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Vorschau Chianti 2019

Das Finale zur Historischen Berg Europameisterschaft in Italien


 

Hier der Link zur

Nennliste Coppa del Chianti Classico 2019

 

Wie bereits in den letzten Jahren geht die Saison in der Historischen Berg Europameisterschaft mit dem Rennen in Chianti zu Ende. Dort stehen noch die letzten Entscheidungen in den einzelnen Kategorien auf dem Programm. Die 8km lange Strecke wird die Piloten dabei wie in den letzten Jahren alles abverlangen.

Der Gesamtsieg dürfte dabei nur über den Italiener Uberto Bonucci (Titelbild) führen. Mit seinem Osella PA 9/90 ist er der erklärte Favorit auf den Gesamtsieg in Chianti. Nach einer weiteren eindrucksvollen Saison ist ihm wohl auch der Titel in der Kategorie 4 nicht mehr zu nehmen. Einer der härtesten Gegner kommt dabei aus der Kategorie 5 mit dem Italiener Stefano Peroni (Foto), der mit seinem Martini Mk 32 heuer ebenfalls schon viele Siege feiern konnte. Damit kommt es beim Saisonfinale nochmals zu diesem spannenden Duell. Man darf gespannt sein, ob der Formelpilot am Ende vor dem neuen und alten Bergeuropameister liegen wird. Aus der Kategorie 4 wird wohl auch Walter Marelli mit seinem Osella PA 9/90 nicht zu unterschätzen sein. Mit dem spektakulären Boliden konnte auch er in diesem Jahr schon mit Topergebnis überzeugen. Damit ist auch ihm jederzeit ein voller Erfolg bei diesem anspruchsvollen Bergklassiker zum zutrauen. Weiters wird auch Piero Lottini wieder mit von der Partie sein und dabei ebenfalls einen Osella PA 9/90 an den Start bringen. Auch er ist dabei keines Wegs zu unterschätzen und wohl auch zum erweiterten Favoritenkreis zuzählen. Mit einem vollen Erfolg wird zu diesem Rennen der Italiener Roberto Turriziani (Foto) reisen, der ebenfalls auf einen Osella PA 9/90 vertraut und zuletzt im kroatischen Buzet den Historischen Gesamtsieg einfahren konnte. Aus der Kategorie 3 wird wohl auch Fabrizio Peroni mit seinem brachial klingenden Osella PA 8 nicht zu unterschätzen sein. Und auch in der Kategorie 2 wird einer der großen Sieganwärter aus diesem Team mit Giuliano Peroni kommen. Er vertraut dabei auf einen Osella PA 3, genau wie sein schärfster Herausforderer. Wie schon in Sestriere wird Mario Massaglia mit einem Osella PA 3 an den Start gehen und dabei sicherlich die Zuseher begeistern können. In der Kategorie 5 wird der Oberösterreicher Jochen Landmann mit seinem spektakulären Tecno Lotus FB/1 mit von der Partie sein und dabei wie gewohnt in Italien auf zahlreiche Konkurrenz treffen. Jedoch möchte er seine bislang starke Comebacksaison in Chianti nahtlos fortsetzen.

Bei den Tourenwagen dürfte es ebenfalls sehr spannend werden, wobei wohl aus der Kategorie 3 die Topfavoriten kommen werden. Einer dieser wird der Italiener Giorgio Tessore sein, der mit seinem Porsche 911 Carrera RS heuer schon große Erfolge feiern konnte. Aber auch Vorjahressieger Giuseppe Gallusi (Foto) ist mit seinem einmalig klingenden Porsche 911 Carrera SC keines Wegs zu unterschätzen und sicherlich auch in diesem Jahr ein großer Favorit auf den Historischen Tourenwagengesamtsieg. Damit bekommt es der Weststeirer Reinhold Prantl in dieser Klasse mit starker Konkurrenz zutun, jedoch wird er mit seinem Porsche 911 Carrera RS alles daran setzen, um ein Topergebnis in Chianti einfahren zu können. Zudem wird beim Saisonfinale auch der Pole Marian Czapka mit seinem Porsche 928 S mit von der Partie sein und somit wohl für zusätzliche Spannung sorgen. Ob auch die französische Berglegende Jean Marie Almeras den brachialen Porsche 935 nachdem Unfall in Buzet rechtzeitig wieder einsatzfähig bekommt steht derzeit noch nicht zu 100% fest. Sollte ein Start realisiert werden, ist natürlich auch er ein großer Favorit auf den Sieg. Aus der Kategorie 2 kommt wohl ein ebenfalls großer Anwärter auf den Historischen Tourenwagengesamtsieg mit dem Italiener Giuliano Palmieri. Dieser wird wie schon zuletzt in Buzet wieder einen spektakulären Porsche 911 Carrera RSR an den Start bringen und mit diesem Boliden wohl ein gewichtiges Wort um die Bestzeiten mitreden. Erstmals dieser Herausforderung wird sich in der 2l Klasse der Salzburger Max Lampelmaier (Foto) stellen, der mit seinem wunderschönen Ford Escort RS 1600 BDA versuchen wird, gegen die starke italienische Konkurrenz ein Topresultat zu erreichen. In der 1,6l Klasse wird hingegen der Obersteirer Rudolf Sporer mit seiner Alfa Romeo Giulia 1.6 ohne Konkurrenz im Zuge der Berg Europameisterschaft auskommen müssen. Außerhalb dieser wird es mit zwei italienischen Giulia Piloten zutun bekommen. Und in der Kategorie 4 wird der Burgenländer Herbert Neubauer mit seinem Lancia Delta Integrale die österreichischen Fahnen hochhalten. Dabei bekommt es auch er mit starker Konkurrenz aus Italien zutun, wobei dieser vorwiegend aus Renault 5 GT Piloten besteht. Aber auch ein BMW M3 E30 wird vom Italiener Franco Menichelli eingesetzt.

