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Int. Hill Climb

5° Hillclimb Monsters Skradin 2025

Christian Merli sichert sich mit neuem Streckenrekord den Gesamtsieg
Bei den Tourenwagen kann der Schweizer Reto Meisel den vollen Erfolg verbuchen


Hier der Link zum

Gesamtergebnis 5° Hillclimb Monsters Skradin


Fotos

Franz Schuster


Bei wunderschönem Herbstwetter und angenehmen Temperarturen ging in Skradin das mittlerweile 5. Gedenkrennen des unvergessenen Istvan „Bongo“ Kavecz über die Bühne. Dabei durfte sich das bekannt bemühte Organisationsteam über ein herausragendes Fahrerfeld freuen, welches sich der über 3km langen Strecke stellte. Das Ambiente in der malerischen Umgebung am Fuße der Krka Wasserfälle begeisterte zudem die heuer erstmals sehr stark vertretene Fraktion aus Deutschland. Zudem fanden sich auch zahlreiche Fans zu diesem Event ein, weshalb eine grandiose Stimmung bei diesem Event herschte.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich dabei der Italiener Christian Merli (Titelbild) durchsetzen. Der 6fache Bergeuropameister lieferte am Steuer seines Nova NP 01-2 C Cosworth eine herausragende Performance in Skradin ab. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern, was im 3. Rennlauf auch noch mit einem beeindruckenden neuen Streckenrekord belohnt wurde. Dabei gelang es ihm die bisherige Bestzeit aus dem Jahr 2020 um 0,8sec. (!) zu verbessern. Auf dem zweiten Gesamtrang kam in Skradin der junge Deutsche Benjamin Noll (Foto) in die Wertung, der mit seinem Osella PA30 Zytek LRM eine mehr als beeindruckende Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich gleich beim ersten Antreten auf der über 3km langen Strecke herausragend in Szene setzen. Schlussendlich stand für ihn gegen starke Konkurrenten ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis zu Buche, wobei er mit seinem beherzten Fahrstil auch die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern konnte. Das Podium komplettierte sein Vater Alexander Hin, welcher sich nach zwei gewerteten Rennläufen um gerade einmal 0,9sec. (!) geschlagen geben musste. Dabei konnte er am Steuer des legendären Osella FA30 Judd LRM aus dem Merli Team erneut für großes Aufsehen sorgen und mit seinen gefahrenen Zeiten die weitere Konkurrenz erfolgreich auf Distanz halten. Vor allem in Rennlauf 3 gelang ihm mit diesem spektakulären Boliden nochmals eine deutliche Steigerung.

Auf dem vierten Gesamtrang kam schlussendlich der Luxemburger Tommy Rollinger in die Wertung, der mit seinem Osella FA30 Zytek ein starkes Rennwochenende in Skradin ablieferte. Dabei konnte er sich gleich bei der Premiere auf dieser anspruchsvollen Strecke herausragend in Szene setzen und sich am Ende über ein weiteres spitzen Ergebnis in diesem Jahr freuen. Die Top5 im Gesamtklassement komplettierte der Deutsche Michael Bodenmüller (Foto), der mit seinem Norma M20FC Honda LRM eine mehr als grandiose Performance ablieferte. Dabei konnte er mit seinen gefahrenen Zeiten für großes Aufsehen sorgen und zudem mit seiner beherzten Fahrweise die zahlreichen Fans begeistern. Am Ende stand in der stark besetzten 2l Klasse der Gruppe E2-SC & E2-SS der volle Erfolg für ihn zu Buche. Dahinter ging der sechste Gesamtrang an seinen deutschen Landsmann Georg Lang, der mit seinem für diese Saison neuen PRC FPR VW Turbo ein weiteres Mal für großes Aufsehen sorgen konnte. Mit einer exzellenten Leistung bei seiner Premiere in Skradin konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen, wobei er sich im Laufe des Rennwochenendes immer weiter zu steigern vermochte. Schlussendlich stand der mehr als beeindruckende zweite Rang in der 2l E2-SC & E2-SS Klasse für ihn bei diesem Event zu Buche.

