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Team Schagerl stellt Erfolgs-Golf für umfassendes Update ab!

Karl Schagerl wird beim Rechbergrennen 2026 nicht am Start stehen, weil sein legendärer VW Golf Rallye TFSI einer umfassenden Überarbeitung unterzogen wird. Das Team nutzt die Saison gezielt, um das Auto technisch auf ein neues Niveau zu heben und alte Problemzonen endgültig zu beseitigen.

Hintergrund: Ein Golf im Dauereinsatz

Seit seinem Europameisterschafts-Engagement 2022 war Schagerls Golf bei zahlreichen Top‑Bergrennen in ganz Europa im Einsatz und prägte die Tourenwagen-Szene mit beeindruckenden Zeiten und Siegen. Diese hohe Einsatzfrequenz hinterlässt jedoch Spuren an jedem noch so gut vorbereiteten Rennfahrzeug.

Saison 2026 als Entwicklungsjahr

Für 2026 hat sich das Team Schagerl daher bewusst gegen einen Start am Rechberg entschieden, um den Golf von Grund auf zu revidieren. Von Antriebsstrang über Fahrwerk bis hin zur Peripherie wird der Bolide komplett zerlegt, überprüft und mit neuesten technischen Lösungen wieder aufgebaut. Ziel ist es, die Zuverlässigkeit zu erhöhen, Reserven im Material zu schaffen und gleichzeitig die Performance für zukünftige Einsätze weiter zu steigern.

Neuer Winkeltrieb und Carbon-Update

Ein zentraler Punkt der Arbeiten ist ein neu entwickelter, besonders standfester Winkeltrieb. Dieses Bauteil war in den vergangenen Jahren eine wiederkehrende Schwachstelle im Package des Golf und soll mit einer eigens konstruierten, verstärkten Lösung nun dauerhaft entschärft werden.

Auch die Carbonteile am Fahrzeug – darunter Kotflügel, Motorhaube und weitere Anbauteile – werden erneuert, um Gewicht, Stabilität und Aerodynamik weiter zu optimieren. Zusätzliche Herausforderung: Der zuständige Carbon-Spezialist ist parallel mit einem Hausbau-Projekt ausgelastet, was die zeitliche Planung für das Projekt Golf 2026 weiter erschwert.

Nachwirkungen des Glasbach-Brandes

Zusätzlich trägt das Team den Spätfolgen des Brandes beim Glasbachrennen Rechnung, der am Fahrzeug sichtbare und verdeckte Spuren hinterlassen hat. Zwar wurde der Golf für das darauffolgende Rennen in kurzer Zeit wieder instand gesetzt, doch seither traten immer wieder kleinere, schwer einzuordnende Probleme auf, die im Zusammenhang mit den damaligen thermischen Belastungen stehen könnten. Die nun geplante Komplettrevision bietet die Gelegenheit, alle Bauteile im Detail zu prüfen und mögliche Folgeschäden konsequent zu beseitigen.

Statement von Karl Schagerl

Karl Schagerl erklärt die Entscheidung so:
„Es ist uns diese Entscheidung nicht leicht gefallen, aber im Sinne des Teams und der Servicemannschaft eine wichtige Entwicklung für die Zukunft.“

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Last Updated on 23. April 2026 by Wolfgang Maringer

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