Eine große österreichische Abordnung wird in der Kategorie 1 an den Start gehen. Dabei bekommt es der italienische Favorit Tiberio Nocentini mit starker Konkurrenz zutun, jedoch wird er sich von dieser keines Wegs mit seinem Chevron B19 einschüchtern lassen. Nach einigen Jahren Pause möchte der Oberösterreicher Horst Pichler (Foto) mit seinem spektakulären Abarth 2000 SE021 aber keines Falls tatenlos zusehen. Dabei wird er mit dem wunderschön vorbereiteten Boliden sicherlich ein gewichtiges Wort um den Sieg mitreden können. Aber auch der Kärntner Harald Mössler möchte in dieser Kategorie mit seinem Steyr Puch Berg Spyder wieder ein entscheidendes Wort um den Sieg mitreden. Dabei wird er mit seiner gewohnt beherzten Fahrweise sicherlich die Zuseher begeistern können, wobei er auch noch große Chancen auf die Berg-EM Krone hegt. In seiner Klasse wird auch erstmals der Kärntner Andreas Gleissner in Chianti mit von der Partie sein und mit dem skurrilen NSU Berg Spyder sicherlich begeistern können. Ihm ist dabei jederzeit ein voller Erfolg sowohl in der Klasse als auch Gesamt in der Kategorie 1 zum zutrauen, womit für Spannung garantiert sein sollte. Ebenfalls um den Berg Europameisterschaftstitel kämpft der Oststeirer Christian Holzer mit seinem Steyr Puch 650 TR, der in seiner Klasse A1 bis 850ccm ebenfalls als Favorit gehandelt werden darf. Jedoch wird auch er auf starke Konkurrenz in Form des Oberösterreichers Bernhard Deutsch treffen, der zuletzt sein Heimrennen vor einer Woche mit seinem Steyr Puch 650 TR für sich entscheiden konnte. Weiters wird auch sein Teamkollege Gerhard Mühlparzer wieder einen Steyr Puch 650 TR pilotieren und damit seine erste Bergsaison mit diesem Rennen beenden. Für großes Aufsehen dürfte in der Kategorie 1 auch der Tiroler Gregor Frötscher (Foto) sorgen, der in Chianti sein Comeback am Berg mit seinem Austin Mini Cooper S plant. Der bekannt spektakulär agierende Pilot wird dabei wohl auch Gesamt ganz vorne mitmischen können, was er bei diesem Rennen schon des öfteren unter Beweis stellen konnte.

Weitere Informationen gibt es unter Chianticup Racing
Informationen zur Strecke unter Hillclimbfans

 


österr. Teilnehmer (plus österr. Lizenz)

Historische Kategorie 1: Christian Holzer – Steyr Puch 650 TR, Bernhard Deutsch – Steyr Puch 650 TR, Gerhard Mühlparzer – Steyr Puch 650 TR, Gregor Frötscher – Austin Mini Cooper S, Harald Mössler – Steyr Puch Berg Spyder, Andreas Gleissner – NSU Berg Spyder, Horst Pichler – Abarth 2000 SE021

Historische Kategorie 2: Rudolf Sporer – Alfa Romeo Giulia 1.6, Max Lampelmaier – Ford Escort RS 1600 BDA

Historische Kategorie 3: Reinhold Prantl – Porsche 911 Carrera RS

Historische Kategorie 4: Herbert Neubauer – Lancia Delta Integrale

Historische Kategorie 5: Jochen Landmann – Tecno Lotus FB/1

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