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Vorschau Berg-EM St. Ursanne 2018

Der Highspeedklassiker in der Schweiz feiert 75jähriges Jubiläum
10. Lauf zur Berg Europameisterschaft 2018


 

Hier der Link zur

Nennliste St. Ursanne 2018

 

Die Berg-EM Saison 2018 geht in die heiße Phase über. Der 10. Lauf zur Berg Europameisterschaft führt die Teilnehmer in die Schweiz, wo in St. Ursanne der legendäre Bergklassiker auf dem Programm steht. Die Highspeedstrecke wird auch in diesem Jahr den Teilnehmern alles abverlangen, womit es sicherlich zu einem Bergrennsportfestival der Extraklasse kommen wird.

HCF_8047Als Favorit geht dabei der Südtiroler Christian Merli (Titelbild) ins Rennen. Der Osella FA30 Zytek LRM Pilot konnte zuletzt in beeindruckender Art und Weise Siege einfahren. Auf der Highspeedstrecke von St. Ursanne ist er zudem der aktuelle Streckenrekordhalter. Ob dieser in diesem Jahr wieder fallen wird, kann durch einen neuen Asphaltbelag im unteren Teil der Strecke durchaus sein. Sein schärfster Konkurrent dürfte der noch amtierende Berg Europameister Simone Faggioli (Foto) mit seinem Norma M20FC Zytek sein. Jedoch haderte er zuletzt immer mit technischen Problemen an seinem Boliden, jedoch sollte man den Vorjahrerssieger keines Falls abschreiben. Im Kampf um den Berg-EM Titel kann der jahrelang dominierende Italiener jedoch nicht mehr eingreifen. Im Gegensatz zu seinem Landsmann Andrea Bormolini, der in dieser Saison die CN-Klasse bislang dominierte und mit dem bereits in die Jahre gekommenen Osella PA 20/S ebenfalls noch in Schlagdistanz liegt. Dabei liegt er nach Nettopunkten gerechnet sogar mit Merli an der Spitze, jedoch muss er die restlichen Rennen in dieser Klasse gewinnen. Auch den Klassiker in St. Ursanne, wo jedoch starke Konkurrenz auf ihn wartet. Im Kampf um die vorderen Plätze im Gesamtklassement oder sogar den Gesamtsieg möchte der Schweizer Marcel Steiner mitreden. Mit seinem LobArt LA01 Mugen konnte er zuletzt in Osnabrück mit einer tollen Performance HCF_4566überzeugen, womit ihm beim Berg-EM Heimspiel ebenfalls einiges zum zutrauen sein dürfte. In der Gruppe D, E2-SS wird sich erstmals der Südtiroler Diego de Gasperi der Herausforderung in St. Ursanne stellen. Mit seinem Osella FA30 Zytek, welcher vom Faggioli Team betreut wird, ist ihm dabei sicherlich einiges zum zutrauen. Das trifft in dieser Klasse auch auf Berg-EM Routinier Fausto Bormolini (Foto) zu, der mit seinem Reynard K02 F3000 ebenfalls nicht außer Acht zulassen sein wird. Und auch dem jungen Schweizer Robin Faustini sollte man im Auge behalten, da dieser mit seinem in diesem Jahr neuen Reynard K01 F3000 immer besser zu Recht kommt und schon großartige Erfolge einfahren konnte. In der E2-SC Klasse wird sein Landsmann Fabien Bouduban seinen einzigen Auftritt in der Heimat absolvieren. Mit dem vom Faggioli Team betreuten Norma M20FC Zytek ist dem Berg-EM Piloten sicherlich einiges zum zutrauen. Und auch der Tscheche Petr Vitek ist im wunderschönen Osella PA30 Zytek keines Falls außer Acht zulassen. Einen interessanten Boliden wird in dieser Klasse auch der Franzose Benjamin Vielmi an den Start bringen: Und zwar einen Osella PA27 mit Megatrone Formel 1 Turbomotor. Und abseits des Wettbewerbs wird es im Showprogramm zum vielumjubelten Comeback des Schweizers Joel Volluz kommen, der 2016 in St. Ursanne bei der Passage Les Grippons einen sehr schweren Unfall zum Glück fast unverletzt überstand. Nach 2 jähriger Pause wird er erstmals seinen neuaufgebauten Osella FA30 Judd an den Start bringen und die ersten Kilometer am Berg mit diesem Boliden absolvieren.

