Connect with us

Int. Hill Climb

63° Alghero Scala Piccada 2025

Mirko Torsellini feiert mit dem Gesamtsieg in Alghero seinen bislang größten Erfolg
Bei den Tourenwagen kann sich Lucio Peruggini mit neuem Streckenrekord durchsetzen


Hier der Link zum

Gesamtergebnis 63° Alghero Scala Piccada


Bei wunderschönem Herbstwetter ging das Finale zur italienischen Bergmeisterschaft auf Sardinien über die Bühne. Die anspruchsvolle Strecke in Alghero forderte die Piloten auch in diesem Jahr besonders. Trotz zahlreicher Zwischenfälle konnte das Rennwochenende fast schon in Rekordzeit abgewickelt werden, wobei auch zahlreiche Fans an die knapp über 5km lange Strecke kamen und für eine grandiose Stimmung sorgten. Das man am Sonntag auf die Mittagspause verzichtete und den 2. Rennlauf gleich startete erwies sich übrigens als goldrichtige Entscheidung, den am frühen Nachmittag zog ein heftiges Gewitter mit Starkregen über die Region hinweg.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich der junge Italiener Mirko Torsellini (Titelbild) mit einer herausragenden Performance gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Dabei konnte er am Steuer des Norma M20FC Zytek aus dem Faggioli Team mit mehr als beeindruckenden Zeiten in Alghero für großes Aufsehen sorgen. Vor allem in Rennlauf 1 blieb er dabei um nur zwei Zehntelsekunden über dem Streckenrekord aus dem Vorjahr. Am Ende konnte er einen Vorsprung auf seinen ersten Verfolger von knapp 2sec. herausfahren. Dieser war der Sizilianer Samuele Cassibba, der mit seinem einmalig klingenden Nova NP 01-2 C Judd eine mehr als beeindruckende Leistung auf dieser bekannt anspruchsvollen Strecke ablieferte. Mit dem zweiten Gesamtrang stand schlussendlich ein weiteres Topergebnis in diesem Jahr mit diesem wunderschön vorbereiteten Boliden zu Buche. Damit konnte er auch auf Sardinien die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern und sich somit grandios in Szene setzen. Das Podium komplettierte in Alghero der sizilianische Routinier Franco Caruso (Foto), welcher bei diesem Event wieder am Steuer des bewährten Nova NP 01-2 Judd Platz nahm. Mit diesem Boliden konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit großartigen Zeiten für Furore sorgen. Vor allem in Rennlauf 2 konnte er sich mit seinem bekannt spektakulären Fahrstil nochmals entscheidend steigern und somit das nächste Topergebnis in diesem Jahr für sich verbuchen.

Auf dem vierten Gesamtrang konnte der junge Sizilianer Luigi Fazzino mit einer exzellenten Premiere am Steuer seines neuen Osella PA30 Zytek Evo überzeugen. Dabei sorgte ein Kupplungsdefekt dafür, dass man den Boliden nur bei einem Trainingslauf an den Start brachte. Vor Ort konnte das Team um Paco74 das Problem erfolgreich beheben, und mit zwei soliden Läufen am Renntag stand am Ende ein spitzen Ergebnis für ihn zu Buche. Nach seinem schweren Unfall im Vorjahr bei diesem Rennen war dieser Erfolg ein besonders Emotionaler für den sympathischen Piloten aus Melilli. Die Top5 Gesamt komplettierte der Sardinier Giuseppe Vacca (Foto), der mit seinem einmalig klingenden Nova NP 01-2 Mugen eine großartige Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich bei seinem Heimrennen exzellent in Szene setzen und vor zahlreichen Fans mit grandiosen Zeiten überzeugen. Schlussendlich stand für ihn mit diesem Boliden ein grandioses Ergebnis auf dieser knapp über 5km langen Strecke zu Buche. Der sechste Gesamtrang ging in Alghero an seinen sardischen Landsmann Sergio Farris, der mit seinem Wolf GB08F1 Mistral PSA Turbo ebenfalls zu überzeugen vermochte. Mit diesem Boliden konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und in den Rennläufen mit grandiosen Zeiten überzeugen. Damit stand schlussendlich auch der Sieg in der 2l Klasse für ihn in der Categorie 2 der offenen Rennboliden zu Buche.

