Franco Caruso kann in einem spannenden Kampf den Gesamtsieg in Levico realisieren
In Tschechien kann sich der amtierende Champion Vaclav Janik durchsetzen
24° Levico Vetriolo Panarotta (Italien)
Bei wunderschönem Wetter ging das diesjährigen Bergrennen im italienischen Levico Terme über die Bühne. Dabei sorgten zahlreiche Fans entlang der knapp 8km langen Strecke für eine grandiose Stimmung. Wie bereits im Vorjahr entschied sich dabei das Organisationsteam bereits am Freitag die Trainingsläufe abzuhalten, und die Rennläufe am Samstag zu absolvieren. Ein exzellentes Fahrerfeld sorgte zudem für spannende Entscheidungen und grandiosen Bergrennsport, wobei bereits weit vor 15.00 Uhr der letzte Teilnehmer erfolgreich das Ziel erreichte.
Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich mit einer grandiosen Performance der sizilianische Routinier Franco Caruso (Titelbild) durchsetzen. Am Steuer seines Nova NP 01-2 C Zytek lieferte er eine mehr als grandiose Leistung auf dieser anspruchsvollen Strecke ab, welche schlussendlich mit dem vollen Erfolg belohnt wurde. Dabei konnte er mit zwei konstant starken Fahrten an diesem Wochenende überzeugen und damit den obersten Platz am Podium heuer erstmals für sich beanspruchen. Auf dem zweiten Rang kam nach einem äußerst spannenden Kampf der Italiener Federico Liber (Foto) in die Wertung, der mit seinem Nova NP 01-2 Judd eine herausragende Leistung in Levico ablieferte. Dabei konnte er mit dem einmalig klingenden Boliden die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern. Damit stand für ihn am Ende ein weiteres spitzen Resultat mit diesem spektakulären E2-SC Sportprototypen zu Buche. Das Podium komplettierte der italienische Lokalmatador Diego Degasperi, welcher sich nach zwei gewerteten Rennläufen um gerade einmal 0,02sec. (!) geschlagen geben musste. Dabei konnte er sich mit seinem bewährten Norma M20FC Zytek mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und damit vor zahlreichen heimischen Fans ein spitzen Ergebnis für sich verbuchen. Damit konnte er auch für die Meisterschaft erneut wichtige Zähler realisieren.
Auf dem vierten Gesamtrang kam ein weiterer italienischer Lokalmatador mit Thomas Pedrini (Foto) in die Wertung, der um gerade einmal 0,9sec. (!) das Podium verpasste. Dabei konnte er sich am Steuer des Osella FA30 Judd LRM aus dem Merli Team mehr als eindrucksvoll in Szene setzen, wobei er in Rennlauf 2 sogar die Bestzeit fixieren konnte. Schlussendlich stand beim Heimrennen ein exzellentes Resultat für ihn beim erst dritten Rennen mit diesem Boliden zu Buche. Die Top5 Gesamt komplettierte in Levico der Italiener Damiano Schena, der mit seinem Nova NP 03 C Aprilia ebenfalls zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit famosen Zeiten in den Rennläufen glänzen, was schlussendlich mit diesem großartigen Ergebnis belohnt wurde. Zudem konnte er sich als Sieger in der 1,6l E2-SC Klasse feiern lassen. Dahinter ging der sechste Gesamtrang an seinen italienischen Landsmann Luca Giammattei mit seinem Gloria C8F Suzuki, welcher erneut für großes Aufsehen sorgen konnte. Mit seinem spektakulären Fahrstil konnte er nicht nur die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern, sondern auch herausragende Zeiten realisieren. Damit stand schlussendlich wieder der volle Erfolg in der Gruppe TM SC-SS für ihn zu Buche.
