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Ilirska Bistrica 2017 (Update #3)

Entscheidung in der Berg Europameisterschaft zu Gunsten von Simone Faggioli


 

Gesamtergebnis Ilirska Bistrica 2017

 

Ergebnisse Ilirska Bistrica 2017

 


Fotos:

Alle Fotos in der Medien Gallerie

Jürgen Nagl
Ferdinand MadrianValentin SchneiderWerner HoferDomagoj Perekovic

Wolfgang Maringer
Hermann BlaslReinhard SonnleitnerGregor HutterJan Milon

 


Video

 


Bericht:

Anders wie zu erwarten wurde der Kampf um die Berg Europameisterschaft der Kategorie 2 bereits beim Bergrennen im slowenischen Ilirska Bistrica entschieden. Dabei profitierte der amtierende Europameister Simone Faggioli (Titelbild) aus Italien vom Pech seines Landsmanns Christian Merli, der am Vorstart zum 2. Rennlauf mit Motorproblemen liegen blieb und so leider einen Ausfall hinnehmen musste. Mit einem weiteren Sieg in der Gruppe E2-SC konnte somit Simone Faggioli erfolgreich seinen Titel verteidigen und sich auch im Jahr 2017 zum Berg Europameister krönen.

JNP_8839Das Wetter selbst spielte im Gegensatz zu den letzten Jahren in Ilirska Bistrica diesmal nicht somit. Am Trainingstag sorgten Regenschauer am Vormittag für äußerste schwierige Bedingungen, wobei die Strecke erst zum 3. Trainingslauf gänzlich auftrocknete. Dieser wurde dann vom erneut einsetzenden Regen frühzeitig nach den Tourenwagen abgebrochen. Der Renntag selbst blieb von Regenschauern verschont, die Temperaturen stiegen jedoch nicht wie gewohnt bei diesem Rennen in die Höhe. Die Veranstaltung selbst lief organisatorisch sehr kontrolliert ab, so das bereits kurz vor 16.00Uhr der letzte Teilnehmer das Ziel erreichte. Den Gesamtsieg sicherte sich der Italiener Simone Faggioli mit seinem Norma M20FC Zytek, der eine beeindruckende Performance an den Tag legte und herausragende Zeiten ablieferte. Als bisher Erster Fahrer konnte er die 2min. Schallmauer in beiden Rennläufen unterbieten, den neuen Streckenrekord stellte er dabei im 1. Rennheat auf. Mit einem weiteren Sieg in der Gruppe E2-SC sorgte er wie bereits oben erwähnt für die frühzeitige Entscheidung in der Berg Europameisterschaft. Auf dem herausragenden zweiten Platz folgte Gesamt der Tscheche Milos Benes (Foto) mit seinem Osella FA30 Zytek, der mit einer grandiosen Leistung in Slowenien überzeugen konnte und ebenfalls mit exzellenten Zeiten glänzte. Damit konnte er sich auch den Sieg in der Gruppe D, E2-SS an die Fahnen heften und einen großartigen Erfolg in Ilirska Bistrica JNP_9040feiern. Das Podium komplettierte der italienische Berg-EM Dauerbrenner Fausto Bormolini mit seinem bereits legendären Reynard K02 F3000, der somit seinen bislang größten Erfolg in dieser Saison feiern durfte und dabei eine tolle Performance an den Tag legte. Vor allem in den Rennläufen konnte er sich exzellent in Szene setzen und grandiose Zeiten erreichen. Rang Vier ging wieder nach Tschechien an Dusan Neveril im einmalig klingenden Norma M20FC Judd, der jedoch wohl eine bessere Platzierung im 1. Rennlauf wegen eines technischen Problems verlor. Was hier möglich gewesen wäre zeigte er im 2. Rennlauf, wo er die drittschnellste Zeit Gesamt erreichte und noch einen gewaltigen Sprung nach vorne schaffte. Die Top5 Gesamt komplettierte sein Landsmann Dan Michl (Foto) im brachialen Lotus Elise, der eine ebenfalls herausragende Leistung ablieferte und mit gigantischen Zeiten am gesamten Rennwochenende beeindruckte. Dabei konnte er seinen eigenen Streckenrekord aus dem Vorjahr unterbieten und im 1. Rennlauf eine neue Bestmarke in Ilirska Bistrica aufstellen. Damit stand am Ende auch der klare Sieg in der E2-SH Klasse zu Buche.

Rang Sechs ging im Gesamtklassement an einen weiteren Tschechen mit Petr Vondrak, der mit seinem 2l Osella PA 21/S Evo eine beeindruckende Performance ablieferte und mit seiner spektakulären Fahrweise für Furore sorgen konnte. Dabei konnte er sich knapp gegen den schnellsten E1 Tourenwagen durchsetzen und die kleine E2-SC Klasse klar für sich entscheiden. Mit einem Rückstand von lediglich JNP_91970,5sec. sicherte sich der Niederösterreicher Karl Schagerl (Foto) den Tourenwagengesamtsieg beim Bergrennen Ilirska Bistrica. Dabei haderte man jedoch vor allem im Training mit der Technik des VW Golf Rallye TFSI-R, wobei zunächst der Allradantrieb aufgrund eines Elektronikproblems ausfiel und dann im 3. Lauf auch noch eine Halbachse w.o. gab. Am Renntag selbst blieb man weitestgehend von Problemen verschont, im 2. Rennlauf lief der spektakuläre Bolide jedoch erneut nicht wie gewohnt. Rang Acht im Gesamtklassement ging wieder nach Tschechien an Martin Vondrak, der mit seinem Tatuus NT07 Master eine weitere exzellente Vorstellung in dieser Saison ablieferte und sich somit auch den Sieg in der 2l Klasse der Gruppe D, E2-SS sichern konnte. Neunter im Gesamtklassement wurde der junge Italiener Andrea Bormolini mit seinem Osella PA 20/S, der mit einer tollen Performance bei diesem Rennen beeindruckte und somit auch die CN Klasse für sich entscheiden konnte. Die Top10 komplettierte der Niederösterreicher Andreas Stollnberger mit seinem Dallara F302, der ebenfalls eine grandiose Vorstellung ablieferte und sehr beherzt am Steuer seines Boliden agierte, was mit Rang Zwei in der Gruppe D, E2-SS bis 2000ccm belohnt wurde.

