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Vorschau Hill Race Eschdorf 2015

1. Lauf zum KW Berg Cup 2015

 


Hier der LINK zur Nennliste, by berg-zeitnahme.de

Nennliste Eschdorf 2015

 


Vorschau by Patrick Weber / Union des Pilotes

Seit 1988 zum ersten Mal nach Eschdorf hinauf um Sieg und Niederlage gekämpft wurde, hat sich das kleine Ardennerdörfchen zu einer der absoluten Hochburgen der europäischen Bergrennszene entwickelt. Am 2./3. Mai geht es auf der 1,850 m langen Strecke erneut um Punkte zur deutschen, belgischen und Luxemburger Meisterschaft sowie zum spektakulären „KW-Berg-Cup“. Und für Nostalgiker ist auch der deutsche „NSU Bergpokal“ wieder mit von der Partie.

HCF_7672Nachdem er vor Jahresfrist trotz neuen Streckenrekords (48,990 sec.) den Tagessieg in der Addition der zwei schnellsten Zeiten um winzige 35 Tausendstel (!) verpasst hatte, im Oktober dann zwar beim FIA Hill Climb Masters die Goldmedaille bei den Rennfahrzeugen nach FIA-Reglement erkämpfte, den Streckenrekord jedoch an den Franzosen Nicolas Schatz (48,344) abgeben musste, geht der Schweizer Bergmeister 2013 und 2014 Eric Berguerand (Foto) im Lola-Cosworth F3000 als Favorit ins Rennen. Nach vielen Ehrenplätzen am Eschdorfer Berg möchte der Walliser nun endlich seinen Namen ins Siegerpalmarès einschreiben, in dem bereits seine Landsleute Fredy Amweg, Heinz und Marcel Steiner sowie Roland Bossy figurieren.

Doch auch David Hauser, der 2012 in Eschdorf am Lenkrad seines damaligen Dallara GP2 seinen ersten Gesamtsieg überhaupt erzielte, hofft, nun auch im Wolf GB08F1 erstmals ganz oben auf dem Siegertreppchen zu stehen. Ebenfalls hochmotiviert gehen der fünffache französische Vize-Bergmeister (2004, 2008, 2009, 2010 und 2012) Sébastien Petit und sein Markengefährte Cyrille Frantz ins Rennen, die ihre beiden Norma-BMW M20 FC mit 4 Liter-V8-Motoren über den Winter weiter verbessert haben und dieses Jahr mit je zwei zweiten bzw. dritten Gesamträngen hervorragend in die französische Meisterschaftssaison gestartet sind. Erinnern wir daran, dass Cyrille’s Bruder Fabien, der inzwischen dem Bergrennsport den Rücken gekehrt hat, 2011 in Eschdorf Gesamtsieger war.

Hinter dem Favoritenquartett dürfte es ebenso heiβ hergehen um die weiteren Top10-Ränge, wobei neben dem Deutsch-Slowenen Patrik Zajelsnik im soundstarken Norma-Mugen Honda V8 und dem belgischen Bergmeister 2010 Jacques Marchal (Norma-BMW 3L) auch die F3000-Fahrer Simon Hugentobler (CH), Daniel Allais, Patrick Watin und Antoine Lombardo (alle F), die vier Tatuus-Honda Formel Master mit den Franzosen Anthony Loeuilleux, Roland Tromp, Damien Berney sowie dem Deutschen Peter Behnke, sowie die F3-Meute angeführt von den Franzosen Ludovic Cholley (seit 2012 in Eschdorf ungeschlagen) und Samy Guth, den Briten Paul Buckingham und Colin Le Maitre oder auch dem zweifachen deutschen Bergmeister 2012 und 2014 Frank Debruyne zu beachten sein werden.