Siebenter Gesamt wurde der Italiener Alessandro Zanoni (Foto) mit seinem Nova NP 03 C Ducati, der mit einer ebenfalls grandiosen Vorstellung an diesem Wochenende zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er vor allem in Rennlauf 1 eine herausragende Zeit auf der knapp 8km langen Strecke erzielen, was am Ende mit dem famosen zweiten Platz in der 1,6l Klasse bei den E2-SC Sportprototypen belohnt wurde. Die Top8 Gesamt komplettierte der Italiener Alberto Dall´Oglio mit seinem bewährten Nova NP 03 Aprilia, der mit einer ebenfalls starken Leistung an diesem Wochenende zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich im 2. Rennlauf nochmals entscheidend steigern, was schlussendlich noch mit dem letzten Platz am Podium in der 1,6l E2-SC Klasse belohnt wurde. Dahinter ging der neunte Gesamtrang in Levico an den italienischen Routinier Stefano Gazziero, der mit seinem Nova NP 03 C Aprilia eine tadellose Leistung ablieferte. Nach starken Zeiten in den Rennläufen konnte er sich den vierten Platz in der E2-SC Klasse bis 1,6l Hubraum an die Fahnen heften, womit ein weiteres Topergebnis in diesem Jahr für ihn zu Buche stand.
Die Top10 Gesamt komplettierte schlussendlich der junge Italiener Jacopo Dellamaria (Foto), welcher erstmals am Steuer eines Wolf GB08 Thunder Aprilia Platz nahm. Nach einer exzellenten Leistung konnte er sich den mehr als beeindruckenden fünften Rang bei den 1,6l E2-SC Boliden an die Fahnen heften und damit gleich ein spitzen Resultat auf dieser anspruchsvollen Strecke fixieren. Leider kein Glück hatte an diesem Wochenende der Südtiroler Markus Schuster, welcher seinen spektakulären Norma M20FC Mugen bereits nach Trainingslauf 1 vorzeitig abstellen musste. Ein technisches Gebrechen verhinderte einen weiteren Start in Levico, weshalb man den einmalig klingenden Boliden vorzeitig in den Hänger verladen musste. Ebenfalls nicht in die Wertung kam der Italiener Matteo Moratelli mit seinem Nova NP 01-2 C Honda Turbo, dem ebenfalls die Technik einen Strich durch die Rechnung machte. Zwar konnte er im 1. Rennlauf noch eine spitzen Zeit auf der knapp 8km langen Strecke erzielen, jedoch musste man danach den Boliden vorzeitig abstellen. Und im 2. Rennlauf erwischte es auch noch den Italiener Gianluca Ticci, der mit seinem Nova NP 03 C Aprilia ein wenig zu viel riskierte. Dabei hatte er im oberen Streckenabschnitt einen massiven Kontakt mit einer Böschung zu verzeichnen, wobei die Front des E2-SC Sportprototypen doch erheblich beschädigt wurde.
Im Kampf um den Tourenwagengesamtsieg konnte sich in Levico Terme der Italiener Antonino Migliuolo (Foto) durchsetzen. Am Steuer seines Mitsubishi Lancer Evo 9 lieferte er eine mehr als beeindruckende Performance bei seinem Heimrennen ab. Nach einer herausragenden Leistung stand für ihn der volle Erfolg mit diesem mächtigen Boliden zu Buche. Auf dem zweiten Platz Gesamt kam schlussendlich sein italienischer Landsmann Giuseppe D´Angelo in die Wertung, welcher mit seinem Ferrari 488 Challenge Evo eine mehr als beeindruckende Leistung ablieferte. Auf der anspruchsvollen Strecke konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und mit seiner beherzten Fahrweise die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern. Schlussendlich stand für ihn der Sieg in der GT-Klasse in Levico zu Buche. Das Podium komplettierte der italienische Lokalmatador Romy Dall´Antonia, welcher ebenfalls einen Ferrari 488 Challenge Evo an den Start brachte. Mit diesem Boliden konnte er vor allem in Rennlauf 1 eine grandiose Zeit auf der knapp 8km langen Strecke realisieren, womit er sich schlussendlich mit Platz Zwei in der GT-Klasse ein spitzen Resultat an die Fahnen heften konnte. Dabei fehlten ihm nach zwei gewerteten Rennläufen gerade einmal 0,7sec. (!) auf seinen Markenkollegen.