Insgesamt stellten sich 163 Fahrer dem Bergrennen Ilirska Bistrica

Not started: Boris Vrhunc – Alfa Romeo GT, Karlo Grabar – Zastava Yugo, Frane Jukic – Suzuki Swift GTI, Ante Gacina – VW Golf 1, Miljenko Dobrilovic – Alfa Romeo 75, Bozo Prnic – Formel Opel, Fausto Liani – Alfa Romeo Giulia, Marian Czapka – Porsche 928, Petr Tykal – MTX Formel Easter, Sasa Cerneka – Honda Civic Type R, Dani Varljen – Honda Civic Type R, Kurt Ritzberger – Peugeot 306 GTI, Gerhard Schermann – Suzuki Swift GTI, Marijo Barovic – Citroen Saxo VTS, Marin Gavranovic – Peugeot 106, Zarko Knego – Honda Civic VTI, Stefano de Gan – Honda Civic Proto, Janko Kozman – Renault Clio Williams, Franz Roider – Ford Mondeo STW V6, Filip Krizanic – Mitsubishi Lancer Evo 8, Thomas Holzmann – Mitsubishi Lancer Evo IV, Tomislav Muhvic – Mitsubishi Lancer Evo 9, Stefan Wiedenhofer – Mitsubishi Mirage R5 WRT Evo 2, Jan Cermak – Lotus WR 12, Franco Berto – Norma M20F, Jozef Beres – Tatuus PY012, Nicolas Brebsom – Norma M20FC, Alexander Zajelsnik – Norma M20F Mugen, Patrik Zajelsnik – Norma M20FC Mugen, Lutz Spitaler – Osella PA21 JRB, Paolo Marcon – Predator´s Evo, Bianca Steiner – Dallara GP2

Race:

JNP_9059Historic Slovenia: Die slowenische Gleichmäßigkeitswertung konnte sich Ales Presetnik mit seinem schwarzen Autobianchi A112 sichern. Mit einer exzellenten Leistung und mit seiner bekannt beherzten Fahrweise betrug am Ende der Zeitunterschied gerade einmal 0,018sec., was hier deutlich für seine Leistung spricht. Auf dem zweiten Platz folgte Andrej Vidmar mit seinem wunderschönen roten Austin Healey 3000, der sich ebenfalls mit einer großartigen Vorstellung exzellent in Szene setzen konnte. Sein Zeitunterschied betrug am Ende knapp über 0,02sec., womit man sich am Ende nur knapp geschlagen geben musste. Das Podium komplettierte Anton Popek im roten Fiat Bertone X 1/9, den seine Zeit am Ende knapp 0,3sec. zwischen Rennlauf 1 und 2 voneinander abwich. Die schnellsten Zeiten in Ilirska Bistrica erreichte hier Domen Popek (Foto) mit dem mächtig klingenden weißen Fiat Abarth 1000, der hier etliche stärkere Fahrzeuge hinter sich lassen konnte. Insgesamt kamen hier alle 9 Fahrer in die Wertung.

JNP_8882Historic Croatia: Im Zuge der kroatischen Meisterschaft, welche nach nationalen Reglement in der Historischen Wertung fährt, konnte sich Mladen Sigurnjak (Foto) mit seinem wunderschönen roten VW Golf 1 den Sieg sichern. Mit einer beeindruckenden Performance ließ er der restlichen Konkurrenz keine Chance, was schlussendlich mit dem vollen Erfolg in Ilirska Bistrica belohnt wurde. Auf dem zweiten Platz folgte Antonio Hernaut mit seinem rot-schwarzen Opel Corsa A GSI, der mit seiner beherzten Fahrweise für Furore sorgen konnte und ebenfalls starke Zeiten erreichte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen und ein Topergebnis einfahren. Das Podium komplettierte Dorijan Kljun mit seinem schwarzen Fiat Ritmo, der ebenfalls exzellente Zeiten am Renntag erreichte und dabei mit einer tollen Performance auch die stark besetzte 1300er Klasse für sich entscheiden konnte. Insgesamt kamen hier 10 Fahrer in die Wertung, jedoch gab es auch einen Ausfall zu verzeichnen. Dino Baricevac musste seinen rot-weißen Fiat 128 SC mit gravierenden Motorproblemen im 2. Rennlauf bereits im unteren Teil der Strecke abstellen.


JNP_9083Historische Kategorie 1: Der Kärntner Harald Mössler (Foto) lieferte auch in Ilirska Bistrica eine herausragende Leistung ab. Mit einer beeindruckenden Performance am Steuer seines Steyr Puch Berg Spyder konnte er sich hervorragend in Szene setzen und mit furiosen Zeiten sich den Sieg sichern. Damit konnte er seine Führung in der Historic Berg-EM weiter ausbauen. Gesamt reichte es zudem zu Platz Sechs bei den Historischen in Ilirska Bistrica. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Kategorie die Italienerin Federica dal Cin mit ihrem weißen Austin Mini Cooper S, die sich mit einer fabelhaften Vorstellung grandios in Szene setzen konnte und dabei starke Zeiten ablieferte. Am Ende konnte sie auch ihre Klasse A3 bis 1,3l Hubraum für sich entscheiden und einen vollen Erfolg einfahren. Das Podium komplettierte der einmal mehr sehr beherzt agierende Oststeirer Christian Holzer, der mit seinem violetten Steyr Puch 650 TR die Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte und dabei für Furore sorgte. Mit dem Klassensieg in der Gruppe A1 bis 850ccm konnte er zudem einen grandiosen Erfolg in Ilirska Bistrica einfahren und die Führung in der Historic Berg-ÖM ausbauen. Rang Vier ging an den Oberösterreicher Alexander Seethaler im orangen Steyr Puch 650 TR, der ebenfalls für Furore sorgen konnte und sich exzellent in Szene setzte. Vor allem im 2. Rennlauf konnte er mit einer starken Zeit glänzen, womit Rang Zwei in der kleinsten Klasse bis 850ccm zu Buche stand. Die Top5 komplettierte in der Kategorie 1 sein Landsmann Johannes Esterbauer im roten Steyr Puch 650 TR, der eine tadellose Vorstellung bei diesem Rennen ablieferte und in der gleichen Klasse den dritten Platz für sich verbuchen konnte. Dahinter folgte noch der Italiener Giovanni Pagliarello im roten Abarth 1000 Bialbero, der sich einmal mehr in dieser Saison die 1150er Klasse sichern konnte.