Siebenter im Gesamtklassement wurde in Alghero der junge Italiener Filippo Ferretti (Foto), der in einem äußerst spannenden Kampf die weitere Konkurrenz erfolgreich auf Distanz halten konnte. Mit seinem Wolf GB08 Thunder Aprilia konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und mit seinem bekannt beherzten Fahrstil die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern. Der Lohn war am Ende der volle Erfolg in der 1,6l Klasse in der Categorie 2 der offenen Rennboliden. Die Top8 Gesamt komplettierte der Italiener Damiano Schena, dem am Ende nach zwei gewerteten Rennläufen gerade einmal 0,31sec. (!) auf seinen Landsmann fehlten. Dabei konnte er sich gleich bei seiner Premiere in Alghero herausragend in Szene setzen und mit grandiosen Zeiten für Furore sorgen. Somit konnte er mit seinem Nova NP 03 C Aprilia ein weiteres spitzen Ergebnis in diesem Jahr fixieren und sich in der 1,6l Klasse der Categorie 2 den zweiten Rang an die Fahnen heften. Dahinter ging der neunte Gesamtrang an den Süditaliener Michele Gregori, der mit seinem Nova NP 03 Aprilia weitere 0,5sec. (!) nach zwei gewerteten Rennläufen zurücklag. Dabei konnte er mit einer famosen Performance überzeugen und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern. Der Lohn war schlussendlich in der stark besetzten 1,6l Klasse der letzte Platz am Podium, womit ein weiteres Topresultat in dieser Saison für ihn zu Buche stand.

Die Top10 im Gesamtklassement komplettierte der Süditaliener Achille Lombardi (Foto), welcher in Alghero erstmals einen Nova NP 03 C Aprilia zu Testzwecken pilotierte. Mit dem für ihn ungewohnten Boliden konnte er sich gleich herausragend in Szene setzen, und für das Paco74 Team wichtige Erfahrungswerte sammeln. Schlussendlich wurde der Einsatz mit dem exzellenten vierten Rang in der 1,6l Klasse belohnt, wobei ihm gerade einmal 0,04sec. (!) auf das Podium fehlten. Dahinter sicherte sich den 11. Gesamtrang der Italiener Gianluca Ticci, der mit seinem Nova NP 03 C Aprilia erstmals in Alghero an den Start ging. Mit diesem Boliden konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und sich am Renntag nochmals entscheidend steigern, nachdem ein technisches Problem vor Ort erfolgreich behoben werden konnte. Der Lohn war der exzellente fünfte Rang in der 1,6l Klasse bei den Categorie 2 Rennboliden. Auf dem 12. Gesamtrang kam der süditalienische Routinier Dario Gentile in die Wertung, der mit seinem Osella PA 21 Evo Honda eine exzellente Vorstellung ablieferte. Vor allem in Rennlauf 1 gelang ihm mit diesem Boliden eine mehr als beeindruckende Zeit auf der knapp über 5km langen Strecke. Somit stand schlussendlich der großartige zweite Rang in der 2l Klasse der Categorie 2 in Alghero zu Buche.

Leider kein Glück hatte in Alghero der Italiener Andrea Pezzani mit seinem Osella PA2000 Evo Honda, welcher nach starken Zeiten im 2. Rennlauf einen technischen Defekt zur Kenntnis nehmen musste. Damit stand leider ein Ausfall mit dem 2l Boliden für ihn an diesem Wochenende zu Buche.