Auf dem vierten Gesamtrang kam bei den Tourenwagen der Italiener Luca Tosini in die Wertung, der mit seinem Audi RS3 LMS TCR eine großartige Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er mit exzellenten Zeiten in den Rennläufen für großes Aufsehen sorgen, was schlussendlich mit einem weiteren vollen Erfolg in der TCR-Klasse belohnt wurde. Die Top5 Gesamt bei den Tourenwagen komplettierte der Italiener Dario Baruchelli, welcher am Steuer eines Ferrari 488 Challenge Evo eine mehr als grandiose Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit einer famosen Vorstellung am Renntag überzeugen und sich somit noch den letzten Platz am Podium in der GT-Klasse an die Fahnen heften. Dahinter ging der sechste Gesamtrang bei den Tourenwagen an den Südtiroler Armin Hafner, welcher heuer erstmals am Berg an den Start ging. Dabei konnte er mit seinem spektakulären Fahrstil für großes Aufsehen sorgen und die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern. Der Lohn war am Ende der vierte Rang in der stark besetzten GT-Klasse mit seinem Porsche 992 GT3 Cup, wobei ihm auf das Podium gerade einmal 0,5sec. (!) nach zwei gewerteten Rennläufen fehlten.
Siebenter Gesamt wurde bei den Tourenwagen sein Südtiroler Landsmann Roman Gurschler (Foto), der mit seinem Fiat 500 Proto 4×4 Hayabusa eine grandiose Leistung auf dieser anspruchsvollen Strecke ablieferte. Dabei konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und mit seinen gefahrenen Zeiten für Furore sorgen, womit am Ende erneut der Sieg in der E2-SH Klasse für ihn zu Buche stand. Die Top8 Gesamt bei den Tourenwagen komplettierte der Italiener Ilario Bondioni, welcher erstmals am Steuer eines Audi RS3 LMS TCR Platz nahm. Mit diesem Boliden konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit seinen gefahrenen Zeiten für Furore sorgen. Schlussendlich konnte der großartige zweite Rang in der TCR-Klasse realisiert werden, womit man sich am Ende mehr als zufrieden zeigte. Dahinter ging der neunte Gesamtrang an den Belgier Vincent Caro, welcher mit seinem TracKing RC01b Suzuki eine großartige Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern und mit eindrucksvollen Zeiten für großes Aufsehen sorgen. Schlussendlich stand der famose zweite Platz in der E2-SH Klasse für ihn zu Buche.
Die Top10 Gesamt bei den Tourenwagen komplettierte der Deutsch-Italiener Andrea de Stefani (Foto), der mit seinem Renault Clio Williams eine großartige Leistung ablieferte. Mit seinem bekannt spektakulären Fahrstil konnte er nicht nur die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern, sondern auch mit grandiosen Zeiten überzeugen. Damit stand schlussendlich der zweite Rang in der E1 Klasse als schnellster 2l Pilot zu Buche. Auf dem 11. Gesamtrang folgte der Südtiroler Matteo Togn, der mit seinem VW Golf 2 16V ebenfalls zu überzeugen vermochte. Nach einer spektakulären Vorstellung stand für ihn der letzte Platz am Podium in der E1 Klasse zu Buche. Zudem konnte er sich bei den 2l Boliden den herausragenden zweiten Rang an die Fahnen heften. Leider kein Glück hatte in Levico der italienische Mitfavorit auf den Tourenwagengesamtsieg Luca Spinetti, der mit seinem brachialen Subaru Impreza WRX STI in Rennlauf 1 im oberen Teil der Strecke einen technischen Defekt zur Kenntnis nehmen musste. Damit stand schlussendlich leider ein Ausfall für ihn zu Buche.
Hier der Link zum Gesamtergebnis
Photos by Giuseppe Rainieri / Karburo / FotoAmatore AB
Zamecky vrch (Tschechien)
Bei wunderschönem Wetter ging das diesjährige Bergrennen Zamecky vrch im tschechischen Namest nad Oslavou über die Bühne. Dabei sorgte die knapp über 2km lange, äußerst anspruchsvolle Strecke wieder für hochkarätigen Motorsport. Die zahlreichen Fans sorgten zudem für eine grandiose Stimmung bei diesem Event, wo am Samstag als auch am Sonntag ein eigenes Rennen ausgetragen wurde. Leider kam es zu zahlreichen Unfällen an beiden Tagen, wobei zum Glück von den Piloten niemand ernsthaft verletzt wurde.
Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich der Tscheche Vaclav Janik (Foto) mit einer herausragenden Performance an beiden Tagen durchsetzen. Am Steuer seines Norma M20FC Mugen lieferte der amtierende Champion eine mehr als beeindruckende Leistung ab. Vor allem im 2. Rennlauf am Sonntag konnte er sich mit dem einmalig klingenden Boliden nochmals entscheidend steigern und sich am Ende als großer Sieger in Namest nad Oslavou feiern lassen. Auf dem zweiten Gesamtrang kam an beiden Tagen der Tscheche David Komarek in die Wertung, der mit seinem McLaren F1 Evo Turbo eine ebenfalls famose Leistung ablieferte. Mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und dabei die zahlreichen Fans entlang der Strecke begeistern. Schlussendlich stand für ihn der volle Erfolg bei den Tourenwagen mit diesem brachialen Boliden zu Buche. Das Podium komplettierte an beiden Renntagen der Tscheche Milan Langer, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 7 eine mehr als beeindruckende Leistung ablieferte. Mit seinem bekannt beherzten Fahrstil konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und mit herausragenden Zeiten für großes Aufsehen sorgen. Schlussendlich stand für ihn der zweite Gesamtrang bei den Tourenwagen, sowie der Sieg in der Pf Klasse 2 sowohl am Samstag als auch am Sonntag zu Buche.
Dahinter wurde es abwechslungsreich, wobei am Samstag der tschechische Lokalmatador Marek Rybnicek (Foto) den beeindruckenden vierten Gesamtrang realisieren konnte. Mit seinem Skoda Fabia RS Rally2 konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und mit einer famosen Performance für Furore sorgen. Der Lohn war am Ende der dritte Rang Gesamt bei den Tourenwagen sowie der Sieg in der Pf Klasse 3 mit dem wunderschön vorbereiteten Boliden. Diesen Erfolg konnte er auch am Sonntag wiederholen, Gesamt stand zudem Rang Sechs zu Buche. Die Top5 komplettierte sein tschechischer Landsmann und Teamkollege David Dedek, der mit seinem Nova NP 03 C Ducati eine großartige Leistung ablieferte. Dabei konnte er mit exzellenten Zeiten in den Rennläufen überzeugen und sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen. Der Lohn war der zweite Rang in der Categorie 2 sowie der Sieg in der Proto Klasse 2 in Namest nad Oslavou. Auch beim Rennen am Sonntag konnte er den Sieg in der Klasse wiederholen, Gesamt stand dieses Mal der dritte Platz in der Categorie 2 zu Buche. Dahinter ging der sechste Gesamtrang an den tschechischen Routinier Jiri Svoboda, der mit seinem Norma M20FC Honda eine grandiose Leistung ablieferte. Dabei fehlten ihm am Ende nach zwei gewerteten Rennläufen gerade einmal 0,22sec. (!) auf seinen Landsmann. Dennoch konnte er sich in der Categorie 2 den exzellenten dritten Platz an die Fahnen heften und zudem die Proto Klasse 4 für sich entscheiden. Am Sonntag steigerte er sich nochmals entscheidend, was mit dem vierten Gesamtrang sowie Platz Zwei in der Categorie 2 belohnt wurde. Der Sieg in der Klasse war ihm dabei ebenfalls nicht zu nehmen.
Den siebenten Gesamtrang sicherte sich an beiden Renntagen der Tscheche Jiri Micanek, der mit seinem wunderschön vorbereiteten Lamborghini Huracan ST Evo 2 eine mehr als beeindruckende Leistung ablieferte. Dabei konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen und famose Zeiten realisieren. Am Ende stand für ihn jeweils der herausragende zweite Rang in der Pf Klasse 2 zu Buche, wobei es auch Gesamt bei den Tourenwagen zu zwei vierten Plätzen reichte. Die Top8 Gesamt am Samstag komplettierte die Tschechin Kristyna Fillova (Foto) mit ihrem mächtigen Mitsubishi Lancer Evo 9, die mit einer mehr als eindrucksvollen Leistung zu überzeugen vermochte. Dabei konnte sie sich herausragend in Szene setzen, was neben dem fünften Gesamtrang bei den Tourenwagen auch mit dem beeindruckenden zweiten Platz in der Pf Klasse 1 belohnt wurde. Am Sonntag konnte sie ebenfalls ein starkes Rennen absolvieren und sich Rang Drei in der Klasse an die Fahnen heften. Die Top8 Gesamt komplettierte dort der Tscheche Petr Vavra mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 8, der mit einer spektakulären Leistung zu überzeugen vermochte. Mit exzellenten Zeiten stand der mehr als eindrucksvolle zweite Rang bei den Pf Klasse 3 Boliden für ihn zu Buche. Zudem konnte er sich Gesamt bei den Tourenwagen einen Top5 Platz an die Fahnen heften. Einen Tag zuvor konnte er sich den neunten Gesamtrang als sechstbester Tourenwagen an die Fahnen heften.
