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Coppa del Chianti 2019

Photos by Foto Vigghe

Das Finale zur Berg Europameisterschaft gewinnt Antonio Lavieri
Der Tourenwagensieg geht an die französische Berglegende Jean Marie Almeras mit neuem Streckenrekord


 

Gesamtergebnis Coppa del Chianti Classico 2019

 

Ergebnisse Coppa del Chianti Classico 2019

 


Bericht:

Bei wunderschönem Herbstwetter ging das Finale zur Historic Berg Europameisterschaft im italienischen Chianti über die Bühne. Die anspruchsvolle Strecke mit ihrer wunderschönen Umgebung war der krönende Abschluss der Saison 2019. Dabei stellten sich auch einige Österreicher dieser Herausforderung, wobei diese zum großen Teil mit exzellenten Ergebnissen glänzen konnten.

Im Kampf um den Gesamtsieg feierte der Italiener Antonio Lavieri (Titelbild) einen Überraschungserfolg. Am Steuer seines Ralt RT32 lieferte er eine beeindruckende Leistung ab, wobei er die Gunst der Stunde nutzte und im einzigen Rennlauf die Bestzeit erzielte. Die zwei erklärten Favoriten auf den Gesamtsieg mussten dabei tatenlos zusehen, da beide mit technischen Problemen nicht das Ziel erreichten. Jedoch soll das die Leistung des Formel Piloten aus der Kategorie 5 keines Falls schmälern, denn er konnte doch international bekannte Namen hinter sich lassen. Rang Zwei ging mit knapp über 3sec. Rückstand an Walter Marelli (Foto) im Osella PA 9/90, der mit einer ebenfalls großartigen Zeiten im einzigen Rennlauf zu glänzen vermochte. Damit konnte er sich beim Saisonfinale zur Historic Berg Europameisterschaft den Sieg in der Kategorie 4 sichern und somit ebenfalls einen exzellenten Erfolg realisieren. Das Podium im Gesamtklassement komplettierte ein weiterer Italiener mit Emanuele Aralla auf einem Dallara F390, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte. Mit einer großartigen Vorstellung stand für ihn schlussendlich der großartige zweite Rang in der Kategorie 5 hinter dem Gesamtsieger zu Buche. Dabei konnte er den Rückstand auf der 8km langen Strecke unter 5sec. halten. Rang Vier Gesamt ging mit Respektabstand an Giuliano Peroni mit seinem legendären Osella PA 3, der mit dieser eindrucksvollen Leistung einmal mehr die Kategorie 2 für sich entscheiden konnte und damit den erwarteten Favoritensieg einfuhr. Die Top5 komplettierte nach einem spannenden Kampf sein italienischer Landsmann Piero Lottini (Foto) auf einem Osella PA 9/90, der mit diesem Boliden den ausgezeichneten zweiten Platz in der Kategorie 4 einfahren konnte. Dabei konnte er jedoch seinen Teamkollegen vom Bonucci Racing Team, den italienischen Routinier Roberto Turriziani gerade einmal um 0,4sec. auf Distanz halten. Dieser sicherte sich mit Gesamtrang Sechs somit den letzten Platz am Podium der Kategorie 4 mit seinem 2l Osella PA 9/90. Wie schon kurz erwähnt mussten die zwei Topfavoriten aufgeben, wobei es Uberto Bonucci bereits im Training mit seinem Osella PA 9/90 erwischte. Motorprobleme zwangen den neuen und alten Berg Europameister der Kategorie 4 dazu, frühzeitig den einmalig klingenden Boliden in den Transporter zu verladen. Und im einzigen Rennlauf musste auch noch Stefano Peroni seinen Martini Mk32 aus der Kategorie 5 mit einem technischen Gebrechen abstellen und somit ebenfalls einen Ausfall zur Kenntnis nehmen.

Gesamtrang Sieben ging an die französische Berglegende Jean Marie Almeras (Foto), der mit seinem Porsche 935 mit einer herausragenden Performance zu überzeugen vermochte. Mit einer großartigen Leistung konnte der Routinier nicht nur den Tourenwagengesamtsieg bei diesem Rennen realisieren, sondern um 0,3sec. auch den Streckenrekord verbessern. Damit kehrte er nachdem Unfall in Buzet in eindrucksvoller Art und Weise zurück. Rang Zwei bei den Tourenwagen sicherte sich der Italiener Massimo Perotto, der mit seinem einmalig klingenden BMW E30 M3 eine großartige Performance ablieferte. Dabei konnte er im einzigen Rennlauf eine beeindruckende Zeit realisieren, welche schlussendlich mit dem Tourenwagensieg in der Kategorie 4 belohnt wurde. Mit gerade einmal 0,8sec. Rückstand komplettierte sein italienischer Landsmann Giuseppe Gallusi das Podium bei den Tourenwagen. Mit seinem Porsche 911 Carrera SC aus der Kategorie 3 konnte er sich einmal mehr in dieser Saison grandios in Szene setzen, was auch mit dem zweiten Platz in dieser Gruppe hinter dem großartigen Gesamtsieger belohnt wurde. Rang Vier Gesamt sicherte sich der Italiener Giuliano Palmieri mit seinem mächtigen Porsche 911 RSR, der eine ebenfalls grandiose Vorstellung in Chianti ablieferte. Dabei konnte er eine großartige Zeit realisieren und damit die Tourenwagenwertung in der Kategorie 2 für sich entscheiden. Die Top5 komplettierte Vincenzo Rossi auf einem weiteren Porsche 911 RS, der ebenfalls in der Kategorie 2 an den Start ging und dort eben mit einem Topergebnis zu glänzen vermochte.


