Connect with us

Int. Hill Climb

66° Coppa Nissena / Hillclimb Monsters Skradin / 42° Coppa Chianti

Die Ergebnisse und Nachberichte von den letzten Rennen

Titelbild by ACI Sport


66° Coppa Nissena (Italien)

Das Finale zur italienischen Bergmeisterschaft bot nochmals spannenden Motorsport. Bei der 66. Ausgabe der Coppa Nissena stellten sich nochmals einige Topfahrer der diesjährigen Saison einem Bergrennen. Das Wetter spielte dabei alle Stücke bei fast sommerlichen Temperaturen und sorgte somit für ideale Bedingungen auf der 5,5km langen Highspeedstrecke.

 

Im Kampf um den Gesamtsieg ließ diesmal der Sizilianer Domenico Cubeda (Titelbild) der Konkurrenz keine Chance. Am Steuer seines Osella FA30 Zytek LRM konnte er sich herausragend in Szene setzen und eine eindrucksvolle Performance abliefern. Der Lohn war schlussendlich der volle Erfolg bei der Coppa Nissena. Auf dem zweiten Platz folgte mit einem Rückstand von 4,6sec. nach zwei gewerteten Rennläufen sein sizilianischer Landsmann Franco Caruso, der mit seinem Nova NP 01-2 Zytek eine weitere spektakuläre Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich mit dem einmalig klingenden Boliden hervorragend in Szene setzen und famose Zeiten realisieren, womit auch der Sieg in der stark besetzten E2-SC Klasse realisiert werden konnte. Das Podium komplettierte bei der Coppa Nissena der junge Sizilianer Luigi Fazzino (Foto), der endlich wieder ein problemfreies Rennen mit seinem Osella PA2000 Turbo absolvieren konnte. Mit einer grandiosen Leistung konnte er dabei gleich den 2l Sieg in der Gruppe E2-SC realisieren und bei seinem Heimrennen einen eindrucksvollen Erfolg feiern. Rang Vier ging an den Süditaliener Achille Lombardi im Osella PA2000 Evo, der ebenfalls zu überzeugen vermochte. Am Ende fehlten ihm auf den Turbo Boliden nach zwei gewerteten Rennläufen knapp 2sec., womit er eine weitere herausragende Leistung in diesem Jahr abliefern konnte.

Die Top5 Gesamt komplettierte der Sizilianer Luca Caruso (Foto), der erst sein zweites Bergrennen mit seinem neuen Norma M20FC Honda absolvierte. Dabei konnte er mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise für Furore sorgen und eine tolle Performance abliefern, wobei ihm in Rennlauf 2 sogar die zweitschnellste 2l Zeit gelang. Rang Sechs ging an den Italiener Angelo Marino, der beim Saisonfinale erstmals einen Osella PA2000 Evo B pilotierte. Gleich bei seiner Premiere mit diesem Boliden konnte er sich großartig in Szene setzen und mit dem vierten Rang in der 2l E2-SC Klasse ein mehr als beeindruckendes Ergebnis realisieren. Dahinter ging Rang Sieben an Giancarlo Maroni im Osella PA 21 JRB Evo, der in einem spannenden Duell knapp die Oberhand behielt und sich als 1,6l Klassensieger feiern lassen konnte. Mit einem Rückstand von 0,9sec. komplettierte der Sizilianer Samuele Cassibba die Top8 Gesamt mit seinem Osella PA 21 JRB, der die 1000ccm Klasse für sich entscheiden konnte. Dahinter ging der neunte Platz an den Sizilianer Agostino Bonforte und dessen Osella PA 21/S Evo, der sich in der 2l E2-SC Klasse den fünften Rang sichern konnte.

Ein Topergebnis mit Platz 12 Gesamt konnte bei seinem Comeback auch der Italiener Piero Nappi (Foto) realisieren, der mit seinem Osella PA30 Judd eine exzellente Leistung bei der Coppa Nissena ablieferte. Mit einer beeindruckenden Vorstellung konnte er sich zudem den herausragenden zweiten Rang in der 3l E2-SC Klasse sichern. Jedoch dürfte in Rennlauf 2 wohl ein Elektronikproblem dafür gesorgt haben, dass keine Zeitenverbesserung mehr möglich war. Mit gerade einmal 0,8sec. Rückstand ging der 13. Gesamtrang an den sizilianischen Routinier Giovanni Cassibba, der mit seinem Osella PA30 Zytek ebenfalls zu überzeugen vermochte. Mit einer großartigen Vorstellung konnte er sich den dritten Rang bei den 3l E2-SC Sportprototypen sichern und damit einen herausragenden Erfolg realisieren.