JNP_8907Historische Kategorie 2: Mit seinem brachialen De Tomaso Pantera konnte sich diese Kategorie der Italiener Giuliano Palmieri (Foto) sichern. Dabei lieferte er mit dem einmalig klingenden Boliden eine beeindruckende Leistung ab und konnte sich exzellent in Szene setzen. Auf dem zweiten Rang folgte der Tscheche Josef Michl mit seinem legendären rot-blauen Skoda 130 RS, der sich ebenfalls mit einer großartigen Vorstellung grandios in Szene setzen konnte und dabei die stark besetzte 1300er Klasse für sich entscheiden konnte. Das Podium in dieser Kategorie beim Bergrennen Ilirska Bistrica komplettierte ein weiterer Italiener mit Andrea Baroni, der einen mächtigen weißen Porsche 911 Carrera RS pilotierte und mit diesem Boliden eine tadellose Vorstellung ablieferte. Bester Österreicher wurde in dieser Historischen Kategorie der Obersteirer Rudolf Sporer mit seiner gelben Alfa Romeo Giulia 1.6, der eine exzellente Leistung ablieferte und mit fabelhaften Zeiten den sechsten Rang einfahren konnte. Dabei konnte er die 1600er Klasse für sich entscheiden und somit einen vollen Erfolg verbuchen. Dahinter ging Rang Sieben an den Südtiroler Florian Rottonara im weiß-grünen Fiat Giannini 650 NP, der mit seiner beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte und dabei auch die Klasse bis 850ccm für sich entscheiden konnte. Insgesamt kamen in dieser Kategorie 9 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung, jedoch gab es auch einige Ausfälle zu verzeichnen. Nachdem Training musste der Italiener Roberto dal Cin seinen blau-schwarzen De Tomaso Pantera mit technischen Problemen frühzeitig aufladen, im 1. Rennlauf folgte sein Landsmann Andrea Bonucci mit seinem orangen Porsche 911 Carrera RS mit ebenfalls technischen Problemen und im 2. Rennlauf verzeichnete der Italiener Enrico Lena mit seinem rot-schwarzen Lancia Fulvia Coupe einen Dreher, der jedoch ohne Schaden am Boliden vonstatten ging.

JNP_9098Historische Kategorie 3: Gerald Glinzner (Foto) war in dieser Kategorie nicht zuschlagen. Mit seinem silber-roten Porsche 911 Carrera SC konnte er mit einer beeindruckenden Performance für Furore sorgen und sich grandios in Szene setzen. Damit konnte er sich am Ende nicht nur den Sieg in dieser Kategorie sichern, sondern auch den Tourenwagengesamtsieg bei den Historischen einfahren. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Kategorie der Tscheche Jiri Kubicek mit seinem weiß-blauen Skoda 130 RS, der ebenfalls für Furore sorgen konnte und mit seiner spektakulären Fahrweise begeisterte. Dabei konnte er sich mit einer tollen Performance auch den Sieg in der 1300er Klasse sichern. Das Podium komplettierte in dieser Kategorie sein tschechischer Landsmann Lukas Matusek im weiß-roten Skoda 130 RS, der sich exzellent in Szene setzen konnte und mit einer starken Vorstellung überzeugen konnte. Am Ende stand der zweite Platz in der Klasse bis 1,3l Hubraum zu Buche. Dahinter folgte der sehr beherzt agierende Slowene Mitja Strozic im roten Autobianchi A112 Abarth, der vor allem bei den Schikanen mit seiner Fahrweise die Zuseher begeistern konnte und sich am Ende über Platz Drei in der 1300er Klasse freuen durfte. Des Weiteren kam hier noch der Italiener Lino Bertozzi mit seinem silber-roten Fiat Ritmo 75L in die Wertung, der mit dem fünften Rang ein spitzen Ergebnis erreichte und dabei in dieser Kategorie auch die 2l Klasse für sich entscheiden konnte.

JNP_8931Historische Kategorie 4: Der Italiener Uberto Bonucci (Foto) feierte bei den Historischen einen weiteren grandiosen Erfolg. Mit einer beeindruckenden Performance am Steuer seines blauen Osella PA 9/90 konnte er sich herausragend in Szene setzen und für Furore sorgen. Am Ende stand nicht nur der Sieg in dieser Kategorie, sondern auch der Gesamtsieg bei den Historischen in Ilirska Bistrica zu Buche. Auf dem zweiten Rang folgte sein Landsmann Walter Marelli mit dem roten Lucchini SN 88, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und gleich bei seinem ersten Start bei diesem Rennen beeindruckte. Dabei konnte er auch den Sieg in der Klasse D10 über 3l Hubraum einfahren und Gesamt ebenfalls mit Platz Zwei überzeugen. Das Podium komplettierte ein weiterer Italiener mit Roberto Turriziani im hellblauen Osella PA 9/90, der sich grandios mit diesem Boliden in Szene setzen konnte und dabei ebenfalls einen Klassensieg feiern durfte. Er konnte dabei die Klasse D7 bis 2l Hubraum für sich entscheiden. Bester Österreicher wurde in dieser Kategorie der Niederösterreicher Werner Windsteig auf Platz Sechs, der mit seinem weiß-grünen Citroen AX Sport eine tadellose Leistung ablieferte und dabei in der Klasse D4 bis 1,6l Hubraum den großartigen zweiten Rang einfahren konnte. Leider kam es auch zu 3 Ausfällen, wobei der Italiener Luciano Bianchin seinen weißen Porsche 911 SC/RS bereits im Training mit technischen Problemen in den Transporter verladen musste. Im 1. Rennlauf folgte dann leider zuerst der Tiroler Gernot Ralser, der bereits im unteren Teil der Strecke an seinem Opel Corsa A GSI einen kapitalen Motorschaden hinnehmen musste, nachdem er bis dorthin mit einer grandiosen Leistung überzeugen konnte. Und dann musste kurze Zeit später auch der Niederösterreicher Reinhard Sonnleitner seinen weiß-blauen VW Rallyegolf G60 mit einem Antriebsdefekt neben der Strecke abstellen und somit einen vehementen Rückschlag im Kampf um JNP_9105den Berg Europameistertitel hinnehmen. Im Training bei schwierigen Bedingungen konnte man mit grandiosen Zeiten überzeugen und die Zuseher mit dem bekannt spektakulären Fahrstil begeistern.

Historische Kategorie 5: Mit gerade einmal zwei Teilnehmern präsentierte sich diese Historische Kategorie nicht gerade stark besetzt beim Berg-EM Lauf in Ilirska Bistrica. Der Sieg ging dabei an den Tschechen Ondrej Chytil (Foto) im weiß-blauen Formel Easter MTX 1-03, der mit einer beeindruckenden Leistung für Furore sorgen konnte und Gesamt bei den Historischen den exzellenten fünften Rang einfahren konnte. Rang Zwei sicherte sich der Slowake Miroslav Ciliak im weiß-roten MTX 1-06, der erstmals in Ilirska Bistrica an den Start ging und mit einer tadellosen Vorstellung überzeugen konnte. Dabei konnten beide jeweils ihre Klasse gewinnen und somit einen Sieg in Slowenien einfahren.


