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Ibergrennen 2019

Hitzeschlacht am deutschen Iberg
Alexander Hin sichert sich mit neuem Streckenrekord den Gesamtsieg am „Holzweg“


 

Gesamtergebnis Ibergrennen 2019

 

Klassenergebnisse Ibergrennen 2019

 


Bericht:

Die 24. Auflage des Ibergrennen in Heilbad Heiligenstadt mutierte zu einer waren Hitzeschlacht. Bei Temperaturen über der 30°C Marke wurden sowohl die Fahrer und die Rennboliden gefordert, sondern auch die Zuseher mussten sich gegen der Sonne schützen. Dabei war klar von Vorteil, dass die Zuseherzonen fast gänzlich im Wald lagen. Trotzdem lief das Rennwochenende sehr zügig und ohne größere Unterbrechungen ab, womit die 4 Trainingsläufe am Samstag und die 3 Rennläufe am Renntag voll im Zeitplan absolviert werden konnten. Bereits am frühen Nachmittag war somit die 2019er Auflage am Iberg zu Ende.

Dabei bekamen die Zuseher äußerst spannenden Bergrennsport geboten, wobei schlussendlich der Deutsche Alexander Hin (Titelbild) einen viel umjubelten Gesamtsieg realisieren konnte. Mit einer beeindruckenden Performance gleich bei seinem ersten Auftritt im neuen Osella PA30 Zytek konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und dabei die Zuseher begeistern. Nachdem er bereits im Training ganz vorne lag, konnte er dies auch am Renntag eindrucksvoll bestätigen. Dabei gelang ihm im 1. Rennlauf seine schnellste Zeit, wobei auch gleich ein neuer Streckenrekord zu Buche stand. Auf dem zweiten Gesamtrang folgte sein deutscher Landsmann Peter Behnke, der am Iberg ein eindrucksvolles Comeback absolvierte und mit seinem Tatuus Formel Master S2000 sich gleich wieder beeindruckend in Szene setzen konnte. Nach über einem Jahr Pause konnte er mit dem mächtigen Boliden nach einem noch verhaltenen Training sich am Renntag entscheidend steigern und schlussendlich auch gleich die Gruppe D, E2-SS für sich entscheiden. Damit stand für ihn beim Comeback gleich ein großartiger Erfolg zu Buche. Das Podium am Iberg komplettierte mit knapp 1sec. Rückstand der Deutsche Georg Lang (Foto) im spektakulär aussehenden MSW-VW/Audi HS 001, der sich am Renntag ein äußerst spannendes Duell um den letzten Platz am Podium lieferte. Dabei konnte er mit seiner bekannt beherzten Fahrweise schlussendlich einen Vorsprung von knapp 0,4sec. nach 3 gewerteten Rennläufen herausfahren. Damit stand auch für den Schweinfurter ein weiteres Topresultat in der Saison 2019 zu Buche, wobei in der Klasse sogar Rang Zwei fixiert werden konnte. Knapp am Podium vorbei fuhr sein deutscher Landsmann Christian Triebstein im Dallara F302, der aber eine ebenfalls beeindruckende Vorstellung bei diesem Rennen ablieferte. Mit einer tollen Performance konnte er sich exzellent in Szene setzen und schlussendlich in der Gruppe D, E2-SS noch den letzten Platz am Podium einfahren. Die Top5 im Gesamtklassement komplettierte der Deutsche Thomas Conrad, der im Eigenbau CRS MTK S5/7 mit Renault Motor eine tolle Leistung am Iberg ablieferte. Damit konnte er nach exzellenten Zeiten auch die 2l Klasse in der Gruppe E2-SC für sich entscheiden, wobei er sich Gesamt nur dem weitaus stärkeren 3l Osella Boliden des Gesamtsiegers geschlagen geben musste. Auf dem sechsten Gesamtplatz konnte Patrick Rahn (Foto) eine weitere starke Leistung in seiner ersten Bergsaison am Steuer seines Dallara F306 abliefern. Mit einer exzellenten Vorstellung am Renntag konnte er gegen die starke Konkurrenz überzeugen und sich in der Gruppe D, E2-SS den ausgezeichneten vierten Rang sichern. Damit stand für den Detmolder ein weiteres Topresultat beim erst dritten Bergrennen mit diesem Boliden zu Buche. Auf dem siebenten Platz im Gesamtklassement folgte ein weiterer „Comebackler“ am Berg: Bernd Simon startete nach einigen Jahren Pause erstmals mit seinem neu angeschafften Reynard 97D F3000 und konnte gleich mit einer starken Leistung überzeugen. Mit dem einmalig klingenden Boliden konnte er sich von Lauf zu Lauf steigern und im entscheidenden 3. Rennheat sogar eine 57er Zeit realisieren. Damit stand auch für ihn beim Comeback ein Topergebnis zu Buche, inklusive Klassensieg in der Gruppe D, E2-SS bis 3l Hubraum. Leider nicht so erfolgreich verlief das Rennwochenende für zwei weitere Fahrer, die am Iberg ihr Comeback vollzogen. Im 3. Trainingslauf hatte Klaus Hoffmann (Foto) im spektakulären Opel Astra V8 DTM einen Ausritt zu verzeichnen, wobei der Bolide doch ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wurde und somit ein Start am Renntag nicht mehr möglich war. Und nach Rennlauf 1 musste Michael Behnke seinen spektakulären Osella PA 20/S Cosworth mit technischen Problemen vorzeitig in den Transporter verladen, nachdem man bereits im Training mit der Technik haderte und nur 2 Läufe absolvieren konnte.