Bericht Österreicher nach Historic Berg-EM Resultat

Historische Kategorie 1: Wie zu erwarten konnte sich diese Gruppe der Italiener Tiberio Nocentini mit seinem Chevron B19 sichern. Mit diesem Boliden konnte er sich gegen die starke Konkurrenz mit einem Vorsprung von knapp über 6sec. durchsetzen und somit einen vollen Erfolg in Chianti realisieren. Dahinter kam es aber zu einer kleinen Überraschung, den der Kärntner Andreas Gleissner (Foto) konnte am Steuer seines blauen NSU Berg Spyder den ausgezeichneten zweiten Gesamtrang in der Kategorie 1 realisieren. Dabei war es für ihn der erste Auftritt in Chianti, womit am Ende nach einem äußerst spannenden Kampf gleich ein beeindruckendes Ergebnis zu Buche stand. Mit gerade einmal 0,01sec. (!) Rückstand komplettierte sein Kärntner Landsmann Harald Mössler das Podium. Auch er konnte sich am Steuer seines Steyr Puch Berg Spyder beeindruckend in Szene setzen, jedoch musste er seit langem eine äußerst knappe Niederlage in der Klasse A7 bis 1,3l Hubraum hinnehmen. Damit musste er sich auch im Kampf um den Berg Europameisterschaftstitel knapp aber doch geschlagen geben. Trotzdem konnte er ein weiteres Topresultat in diesem Jahr fixieren. Rang Vier ging in der Kategorie 1 an den Tiroler Gregor Frötscher, der heuer erstmals am Berg mit seinem gelben Austin Mini Cooper S an den Start ging und dann gleich für Furore sorgen konnte. Mit einer gewohnt spektakulären Performance konnte er sich herausragend in Szene setzen und dabei gegen die starke Konkurrenz die Klasse A3 bis 1,3l Hubraum für sich entscheiden. Damit war er auch schnellster Tourenwagenpilot in der Kategorie 1. Die Top5 komplettierte der Oberösterreicher Horst Pichler (Foto), der nach einigen Jahren Pause sein Comeback am Steuer seines wunderschönen Abarth 2000 SE021 feierte. Mit einer großartigen Vorstellung konnte er sich hervorragend in Szene setzen und schlussendlich mit dem roten Boliden die Klasse A9 bis 2l Hubraum für sich entscheiden. Auf dem achten Gesamtrang in der Kategorie 1 folgte der Oststeirer Christian Holzer, der mit seinem Steyr Puch 650 TR erneut zu überzeugen vermochte und die Klasse A1 bis 850ccm für sich entscheiden konnte. Mit einem weiteren Klassensieg feierte er auch den Historic Berg Europameisterschaftstitel 2019, womit er sich zum zweiten Mal diesen großartigen Erfolg im Bergrennsport sichern konnte. Rang 14 ging an den Oberösterreicher Bernhard Deutsch im grünen Steyr Puch 650 TR, der eine ebenfalls exzellente Leistung bei seinem ersten Auftritt in Chianti ablieferte. Nach einer exzellenten Zeit im einzigen Rennlauf stand für ihn der ausgezeichnete dritte Platz in der Klasse A1 bis 850ccm zu Buche. Und auf dem 17. Gesamtrang folgte noch sein oberösterreichischer Teamkollege Gerhard Mühlparzer mit seinem grauen Steyr Puch 650 TR, der mit einer exzellenten Leistung seine erste Bergsaison erfolgreich beenden konnte. In der Klasse selbst bis 850ccm konnte er sich den vierten Platz sichern und somit für die Meisterschaft nochmals starke Punkte erzielen.