JNP_8939Gruppe N, H/N bis 2000ccm: In einem äußerst spannenden Duell konnte sich am Ende wie schon in Cabar der junge Kroate Sasa Radola mit seinem weiß-roten Honda Civic Type R den Sieg sichern. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er die Zuseher entlang der Strecke begeistern und für Furore sorgen, was schlussendlich mit einem weiteren vollen Erfolg in dieser Saison belohnt wurde. Mit knapp über 1sec. Rückstand ging der zweite Platz an den Steirer Chris-Andre Mayer (Foto) im schwarzen Honda Civic Type R, der mit einer weiteren starken Vorstellung in dieser Saison das nächste Topergebnis einfahren konnte und somit einen weiteren großen Schritt Richtung Titelverteidigung machte. Dabei konnte er den Punktevorsprung auf seinen ersten Verfolger weiter ausbauen. Mit Respektabstand folgte auf dem dritten Platz der Kroate Stijepo Manenica im rot-grauen Honda Civic Type R, der eine tolle Leistung bei diesem Rennen ablieferte und sich in Ilirska Bistrica exzellent in Szene setzen konnte. Rang Vier ging am Ende an den Slowenen Miha Prek im weiß-grünen Honda Civic Type R der neueren Generation, der eine ebenfalls beachtliche Vorstellung bei diesem Rennen ablieferte und gegen die starke Konkurrenz ein spitzen Resultat einfahren konnte. Die Top5 komplettierte der Kroate Ellio Radola im rot-schwarzen Honda Civic Type R, der ebenfalls sehr beherzt agierte und eine tadellose Leistung ablieferte. Dahinter folgte auf dem sechsten Rang der Obersteirer Wolfgang Schutting mit seinem gelb-schwarzen Renault Clio Williams, der eine ebenfalls starke Leistung bei diesem Rennen in Slowenien ablieferte und mit seiner beherzten Fahrweise die Zuseher begeisterte.

JNP_9119Gruppe N, H/N über 2000ccm: Der Tscheche Tomas Vavrinec (Foto) meldete sich im Kampf um den Berg Europameistertitel eindrucksvoll zurück. Mit seinem weiß-schwarzen Mitsubishi Lancer Evo 9 konnte er sich mit einer beeindruckenden Performance exzellent in Szene setzen und den Sieg in dieser Klasse einfahren. Damit wahrte er seine Chance in der Berg Europameisterschaft. Auf dem zweiten Rang folgte der Kosovare Shkelzen Lajci mit seinem roten Mitsubishi Lancer Evo 9, der sich nach einem äußerst spannenden Duell nur knapp um 0,7sec. geschlagen geben musste. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er zuvor den 1. Rennlauf sogar für sich entscheiden, jedoch konnte sich der spätere Sieger im 2. Rennheat noch weiter steigern. Das Podium komplettierte der Slowene Peter Marc mit seinem weiß-roten Mitsubishi Lancer Evo 9, der bei seinem Heimrennen im Zuge der Berg Europameisterschaft ein spitzen Ergebnis einfahren konnte und exzellente Zeiten erreichte. Das wurde am Ende mit diesem spitzen Resultat gegen die starke internationale Konkurrenz belohnt. Rang Vier ging in dieser Klasse an die Italienerin Gabriella Pedroni im weiß-orangen Mitsubishi Lancer Evo 9, die eine starke Leistung ablieferte und sich exzellent in Szene setzen konnte. Die Top5 komplettierte noch der Tscheche Yevhen Kozar im gelben Renault Megane RS, der jedoch im 2. Rennlauf bei der zweiten Schikane im oberen Teil der Strecke so seine Probleme hatte und dort wohl eine bessere Zeit verspielte. Ob das aber an der Platzierung etwas geändert hätte, kann man aber bezweifeln, da die Performance der Evo´s zu erdrückend waren.


JNP_8951Gruppe A, H/A bis 2000ccm: Einen vollen Erfolg feierte in dieser Klasse der Slowene Ales Prek (Foto). Mit seinem weiß-roten Honda Civic Type R konnte er mit einer beeindruckenden Performance am Renntag für Furore sorgen und sich mit einer exzellenten Leistung grandios in Szene setzen. Dabei konnte er sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und in Ilirska Bistrica den Sieg einfahren. Auf dem zweiten Platz folgte der spektakulär agierende Kroate Ante Alduk im gelb-schwarzen Honda Civic Type R, der mit seiner beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte und dabei mit exzellenten Zeiten für Furore sorgte. Das Podium komplettierte wieder ein Slowene mit Alojz Udovc im mächtig klingenden blauen Renault Clio R3, der mit einer starken Vorstellung überzeugen konnte und dabei mit zwei konstanten Zeiten das Maximum an diesem Wochenende herausholte. Rang Vier ging an den Slowenen Rok Vidmar im weißen Peugeot 208 R2, der mit seinem beherzten Fahrstil begeisterte und dabei auch die 1600er Klasse für sich entscheiden konnte. Die Top5 komplettierte sein Landsmann Primoz Hocevar im weiß-blauen Peugeot 208 R2, der ebenfalls für Furore sorgen konnte und eine tadellose Leistung bei seinem ersten Start in Ilirska Bistrica ablieferte. Insgesamt kamen hier 7 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung.

JNP_9206Gruppe A, H/A über 2000ccm: Bei seinem Comeback gleich einen vollen Erfolg feierte in dieser Gruppe der Steirer Christian Schweiger (Foto). Mit seinem bekannt weiß-blau-roten Mitsubishi Lancer Evo 8 absolvierte er in dieser Saison sein erstes Rennen und das gleich sehr erfolgreich. Mit einer grandiosen Performance konnte er sich den Sieg in dieser Klasse sichern und mit seinem beherzten Fahrstil die Zuseher entlang der Strecke begeistern. Auf dem zweiten Platz folgte der Tscheche Lukas Vojacek mit seinem gelb-schwarzen Subaru Impreza WRX STI, der mit einer exzellenten Leistung in Slowenien für Furore sorgen konnte und dabei im Zuge der Berg Europameisterschaft einen vollen Erfolg feierte. Der Sieger Evo 8 war nämlich für die Berg-EM nicht mehr punkteberechtigt, womit man sich am Ende mehr als zufrieden zeigte. Das Podium komplettierte der Obersteirer Reinhold Taus mit seinem blau-goldenen Subaru Impreza WRX STI, der mit seiner spektakulären Fahrweise für Furore sorgen konnte, jedoch im 2. Trainingslauf von einer defekten Kupplung heimgesucht wurde. Dank der Unterstützung einiger Helfer konnte eine Reparatur vor Ort erfolgreich durchgeführt werden. Damit konnte man am Renntag wieder an den Start gehen und sich schlussendlich im Zuge der Berg-EM sogar Platz Zwei sichern. Rang Vier ging an den JNP_8674Ungarn Laszlo Hernadi im schwarzen Mitsubishi Lancer Evo 9 R4, der eine tadellose Leistung in Ilirska Bistrica ablieferte und sich im Zuge der Berg Europameisterschaft sogar den Sieg in der Gruppe S20 sichern konnte. Auf dem fünften Platz folgte der Oststeirer Andreas Perhofer (Foto) mit seinem blau-grünen Subaru Impreza WRX STI, der erstmals in Ilirska Bistrica an den Start ging und eine exzellente Leistung ablieferte. Mit seinem beherzten Fahrstil konnte er sich grandios in Szene setzen, wobei jedoch am Ende wohl eine bessere Platzierung möglich gewesen wäre. Leider hatte man im 1. Rennlauf mit den Bremsen im Boliden so seine Probleme, womit man gegenüber der Konkurrenz doch entscheidende Zeit verlor. Trotzdem konnte man sich am Ende mehr als zufrieden zeigen, stand doch in der Berg-EM Wertung dieser Klasse sogar der herausragende dritte Rang zu Buche. Leider einen Ausfall im 1. Rennlauf hinnehmen musste der Kärntner Benjamin Duller, der seinen weiß-gelben Mitsubishi Lancer Evo 6 mit einem technischen Problem neben der Strecke abstellen musste und somit erneut vom Pech verfolgt bleibt… Im Training konnte er mit starken Zeiten überzeugen, wobei ein Konkakt mit den Reifenstapeln der Schikane im 1. Lauf zum Glück keinen allzu großen Schaden am Boliden hinterließ.