Bei den Tourenwagen feierte der Süditaliener Rosario Iaquinta (Foto) einen mehr als beeindruckenden Gesamtsieg. Mit seinem Lamborghini Huracan Supertrofeo konnte er sich herausragend in Szene setzen und famose Zeiten realisieren, welche ihn auch im Gesamtklassement auf Rang 17 brachten. Rang Zwei ging nach Malta an Ignazio Cannavo im Lamborghini Gallardo GT3, der eine ebenfalls beeindruckende Leistung ablieferte. Mit herausragenden Zeiten konnte er sich hervorragend in Szene setzen und mit seiner bekannt beherzten Fahrweise für Begeisterung sorgen. Das Podium komplettierte Alfio Tudisco mit dem 2l Renault Clio Cup 2, der eine beeindruckende Leistung bei seinem Heimrennen ablieferte. Damit konnte er sich auch den Gesamtsieg in der E1-Klasse sichern. Mit gerade einmal 0,16sec. Rückstand ging der vierte Rang an Rosario Alessi in einem Peugeot 106 GTI, der mit seiner spektakulären Fahrweise die E1 1600er Klasse für sich bei der Coppa Nissena entscheiden konnte. Die Top5 komplettierte mit weiteren 0,5sec. Rückstand Gabry Driver mit dem Renault Clio R3 Proto, der somit den zweiten Platz bei den E1 2l Boliden realisieren konnte.

Hier der Link zum Gesamtergebnis Coppa Nissena

Photos by ACI Sport


1° Hillclimb Monsters Skradin (Kroatien)

Das 1. Hillclimb Monsters Bergrennen im kroatischen Skradin lockte auch einige international bekannte Fahrer an. Und diese brauchte ihr Kommen keines Wegs bereuen. Der bekanntlich toporganisierte Veranstalterclub AK Mihovil lieferte ein weiteres Bergrennen der Sonderklasse ab. Dabei kamen am Renntag auch wieder sehr viele Zuseher an die knapp über 3km lange Strecke, welche am Fuße des Krka Nationalpark liegt.

Im Kampf um den Gesamtsieg setzte sich der Italiener Federico Liber (Foto) gegen die Konkurrenten durch. Mit seinem Gloria C8P Evo konnte er sich herausragend in Szene setzen und in Skradin das erste Gedenkrennen an den allzu früh verstorbenen Istvan „Bongo“ Kavecz gewinnen. Am Ende konnte er einen Vorsprung von 4,7sec. auf seinen ersten Verfolger herausfahren. Dieser war der Ungar Laszlo Szasz mit dem bewährten Reynard Zytek F3000, der eine ebenfalls beeindruckende Vorstellung in Skradin ablieferte. Mit einer famosen Performance konnte er sich mit dem blau-weißen Boliden eindrucksvoll in Szene setzen und mit Rang Zwei ein mehr als beeindruckendes Ergebnis realisieren. Das Podium komplettierte der Italiener Renzo Napione, der mit seinem Reynard K02 F3000 erstmals diese Strecke in Angriff nahm. Dabei konnte sich der Routinier von Lauf zu Lauf steigern und sich eindrucksvoll in Szene setzen, was am Ende mit einem herausragenden Erfolg belohnt wurde. Rang Vier Gesamt ging ebenfalls nach Italien an Marietto Nalon im Dallara Nissan Worldseries, der eine ebenfalls eindrucksvolle Leistung bei diesem Rennen ablieferte. Dabei konnte er mit starken Zeiten überzeugen und am Ende des Wochenendes ein Topresultat fixieren.