Historische Kategorie 2: Leider nicht nach Wunsch verlief das Rennwochenende in Chianti für die beiden österreichischen Vertreter dieser Klasse. Bereits nach Trainingslauf 1 musste der Obersteirer Rudolf Sporer mit seiner gelben Alfa Romeo Giulia 1.6 einen technisch bedingten Ausfall hinnehmen und das Rennwochenende vorzeitig für beendet erklären. Damit war für ihn das Rennen schon vorzeitig zu Ende, bevor es richtig begann. Und nachdem 2. Trainingslauf folgte auch noch der Salzburger Max Lampelmaier, der erstmals mit seinem wunderschönen Ford Escort RS 1600 BDA in Chianti an den Start ging. Auch bei ihm machte die Technik ihm einen Strich durch die Rechnung, womit auch er vorzeitig zum Zuseher degradiert wurde. Nach einer tollen Performance im Training war dieser Ausfall für ihn natürlich umso bitterer. Den Sieg sicherte sich übrigens der Italiener Giuliano Palmieri (Foto) mit seinem Porsche Carrera RSR, der einen weiteren großartigen Erfolg im Zuge der Historic Berg Europameisterschaft erzielen konnte. Und auch der Berg-EM Titel stand für ihn schlussendlich zu Buche. Rang Zwei ging an den beeindruckend agierenden Tschechen Jaroslav Mikes im Skoda 130 RS, der mit einem vollen Erfolg in der 1300er Klasse glänzen konnte. Zwar musste er sich knapp im Kampf um den Berg Europameistertitel geschlagen geben, jedoch war auch der Vizetitel ein exzellenter Erfolg. Das Podium komplettierte sein tschechischer Landsmann Josef Michl im Porsche 911 Carrera RS, der ebenfalls ein starkes Rennen in Chianti absolvierte.

Historische Kategorie 3: In der stark besetzten Klasse C3 über 2l Hubraum musste sich Reinhold Prantl den italienischen Bergpiloten geschlagen geben. Jedoch konnte er mit seinem Porsche 911 Carrera RS ein exzellentes Rennen absolvieren und mit dem vierten Platz in der Klasse sowie dem siebenten Gesamtrang glänzen. Damit stand mit dem gelben Boliden ein weiteres spitzen Ergebnis zu Buche. Der Sieg ging in neuer Tourenwagenrekordzeit an den Franzosen Jean Marie Almeras, der im legendären Porsche 935 der Konkurrenz keine Chance ließ und somit beim Finale nochmals großartig aufzeigen konnte. Rang Zwei und Drei gingen in dieser Kategorie an die italienischen Porsche Piloten Giuseppe Gallusi (Foto) und Giorgio Tessore, die mit ihren brachial klingenden Boliden für Furore sorgen konnten und auch die Spitze in der Klasse C3 über 2l Hubraum bildeten. Den Berg Europameisterschaftstitel konnte übrigens der Tscheche Jiri Kubicek doch noch erfolgreich verteidigen, da er in Chianti mit dem Skoda 110L von seinem Landsmann Jindrich Indra an den Start gehen konnte. Dabei konnte er erneut die Klasse C1 bis 1,3l Hubraum für sich entscheiden. Beim Unfall in Ilirska Bistrica wurde bekanntlich der Skoda 130 RS weitestgehend zerstört.

Historische Kategorie 4: Auch in dieser Kategorie war Österreich beim Saisonfinale in Chianti vertreten. Herbert Neubauer (Foto) stellte sich mit seinem Lancia Delta Integrale wieder dieser Herausforderung, und das sehr erfolgreich. Mit einer großartigen Leistung konnte er sich hervorragend in Szene setzen und in der Klasse D6 über 2l Hubraum den ausgezeichneten dritten Rang einfahren. Gesamt konnte er bei den Tourenwagen im Zuge der Berg Europameisterschaft mit Platz Fünf glänzen. Der Sieg ging an Walter Marelli im Osella PA 9/90, der mit einer tollen Performance in Chianti glänzen konnte. Dabei konnte er seinen italienischen Landsmann Piero Lottini auf einem weiteren Osella PA 9/90 auf Distanz halten und auch Roberto Turriziani hatte er im Griff. Dieser konnte aber die Klasse D7 bis 2l Hubraum für sich entscheiden und somit ebenfalls einen vollen Erfolg einfahren. Rang Vier ging in dieser Kategorie ebenfalls an einen Osella Piloten und zwar an Roberto Gorni, der mit seinem Osella PA N Sport zu glänzen vermochte.

Historische Kategorie 5: In dieser Gruppe hielt der Oberösterreicher Jochen Landmann (Foto) unsere Fahnen beim Historic Berg-EM Finale hoch. Am Steuer seines roten Tecno Lotus FB/1 konnte er sich hervorragend in Szene setzen und dabei die Zuseher entlang der Strecke mit seiner beherzten Fahrweise begeistern. Das wurde am Ende des Wochenendes mit dem ausgezeichneten dritten Rang in der Klasse E2 bis 1,6l Hubraum belohnt. Den Sieg im Zuge der Berg-EM Wertung sicherte sich der Italiener Emanuele Aralla im Dallara F390, der mit einem Vorsprung von über 20sec. diesen herausragenden Erfolg realisieren konnte. Rang Zwei ging an seinen Sohn Matteo Aralla, der einen Reynard 903 F3 an den Start brachte und mit diesem Boliden eine tolle Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich auch in der Klasse E5 bis 2l Hubraum den zweiten Platz sichern. Das Podium komplettierte der Tscheche Ondrej Chytil mit seinem Formel Easter MTX 1-03, der mit dem Sieg in der Klasse E2 bis 1,6l Hubraum sich auch zum Berg Europameister der Kategorie 5 küren konnte.

Photos by Foto Vigghe

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