JNP_9143Gruppe GT: Anscheinend immer Besser zu Recht kommt der Obersteirer Tessitore (Foto) mit seinem mächtigen Audi R8 LMS GT3. Mit einer beeindruckenden Performance am Steuer des silber-schwarzen Boliden konnte er sich herausragend in Szene setzen und für Furore sorgen, was am Ende mit dem nächsten vollen Erfolg in dieser Klasse belohnt wurde. Damit konnte er seine Führung in der Berg Europameisterschaftskategorie 1 erfolgreich verteidigen und diese sogar ausbauen, womit man als Führender zum Finale nach Buzet reisen wird. Auf dem zweiten Platz folgte der Slowake Jan Milon mit seinem brachialen grün-grauen BMW Z4 GT3, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und eine großartige Leistung bei diesem Rennen ablieferte. Für ihn war es überhaupt der erste Start bei diesem Rennen in Slowenien, womit man seine Leistung nicht hoch genug einschätzen kann. Jedoch bedeutete das auch, dass man leider aus dem Rennen um die Berg-EM Krone 2017 ist. Das Podium komplettierte der Tscheche Martin Jerman mit seinem weiß-schwarzen Lamborghini Gallardo GT3, der ebenfalls eine starke Vorstellung in Ilirska Bistrica ablieferte, diesmal das Tempo der beiden Konkurrenten aber nicht ganz mitgehen konnte. Trotzdem stand am Ende ein weiteres spitzen Resultat in dieser Saison zu Buche.


JNP_8965Gruppe E1 bis 1400ccm: Wie bereits üblich präsentierte sich diese Klasse äußerst stark besetzt. Dabei konnte sich schlussendlich der Slowene Janko Cebron den Sieg sichern und dabei mit seinem weißen MG ZR 105 einen vollen Erfolg feiern. Mit seiner beherzten Fahrweise ließ er der Konkurrenz keine Chance, womit am Ende dieses grandiose Ergebnis zu Buche stand. Auf dem zweiten Rang folgte sein Landsmann Andrej Prelc im orangen Suzuki Swift GTI, der sich ebenfalls mit einer tollen Leistung exzellent in Szene setzen konnte und dabei tolle Zeiten herausholte, wobei die Zeit in den Rennläufen nur minimal voneinander abwich. Das Podium komplettierte der Slowene Nejc Novak (Foto) im schwarz-grünen MG ZR 105, der mit diesem Boliden sehr spektakulär agierte, jedoch im Training auch viel Glück hatte. Bei einem Leitplankenkontakt bei der 1. Kehre entstand am Boliden kein allzu großer Schaden, womit man am Renntag wieder an den Start gehen konnte. Mit einem minimalen Rückstand von 0,6sec. ging der vierte Rang an Denis Savic, der diesmal auf einen schwarz-grünen Citroen AX Sport zurückgreifen musste, sich aber mit diesem Boliden exzellent in Szene setzen konnte. Die Top5 komplettierte ein weiterer Slowene mit Primoz Tavcar im weiß-grünen Renault Clio 1.4, der sich in Ilirska Bistrica ein spitzen Ergebnis sichern konnte. Insgesamt kamen hier 9 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung, wobei es im 1. Rennlauf leider auch einen Ausfall gab. Der Slowene Patrik Ruzzier musste seinen blauen Fiat Cinquecento neben der Strecke abstellen, nachdem ein Folgeschaden nach einem Leitplankenkontakt im 2. Trainingslauf bei der ersten Schikane auftrat.

JNP_9164Gruppe E1 bis 1600ccm: Gleich 4 Ausfälle gab es in dieser Klasse, zuerst aber der Blick zum Sieger. Der Passauer Helmut Maier (Foto) lieferte mit seinem bereits legendären roten VW Spiess-Golf 16V eine beeindruckende Leistung ab, was am Ende mit dem vollen Erfolg belohnt wurde. Mit zwei konstanten Zeiten ließ er der Konkurrenz keine Chance, wobei am Ende der Vorsprung knapp über 10sec. auf den ersten Verfolger betrug. Dieser kam aus Kroatien und hieß Dejan Kopajtic, der einen brachial klingenden roten Zastava Yugo an den Start brachte und mit diesem Boliden eine beeindruckende Leistung ablieferte. Trotz technischer Probleme im Training konnte er sich schlussendlich am Renntag exzellent in Szene setzen und mit seiner beherzten Fahrweise begeistern. Das Podium komplettierte sein Landsmann Igor Janko im hellblauen Zastava Yugo, der ebenfalls für Furore sorgte und mit seinem spektakulären Fahrstil die Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte. Rang Vier ging ebenfalls nach Kroatien an Divo Franic im weißen Honda Civic VTI, der eine sehr beherzte Vorstellung in Ilirska Bistrica ablieferte und sich exzellent in Szene setzen konnte. Die Top5 komplettierte in dieser stark besetzten Klasse Dusko Banjeglav mit seinem weiß-blauen Peugeot 106 GTI, der ebenfalls mit seinem Boliden bei diesem Rennen für Furore sorgen konnte. JNP_8980Auf dem achten Rang folgte in dieser Klasse der Steirer Gregor Hutter (Foto), der jedoch mit seinem brachial klingenden Alfa Romeo 145 eine weitaus bessere Platzierung im 1. Rennlauf verspielte. Im oberen Teil der Strecke hatte er mit dem weiß-grünen Boliden einen Dreher zu verzeichnen, womit natürlich jede Chance auf ein Topergebnis dahin war. Was hier möglich gewesen wäre, zeigte die viertschnellste Zeit im 2. Rennheat. Dahinter kam auf Rang Neun noch der Ungar Tamas Tomscany mit seiner orangen Lada 1600 in die Wertung, der ebenfalls im 1. Rennlauf viel Zeit nach einem Verbremser bei der zweiten Schikane verlor. Noch schlimmer erwischte es den Bayer Valentin Schneider im einmalig klingenden pinken VW TSM Golf 1 16V, der im Training zunächst mit gravierenden Elektronikproblemen zukämpfen hatte. Diese konnte man jedoch lösen und im 1. Rennlauf dann die Bestzeit in den Asphalt brennen, ehe dann die Gleitschiene der Steuerkette abriss und so einen Start im 2. Rennheat nicht mehr zuließ. Bereits im 1. Rennlauf einen Ausfall hinnehmen mussten die Kroaten Maro Franic im blauen Honda Civic VTI und Edi Kuharic im rot-weißen Zastava Yugo, ehe im 2. Rennlauf dann auch noch deren Landsmann Novica Stella im schwarzen Honda Civic VTI mit Schaltproblemen bei der zweiten Schikane ausrollte.