Auf dem fünften Gesamtrang folgte bereits der kroatische Lokalmatador Domagoj Perekovic, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 auch den Tourenwagengesamtsieg realisieren konnte. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er die restliche Konkurrenz auf Distanz halten und sich den vollen Erfolg beim Gedenkrennen an „Bongo“ sichern. Zudem konnte er in Rennlauf 3 seinen eigenen Rekord vom Frühjahr nochmals um 0,3sec. verbessern. Rang Zwei ging bei den Tourenwagen an den jungen Kroaten Matija Jurisic (Foto), der erstmals den Audi A4 STW Quattro von seinem Vater pilotieren dürfte. Mit einer exzellenten Leistung konnte er sich dabei hervorragend in Szene setzen und als bester 2l Pilot an diesem Wochenende für Furore sorgen. Das Podium komplettierte der Slowene Matej Grudnik mit dem Renault Clio IV Cup Proto, der erstmals die anspruchsvolle Strecke von Skradin in Angriff nahm. Mit einer großartigen Leistung konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und dabei die Klasse 5 für sich entscheiden. Rang Vier sicherte sich bei diesem Rennen Vasilije Jaksic aus Montenegro, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 einmal mehr eine spektakuläre Performance ablieferte. Nach einem spannenden Duell ging der fünfte Platz an den gebürtigen Bosnier Nihad Seferagic im VW Polo GTI, der um 0,9sec. die Klasse 4 für sich entscheiden konnte und dabei seinen Landsmann Harun Hadzic im Honda Integra Type R auf Distanz halten konnte.

Leider gab es auch einige prominente Ausfälle, wobei davon auch der Italiener Fausto Bormolini (Foto) betroffen war. Dieser musste seinen Reynard K02 F3000 bereits in Trainingslauf 1 mit einem technischen Gebrechen vorzeitig abstellen und das Rennwochenende in Skradin frühzeitig für beendet erklären. Aber auch der kroatische Lokalmatador Ante Alduk kam mit seinem spektakulären VW Golf IV R32 nicht in die Wertung, da auch ihm die Technik einen Strich durch die Rechnung machte. Ebenfalls einen Ausfall hinnehmen musste die Slowenin Sanja Smrdelj mit dem Yugo Integrale Proto, da auch sie mit einem technischen Gebrechen am Renntag strandete.

Hier der Link zum Gesamtergebnis Skradin

Photos by Duja2 Photography


42° Coppa del Chianti Classico (Italien)

Das Saisonfinale zur Historischen Berg Europameisterschaft ging wie schon in den letzten Jahren in Italien beim Bergrennen Coppa del Chianti über die Bühne. Dabei galt es am Renntag einen Lauf auf der 8km langen Strecke zu bewältigen. Das Wetter sorgte auch bei diesem Rennen für ideale Bedingungen mit Sonnenschein von Früh bis Spät.

Im Kampf um den Gesamtsieg ließ einmal mehr Stefano Peroni (Foto) der Konkurrenz keine Chance. Mit dem Martini Mk. 32 konnte er sich herausragend in Szene setzen und eine tolle Performance abliefern. Das wurde schlussendlich mit dem vollen Erfolg in Chianti belohnt, wobei er im einzigen Rennlauf einen Vorsprung von über 12sec. auf seinen ersten Verfolger herausfahren konnte. Dieser war der Italiener Mario Massaglia im Osella PA 9/90, der jedoch mit einer ebenfalls beeindruckenden Leistung zu glänzen vermochte. Mit dem roten Boliden konnte er sich großartig in Szene setzen und sich mit einer famosen Zeit im einzigen Rennlauf den Sieg in der bekannt stark besetzten Kategorie 4 sichern. Das Podium komplettierte in Chianti der italienische Routinier Giuliano Peroni mit dem Osella PA 9, der eine ebenfalls großartige Vorstellung auf der 8km langen Strecke ablieferte. Dabei konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und mit einer tollen Performance die Kategorie 3 für sich entscheiden. Mit gerade einmal 1,1sec. Rückstand ging der vierte Rang an Piero Lottini in einem weiteren Osella PA 9/90, der eine ebenfalls großartige Vorstellung bei diesem Rennen ablieferte. Nach einer fehlerfreien Leistung stand der zweite Platz in der Kategorie 4 für ihn zu Buche, womit er sich erstmals zum Historic Berg Europameister in dieser Gruppe küren konnte.

Die Top5 komplettierte Matteo Aralla mit dem Reynard 903 F3, der eine ebenfalls beeindruckende Leistung in Chianti ablieferte. Dabei konnte er mit einer spektakulären Vorstellung für Furore sorgen und mit Platz Zwei in der Kategorie 5 ein Topergebnis realisieren. Dahinter ging der sechste Rang an Emanuele Aralla (Foto), der mit einem Dallara F390 eine ebenfalls exzellente Leistung in Chianti ablieferte. Damit konnte er sich bei den Historischen Formelboliden der Kategorie 5 den herausragenden dritten Rang sichern. Siebenter wurde schlussendlich im Gesamtklassement der Italiener Matteo Lupi Grassi, der am Steuer seinen Olmas SN erneut zu begeistern vermochte. Mit einer exzellenten Zeit im einzigen Rennlauf konnte er sich den dritten Platz in der Kategorie 4 sichern. Die Top8 komplettierte Routinier Roberto Turriziani mit dem 2l Osella PA 9/90, der eine spitzen Zeit auf der 8km langen Strecke realisieren konnte. Damit konnte er sich auch Rang Vier in der Kategorie 4 sichern. Neunter wurde sein Teamkollege Roberto Gorni mit dem Osella PA N Sport, der sich mit 1sec. Vorsprung gegen den schnellsten Tourenwagenpiloten in Chianti durchsetzen konnte.