In der Categorie 2 der offenen Rennboliden folgte dahinter der junge Norddeutsche Bastian Voss, der mit seinem Tatuus Formel Master S2000 Honda eine tadellose Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich mit diesem Boliden mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und in den Rennläufen mit famosen Zeiten überzeugen, was am Ende mit dem letzten Platz am Podium in der 2l E2-SC & E2-SS Klasse belohnt wurde. Dahinter ging der vierte Platz in dieser Klasse an den Niederösterreicher Andreas Stollnberger (Foto), der mit seinem Dallara F302 Opel-Spiess erneut für großes Aufsehen sorgen konnte. Mit seiner beherzten Fahrweise konnte er nicht nur die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern, sondern auch mit grandiosen Zeiten für Furore sorgen. Vor allem in Rennlauf 3 gelang ihm dabei nochmals eine große Steigerung. Die Top5 in der 2l Klasse komplettierte der Tscheche David Dedek mit seinem Norma M20FC Honda, der eine ebenfalls famose Leistung auf der über 3km langen Strecke ablieferte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen. Auf dem sechsten Platz folgte in dieser Klasse der Serbe Uros Brkic, der im Training noch einen vehementen Kontakt mit den Betonleitelementen im unteren Streckenabschnitt zu verzeichnen hatte. Nach einer Nachtschicht gelang es dem Team den Osella PA 21 Evo Honda aber rechtzeitig wieder einsatzbereit zu bekommen, was am Ende mit diesem tollen Ergebnis belohnt wurde.

Siebente wurde bei den 2l Boliden die junge Tschechin Tereza Machova, die mit ihrem Norma M20F Honda eine tadellose Leistung ablieferte. Dabei konnte sie sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und mit ihren gefahrenen Zeiten schlussendlich ein spitzen Ergebnis gegen starke Konkurrenten erzielen. Die Top8 komplettierte der Ungar Tamas Kovacs mit seinem skurrilen Talex M2 Aprilia, der mit seinem spektakulären Fahrstil einmal mehr auf dieser anspruchsvollen Strecke für großes Aufsehen sorgen konnte. Dabei konnte er auch die zahlreichen Fans begeistern und sich am Ende ein weiteres Topergebnis in diesem Jahr an die Fahnen heften. Auf dem neunten Rang konnte sich am Ende des Wochenendes der Steirer Christian Ferstl (Foto) platzieren, der mit seinem Tatuus Formel Master S2000 Honda eine großartige Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit einer fehlerfreien Leistung ein weiteres Topergebnis in diesem Jahr fixieren. Die Top10 komplettierte der Kroate Sasa Cerneka mit seinem Radical SR3 Suzuki, der mit einer ebenfalls tollen Leistung an diesem Wochenende zu überzeugen vermochte. Auf dem 11. Rang kam in dieser stark besetzten Klasse die Steirerin Sigrid Ferstl in die Wertung, die mit ihrem Tatuus Formel Master S2000 Honda eine exzellente Vorstellung ablieferte. Dabei konnte sie sich zudem den herausragenden zweiten Rang in der „Damen-Wertung“ in Skradin an die Fahnen heften. Dahinter folgten noch der Slowene Tomaz Lumpert mit seinem Ligier JS51 Honda sowie der Norddeutsche Andreas Voss mit seinem Osella PA2000 Evo Honda, die mit tollen Leistungen an diesem Wochenende zu überzeugen vermochten.

Bei den 3l E2-SC & E2-SS Boliden komplettierte übrigens der Slowake Martin Juhas (Foto) die Top5, der erstmals die über 3km lange Strecke in Angriff nahm. Dabei konnte er sich mit seinem einmalig klingenden Lola B03/51 Judd F3000 mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und mit seinen gefahrenen Zeiten für großes Aufsehen sorgen. Schlussendlich stand für ihn in Skradin ein spitzen Resultat beim letzten Rennen in diesem Jahr zu Buche. Auf dem sechsten Platz kam noch der Kroate Filip Magdic in die Wertung, der mit seinem Gibson Nemesis RME Honda Turbo immer besser in Fahrt kommt. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit seinen gefahrenen Zeiten für Furore sorgen.