JNP_9180Gruppe E1 bis 2000ccm: Wie zu erwarten sehr spannend verlief einmal mehr diese Klasse. Am Ende konnte der Südsteirer Diethard Sternad (Foto) mit seinem wunderschönen Alfa Romeo 156 STW einen vollen Erfolg einfahren und sich den Sieg beim Bergrennen Ilirska Bistrica an die Fahnen heften. Dabei beeindruckte er mit einer grandiosen Performance, womit er im Kampf um den Berg-ÖM Staatsmeistertitel erfolgreich zurückschlagen konnte. Auf dem zweiten Rang folgte in dieser Klasse der Kroate Bojan Juranic mit seinem weiß-blauen Renault Clio Sport, der sich exzellent in Szene setzen konnte und mit seinen gefahrenen Zeiten eine sehr konstante Leistung ablieferte. Das wurde diesmal belohnt, denn die unmittelbare Konkurrenz haderte im 2. Rennlauf mit unterschiedlichen Problemen. Platz Drei ging am Ende an den Oberösterreicher Hermann Blasl im einmalig klingenden orangen Opel Gerent Kadett C 16V, der eben im besagten 2. Rennlauf so seine Probleme hatte. Aufgrund der doch steigenden Temperaturen wurden härtere Reifen auf den Boliden montiert, und das wurde ihm bei der ersten Schikane zum Verhängnis. Mit dem Heck räumte er einen Reifenstapel ab, was nicht nur Schaden Boliden hinterließ, JNP_9000sondern auch Zeit und wohl Platz Zwei kostete. Rang Vier ging an den Salzburger Christopher Neumayr (Foto) im brachialen weiß-blauen Ford Escort IRS-NPM 16V, der im 2. Rennlauf von einem Elektronikproblem gebremst wurde. Dabei musste er den Boliden neustarten um diesen wieder zum Leben zu erwecken, was natürlich enorm viel Zeit kostete und wohl den sicheren zweiten Rang, oder gar den Sieg gekostet haben dürfte. Was am Ende möglich gewesen wäre, wird für immer ein Rätsel bleiben. Die Top5 in dieser Klasse komplettierte der Slowene Tilen Pogacar mit seinem orangen VW Golf 1, der mit diesem Boliden sehr spektakulär agierte und sich dabei exzellent in Szene setzen konnte. Insgesamt kamen hier 11 Piloten mit ihren Boliden in die Wertung, wobei einer der Favoriten leider einen Ausfall hinnehmen musste. Die Rede ist hier vom Kroaten Mario Jurisic im wunderschönen weiß-gelben Opel Vectra STW, der sich im oberen Teil der Strecke im 1. Rennlauf drehte und dabei einen technischen Schaden davontrug. Zum Glück schlug man mit dem Boliden aber nirgendes an.

JNP_9217Gruppe E1 über 2000ccm: Einen vollen Erfolg konnte in dieser Klasse der Niederösterreicher Karl Schagerl feiern. Mit seinem brachialen VW Golf Rallye TFSI-R ließ er der Konkurrenz diesmal erneut keine Chance, und das obwohl von Technikproblemen am gesamten Rennwochenende gebremst wurde. Am Ende stand mit dem weiß-blauen Boliden neben dem Klassen- auch der Tourenwagengesamtsieg in Ilirska Bistrica zu Buche, als bester Österreicher auf Platz Sieben übrigens. Auf dem zweiten Rang folgte der slowenische Lokalmatador Milan Bubnic (Foto) mit seinem mächtigen weißen Martini Lancia Delta Integrale, der mit diesem Boliden eine ebenfalls beeindruckende Vorstellung ablieferte und sich exzellent in Szene setzen konnte. Nach den Technikproblemen in Lucine konnte man somit beim Heimrennen ein vielumjubeltes, grandioses Ergebnis einfahren. Das Podium komplettierte nach einem äußerst spannenden Kampf der Weststeirer Werner Hofer mit seinem spektakulären blauen Ford Escort Cosworth WRC, der eine grandiose Performance ablieferte und in Ilirska Bistrica sich von Lauf zu Lauf steigern konnte. Dabei gelang ihm im 2. Rennlauf eine exzellente Zeit, wo er sich um über 2,5sec. steigern konnte und so eine spitzen Platzierung für sich und sein Team verbuchen konnte. Mit einem Rückstand von lediglich 0,22sec. ging der vierte Platz an den Steirer Felix Pailer im brachialen Lancia Delta Integrale, der jedoch im Training ebenfalls noch Technikdroubles gebremst wurde, diese aber zu den Rennläufen beheben konnte. JNP_9024Am Ende stand mit dem orangen Boliden ein spitzen Ergebnis zu Buche, womit man sich schlussendlich durchaus zufrieden zeigte. Die Top5 komplettierte am Ende der Ungar Istvan Kavecz (Foto) mit seinem wunderschönen blauen BMW E90 V8, der mit starken Zeiten für Furore sorgen konnte und dabei sehr beherzt am Steuer dieses Boliden agierte. Mit einer grandiosen Vorstellung konnte er sich gegen die starke Konkurrenz ein Topergebnis an die Fahnen heften. Dahinter konnte sich auf Platz Sechs der Slowene Luka Likovic mit seinem weißen BMW M3 E46 behaupten und dabei den Kroaten Denis Nisevic auf Distanz halten, der jedoch mit seinem roten Renault Megane Coupe im Zuge der kroatischen Meisterschaft die Klasse bis 2,5l Hubraum für sich entscheiden konnte. Auf dem 10. Platz kam in dieser Klasse noch der Burgenländer Mario Kremener in die Wertung, der mit seinem weiß-schwarzen BMW M3 E36 am Renntag eine exzellente Leistung ablieferte und gegen die starke Konkurrenz ein spitzen Ergebnis einfahren konnte. Ein Kontakt mit den Reifenstapeln der ersten Schikane im 1. Trainingslauf blieb zum Glück aber ohne gravierende Folgen. Insgesamt kamen hier alle 12 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung.