HCF_4270Insgesamt 34 einsitzige Formelwagen und 25 zweisitzige Sportwagen (davon 9 mit 3 Liter-Motoren) stehen auf der Startliste, doch erneut werden in Eschdorf vor allem auch viele spektakuläre Tourenwagen das Publikum begeistern. Ob hier endlich auch der seit nunmehr elf Jahren vom in Deutschland lizenzierten Österreicher Herbert Stolz (Titelbild) im Porsche 935 gehaltene Streckenrekord von 54,400 sec. unterboten werden kann, bleibt abzuwarten. Stolz selbst, der 2006 und 2013 deutscher Tourenwagen-Bergmeister war, der achtfache deutsche Meister (1995-98, 2003-2005 und 2008) Norbert Brenner im Opel Vectra V8 DTM, der deutsche Meister 2012 Klaus Hoffmann im Opel Astra V8 DTM, sowie der deutsche Bergmeister 2002 und 2010 Norbert Handa (Foto) im Lancia Delta Integrale sind die Favoriten auf den Tagessieg bei den „Autos mit Dach“, doch auch der vierfache französische Tourenwagen-Meister Nicolas Werver (2010, 2012, 2013 und 2014) im Porsche 997 GT3 Cup sowie sein belgischer Markengefährte Yanick Bodson, Goldmedaillensieger im Tourenwagenfeld beim letztjährigen Eschdorfer FIA Hill Climb Masters, möchten hier im Kampf um die Top5 mitmischen.

Erstmals nach 6 Jahren hat auch der Schweizer Publikumsliebling Bruno Ianniello im Lancia Delta S4 seine Teilnahme zugesagt, aus England reist neben dem spektakulären, rund 850 PS starken Audi Quattro S1 von Keith Edwards auch ein recht eigenwilliger Ford Puma Turbo mit Allradantrieb und rund 750 PS an, der von Mike Manning eingesetzt wird, nach einjähriger Pause setzt der Luxemburger Romain Theissen nun wieder seinen Porsche 997 Gt3 R ein, und auch der Schweizer René Ruch im Ferrari F355 GT ist wieder mit von der Partie. Zu beachten sind daneben auch die Mitsubishi Lancer von Thomas Kessler (CH), Mario Fuchs (D), Cédric Schilling (L), Europameister 2010 Roland Wanek (D) und Steve Cabelo (F), sowie der Renault Mégane Trophy des JNP_1572Franzosen Philippe Schmitter.

Aus einheimischer Sicht stechen desweiteren das Comeback des mehrfachen ex-Meisters Guy Demuth im BMW 235i, sowie die beiden Driftkünstler aus dem Rallyesport, Steve Zimmer im BMW M3 und Bob Kellen im Ford Escort, hervor. Und natürlich werden auch die insgesamt 70 Fahrzeuge aus dem KW-Berg-Cup erneut für sehr viel Spannung und Spektakel sorgen. Hier seien u.a. der BMW 318 STW von Dieter Rottenberger, pilotiert von Jörg Weidinger, der Opel Kadett C von Roman Sonderbauer (Foto), der VW Polo G40 von Peter Naumann, der BMW 2002 von Christian Auer, sowie der wunderschöne Ford Escort Mk1 von Andreas Kokor erwähnt.

Die Trainingssitzungen (3 Läufe geplant) beginnen am Samstag ab 9.15 Uhr, am Sonntag stehen ab 8.30 Uhr drei Rennläufe auf dem Programm, wobei die schnellste der drei Laufzeiten gewertet wird.

Weitere Informationen gibt es unter Union des Pilotes
Informationen zur Strecke unter Hillclimbfans Wiki


 

österr. Teilnehmer (plus österr. Lizenz) in Luxemburg

Gruppe E1 bis 1600ccm: Helmut Maier – VW Spiess-Golf 16V

Gruppe E1 bis 3000ccm: Werner Walser – Opel Kadett C Limo 8V, Bernhard Permetinger – BMW M3 E30

Gruppe E1 über 3000ccm: Herbert Stolz – Porsche 935 DPII

Gruppe CN, E2-SC bis 3500ccm: Nicolas Brebsom – Norma M20FC

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