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Osnabrücker ADAC Bergrennen 2015

Titelbild by Thomas Bubel, mehr auf berg-meisterschaft.de

Großartiges Bergrennspektakel im nördlichen Deutschland
Gesamtsieg von Joel Volluz im Osella FA30 Zytek


 

Gesamtergebnis 2015

 

Klassenergebnisse 2015

 


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Bericht:

Zu einem großartigen Bergrennfestival wurde das diesjährige Osnabrücker ADAC Bergrennen, wobei der Veranstalter sich über ein International erstklassig besetztes Starterfeld freuen durfte. Und auch der Wettergott hatte ein Einsehen mit den Fahrern, Fans und natürlich dem Veranstalter und präsentiertes angenehmes Sommerwetter. Das lockte natürlich eine große Anzahl an Zusehern an die Strecke, wobei die Rede von über 35.000 Schaulustigen war.

HCF_4188Der Kampf um den Gesamtsieg war in diesem Jahr äußerst spannend und brachte die Zusehermassen zum staunen. Am Ende konnte sich der Schweizer Joel Volluz (Titelbild) mit seinem mächtigen Osella FA30 Zytek gegen die Konkurrenz durchsetzen und den Gesamtsieg in Osnabrück einfahren. Dabei bestach er durch eine konstante Leistung in allen 3 Rennläufen, wobei er sich im Bereich von Zehntelsekunden von Lauf zu Lauf steigern konnte. Mit knapp über 1sec. Rückstand folgte auf dem zweiten Rang sein Schweizer Landsmann Eric Berguerand (Foto), der mit seinem spektakulären Lola FA99 Cosworth ebenfalls eine großartige Leistung ablieferte und dabei ebenfalls mit einer großartigen Performance überzeugen konnte. Damit feierten die Schweizer Gäste einen Doppelsieg vor dem Luxemburger David Hauser, der mit seinem Wolf GB08F1 ebenfalls grandios aufzeigen konnte und dabei im 1. Rennlauf sogar die zweitschnellste Zeit markieren konnte, jedoch in den beiden späteren Läufen nicht ganz mit den Topzeiten mitgehen konnte. Trotzdem war Rang Drei ein hervorragendes Ergebnis und man konnte wieder etliche Probleme im Technikbereich aussortieren. Mit einem kleinen Respektabstand folgte auf dem vierten Gesamtrang der Franzose Sebastien Petit, der in Osnbrück seinen roten Lola B06/51 F3000 mit Zytek Motor an den Start brachte, jedoch ein wenig mit der Leistung seines Motors kämpfte und im Kampf um den Gesamtsieg somit nicht eingreifen konnte. Auf Rang Fünf Gesamt folgte der Deutsche Uwe Lang (Foto), der mit seinem einmalig klingenden Osella PA 20/S eine hervorragende Leistung in Osnabrück ablieferte und HCF_2354dabei mit großartigen Zeiten für Furore sorgen konnte, womit am Ende auch der Sieg in der Gruppe CN, E2-SC bis 3l Hubraum zu Buche stand. Dabei konnte er den Tschechen Vaclav Janik im mächtigen und neuen Norma M20FC Turbo auf Distanz halten und diesen knapp auf den sechsten Gesamtrang, bzw. auf den zweiten Platz in der Klasse verweisen. Jedoch behielt er im Kampf um den FIA Hillclimb Cup Titel diesmal klar die Oberhand über seinen Schweizer Konkurrenten Tiziano Riva im mächtigen Reynard 92D Cosworth, der diesmal über Gesamtrang 12 und dem sechsten Platz in der Gruppe D, E2-SS bis 3000ccm hinauskam. Einen starken Auftritt hingegen absolvierte in diesem exzellenten Starterfeld sein Schweizer Landsmann Simon Hugentobler im weißen Reynard 97D Cosworth, der mit Platz Fünf in der Klasse und Gesamtrang Sechs ein spitzen Resultat einfahren konnte. Dazwischen konnte noch der Franzose Kevin Durot mit einem Norma M20 F für Furore sorgen und mit Gesamtrang Sieben ein spitzen Resultat einfahren, wobei er mit seinem Tempo klar die Gruppe CN, E2-SC bis 2l Hubraum dominierte und auch gewinnen konnte. Die Top10 im Gesamtklassement beschlossen der Franzose Anthony Loeuilleux im Tatuus Formel Master S2000 sowie der Brite Paul Buckingham im Dallara F305/7 Mercedes, wobei diese auch die Spitze der Gruppe D, E2-SS bis 2l Hubraum bildeten.

hcf_8837Schnellster Fahrer mit einem Fahrzeug mit geschlossenem Dach war an diesem Rennwochenende der Deutsche Norbert Brenner (Foto), der mit seinem mächtigen Opel Vectra V8 DTM in einer eigenen Liga agierte und dabei mit hervorragenden Zeiten für Furore sorgen konnte. Dabei konnte er auch im Gesamtklassement mit Rang 16 glänzen und die Gruppe E2-SH für sich entscheiden. In dieser Klasse folgte auf dem zweiten Rang sein deutscher Landsmann Holger Hovemann, der in Osnabrück ein exzellentes Rennen mit seinem brachialen Opel Kadett C GT/R V8 absolvierte und dabei mit Gesamtrang 23 ein grandioses Ergebnis feiern konnte. Mit knapp 0,5sec. Rückstand folgte auf dem dritten Platz der Steirer Herbert Pregartner mit seinem mächtigen und wunderschönen Porsche 911 GT2 RSR, der ebenfalls mit einer exzellenten Performance überzeugen konnte. Rang Vier ging in dieser Klasse noch an den Vorarlberger Andreas Kuster mit seinem spektakulären TracKing RC01 Mercedes, der die Zuseher mit seiner beherzten Fahrweise begeistern konnte und dabei mit seinem von einem Motorrad Motor angetriebenen Boliden starke Zeiten erreichte.