Für Spannung war auch in der Categorie 1 der Tourenwagen gesorgt, wo sich am Ende der Schweizer Reto Meisel (Foto) einen herausragenden Erfolg an die Fahnen heften konnte. Am Steuer seines einmalig klingenden Mercedes SLK 340 Judd lieferte er eine herausragende Performance gleich beim ersten Antreten auf der über 3km langen Strecke ab. Am Ende blieb er nur knapp über der Tourenwagenbestzeit in Skradin, und das obwohl er dieses Rennwochenende nur mit gebrauchten Reifen in Angriff nahm. Auf dem zweiten Gesamtrang kam bei den Tourenwagen der Bulgare Vasko Vajarov in die Wertung, der am Steuer seines Opel Astra Proto Turbo eine mehr als beeindruckende Leistung ablieferte. Mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise konnte er dabei nicht nur die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern, sondern auch mit herausragenden Zeiten für großes Aufsehen sorgen. Damit stand für ihn ein mehr als grandioser Erfolg bei diesem Event zu Buche. Das Podium komplettierte am Ende der Pole Robert Slugocki, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 10 in einem äußerst spannenden Kampf knapp die Oberhand behielt. Dabei konnte er sich mit diesem mächtigen Boliden im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit seinen gefahrenen Zeiten für Furore sorgen, was am Ende mit diesem famosen Ergebnis belohnt wurde.

Rang Vier ging an den kroatischen Lokalmatador Domagoj Perekovic (Foto), der sich mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 nach zwei gewerteten Rennläufen um gerade einmal 0,26sec. (!) geschlagen geben musste. Dabei konnte er vor allem im 2. Rennlauf mit einer mehr als beeindruckenden Zeit in Skradin für großes Aufsehen sorgen. Schlussendlich stand in der großen 4wd Klasse noch der letzte Platz am Podium für ihn zu Buche. Die Top5 komplettierte schlussendlich der Pole Jedrzej Szczesniak mit seinem Lamborghini Huracan ST Evo 1, welcher sich nach zwei gewerteten Rennläufen um hauchdünne 0,005sec. (!) geschlagen geben musste. Dabei hatte er im Training noch viel Glück, als bei einem Dreher gegen die Felswand im unteren Streckenabschnitt kein allzu großer Schaden am Boliden entstand. Vor Ort schaffte es das Team den Lamborghini wieder einsatzbereit zu bekommen, was am Ende mit dem herausragenden zweiten Rang in der großen 2wd Klasse belohnt wurde. Auf dem sechsten Gesamtrang folgte bei den Tourenwagen sein polnischer Landsmann und Teamkollege Luca Betti, welcher mit seinem Lamborghini Huracan ST Evo 1 erstmals am Berg an den Start ging. Mit diesem einmalig klingenden Boliden konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen. Am Ende stand für ihn der letzte Platz am Podium in der stark besetzten 2wd Klasse über 320hp zu Buche, womit er ein mehr als erfolgreiches Debüt im Bergrennsport vollziehen konnte.

Dahinter ging der siebente Gesamtrang bei den Tourenwagen an den Bulgaren Juliyan Teliyski (Foto) und dessen mächtigen Mitsubishi Lancer Evo 9, welcher nach einigen Jahren Pause wieder am Berg an den Start ging. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit großartigen Zeiten auf der über 3km langen Strecke für großes Aufsehen sorgen. Der Lohn war am Ende der famose vierte Rang in der großen 4wd Klasse gegen starke Konkurrenten. Die Top8 Gesamt komplettierte in Skradin der Belgier Stephane Emond, welcher sich nach zwei gewerteten Rennläufen um gerade einmal 0,62sec. (!) geschlagen geben musste. Dabei konnte er mit seinem einmalig klingenden Audi R8 GT3 mit einer mehr als famosen Leistung für großes Aufsehen sorgen und zudem die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern. Schlussendlich stand in der großen 2wd Klasse zudem der famose vierte Rang für ihn zu Buche. Auf dem neunten Gesamtrang kam bei den Tourenwagen der Pole Grzegorz Duda in die Wertung, der mit seinem Hyundai i20 DM RX eine mehr als famose Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich mit seinen gefahrenen Zeiten exzellent in Szene setzen und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern. Damit stand für ihn mit dem fünften Rang in der großen 4wd Klasse ein mehr als exzellentes Ergebnis zu Buche.

