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Homburg & Sestriere 2019

Alexander Hin gewinnt mit seinem Osella PA 30 Zytek auch in Homburg
Stefano Peroni gewinnt den Historic Berg-EM Lauf im italienischen Sestriere


 

ADAC Bergrennen Homburg (Deutschland)

Nachdem das Training auf der anspruchsvollen Strecke von Homburg noch bei idealen Wetterbedingungen über die Bühne ging, sorgte ein kräftiger Regenschauer am Sonntagvormittag für erschwerte Verhältnisse. Trotzdem blieb es bei relativ wenigen Unterbrechungen, womit die 3 Rennläufe bereits um 16.30 Uhr für beendet erklärt werden konnten. Da die Strecke durch den Wald zudem auftrocknete, wurden im 3. Rennlauf die schnellsten Zeiten an diesem Wochenende erzielt, jedoch konnten sich in manchen Klassen dennoch die Regenspezialisten durchsetzen.

Im Kampf um den Gesamtsieg behielt aber der Deutsche Alexander Hin (Titelbild) klar die Oberhand, der mit seinem Osella PA30 Zytek mit einer beeindruckenden Performance zu überzeugen vermochte. Bei seinem erst zweiten Bergrennen mit dem italienischen Sportprototypen der Gruppe E2-SC konnte er sich exzellent in Szene setzen und dabei mit großartigen Zeiten für Furore sorgen. Dabei blieb er im 3. Rennlauf mit 0,3sec. knapp über dem aktuellen Streckenrekord in Homburg, was seine Leistung nochmals gewaltig unterstrich. Auf dem zweiten Gesamtrang folgte der Deutsche Thomas Conrad mit seinem Eigenbau CRS MTK S5/7, der mit diesem Boliden eine ebenfalls exzellente Vorstellung ablieferte und dabei mit seiner gewohnt spektakulären Fahrweise für Furore sorgen konnte. Nach einem spannenden Kampf konnte er sich gegen die restliche Konkurrenz durchsetzen und zudem die 2l Klasse der Gruppe E2-SC für sich entscheiden, womit man das Ergebnis aus dem Vorjahr wiederholen konnte. Mit einem Rückstand von 1,5sec. ging der dritte Platz am Podium an seinen Landsmann Christian Triebstein (Foto), der mit seinem Dallara F302 eine ebenfalls starke Leistung in Homburg ablieferte. Nach einer tollen Performance konnte er sich den Sieg in der stark besetzten Gruppe D, E2-SS sichern und dabei die Konkurrenz auf Distanz halten. Diese wurde von Georg Lang angeführt, der mit seinem MSW-VW/Audi HS 001 auf Gesamtrang Vier das Homburger Bergrennen abschloss. Dabei konnte er auch mit tollen Zeiten überzeugen und an diesem Wochenende mit einer beherzten Leistung überzeugen, was schlussendlich mit diesem Topresultat belohnt wurde. Die Top5 im Gesamtklassement komplettierte der Franzose Daniel Allais, der mit seinem Dallara F308 ebenfalls eine tolle Vorstellung ablieferte und sich dabei grandios in Szene setzen konnte. Dahinter folgte erst der französische Vorjahressieger Anthony Loeuilleux mit seinem Tatuus Formel Master S2000, der heuer überraschend nicht um die Bestzeiten mitkämpfen konnte und somit nicht mit der Spitze mithalten konnte. So blieb auch in der stark besetzten Gruppe D, E2-SS bis 2l Hubraum nur der vierte Rang. Auf dem siebenten Platz Gesamt folgte der Luxemburger Daniel Donkels (Foto), der mit seinem Ligier JS49 Honda eine weitere starke Leistung in dieser Saison ablieferte, welche zudem mit Rang Zwei in der 2l Klasse der Gruppe E2-SC belohnt wurde.

