheiden konnte und damit einen großartigen Erfolg am Monti Iblei feiern konnte. Mit einem Rückstand von gerade einmal 0,63sec. ging der letzte Platz am Podest an „Gabry Driver“, welcher erstmals den Renault Clio R3 Proto pilotierte und mit dem mächtig klingenden Boliden eine tolle Premiere feierte.

Bei den Historischen konnte sich in eindrucksvoller Art und Weise Antonio Piazza (Foto) sich den Gesamtsieg sichern. Mit dem Lucchini A/r 6 V ließ er der Konkurrenz keine Chance, was sich auch im Vorsprung von über 15sec. wieder spiegelte. Platz Zwei und damit Historischer Tourenwagengesamtsieger wurde Salvatore Caristi mit dem Fiat 128 Berlina, der eine tolle Performance am Monti Iblei ablieferte und dabei weitaus stärkere Boliden auf Distanz halten konnte. Das Podium komplettierte Salvatore Vitale mit dem Lucchini 87 A/r, der ebenfalls an diesem Wochenende zu glänzen vermochte.

Photos by Salvatore Cutrone

Last Updated on 19. April 2021 by Peter Schabernack

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