JNP_9226Gruppe E2-SH bis 3000ccm: Neben dem Klassensieg konnte sich der Tscheche Dan Michl auch den Gesamtsieg in der Gruppe E2-SH sichern. Mit seinem brachialen schwarzen Lotus Elise ließ er der Konkurrenz keine Chance, was schlussendlich im Gesamtklassement über alle Klassen mit dem großartigen fünften Rang belohnt wurde. Dabei stellte er im 1. Rennlauf auch einen neuen Streckenrekord für die Tourenwagen Gesamt auf, wobei er seine Rekordmarke aus dem Vorjahr um 1sec. unterbieten konnte. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Klasse der Oststeirer Bernhard Lenz (Foto) mit seinem neongelben BMW E36 M3, der eine ebenfalls beeindruckende Leistung in Ilirska Bistrica ablieferte und sich mit dem mächtig klingenden Boliden grandios in Szene setzen konnte. Gesamt konnte er Gesamt in der Gruppe E2-SH mit dem exzellenten vierten Platz glänzen. Dahinter folgte auf Platz Drei bereits der Sieger der 2l Klasse mit dem Slowaken Peter Ambruz, der mit seinem weiß-roten Vauxhall Vectra STW eine fehlerfreie Vorstellung ablieferte und sich dabei gegen die Konkurrenz doch recht klar durchsetzen konnte. Rang Vier ging an den Tschechen Michal Kretz im weiß-grünen Ford Focus, der sich den zweiten Platz bei den 2l Boliden sichern konnte, wobei ein technischer Defekt im Training vor Ort erfolgreich repariert werden konnte. Die Top5 komplettierte der Kroate Kresimir Sauberbrunn mit einem spektakulären Peugeot 206 mit Motorradmotor, der das Podium in der 2l Klasse vervollständigte nachdem auch er im Training mit einem technischen Gebrechen zukämpfen hatte. Dahinter kam noch der Slowake Peter Kacvinsky im roten Opel Kadett 16V in die Wertung, der am Renntag mit gravierenden Motorproblemen zukämpfen hatte und nur mit Mühe das Ziel erreichte.

JNP_9043Gruppe E2-SH über 3000ccm: Mit einer beeindruckenden Performance konnte sich in dieser Klasse der Tscheche Jiri Los (Foto) durchsetzen. Mit seinem mächtigen weiß-gelben Mitsubishi Lancer Evo 9 lieferte er eine weitere beeindruckende Vorstellung ab, welche schlussendlich auch Gesamt in der Gruppe E2-SH mit dem herausragenden zweiten Platz belohnt wurde. Dabei hatte man jedoch im 1. Rennlauf bei der zweiten Schikane viel Glück, als man fast einen Dreher fabrizierte und dann wohl alle Siegchancen verspielte. Auf dem zweiten Rang folgte der Kroate Domagoj Perekovic im brachialen weiß-roten Mitsubishi Lancer Evo 9, der im 1. Rennlauf bei der zweiten Schikane doch vehement gegen die Reifenstapel krachte und sich die Front am Boliden doch erheblich beschädigte. Eine Reparatur vor Ort konnte man jedoch erfolgreich durchführen, und so im 2. Rennheat eine bärenstarke Zeit abliefern. Leider weiterhin vom Pech verfolgt bleibt der Tscheche Vladimir Vitver, der im 1. Rennlauf mit seinem brachialen Audi WTTR-DTM kurz vor der zweiten Schikane abgewunken wurde und dann leider nicht mehr an den Start gehen konnte, da die Motortemperatur des Boliden in unangenehme Höhen stieg und man keinen größeren Schaden riskieren wollte.


JNP_9235Gruppe CN: Der junge Italiener Andrea Bormolini war auch in Ilirska Bistrica in dieser Gruppe nicht zuschlagen. Mit seinem silber-schwarzen Osella PA 20/S konnte er mit einer exzellenten Leistung für Furore sorgen und sich herausragend in Szene setzen, was auch Gesamt mit einem beeindruckenden neunten Platz belohnt wurde. Auf dem zweiten Platz folgte der Sieger der 2l Klasse dieser Gruppe mit dem Italiener Stefano Crespi (Foto), der sich in einem äußerst spannenden Duell knapp aber doch durchsetzen konnte und mit seinem blau-orangen Osella PA 21/S Evo einen vollen Erfolg feiern konnte. Mit einem Rückstand von lediglich 0,2sec. folgte auf dem dritten Rang sein Landsmann und Teamkollege Marco Capucci im blau-weißen Osella PA 21/S Evo, der sich jedoch ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und grandiose Zeiten erreichte. Dahinter ging der vierte Platz an den Franzosen Christian Bouvier im schwarz-goldenen Wolf GB08, der in Ilirska Bistrica mit einer tadellosen Leistung glänzen konnte und für die Berg-EM Endwertung weitere wichtige Punkte einfahren konnte.

JNP_9241Gruppe E2-SC bis 2000ccm: Mit einer beeindruckenden Performance konnte diese Klasse der Tscheche Petr Vondrak (Foto) für sich entscheiden. Mit seinem neuaufgebauten Osella PA 21/S Evo konnte er sich grandios in Szene setzen und mit seiner beherzten Fahrweise für Furore sorgen. Das wurde am Ende nicht nur mit dem Klassensieg, sondern auch mit Platz Sechs im Gesamtklassement belohnt. Auf dem zweiten Rang folgte in dieser Klasse sein junger Landsmann Petr Trnka im weiß-blauen Ligier JS53 Evo2, der ebenfalls eine beeindruckende Leistung an diesem Wochenende ablieferte und dabei mit grandiosen Zeiten überzeugen konnte. Mit einer tollen Performance stand schlussendlich dieses Topergebnis zu Buche. Das Podium komplettierte noch der Schweizer Fabien Bouduban im wunderschönen weiß-goldenen Norma M20FC, der eine starke Leistung mit diesem Boliden ablieferte, jedoch im 1. Trainingslauf bei der 1. Kehre viel Glück hatte, als bei einem Ausritt kein allzu großer Schaden entstand. Im Rennen selbst agierte er fehlerfrei, was am Ende mit diesem Topergebnis belohnt wurde.