Neunter Gesamt wurde am Sonntag der Tscheche Pavel Bejda (Foto), welcher mit seinem McLaren GT Turbo eine famose Leistung ablieferte. Dabei hatte er jedoch im entscheidenden 3. Rennlauf einen doch vehementen Unfall zu verzeichnen. Im Mittelteil der Strecke krachte er mit hoher Geschwindigkeit gegen die Betonleitelemente. Daraufhin wurde er ins nahegelegene Krankenhaus gebracht, wo er am Abend noch erfolgreich operiert wurde. An dieser Stelle wünschen wir Gute Besserung! Leider ebenfalls einen schweren Unfall hatte der tschechische Routinier Petr Vitek zu verzeichnen. Im 1. Rennlauf am Samstag wurde ihm dieselbe Stelle im Mittelteil zum Verhängnis. Dabei krachte auch er mit seinem Osella PA30 Zytek LRM gegen die Betonleitelemente, wobei er jedoch bis auf starke Prellungen unverletzt davonkam und das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen konnte. Einen vehementen Unfall hatte auch der Tscheche Radek Kolcava mit seinem VW Golf 5 GTI zu verzeichnen, wobei sein Bolide ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ihm wurde dabei die Schikane im letzten Streckenabschnitt zum Verhängnis.
Im Zuge des Maverick Hillclimb Czech nahmen auch einige Österreicher das Rennen in Namest nad Oslavou in Angriff. Dabei konnte der Oberösterreicher Ronald Lackner mit seinem Porsche 944 S2 mit einer herausragenden Performance überzeugen. Nach einem famosen dritten Rang am Samstag konnte er sich beim zweiten Rennen am Sonntag als Sieger in der Gruppe E1 bis 3l Hubraum 2wd feiern lassen. Sein Teamkollege Thomas Brditschka feierte einen Tag zuvor mit diesem Boliden den vollen Erfolg in dieser Klasse. Am Sonntag musste er sich dann um 1,3sec. nach zwei gewerteten Rennläufen geschlagen geben, jedoch stand mit dem zweiten Rang in dieser Klasse ein ebenfalls famoses Resultat für ihn zu Buche. Der Niederösterreicher Stefan Schütz (Foto) konnte am Steuer seines Seat Leon TDI wieder mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise für großes Aufsehen sorgen. Mit famosen Zeiten konnte er sich mehr als eindrucksvoll in Szene setzen, was sowohl am Samstag als auch am Sonntag mit dem eindrucksvollen zweiten Rang in der S1 Klasse bis 2l Hubraum belohnt wurde. Sein Teamkollege Dominik Schwarzmaier konnte am Steuer seines VW Polo GTI ebenfalls für Furore sorgen. Mit einer grandiosen Leistung konnte er sich in der S1 Klasse bis 1,6l Hubraum mehr als eindrucksvoll in Szene setzen, was an beiden Tagen jeweils mit dem Sieg belohnt wurde. Und auch der Niederösterreicher Thomas Schütz konnte mit seinem Renault 5 Alpine in Namest nad Oslavou für Furore sorgen. Nach einer spektakulären Vorstellung stand für ihn ebenfalls der Sieg an beiden Tagen in der 1,6l Klasse bei den Historischen zu Buche.
Hier der Link zum Gesamtergebnis – Samstag
Hier der Link zum Gesamtergebnis – Sonntag
Photos by Czech Hillclimb Photographs
Last Updated on 4. Mai 2026 by Peter Schabernack