HCF_7463In der Berg-EM Kategorie 2 ist auch noch die E2-SH Klasse punkteberechtigt. Und auch in dieser wird es auf der Highspeedstrecke von St. Ursanne wohl äußerst spannend werden. Einer der Favoriten ist dabei der Schweizer Reto Meisel, der mit seinem Mercedes SLK 340 Judd wohl nur schwer zuschlagen sein wird. Mit diesem einmalig klingenden Boliden wird er sicherlich für Furore sorgen und die Zuseher begeistern. Nicht außer Acht lassen sollte er aber den zuletzt stark agierenden Tschechen Vladimir Vitver (Foto), der mit seinem Audi WTTR-DTM in dieser Saison bereits große Erfolge feiern konnte. Er wird hier sicherlich ein gewichtiges Wort um den Sieg mitreden wollen. Das trifft jedoch auch auf den französischen Routinier Nicolas Werver zu, der mit seinem Porsche 997 GT2 ebenfalls in dieser Klasse an den Start gehen wird. Er kennt dabei die Strecke von St. Ursanne bereits aus den letzten Jahren, womit wohl auch er ein Topergebnis bei diesem Rennen anpeilt. Aber auch der Tscheche Jiri Los im spektakulären Mitsubishi Lancer Evo 9 ist hier keines Falls zu unterschätzen und jederzeit für Topzeiten gut. Mit von der Partie sein wird auch sein Landsmann Jaromir Maly, der hier auf einen Mitsubishi Lancer Evo 8 vertraut.


JNP_2040Spannend läuft es auch in der Berg-EM Kategorie 1 ab. Dort liegt der Tscheche Lukas Vojacek mit seinem Subaru Impreza WRX STI in Front. Mit dem Gruppe A Boliden gilt er auch in St. Ursanne als Favorit auf den Sieg. Dabei fährt die restliche Konkurrenz in der 2l Klasse, wobei hier die Italiener Luca Zuurbier und Tonino Cossu bislang den Ton angaben. In der Schweiz erwartet die beiden Honda Civic Type R Piloten jedoch starke Konkurrenz. In der Tabelle liegt der junge Franzose Pierre Courroye auf dem zweiten Rang. Mit seinem McLaren MP4-12C GT3 lieferte er gleich in seiner ersten EBM-Saison bislang eine beeindruckende Vorstellung ab. Man darf gespannt sein, ob er bei seiner St. Ursanne Premiere erneut die Gruppe GT dominieren kann. Diesmal sollten die nötigen 3 Starter wieder anwesend sein. Nachdem er auf Polen verzichtete wird der Slowake Jan Milon mit seinem McLaren 650S GT3 wieder am Start sein und sicherlich für Furore sorgen. Und auch der tschechische Routinier Martin Jerman (Foto) sollte in dieser Klasse mit seinem Lamborghini Gallardo GT3 keines Falls außer Acht gelassen werden. Komplett in der Versenkung verschwunden ist derzeit die Gruppe N, wo im Zuge der Berg Europameisterschaft kein Fahrer in der Schweiz an den Start gehen wird.

FSJ_0920Noch ein Blick von der Berg-EM weg zur nationalen Meisterschaft. Bei den Tourenwagen nach E1 Reglement gilt der bereits als FIA Hillclimb Cup Sieger feststehende Schweizer Ronnie Bratschi (Foto) als Favorit. Mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 8 EGMO wird er dabei sicherlich für Furore sorgen und im Kampf um den Tourenwagengesamtsieg kräftig mitmischen. Einer der schärfsten Konkurrenten dürfte sein Landsmann Thomas Kessler sein, der ebenfalls auf einen Mitsubishi Lancer Evo 8 vertraut und mit dem mächtigen Boliden sicherlich nicht außer Acht zulassen sein wird. Das trifft auch auf Romeo Nüssli zu, der mit seinem spektakulären Ford Escort Cosworth ebenfalls wieder in St. Ursanne mit von der Partie sein wird.

Weitere Informationen gibt es unter Rangiers.ch
Infos zur Strecke unter Hillclimbfans WIKI

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