Dieser war der Italiener Giuseppe Gallusi (Foto) mit dem Porsche 911 Carrera SC, der seine bislang exzellente verlaufende Saison um einen weiteren Erfolg ergänzen konnte. Dabei konnte er sich auch den zweiten Platz Gesamt in der Kategorie 3 an die Fahnen heften. Dahinter folgte sein italienischer Landsmann Emiliano Gerardi mit dem Ford Sierra RS Cosworth, der mit einer spektakulären Leistung bei diesem Rennen zu überzeugen vermochte. Damit konnte er auch den Sieg bei den Tourenwagen der Kategorie 4 realisieren. Das Podium komplettierte bei den Tourenwagen die französische Berglegende Jean Marie Almeras mit dem Porsche 935, der eine ebenfalls starke Leistung in Chianti ablieferte. Dabei konnte er eine spitzen Zeit im einzigen Rennlauf realisieren und ein weiteres Topergebnis in dieser Saison realisieren. Rang Vier sicherte sich Giuliano Palmieri mit dem De Tomaso Pantera, der somit die Kategorie 2 eindrucksvoll für sich entscheiden konnte. Die Top5 komplettierte der Italiener Giorgio Tessore mit dem Porsche 911 Carrera SC, der mit dem zweiten Rang bei den Kategorie 3 Tourenwagen zu glänzen vermochte. Damit konnte er sich auch erstmals zum Berg Europameister in dieser Gruppe mit dem weißen Boliden küren.


Auch die Österreicher konnten in Chianti mit großartigen Erfolgen glänzen. So feierte der Kärntner Harald Mössler in der Kategorie 1 einen herausragenden zweiten Rang beim erst 2. Einsatz mit dem grünen Lotus Mercury. Zudem stand der Sieg in der Klasse A8 bis 1,6l Hubraum zu Buche. Der Sieg ging dabei an den Italiener Tiberio Nocentini, der mit seinem Chevron B19 auch den 12. Gesamtrang realisieren konnte. In dieser Kategorie konnte auch der Tiroler Gregor Frötscher (Foto) einen Sieg realisieren und dabei die Klasse A3 bis 1,3l Hubraum für sich entscheiden. Mit einer spektakulären Leistung am Steuer des Morris Mini Cooper S konnte er auch den Tourenwagensieg in der Kategorie 1 auf Platz Vier realisieren. Und auch der Steirer Christian Holzer feierte in Chianti einen vollen Erfolg mit seinem Steyr Puch 650 TR, wobei er die Klasse A1 bis 850ccm für sich entscheiden konnte. Zudem stand für ihn der neunte Platz Gesamt in der Kategorie 1 zu Buche, womit er sich noch zum Vize-Bergeuropameister küren konnte.

In der Kategorie 2 konnte der Kärntner Walther Stietka (Foto) mit dem VW Käfer 1302 S einen zweiten Platz in der Klasse B4 bis 1,6l Hubraum realisieren. Dabei war es für ihn der erste Start am Berg in dieser Saison. Ebenfalls mit einem zweiten Klassenrang konnte in dieser Gruppe der Südtiroler Florian Rottonara glänzen. Mit seinem Fiat Giannini 650 NP konnte er eine exzellente Leistung abliefern und bei den 850ccm Boliden ein Topergebnis fixieren. Und dann wäre noch ein Topergebnis vom Steirer Reinhold Prantl, der mit seinem Porsche 911 Carrera RS in der stark besetzten Kategorie 3 an den Start ging. Mit einer beherzten Vorstellung konnte er sich in der Klasse C3 über 2l Hubraum den fünften Rang sichern. Damit konnte er sich in der Endwertung in der Historic Berg-EM Kategorie 3 den vierten Platz sichern.

Hier der Link zum Gesamtergebnis Chianti

Photos by ACI Sport

Last Updated on 29. September 2021 by Peter Schabernack

Click to comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

More in Int. Hill Climb