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Int. Hill Climb

ADAC Bergpreis Schottenring 2022

Mario Minichberger sichert sich mit dem Turbo Corrado den Gesamtsieg

Photos by Teambeyou


Hier der Link zu den

Ergebnissen Schottenring 2022


Der Auftakt zur Bergmeisterschaft in Deutschland sowie zum KW Berg Cup bot gleich einmal spektakulären Motorsport. Nach zwei Jahren Pause konnte der ADAC Bergpreis Schottenring wieder ausgetragen werden. Dabei wurde den trotz der kühlen Temperaturen zahlreich erschienen Zusehern einiges geboten. Kürzere Nieselregenschauer am Renntag hatten zum Glück kaum Einfluss auf das Ergebnis.

Im Kampf um den Gesamtsieg feierte Mario Minichberger (Titelbild) eine beeindruckende Premiere mit dem nun von einem 1175ccm Turbomotor angetriebenen VW Minichberger Corrado R. Mit einer grandiosen Performance konnte er vor allem in den Rennläufen 2 & 3 mit beeindruckenden Zeiten für Furore sorgen und schlussendlich den Gesamtsieg am Schottenring realisieren. Auf dem zweiten Rang folgte mit knapp über 6sec. Rückstand nach drei gewerteten Rennläufen Ralf Kroll. Dieser konnte mit seinem Silver Car S2G Evo ebenfalls am Schottenring für Begeisterung sorgen und mit seiner spektakulären Fahrweise für Furore sorgen. Trotz des Ausfalls im letzten Rennheat konnte er ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis realisieren. Das Podium Gesamt komplettierte Erwin Buck mit dem mächtigen VW Spiess-Scirocco 16V, der jedoch im Training im oberen Teil der Strecke einen doch vehementen Kontakt mit den Reifenstapeln beim Abzweig hatte. Über Nacht konnte man den Rennboliden aber wieder einsatzbereit bekommen, und der Einsatz wurde mit Rang Zwei in der E1 2l Klasse belohnt. Rang Vier im Gesamtklassement sicherte sich der Schweizer Martin Bürki (Foto) im mächtigen BMW M3 GT3, der mit diesem Boliden eine famose Vorstellung am Schottenring ablieferte. Dabei konnte er sich großartig in Szene setzen und schlussendlich auch die E1 Klasse über 3l Hubraum für sich entscheiden.

Mit einem Rückstand von 1,4sec. komplettierte der Deutsche Jochen Stoll die Top5 im Gesamtklassement. Am Steuer seines Porsche 911 GT3 Cup konnte er sich beeindruckend in Szene setzen und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern, womit auch Rang Zwei bei den Boliden über 3l Hubraum am Ende zu Buche stand. Sechster Gesamt wurde der bekannt spektakulär agierende Bayer Christian Auer, der mit seinem BMW M3 E30 eine weitere beeindruckende Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er mit seinem beherzten Fahrstil die Zuseher entlang der Strecke begeistern und schlussendlich auch den Sieg in der 3l Klasse fixieren. Dahinter ging der siebente Platz an Ralph Paulick im VW Minichberger Golf 1, der als drittschnellster 2l Pilot am Schottenring zu überzeugen vermochte noch vor dem Finnen Mikko Kataja, der mit seinem Toyota Starlet 16V die E1 1600er Klasse für sich entscheiden konnte. Neunter Gesamt wurde Routinier Werner Weiß im Ford Escort RS 1800 BDA, der mit dem vierten Rang bei den 2l Boliden eine famoses Ergebnis realisieren konnte. Die Top10 Gesamt komplettierte bei ihrer Bergpremiere Claire Schönborn (Foto) im wunderschön vorbereiteten VW Minichberger Golf 1 STW, die trotz eines mächtigen Verbremsers gegen die Reifenstapel beim Abzweig aufgrund eines ABS Problems sich nicht verunsichern ließ. Im Rennen agierte sie in eindrucksvoller Manier und der Lohn war der großartige fünfte Platz bei den 2l Boliden.

Den 8V-Sieg konnte einmal mehr Norbert Wimmer für sich verbuchen, der mit seinem BMW 2002 ti eine spektakuläre Performance ablieferte und Gesamt in der 2l Klasse Rang Sechs realisieren konnte. Die 1400er Klasse konnte übrigens Tobias Mayer für sich entscheiden, der erstmals am Berg den VW Minichberger Scirocco 16V pilotieren durfte und dabei gleich eine tolle Performance ablieferte. Rang Zwei ging dort an den jungen Dominik Schlott im VW Schneider Polo 1 16V, der wiederum Routinier Franz Weißdorn auf Distanz halten konnte, der am Schottenring auf seinen VW Scirocco 16V zurückgriff. In der 1,6l Klasse konnte sich Rang Zwei Sarp Bilen (Foto) im VW Spiess-Golf 2 16V sichern. Pech hatte hier leider der Bayer Valentin Schneider, der nach einer tollen Trainingsperformance seinen VW TSM Golf 1 16V aufgrund von einem zu geringen Ventilspiel vorzeitig abstellen musste. Aber auch Andy Heindrichs im Opel Wiebe Corsa A 16V, Wolfgang Glas im VW Minichberger Golf 1 und Benedikt Schulte im Citroen AX Kit Car kamen leider nicht in die Wertung. Noch schlimmer erging es Routinier Peter Hoßfeld, der seinen brachialen Porsche 986 GT/H1 im unteren Teil der Strecke in einem Wald doch vehement zerstörte. Zum Glück konnte er den Boliden dabei unverletzt verlassen.

In der Gruppe A über 2l Hubraum konnte übrigens Pascal Ehrmann (Foto) mit seinem bewährten Peugeot 207 RC den eindrucksvollen dritten Rang realisieren. Der Sieg ging in dieser Klasse an Roland Herget im Mitsubishi Lancer Evo vor Albert Vogt im Subaru Impreza GT. In der 2l Klasse der Gruppe A konnte sich Kai Neu mit dem Ford Focus ST 170 durchsetzen und den Sieg vor Markus Goldbach im Renault Wiebe Megane Coupe realisieren. Und im NSU Bergpokal feierte Routinier Jörg Höber den vollen Erfolg mit seinem NSU TT.

Photos by Teambeyou

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