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Hill Race Eschdorf 2016

Photos by Rolf-Dieter Koch

Spannendes Bergrennsportfestival in Luxemburg
Gesamtsieg durch Lokalmatador David Hauser im Dallara GP2


 

Gesamtergebnis 2016

 

Klassenergebnisse 2016

 


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Bericht:

Das diesjährige Hill Race in Eschdorf spielte in diesem Jahr alle Stücke und bot bei traumhaften Frühlingswetter Bergrennsport der Extraklasse. Dabei kam es zu einem äußerst spannenden Kampf um den Gesamtsieg aber auch die Siege in den einzelnen Klassen waren hart umgekämpft, wobei nur der schnellste Lauf für die Endwertung berücksichtigt wurde.

13179346_1181658761881011_6336603437319186791_nMit einer beeindruckenden Performance feierte der Luxemburger David Hauser (Titelbild) bei seinem Heimrennen einen viel umjubelten Gesamtsieg. Dabei lieferte er am Steuer seines einmalig klingenden Dallara-Mecachrome GP2 eine herausragende Leistung ab und konnte die starke Konkurrenz auf Distanz halten. Dabei gelang dem jungen Piloten die schnellste Zeit im 2. Rennlauf, wo man sich im Gegensatz zur Konkurrenz nochmals steigern konnte und zum vollen Triumph ausholte. Mit einem Rückstand von lediglich 0,38sec. ging der zweite Platz Gesamt an den Schweizer Joel Volluz (Foto) im spektakulären Osella FA30 Judd, der sich mit einer großartigen Vorstellung ebenfalls hervorragend in Szene setzen konnte und mit exzellenten Zeiten und seinem beherzten Fahrstil begeistern konnte. Dabei gelang ihm seine schnellste Zeit bereits im 1. Rennlauf wo auch er die 51sec. Schallmauer durchbrechen konnte. Dahinter folgte mit einem minimalen Rückstand von 0,05sec. sein Schweizer Landsmann Eric Berguerand im einmaligen Lola FA99 F3000, der sich ebenfalls herausragend bei diesem Rennen in Szene setzen konnte und mit seinem spektakulären Fahrstil die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeisterte. Auch er konnte bereits im 1. Rennlauf die schnellste Zeit für sich verbuchen und sich danach nicht mehr steigern. Auf dem vierten Rang folgte mit Respektabstand der Belgier Jacques Marchal in einem Norma M20F mit 3l-BMW Motor, der sich trotzdem exzellent in Szene setzen konnte und beeindruckende Zeiten erreichte, womit er sich auch den Sieg in der Gruppe CN, E2-SC sichern konnte. Mit einem minimalen Rückstand von lediglich 0,18sec. ging der fünfte Platz Gesamt an den Deutschen Uwe Lang, der nach langem wieder in Eschdorf mit seinem einmalig klingenden Osella PA 20/S Evo an den Start ging und sich ein spannendes Match um den Sieg in der Gruppe CN, E2-SC lieferte, was man am Ende des Wochenendes nur knapp verlor. Rang Sechs Gesamt ging an den Franzosen Daniel Allais in einem Reynard 97D F3000 aus der Gruppe D, E2-SS, dem am Ende lediglich 0,06sec. auf den vor ihm Platzierten Deutschen fehlten noch vor seinem französischen Landsmann Anthony Loeuilleux in einem Tatuus Formel Master, der weitere 0,05sec. zurücklag und sich dazu auch noch den Klassensieg in der 2l Klasse der Gruppe D, E2-SS sichern konnte. Auf dem achten Gesamtrang folgte der Schweizer Marcel Steiner bei seiner Premiere im mächtig klingenden LobArt LA01 Mugen, der jedoch am gesamten Wochenende mit technischen Problemen zukämpfen hatte und am Renntag nur einen Lauf absolvieren konnte, womit die gefahrene Zeit einen noch höheren Stellenwert bekam, da man auch am Trainingstag nur bei 2 Läufen an den Start gehen konnte. Zudem wurde man mit dem dritten Rang in der Gruppe CN, E2-SC entschädigt.