Im Kampf um den Tourenwagengesamtsieg konnte sich der Süditaliener Lucio Peruggini (Foto) mit einer grandiosen Performance durchsetzen. Am Steuer seines Ferrari 488 Challenge Evo konnte er sich am Renntag nochmals entscheidend steigern und mit mehr als beeindruckenden Zeiten für großes Aufsehen sorgen. Vor allem in Rennlauf 1 gelang dem bekannt beherzt agierenden Piloten eine grandiose Fahrt, wobei er auch den Tourenwagenrekord deutlich unterbieten konnte. Auf dem zweiten Platz kam bei den Tourenwagen der Italiener Giuseppe D´Angelo in die Wertung, welcher ebenfalls auf einen Ferrari 488 Challenge Evo vertraute und mit diesem Boliden ebenfalls zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er die zahlreichen Fans entlang der Strecke mit seinem spektakulären Fahrstil begeistern, was schlussendlich mit einem weiteren herausragenden Erfolg in diesem Jahr belohnt wurde. Das Podium komplettierte in Alghero der Italiener Michele Mancin, der auf dieser anspruchsvollen Strecke mit seinem Ferrari 488 Challenge erstmals an den Start ging. Mit diesem Boliden konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit seinen gefahrenen Zeiten für Furore sorgen. Damit stand für ihn ein spitzen Resultat gegen starke Konkurrenten zu Buche.

Auf dem vierten Gesamtrang kam bei den Tourenwagen der Süditaliener Gabriele Lanzillotti in die Wertung, der mit seinem Ferrari 458 Challenge ein grandiose Performance ablieferte. Mit seiner beherzten Fahrweise konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und mit famosen Zeiten für Furore sorgen. Damit stand auch in Alghero ein mehr als beeindruckender Erfolg für ihn zu Buche. Die Top5 Gesamt bei den Tourenwagen komplettierte der italienische Routinier Giovanni del Prete (Foto), welcher dieses Mal wieder das Steuer des Ferrari 488 Challenge Evo übernahm. Mit diesem Boliden konnte er trotz massiver Fahrwerksprobleme mit famosen Zeiten überzeugen, was am Ende mit diesem tollen Resultat bei diesem anspruchsvollen Rennen belohnt wurde. Dahinter ging der sechste Gesamtrang an den Italiener Luca Tosini, der mit seinem Audi RS3 LMS TCR auch in Alghero mit einer herausragenden Performance zu überzeugen vermochte. Mit seinem spektakulären Fahrstil konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und mit seinen gefahrenen Zeiten für großes Aufsehen sorgen. Damit stand der Sieg in der TCR-Klasse für ihn zu Buche, wobei ihm auch ein neuer Klassenrekord gelang.

Siebenter im Gesamtklassement bei den Tourenwagen wurde der Italiener Vito Tagliente (Foto), welcher am Steuer eines Ferrari 488 Challenge mit einer exzellenten Vorstellung zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und sich herausragend in Szene setzen, was am Ende mit dem famosen sechsten Platz in der GT-Klasse belohnt wurde. Die Top8 Gesamt komplettierte der sardische Lokalmatador Roberto Idili, der mit seinem Fiat X 1/9 eine herausragende Performance ablieferte. Auf der anspruchsvollen Strecke konnte er mit großartigen Zeiten für großes Aufsehen sorgen, was schlussendlich mit dem grandiosen Sieg in der E2-SH Klasse belohnt wurde. Dahinter ging Platz Neun Gesamt bei den Tourenwagen an den Italiener Rino Lunelli und dessen Ferrari 458 Challenge, der mit einer ebenfalls tollen Vorstellung auf der knapp über 5km langen Strecke zu überzeugen vermochte. Vor allem im 2. Rennlauf konnte er sich dabei nochmals entscheidend steigern, womit es in der GT-Klasse zum exzellenten siebenten Rang reichte. Die Top10 Gesamt bei den Tourenwagen komplettierte Lokalmatador Giuseppe Mannu mit seinem Skoda Fabia RS Rally 2, der mit seiner beherzten Fahrweise großartige Zeiten erzielen konnte. Schlussendlich fehlten ihm gerade einmal 0,2sec. (!) nach zwei gewerteten Rennläufen auf den neuntplatzierten, was zudem mit dem Sieg in der Rallye-Klasse belohnt wurde.

Leider kein Glück hatte in Alghero der Italiener Enrico Trolio, der im 2. Rennlauf mit seinem Peugeot 106 GTI 16V einen doch vehementen Unfall gegen die Felswände im oberen Streckenabschnitt zu verzeichnen hatte. Dabei wurde der wunderschön vorbereitete E1 Bolide weitestgehend zerstört, jedoch blieb Enrico zum Glück bei diesem Unfall unverletzt.

Last Updated on 3. November 2025 by Peter Schabernack

Click to comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

More in Int. Hill Climb