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GHD Lucine 2017 (Update)

Gesamtsieg von Federico Liber aus Italien
neuer Tourenwagenstreckenrekord von Karl Schagerl


 

Gesamtergebnis Lucine 2017

 

Ergebnisse Lucine 2017

 


Fotos:

Alle Fotos in der Medien Gallerie

Franz Schuster
Grzegorz DudaMilan BubnicLuka LikovicKarel Trneny

 


Bericht:

Wie bereits in den letzten Jahren zeigte sich das Bergrennen in Lucine bestens organisiert. Das kleine, aber feine Starterfeld bot den zahlreich erschienen Zusehern Bergrennsport der Extraklasse. Vor allem das international hochkarätige Tourenwagenfeld sorgte für Spannung und Action. Alle geplanten Läufe konnten an beiden Tagen bei idealen Bedingungen abgewickelt werden, wobei die sehr attraktive Strecke ihres gleichen dazu beitrug.

FSJ_0471Im Kampf um den Gesamtsieg konnte der Italiener Federico Liber (Titelbild) für Furore sorgen. Mit seinem Gloria C8P Evo ließ er der Konkurrenz an diesem Wochenende keine Chance, was am Ende mit dem vollen Erfolg in Lucine belohnt wurde. Dabei konnte er seinen ersten Verfolger klar auf Distanz halten und somit sich zum Gesamtsieger bei diesem Rennen in Slowenien küren. Auf dem zweiten Rang folgte nicht nur sein italienischer Landsmann, sondern auch Teamkollege Alessandro Tinaburri. Dieser brachte einen Gloria C8F Evo an den Start und konnte ebenfalls mit einer äußerst beherzten Fahrweise beeindrucken. Mit einer tollen Performance nahm er den nächsten Verfolger knapp über 7sec. ab, womit schlussendlich Rang Zwei im Gesamtklassement zu Buche stand. Das Podium komplettierte der Ungar Laszlo Szasz mit seinem bereits legendären Reynard Zytek F3000, der ebenfalls eine starke Vorstellung in Lucine ablieferte und für Furore sorgen konnte. Vor allem im entscheidenden 3. Rennlauf konnte er sich nochmals entscheidend steigern und um 0,5sec. den schnellsten Tourenwagenpilot abfangen. Dieser kam aus Niederösterreich und hieß Karl Schagerl (Foto), der mit einer gigantischen Leistung in Lucine beeindruckte. Mit seinem VW Golf Rallye TFSI-R verbesserte er am Renntag gleich 3x den alten Streckenrekord, womit er am Ende diesen um über 3sec. unterbieten konnte. Nach den technischen Problemen in Cabar war das Balsam auf die Seele, zumal man auch den Vorsprung im FIA Hillclimb Cup erfolgreich ausbauen konnte. Die Top5 im Gesamtklassement komplettierte ein weiterer Italiener aus dem Liber Team mit Mirko Venturato, der mit seinem Gloria C8F ebenfalls eine grandiose Leistung ablieferte und wie bereits im Vorjahr bei diesem Rennen überzeugen konnte.

FSJ_9654Dahinter ging Platz Sechs an den Tschechen Karel Trneny, der erstmals bei diesem Rennen an den Start ging und mit seinem Skoda Fabia WRC für Furore sorgen konnte. Dabei konnte er sich von Lauf zu Lauf steigern und mit dem spektakulären Boliden die Zuseher entlang der Strecke begeistern. Am Ende stand Platz Zwei bei den Tourenwagen zu Buche. Auf der Sieben folgte der schnellste Slowene an diesem Wochenende mit Vladimir Stankovic im Gibson RME04, der mit diesem Boliden eine ebenfalls exzellente Vorstellung ablieferte und tolle Zeiten erreichte. Dabei stand am Ende der Sieg in der Gruppe E2-SC mit dem Turbo befeuerten Boliden zu Buche. Die Top8 komplettierte der Bulgare Nikolay Zlatkov im spektakulären und einmalig klingenden Audi Quattro S1, der mit einer ebenfalls starken Leistung in Lucine glänzen konnte. Dabei war der Bolide einmal mehr einer der Highlights an diesem Rennwochenende. Rang Drei bei den Tourenwagen konnte sich zudem auch mehr als sehen lassen, zumal man im letzten Rennlauf noch die notwendigen Zehntel für dieses Ergebnis fand. Rang Neun ging an den Ungarn Istvan Kavecz (Foto) im wunderschönen BMW E90 V8, der ebenfalls begeisterte und mit dem Boliden für Furore sorgen konnte. Im Gegensatz zur Konkurrenz konnte er sich im letzten Rennlauf jedoch nicht mehr steigern, womit schlussendlich Platz Vier bei den Tourenwagen zu Buche stand. Die Top10 komplettierte Gesamt der Pole Grzegorz Duda im brachialen Hyundai i20 WRC, der in seiner ersten Saison am Berg mit diesem Boliden immer besser zu Recht kommt und tolle Zeiten bei diesem Rennen erreichte.