FSJ_4318Die Tourenwagenwertung sicherte sich der Franzose Nicolas Werver mit seinem mächtigen grünen Porsche 997 Cup, wobei er sich auch von einem Leitplankenkontakt im Training nicht aus der Ruhe bringen ließ und im Rennen selbst fehlerfrei agierte, was dazu noch mit Platz 25 im Gesamtklassement belohnt wurde. Auf dem zweiten Platz folgte der Bulgare Nikolay Zlatkov (Foto) mit seinem einmalig klingenden Prospeed Audi S1 Quattro mit knapp über 1sec. Rückstand, wobei vor allem der Sound seines Boliden die zahlreichen Fans entlang der Strecke zu Begeisterungsstürmen hinriss. Auf dem dritten Platz folgte im Tourenwagengesamtklassement der Deutsche Henry Walkenhorst, der mit seinem brachialen BMW Z4 GT3 wie bereits im letzten Jahr einen Abstecher zu den Bergrennen wagte und dabei hervorragende Zeiten mit seinem Boliden erreichte, wobei er auf den Zweitplatzierten lediglich 0,2sec. nach 3 gewerteten Rennläufen verlor. Dahinter kam bereits der Sieger des KW Berg Cups und der Klasse bis 2l Hubraum mit Andre Wiebe in die Wertung, der seinen Renault Williams Laguna wieder einmal sehr spektakulär bewegte und dabei mit hervorragenden Zeiten für Furore sorgen konnte. Es folgte auf Gesamtrang Fünf bei den Tourenwagen der Deutsche Ralf Oeverhaus, der ebenfalls einen BMW Z4 GT3 vom Walkenhorst Racing Team pilotierte und mit diesem eine hervorragende Leistung in Osnabrück ablieferte. Sechster wurde schlussendlich der Schweizer Rene Ruch mit seinem einmalig klingenden orangen Ferrari 355 GT mit Zytek Motor, der ebenfalls mit tollen Zeiten an diesem Wochenende glänzte und für Furore sorgte noch vor dem Deutschen Roman Sonderbauer, der mit seinem 2l Opel Ziegler Kadett C 16V ein hervorragendes Rennen absolvierte und dabei mit Platz Zwei in der E1 2l Klasse ein hervorragendes Ergebnis erreichte. Die Top8 bei den Tourenwagen komplettierte der Belgier Yannick Bodson mit seinem wunderschönen weißen Porsche 997 GT3 Cup, der sich in Osnabrück mit starken Zeiten exzellent in Szene setzen konnte. Pech hatte leider der Schweizer Ronnie Bratschi, der seinen mächtigen Mitsubishi Lancer Evo 8 EGMO im 1. Rennlauf mit einem Elektronikproblem neben der Strecke abstellen musste.


Bericht Österreicher
Ebenfalls mit von der Partie wahr bei diesem Bergrennen im Norden Deutschlands die Passauer Berglegende Helmut Maier mit seinem bereits weit über die Grenzen bekannten roten VW Spiess-Golf 16V. Mit einer exzellenten Leistung konnte er sich schlussendlich den fünften Platz in der Gruppe E1 bis 1600ccm mit seinem Boliden sichern, wobei er an diesem Wochenende fehlerfrei agierte. Der Sieg ging in dieser Klasse nach einem äußerst spannenden Duell an den Deutschen Manfred Schulte im roten Citroen AX Nemeth Kit Car, der seinen ersten Saisonsieg in dieser Klasse feierte vor seinem Landsmann Andre Stelberg im weiß-grauen VW Schneider Corrado 16V, der sich am Ende nur um lediglich 0,35sec. nach 3 gewerteten Rennläufen geschlagen geben musste.

HCF_2590Sehr erfolgreich verlief auch der erste Start bei diesem Bergrennen für den Salzburger Bernhard Permetinger (Foto). Mit seinem wunderschönen blauen BMW E30 M3 konnte er sich exzellent in Szene setzen und dabei mit hervorragenden Zeiten für Furore sorgen, womit er sich schlussendlich gegen die restliche Konkurrenz durchsetzen konnte und die Gruppe E1 bis 3000ccm für sich entscheiden konnte. Dabei gelang es ihm wie bereits in Homburg seinen schärfsten Konkurrenten Hans-Peter Wiebe im Renault Williams Laguna auf Distanz zu halten.

Noch zu erwähnen währen die beiden Deutschen Mathieu Wolpert und Georg Lang, die diesmal auf sehr starke Internationale Konkurrenz in der Gruppe D, E2-SS bis 2000ccm trafen. Mit einer fantastischen Vorstellung konnte sich schlussendlich Mathieu Wolpert mit seinem gelben VW BSR 389 mit Rang Sieben ein exzellentes Ergebnis sichern und dabei etliche stärkere und modernere Fahrzeuge hinter sich halten. Gleich einen Platz dahinter auf der Acht folgte der junge Deutsche Georg Lang mit seinem wunderschönen blau-gelben Tatuus Renault FR 2.0, der ebenfalls mit einer soliden Leistung überzeugen konnte und sich in dem mit 14 Fahrzeugen starken Starterfeld exzellent in Szene setzen konnte.

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