13087917_1181656235214597_1902087829880109226_nBei den Tourenwagen konnte sich der Tiroler Herbert Stolz (Foto) durchsetzen und sich erneut als großer Sieger in Eschdorf feiern lassen. Mit seinem bereits legendären hellblauen Porsche 935 DPII konnte er sich gegen die erneut starke Konkurrenz durchsetzen und einen vollen Erfolg für sich verbuchen. Dabei konnte er seine schnellste Zeit an diesem Wochenende im 2. Rennlauf erreichen, wobei er als einziger Tourenwagenpilot unter der 59sec. Schallmauer blieb. Auf dem zweiten Platz folgte der Deutsche Norbert Handa mit seinem wunderschönen Lancia Delta Integrale, der eine herausragende Leistung bei seinem ersten Start in diesem Jahr absolvierte und mit beeindruckenden Zeiten überzeugen konnte. Dabei funktionierte die komplexe Technik dieses Boliden endlich ohne Probleme und man konnte das wahre Potenzial abrufen. Das Podium komplettierte der Brite Mike Manning mit seinem spektakulären Ford Puma 2.0 Turbo aus der Gruppe E2-SH, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und sich dabei in den Rennläufen immer weiter steigern konnte. Die Top 5 bei den Tourenwagen komplettierten der Schweizer Frederic Neff, der mit seinem beherzten Fahrstil am Steuer seines Porsche 996 GT3 einmal mehr die Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte und der Belgier Yannick Bodson mit seinem Porsche 997 GT3 Cup aus der Gruppe GT, der ebenfalls hervorragende Zeiten beim diesjährigen Hill Race in Eschdorf erreichte und sich am Ende nur um unglaublich 0,01sec. dem vor ihm Platzierten Schweizer geschlagen geben musste.


13177208_1181664955213725_5780164193727338217_nEin kurzer Blick in die KW Berg Cup Klassen. Bei den 1150ern konnte sich der Deutsche Thomas Stelberg erneut durchsetzen und mit seinem VW Schneider Polo 16V einen vollen Erfolg einfahren und seinen Landsmann Jürgen Hessberger auf den zweiten Platz verdrängen, der mit seinem Fiat 127 Sport Martini jedoch die 8V-Trophy in dieser Klasse für sich entscheiden konnte. In der Klasse bis 1400ccm agierte der Deutsche Hans-Peter Eller im orangen VW Minichberger Scirocco 16V in einer eigenen Liga, wobei er auch den Sieger aus der Klasse bis 1600ccm auf Distanz halten konnte und seinen unmittelbaren Klassenkonkurrenten Franz Weißdorn mit 2,4sec. schlagen konnte. Der Sieg in der KW 8V-Trophy ging hier an den Deutschen Nils Abb im wunderschönen VW Schneider Polo II 8V auf dem vierten Klassenrang. Bei den 1600ern holte sich der Deutsche Andre Stelberg mit seinem VW Schneider-RSB Corrado den Sieg, der um 0,75sec. den Luxemburger Canio Marchione (Foto) im wunderschönen VW Minichberger Scirocco 16V auf Distanz halten konnte. Die 2l Klasse ging wie schon am Schottenring an den Deutschen Andre Wiebe im mächtigen Renault Williams Wiebe Laguna der dabei den Deutsch-Italiener Egidio Pisano im mächtigen VW Minichberger Golf 16V STW auf Distanz halten konnte. Die Premiere des Schweizers Martin Bürki im BMW 318i E36 STW verlief dabei sehr gut und endete mit dem sechsten Platz in dieser stark besetzten Klasse, wobei sich der Rückstand auf den Sieger mit knapp über 1sec. in engen Grenzen hielt. Der KW 8V-Trophy Sieg ging in dieser Klasse an Michael Rauch im Opel Briegel Kadett C auf Klassenrang Sieben. In der Diesel Klasse feierte Christian Triebstein einen beeindruckenden Sieg mit seinem Alfa Romeo 147 JTD und in der Klasse bis 3l Hubraum war der Brite Keith Murray mit seinem Audi 80 Quattro Turbo siegreich. Den Sieg in der 8V-Trophy sicherte sich wie schon beim Auftakt der Deutsche Alexander Bärtl in der Opel Kadett C Limo.

Ebenfalls am Start stand der Luxemburger Nicolas Brebsom, der seine Bergsaison mit dem Heimrennen in Eschdorf startete. Mit seinem hellblauen Norma M20FC hatte er jedoch am Trainingstag mit technischen Problemen zukämpfen womit man leider an gar keinem Probeheat teilnehmen konnte. Über Nacht bekam man schlussendlich die Probleme am wunderschönen Boliden in den Griff und mit einer fehlerfreien Leistung konnte man sich am Ende den tollen siebenten Rang in der Gruppe CN, E2-SC bis 3l Hubraum sichern.

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