Auf dem achten Gesamtrang folgte am Ende des Renntages der schnellste Tourenwagenpilot am Iberg mit Holger Hovemann (Foto). Dieser konnte auf dem „Holzweg“ mit seinem spektakulären Opel Kadett C GT/R V8 eine großartige Leistung abliefern und sich beeindruckend in Szene setzen. Damit konnte er seinen zweiten vollen Erfolg bei den Tourenwagen in dieser Saison realisieren, womit für das Ibergrennen sehr erfolgreich verlief. Auf dem zweiten Tourenwagengesamtrang kam sein deutscher Landsmann Björn Wiebe in die Wertung, der im spektakulären Renault Clio BTCC eine grandiose Performance ablieferte und sich eindrucksvoll in Szene setzen konnte. Mit einer eindrucksvollen Leistung am Renntag konnte er sich in der bekannt stark besetzten 2l Klasse der Gruppe E1 durchsetzen und dabei die Konkurrenz auf Distanz halten. Das Podium bei den Tourenwagen komplettierte der Deutsche Erwin Buck, der mit seinem VW Spiess-Scirocco 16V am Renntag eine Show der Extraklasse ablieferte. Mit dem 1,6l 16V Triebwerk konnte er sich in einem äußerst spannenden Duell um den Klassensieg durchsetzen und zudem auch weitaus stärkere Boliden hinter sich lassen. Damit stand für ihn wohl einer der größten Erfolge seit dem Comeback im Bergrennsport zu Buche, wobei am Ende ein Vorsprung von 1,5sec. auf den nächsten Verfolger herausgefahren werden konnte. Dieser kam ebenfalls aus der 1,6l Klasse mit Stefan Faulhaber, der im Opel Minichberger Kadett C 16V eine ebenfalls großartige Leistung ablieferte und sich beeindruckend in Szene setzen konnte. Nach einer spektakulären Vorstellung stand für ihn schlussendlich der vierte Gesamtrang bei den Tourenwagen sowie Klassenrang Zwei zu Buche. Die Top5 komplettierte am Iberg Patrick Orth (Foto) im BMW Gerent E30, der ebenfalls eine starke Leistung ablieferte und sich grandios in Szene setzen konnte. Dabei konnte er mit seinen gefahrenen Zeiten in der 2l Klasse der Gruppe E1 den ausgezeichneten zweiten Platz realisieren. Rang Sechs ging bei den Tourenwagen Gesamt an den Deutschen Günter Göser im Opel Böhm Kadett C 16V, der mit einer beherzten Leistung die 3l Klasse für sich entscheiden konnte und somit am Iberg ebenfalls einen Klassensieg verbuchen konnte. Auf dem siebenten Platz folgte bereits der schnellste Vertreter aus der 1400er Klasse mit Hans Peter Eller, der im VW Minichberger Scirocco 16V eine weitere beeindruckende Leistung ablieferte und sich exzellent in Szene setzen konnte. Dabei konnte er mit seinen gefahrenen Zeiten die starke Konkurrenz in dieser Klasse auf Distanz halten und einen weiteren vollen Erfolg in dieser Saison realisieren. Die Top8 bei den Tourenwagen komplettierte Marcel Gapp im BMW E36 M3, der mit starken Zeiten zu überzeugen vermochte und in der 3l Klasse den grandiosen zweiten Platz fixieren konnte.


Auch aus österreichischer Sicht gibt es vom Iberg nur positives zu berichten. In der Gruppe A über 2l Hubraum konnte sich Pascal Ehrmann im Peugeot 207 RC den starken fünften Platz sichern, wobei er sich in einem äußerst dramatischen Duell um gerade einmal 0,07sec. (!) nach drei gewerteten Rennläufen gegen Sebastian Malsch im Mini Cooper S durchsetzen konnte. Der Sieg in dieser Klasse ging klar an den Deutschen Lokalmatador Lars Bröker im Mitsubishi Lancer Evo 10, der auch im Tourenwagengesamtklassement mit Platz Neun ein ausgezeichnetes Resultat einfahren konnte. In der E1 Klasse bis 1600ccm konnte sich der Passauer Bergspezialist Helmut Maier ebenfalls den fünften Rang sichern. Mit seinem legendären VW Spiess-Golf 16V konnte er sich exzellent in Szene setzen und dabei am Renntag mit konstant starken Zeiten überzeugen. Der Sieg ging an Erwin Buck im VW Spiess-Scirocco 16V, der sich im Gigantenduell gegen Stefan Faulhaber im Opel Minichberger Kadett C 16V durchsetzen konnte. Das Podium in dieser Klasse komplettierte der junge Belgier Andy Heindrichs im Opel Wiebe Corsa A 16V noch vor dem Deutschen Sarp Bilen im VW Golf 2 16V. Und in der 2l Klasse der Gruppe E1 konnte der Steirer Johannes Pabst (Foto) im Opel Risse Kadett D 16V den starken 18. Platz einfahren und dabei bei seiner Iberg Premiere gleich drei Fahrer auf Distanz halten. Nach einer starken Trainingsleistung, wo er sich von Lauf zu Lauf steigerte, konnte er auch am Renntag weiter zulegen und schlussendlich dieses Topergebnis realisieren.

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