Auf dem achten Gesamtrang folgte der Tourenwagengesamtsieger beim diesjährigen Homburger Bergrennen, wo sich etwas überraschend der Italo-Luxemburger Canio Marchione (Foto) durchsetzen konnte. Mit seinem 2l BMW E36 320i STW konnte er sich vor allem im Regen eindrucksvoll in Szene setzen und beeindruckende Zeiten erreichen. Der Lohn war schlussendlich der volle Erfolge bei den Tourenwagen, wobei man aber im trockenen mit der Konkurrenz nicht mehr mithalten konnte. Mit einem Rückstand von 0,6sec. nach drei gewerteten Rennläufen ging der zweite Rang an den Deutschen Holger Hovemann, der mit seinem brachial klingenden Opel Kadett C GT/R V8 eine ebenfalls grandiose Leistung ablieferte. Dabei konnte er im entscheidenden Rennlauf noch etwas Zeit gut machen, jedoch blieb am Ende des Tages ein kleiner Rückstand. Trotzdem konnte man mit dem Sieg in der Klasse über 3l Hubraum überzeugen und für die Meisterschaft weitere wichtige Punkte einfahren. Das Podium komplettierte der schnellste 2l Pilot im Zuge des KW Berg Cup mit Björn Wiebe, der mit seinem Renault Clio BTCC einen vollen Erfolg in der bekannt äußerst stark besetzten Klasse realisieren konnte. Vor allem im Regen konnte er mit grandiosen Zeiten überzeugen und mit dem spektakulären Boliden für Furore sorgen, was schlussendlich mit dem Sieg belohnt wurde. Dabei reichte die Bestzeit im 2. Rennlauf, um den Tiroler Thomas Strasser auf Distanz halten zu können. Dieser haderte im Regen mit dem Reifenmaterial an seinem VW Minichberger Scirocco 16V, wo er doch entscheidend Zeit auf die Konkurrenz verlor. Völlig misslang dann der 2. Rennlauf, ehe man in Rennlauf 3 mit dem schnellsten 2l Zeit an diesem Wochenende noch entscheidende Zeit gut machen konnte. Somit stand Gesamt der vierte Platz bei den Tourenwagen zu Buche, im Zuge des KW Berg Cups reichte es zum zweiten Rang in der Gruppe E1 bis 2000ccm. Mit gerade einmal 0,14sec. Rückstand ging Rang Fünf Gesamt bei den Tourenwagen ging an den Deutschen Patrick Orth, der mit seinem BMW 320iS E30 eine weitere spektakuläre Leistung ablieferte und dabei im Regen seine Qualitäten deutlich ausspielte, wo er im Zuge des KW Berg Cup die klare Bestzeit realisieren konnte. Auf der auftrocknender Straße konnte er aber nicht mehr ganz mithalten, womit am Ende Platz Drei in der Klasse blieb. Dahinter folgte auf Platz Sechs Gesamt Hauke Weber mit seinem Audi 80 Quattro, der mit einer eindrucksvollen Leistung in Homburg zu überzeugen vermochte und dabei im Regen seine Vorzüge des Allradantriebs seines Boliden gnadenlos ausspielte. Damit konnte er auch die 3l Klasse für sich entscheiden und somit einen vollen Erfolg realisieren. Siebenter wurde bei den Tourenwagen sein Landsmann Mario Minichberger (Foto), der bei diesem Rennen seine Premiere im komplett neuaufgebauten BMW 2002 16V Gr.5 feierte. Mit dem wunderschönen und vor allem einmalig klingenden Boliden konnte sich der Motorenspezialist eindrucksvoll in Szene setzen und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern, womit mit Rang Vier in der 2l Klasse gleich ein absolutes Topergebnis zu Buche stand.

In der 1,6l Klasse feierte Erwin Buck mit seinem VW Spiess-Scirocco 16V einen weiteren vollen Erfolg, wobei dieser doch recht deutlich ausfiel. Rang Zwei ging wie erwartet an den jungen Belgier Andy Heindrichs, der eine weitere starke Leistung in dieser Saison mit seinem Opel Wiebe Corsa A 16V ablieferte. Die 1,4l Klasse konnte sich einmal mehr Hans Peter Eller mit dem VW Minichberger Scirocco 16V sichern, der bis zum 2. Rennlauf auch noch vor dem schnellsten 1,6l Boliden lag. Im trockenen Lauf musste er aber diesen ziehen lassen, der Klassensieg stand aber nie in Frage. Rang Zwei ging an den spektakulär agierenden Nils Abb (Foto), der im VW Schneider Polo II 8V eine grandiose Performance ablieferte und dabei Mr. Bergcup Franz Weißdorn im VW Polo 1 16V auf Distanz halten konnte. In der Gruppe A über 2l Hubraum ging der fünfte Platz an Pascal Ehrmann, der mit seinem Peugeot 207 RC bei seinem Heimrennen ein spitzen Resultat einfahren konnte. Den Sieg sicherte sich in dieser Klasse Nikolas Uenzen mit seinem BMW E36 NHM M3, der mit einer tollen Leistung Stefan Petto im Opel Corsa D OPC auf Distanz halten konnte. Und im NSU Berg Pokal feierte Andreas Reich einen vollen Erfolg mit seinem NSU Reich TT, der dabei Uwe Schindler im NSU TT KWR und den eigentlichen Favoriten Jörg Davidovic im NSU Davidovic TT 8V auf Distanz halten konnte.

Gesamtergebnis Homburg 2019

Klassenergebnisse Homburg 2019

Photos by Teambeyou


 

Historic Berg-EM Cesana – Sestriere (Italien)

Am selben Wochenende ging in Italien die Historische Berg Europameisterschaft in die nächste Runde. Nachdem 17km Klassiker in Trento Bondone stand in der Region Piemont das Bergrennen Cesana – Sestriere auf dem Programm, welcher als rein Historischer Meisterschaftslauf ausgetragen wurde. Dabei stand nach einem Jahr Pause wieder die komplette Rennstrecke zur Verfügung, sprich es galt über 10km zu bewältigen.