Die Top10 Gesamt bei den Tourenwagen komplettierte in Skradin der Kroate Tomislav Muhvic (Foto), der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 eine mehr als famose Leistung ablieferte. Dabei fehlten ihm nach zwei gewerteten Rennläufen gerade einmal 0,23sec. (!) auf den Hyundai Piloten. Schlussendlich konnte er sich mit dem eindrucksvollen sechsten Platz in der großen 4wd Klasse ein spitzen Resultat an die Fahnen heften. Auf dem 11. Gesamtrang kam bei den Tourenwagen sein junger kroatischer Landsmann Matija Jurisic in die Wertung, der am Steuer seines Peugeot 308 TCR 1.6 eine mehr als grandiose Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit seinem spektakulären Fahrstil die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern. Damit konnte er sich auch den exzellenten fünften Rang in der großen 2wd Klasse an die Fahnen heften. Es folgte auf dem 12. Platz im Gesamtklassement bei den Tourenwagen der Serbe Aleksandar Vidosavljevic mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9, der mit einer exzellenten Leistung gegen starke Konkurrenten für Furore sorgen konnte. Dabei konnte er sich am Ende mit dem siebenten Rang in der großen 4wd Klasse ein mehr als eindrucksvolles Resultat bei seinem ersten Antreten in Skradin an die Fahnen heften.

Dahinter folgte bereits der Tiroler Tobias Santer (Foto), der am Steuer seines VW Minichberger Golf 1 STW eine mehr als grandiose Performance in Skradin ablieferte. Auf der über 3km langen Strecke konnte er sich mehr als herausragend in Szene setzen, was schlussendlich mit dem vollen Erfolg in der kleinen 2wd Klasse belohnt wurde. Dabei konnte er den Schweizer Fabien Houlmann und dessen Peugeot 205 GTI 16V erfolgreich auf Distanz halten, welcher im 1. Rennlauf zum Glück einen Dreher ohne Schäden an seinem Boliden überstand. Schlussendlich konnte er mit seiner beherzten Fahrweise ein weiteres Topergebnis in diesem Jahr für sich verbuchen und sich mit dem zweiten Rang ein Topergebnis an die Fahnen heften. Das Podium komplettierte der Bulgare Ivan Vlachkov, der mit seinem Honda Civic VTI in einem äußerst spannenden Kampf die weitere Konkurrenz erfolgreich auf Distanz halten konnte. Rang Vier ging schlussendlich an seinen bulgarischen Landsmann Dimitar Kondev, welcher ebenfalls auf einen Honda Civic VTI vertraute und mit diesem Boliden am Ende gerade einmal 0,35sec. (!) auf eine Podiumsplatzierung einbüßte. Die Top5 in dieser stark besetzten Klasse komplettierte der Kroate Ivan Batalic, der mit seinem Honda Civic Type R nach zwei gewerteten Rennläufen weiteren 0,52sec. (!) zurücklag. Dabei konnte er den Montenegriner Milan Jaksic und dessen Honda Civic Type R erfolgreich bezwingen und diesen auf den sechsten Klassenrang verdrängen. Insgesamt kamen hier 15 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung.

In der großen 2wd Klasse konnte sich auf Platz Sechs der Steirer Michael Auer (Foto) ein herausragendes Ergebnis an die Fahnen heften. Mit seinem Hyundai i30 N TCR konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit herausragenden Zeiten überzeugen. Damit stand beim Saisonfinale nochmals ein großartiges Ergebnis für ihn zu Buche. Auf dem siebenten Rang folgte der Schweizer „Speedmaster“, welcher sich am Ende um knapp über 0,6sec. (!) nach zwei gewerteten Rennläufen geschlagen geben musste. Dabei konnte er gleich beim ersten Antreten auf der über 3km langen Strecke mit seinem mächtigen BMW M3 GT3 überzeugen und sich herausragend in Szene setzen, was am Ende mit diesem tollen Resultat gegen starke Konkurrenten belohnt wurde. Die Top8 komplettierte der Ungar Tamas Tomcsanyi mit seinem Lada VAZ 2101 Turbo, der mit seinem spektakulären Fahrstil einmal mehr die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern konnte. Damit konnte er sich in Skradin ein famoses Ergebnis an die Fahnen heften. Auf dem neunten Platz folgte der Steirer Gerald Haidenbauer, der mit seinem Audi RS3 LMS TCR ebenfalls für großes Aufsehen sorgen konnte. Mit diesem Boliden gelangen ihm mehr als beeindruckende Zeiten bei diesem Rennen, womit schlussendlich ein famoser Erfolg für ihn zu Buche stand. Insgesamt kamen hier 15 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung. Leider kein Glück hatte der oberösterreichische Routinier Hermann Blasl, der seinen einmalig klingenden Opel Gerent Kadett C 16V im 3. Trainingslauf mit einem Differentialschaden vorzeitig abstellen musste. Damit ging für ihn das Rennwochenende in Skradin leider frühzeitig zu Ende. Noch schlimmer erging es den Polen Ryszard Zyszczynski mit dem mächtigen BMW E92 Turbo, der in Rennlauf 2 im Mittelteil der Strecke einen doch vehementen Unfall gegen die Leitplanken zu verzeichnen hatte. Dabei wurde der Bolide doch erheblich in Mitleidenschaft gezogen, wobei zum Glück niemand bei diesem Zwischenfall verletzt wurde.