Bericht weitere Österreicher:

Historische Kategorie 1: Der Grazer Hans Jud stellte sich in diesem Jahr der Herausforderung in Lucine. Und das sehr erfolgreich, denn mit seinem wunderschönen Jaguar XK 120 Super Sports konnte er mit einer fehlerfreien Leistung einen vollen Erfolg einfahren. Am Ende stand neben dem Klassensieg A6 über 2l Hubraum auch der Gesamtsieg in der Kategorie 1 zu Buche. Leider mussten seine italienischen Konkurrenten im Laufe des Wochenendes mit technischen Problemen frühzeitig aufgeben.

Historische Kategorie 2: Auch hier konnte ein Fahrer mit einem exzellenten Ergebnis für Furore sorgen. Der Kärntner Walther Stietka lieferte mit seinem silbernen VW Käfer 1302 S eine starke Leistung ab und konnte mit Rang Zwei in der Klasse B5 bis 1,6l Hubraum überzeugen. Dabei musste er sich nur dem Italiener Enrico Lena in einem Lancia Fulvia Coupe geschlagen geben, was auch Gesamt mit dem tollen vierten Rang in dieser Kategorie belohnt wurde. Gleich dahinter folgte der Südtiroler Florian Rottonara mit seinem Fiat Giannini 650 NP, der ebenfalls eine starke Leistung in Lucine ablieferte, jedoch im letzten Rennlauf nicht mehr an seine vorherigen Zeiten herankam. Trotzdem konnte er sich den Klassensieg in der Gruppe bis 850ccm sichern und somit ein spitzen Ergebnis für sich verbuchen. Gesamt stand am Ende Rang Fünf in der Historischen Kategorie 2 zu Buche. Den Sieg sicherte sich übrigens der Italiener Roberto dal Cin in einem wunderschönen De Tomaso Pantera.

FSJ_9721Historische Kategorie 3: Einen vollen Erfolg feierte hier der Kärntner Gerald Glinzner (Foto). Mit seinem brachialen Porsche 911 Carrera SC konnte er sich mit einer großartigen Performance exzellent in Szene setzen und mit seiner spektakulären Fahrweise die Zuseher begeistern. Am Ende stand nicht nur der Klassensieg in Gruppe C3 über 2l Hubraum, sondern auch der Sieg in der Historischen Kategorie 3 zu Buche. Zudem ließ er mit seinen gefahrenen Zeiten auch die gesamte Konkurrenz bei den Historischen keine Chance, was mit dem Gesamtsieg auf Platz 20 belohnt wurde.

 


Gruppe A: Und auch in dieser Klasse feierte ein Steirer einen herausragenden Erfolg. Reinhold Taus ging nach einem Jahr Pause wieder in Lucine an den Start und konnte mit seinem Subaru Impreza WRX STI einmal mehr für Furore sorgen. Mit einer großartigen Leistung konnte er mit seinem blau-goldenen Boliden für Furore sorgen und Gesamt Platz 12 einfahren. Bei den Tourenwagen bedeutete das den herausragenden sechsten Rang, und das obwohl man keines Wegs ohne Probleme über das Rennwochenende kam. Nachdem im Training eine defekte Zündspule vor Kopfzerbrechen sorgte (Dank Toni Novak konnte eine neue organisiert werden) brach im 3. Rennlauf noch ein Kühlwasserschlauch am Subaru Impreza WRX STI. Die 2l Klasse konnte übrigens der Slowene Ales Prek einmal mehr mit seinem Honda Civic Type R für sich entscheiden. Mit einer beeindruckenden Leistung konnte er den Italiener Tonino Cossu auf einem weiteren Honda Civic Type R auf Distanz halten. Dieser war aber über Platz Zwei trotzdem mehr als zufrieden, hatte er doch im 2. Rennlauf einen Leitplankenkontakt zu verzeichnen…

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