Im einzigen Rennlauf am Sonntag konnte mit einer beeindruckenden Performance der Italiener Stefano Peroni (Foto) einen vollen Erfolg realisieren. Mit seinem Martini MK 32 konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und eine gewaltige Bestzeit realisieren, womit am Ende der volle Erfolg bei diesem Bergklassiker zu Buche stand. Nach einem spannenden Event konnte er die restliche Konkurrenz um 1,12sec. auf Distanz halten, wobei auch der Sieg in der Kategorie 5 zu Buche stand. Diesen Rückstand hatte schlussendlich der Italiener Uberto Bonucci vorzuweisen, der mit seinem Osella PA 9/90 damit den angestrebten Gesamtsieg knapp verpasste. Trotzdem konnte er mit seinem mächtig klingenden Boliden die Kategorie 4 klar für sich entscheiden und somit für die Meisterschaft wieder volle Punkte realisieren. Das Podium komplettierte sein italienischer Landsmann Walter Marelli auf einem weiteren Osella PA 9/90, der sich mit einer ebenfalls starken Zeit grandios in Szene setzen konnte. Nach einer spektakulären Vorstellung stand für ihn in der Kategorie 4 der zweite Platz zu Buche. Dahinter klaffte bereits eine größere Lücke, wobei der Italiener Piero Lottini bereits 10sec. auf den Gesamt Dritten verlor. Mit seinem Osella PA 9/90 konnte er aber trotzdem in der Kategorie 4 das Podium erreichen, womit er für die Meisterschaft weitere wichtige Punkte einfahren konnte. Die Top5 Gesamt komplettierte Giuliano Peroni (Foto) mit seinem Osella PA 3, der eine großartige Leistung beim diesjährigen Bergrennen Cesana – Sestriere ablieferte und dabei im einzigen Rennlauf eine exzellente Zeit erreichte. Der Lohn war somit der volle Erfolg in der Kategorie 2, wobei er sich um gerade einmal 0,24sec. gegen Mario Massaglia durchsetzen konnte. Dieser absolvierte erstmals dieses Rennen mit einem Osella PA 3, wobei er sich gleich grandios in Szene setzen konnte und dabei die Kategorie 3 für sich entscheiden konnte. Damit konnte der Tourenwagenstreckenrekordhalter auch bei seiner Sportprototypen Premiere einen vollen Erfolg realisieren.

Bei den Tourenwagen konnte sich der Italiener Natale Mannino (Foto) durchsetzen, der mit einer starken Performance die erklärten Favoriten auf Distanz halten konnte und somit den bislang größten Erfolg im Bergrennsport realisierte. Mit seinem Porsche 911 RS aus der Kategorie 2 konnte er auch den Vorjahressieger auf Distanz halten und diesen um 6sec. schlagen. So blieb für Giuseppe Gallusi im Porsche 911 SC der zweite Platz Gesamt bei den Tourenwagen, wobei er aber die Kategorie 3 im Tourenwagenbereich für sich entscheiden konnte. Das Podium komplettierte Giuliano Palmieri, der diesmal wieder auf einen Porsche 911 Carrera RSR vertraute und mit diesem Boliden eine ebenfalls exzellente Vorstellung ablieferte. Damit konnte er sich auch den zweiten Rang in der Kategorie 2 bei den Tourenwagen sichern. Rang Vier ging Gesamt ebenfalls nach Italien an Giorgio Tessore auf einem Porsche 911 Carrera, der mit diesem Boliden den zweiten Platz in der Kategorie 3 realisieren konnte und ebenfalls somit ein Topresultat in Sestriere verbuchte. Die Top5 komplettierte Luca Prino Mella mit seinem BMW 2002 ti aus der Kategorie 2, der somit schnellster 2l Pilot bei den Tourenwagen war und somit sich am Ende ebenfalls mehr als zufrieden zeigen konnte.

Mit von der Partie waren auch 2 österreichische Vertreter. Dabei konnte sich der Kärntner Harald Mössler (Foto) mit seinem spektakulären Steyr Puch Berg Spyder einen Klassensieg in Sestriere sichern. Mit einer exzellenten Leistung konnte er die Klasse A7 bis 1,3l Hubraum für sich entscheiden und somit für die Meisterschaft weitere wichtige Punkte realisieren. Gesamt stand in der Kategorie 1 der ausgezeichnete zweite Platz hinter dem Italiener Tiberio Nocentini im Chevron B19 zu Buche, der auch im Gesamtklassement noch vor dem schnellsten Tourenwagen Rang Neun Gesamt belegte. Erstmals dieser Herausforderung stellte sich der Weststeirer Reinhold Prantl, der in der Kategorie 3 auf äußerst starke Konkurrenz in seiner Klasse traf. Mit einer fehlerfreien Leistung am Steuer seines Porsche 911 Carrera RS konnte er sich aber exzellent in Szene setzen und im einzigen Rennlauf eine starke Zeit realisieren. Damit konnte er sich in der Klasse C3 über 2l Hubraum den tollen fünften Platz sichern und somit ein spitzen Resultat in Sestriere realisieren.

Gesamtergebnis Cesana – Sestriere 2019

Photos by turismovialattea

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