JNP_9252Gruppe E2-SC über 2000ccm: Als alter und neuer Berg Europameister verließ der Italiener Simone Faggioli Ilirska Bistrica. Mit einer unglaublichen Performance konnte er sich mit seinem rot-blauen Norma M20FC Zytek nicht nur den Klassen- sondern auch den Gesamtsieg sichern. Dabei verbesserte er im 1. Rennlauf gleich seinen Streckenrekord aus dem Vorjahr, wobei er als erster Fahrer überhaupt die 2min. Schallmauer durchbrechen konnte. Das am Ende die erfolgreiche Titelverteidigung bereits fixiert werden konnte, lag am technisch bedingten Ausfall des einzigen Konkurrenten. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Klasse der bärenstark agierende Tscheche Dusan Neveril (Foto), der im einmalig klingenden rot-schwarzen Norma M20FC Judd für Furore sorgen konnte, jedoch im 1. Rennlauf von technischen Problemen gebremst wurde. Auf die Klasse hatte das keine Auswirkung, sehr wohl im Gesamtklassement, wo mehr als der vierte Rang möglich gewesen wäre. Trotzdem durfte man mit der Leistung des weiter verbesserten Boliden mehr als zufrieden sein. Das Podium komplettierte in dieser Gruppe der Slowene Vladimir Stankovic, der mit seinem weiß-roten Gibson RME 04 sehr spektakulär agierte und sich exzellent in Szene setzen konnte. Dabei konnte er mit tollen Zeiten für Furore sorgen und auch im Gesamtklassement den starken 13. Rang einfahren. Rang Vier ging an den Oberösterreicher Ferdinand Madrian im roten Norma M20F McLaren, der mit einer tollen und soliden Vorstellung in Ilirska Bistrica überzeugen konnte. Dabei konnte er gegen die starke Konkurrenz mit soliden Zeiten überzeugen und sich dieses Topergebnis an die Fahnen heften. Dahinter kam auf dem fünften Platz noch der Oberösterreicher Wolfgang Terschl in die Wertung, der bei diesem Rennen sein Comeback im roten Prosport LM 3000 absolvierte und mit einer tadellosen Leistung überzeugen konnte. Im Training haderte man zwar noch mit Technikproblemen, in den Rennläufen hatte man diese aber weitestgehend im Griff.


JNP_8829Gruppe D, E2-SS bis 2000ccm: Mit einer beeindruckenden Leistung konnte sich der Tscheche Martin Vondrak (Foto) den Sieg in dieser Klasse sichern. Mit seinem orangen Tatuus NT07 Master ließ er der starken Konkurrenz keine Chance, was schlussendlich auch Gesamt mit dem exzellenten achten Rang belohnt wurde. Und das obwohl man vor dem 2. Rennlauf ein Zahnrad im Getriebe wechseln musste. Auf dem zweiten Platz folgte der erneut sehr spektakulär agierende Niederösterreicher Andreas Stollnberger mit seinem orangen Dallara F302, der sich grandios in Szene setzen konnte und eine großartige Vorstellung in Ilirska Bistrica ablieferte. Damit konnte er seine Führung in der Berg-ÖM Staatsmeisterschaft wieder etwas ausbauen. Das Podium komplettierte der Kroate Petar Dajak im weiß-roten Gloria C8F, der im 1. Rennlauf noch mit Motorproblemen zukämpfen hatte, diese jedoch für den zweiten alles entscheidenden Rennlauf beheben konnte. Damit konnte er sich gegenüber der restlichen Konkurrenz entscheidend steigern und so ein Topergebnis einfahren. Rang Vier ging in dieser Klasse an den Kärntner Gottfried Kramer im weiß-schwarzen Tatuus Formel Master S2000, der eine großartige Vorstellung in Slowenien ablieferte und sich am Renntag mit dem brachial klingenden Boliden exzellent in Szene setzen konnte. Die Top5 komplettierte in dieser stark besetzten Klasse der Ungar Zoltan Balatincz mit seinem bereits legendären Coloni Nissan, der eine tadellose Leistung in Ilirska Bistrica ablieferte und dabei exzellente Zeiten erreichte. Rang Sechs ging nach Wien an Josef Tarmann im schwarzen Dallara Mercedes F302, der ebenfalls eine fehlerfreie Vorstellung am gesamten Rennwochenende ablieferte und sich am Ende über dieses spitzen Ergebnis freuen durfte. Dahinter kam auf Platz Sieben noch der Tscheche Pavel Dvorak mit seinem silbernen Martini Formel 2 in die Wertung, der jedoch im 1. Rennlauf kurz vor dem Ziel einen technischen Defekt zu verzeichnen hatte und so wohl eine bessere Platzierung verlor noch vor dem Kroaten Igor Cossetto, der sich mit seinem weiß-roten Formel Opel Lotus den achten Rang in dieser Klasse sichern konnte.

JNP_9266Gruppe D, E2-SS über 2000ccm: Fünf Fahrer nahmen das Rennen in Ilirska Bistrica auf, jedoch erreichten nur 2 das Ziel. Und das sollte für die Berg Europameisterschaft von entscheidender Bedeutung sein, zuerst aber der Blick zum Sieger. Der kam aus Tschechien und hieß Milos Benes, der mit seinem schwarz-orangen Osella FA30 Zytek sich mit einer beeindruckenden Performance exzellent in Szene setzen konnte und eine bärenstarke Leistung bei diesem Rennen ablieferte. Damit konnte er sich auch Gesamt den herausragenden zweiten Rang beim diesjährigen Bergrennen im slowenischen Ilirska Bistrica sichern. Auf dem zweiten Platz folgte der Italiener Fausto Bormolini (Foto) mit seinem bereits legendären weiß-roten Reynard K02 F3000, der eine starke Vorstellung bei diesem Rennen ablieferte und am Renntag mit grandiosen Zeiten für Furore sorgen konnte. Zudem konnte er sich Gesamt über alle Klassen den fantastischen dritten Rang sichern. Nun leider zu den Ausfällen, wo beim Start zum 2. Rennlauf ein Motorproblem dem Italiener Christian Merli die Chance auf den Berg Europameistertitel nahm. Der weiß-blaue Osella FA30 Fortech funktionierte über die gesamte Saison hinweg fast einwandfrei, diesmal schlug jedoch der Technikteufel unbarmherzig zu… Zuvor musste bereits der Italiener Renzo Napione seinen spektakulären rot-schwarzen Reynard K02 F3000 mit einem technischen Defekt abstellen, wobei er die Chance seitens des Veranstalters bekam, den 2. Rennlauf zu absolvieren. Vor diesem musste auch noch der Ungar Laszlo Szasz seinen bereits legendären weißen Reynard Zytek F3000 mit einem technischen Gebrechen in den Transporter verladen und den Renntag für beendet erklären.

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