Bei den kleinen 4wd Boliden feierte der Tscheche Marek Rybnicek (Foto) ein beeindruckendes Debüt mit seinem neuen Skoda Fabia RS Rally 2. Mit dem neuen Boliden konnte er in Skradin erste Erfahrungswerte sammeln und sich im Laufe des Wochenendes auf der über 3km langen Strecke immer weiter steigern. Damit stand schlussendlich der volle Erfolg für ihn zu Buche. Auf dem zweiten Platz kam in dieser Klasse der junge Slowene Anze Dovjak in die Wertung, welcher mit seinem Hyundai i20 N Rally 2 auch auf dieser anspruchsvollen Strecke für großes Aufsehen sorgen konnte. Mit seinem bekannt beherzten Fahrstil konnte er mit diesem Boliden ein weiteres Topergebnis an die Fahnen heften. Das Podium komplettierte schlussendlich in Skradin der Pole Karol Duda, der mit seinem Ford Fiesta R5 DM Proto ebenfalls zu überzeugen vermochte. Mit exzellenten Zeiten in den Rennläufen stand am Ende des Wochenendes ein mehr als famoser Erfolg in dieser Klasse zu Buche. Vierte wurde schlussendlich die Slowenin Sanja Smrdelj mit ihrem Yugo Integrale Proto Turbo, die sich am Ende nach zwei gewerteten Rennläufen um gerade einmal 0,6sec. (!) geschlagen geben musste. Dabei konnte sie mit exzellenten Zeiten überzeugen und sich zudem in der „Damen-Wertung“ den beeindruckenden dritten Platz an die Fahnen heften. Die Top5 komplettierte noch der junge Steirer David Zottler, welcher dieses Mal mit einem Mitsubishi Lancer Evo 9 an den Start ging. Mit diesem Boliden lieferte er eine tadellose Leistung ab, wobei er sich vor allem im 3. Rennlauf nochmals entscheidend zu steigern vermochte. Damit stand gleich bei seiner Premiere in Skradin ein spitzen Resultat zu Buche.

In der großen 4wd Klasse komplettierte die Top8 in Skradin der Tscheche Marian Lipka, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 eine mehr als beeindruckende Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich herausragend in Szene setzen und mit seinem beherzten Fahrstil für großes Aufsehen sowie Begeisterung unter den Fans sorgen. Dahinter ging in dieser Klasse der neunte Platz an den Steirer Karl Strobl (Foto), der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 8 eine fehlerfreie Leistung auf der über 3km langen Strecke ablieferte. Dabei konnte er sich mit diesem Boliden exzellent in Szene setzen und vor allem in Rennlauf 2 mit einer grandiosen Zeit für großes Aufsehen sorgen. Auf dem 10. Platz kam in dieser Klasse noch der polnische Mitfavorit auf den Tourenwagengesamtsieg mit Michal Ratajczyk in die Wertung. Nach einer famosen Bestzeit im 1. Rennlauf sorgte ein technisches Gebrechen am Antriebsstrang in Rennlauf 2 dafür, dass er nur mit Mühe das Ziel erreichte. Somit war leider mit dem Mitsubishi Lancer Evo 10 am Ende des Wochenendes nicht mehr möglich. Noch schlimmer erging es den Tschechen Karel Stehlik, der bereits im Training mit gravierenden technischen Problemen haderte und noch vor dem 1. Rennlauf seinen Mitsubishi Lancer Evo 10 vorzeitig auf den Hänger verladen musste. Und auch der Kroate Maro Slade musste einen technisch bedingten Ausfall mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 10 an diesem Wochenende hinnehmen.

Last Updated on 22. Oktober 2025 by Peter Schabernack

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