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CdC Turckheim 2020

Photos by Teambeyou

Ereignisreiches Rennwochenende in Frankreich


 

Gesamtergebnis Turckheim 2020 – Samstag

 

Gesamtergebnis Turckheim 2020 – Sonntag

 

Gesamtergebnis Turckheim 2020 E1 – Samstag

 

Gesamtergebnis Turckheim 2020 E1 – Sonntag

 


Bericht:

Ein ereignisreiches Rennwochenende im französischen Turckheim liegt hinter den Teilnehmern. Und zwar kam es zu außergewöhnlichen Vorfällen an diesem Wochenende, darunter ein Granatenfund am Samstag und in der Nacht auf Sonntag taten Gegner dieses Rennens ihren Unmut kund. Dabei wurden nicht nur Bäume umgeschnitten und Reifenstapel auf die Fahrbahn gerollt, sondern auch Kabel entlang der Strecke durchtrennt. Zudem kam es auf der anspruchsvollen Strecke zu einigen Zwischenfällen, wobei aber zum Glück kein Fahrer verletzt wurde. Alles in allem erlebte der Veranstalter ein mehr als anspruchsvolles Wochenende, wobei man aber trotzdem das beste aus jeder Situation machte um den Rennablauf über die Bühne zu bringen.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich beim ersten Rennen der Franzose Geoffrey Schatz durchsetzen. Mit seinem Norma M20FC Oreca Turbo konnte er mit einer famosen Zeit glänzen, obwohl er an seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr diesmal nicht herankam. Am Ende feierte der amtierende Champion einen vollen Erfolg. Beim zweiten Rennen jedoch lief es für ihn und sein Team nicht nach Wunsch, da er bei einem Ausritt seinen Boliden doch erheblich beschädigte und somit die Rennläufe nicht mehr in Angriff nehmen konnte. Das nutzte sein Landsmann Sebastien Petit (Titelbild), der sich mit einer tollen Performance am Sonntag als Sieger mit seinem neuen Nova NP 01-4 Honda Turbo feiern lassen konnte. Dabei konnte er sich mit einer famosen Zeit einen Vorsprung von knapp über 3sec. herausfahren und damit im Zuge der französischen Meisterschaft den ersten vollen Erfolg realisieren. Einen Tag zuvor stand der zweite Rang für ihn zu Buche, jedoch hatte er auch Glück, da ihm im 1. Rennlauf ein Elektronikproblem zum vorzeitigen Ausfall führte und der 2. Lauf aufgrund der späten Zeit um 20.00Uhr vorzeitig abgebrochen wurde. Dieser wurde jedoch am Sonntagmorgen nachgeholt, womit man noch in die Ergebnislisten kam. Das Podium beim ersten Rennen komplettierte der junge Franzose Fabien Bourgeon (Foto) mit seinem neuen Revolt 3P0 Cosworth, der eine weitere starke Leistung mit diesem Boliden ablieferte. Dabei konnte er mit seiner spektakulären Fahrweise begeistern und sich grandios in Szene setzen. Beim zweiten Rennen reichte es für ihn und sein Team sogar zu Platz Zwei Gesamt, womit der bislang größte Erfolg mit diesem Boliden realisiert werden konnte. Das Podium komplettierte am Sonntag sein Landsmann Cyrille Frantz (Foto), der erstmals mit seinem neuen Osella PA30 Pipo Turbo an den Start ging. Mit dem mächtigen Boliden konnte er starke Zeiten realisieren und sich gegenüber dem ersten Rennen deutlich steigern. Der Lohn war schlussendlich ein mehr als eindrucksvolles Ergebnis, nachdem es beim 1. Rennen zum sechsten Gesamtrang gereicht hatte. Platz Vier in beiden Rennen belegte der Franzose David Meillon mit seinem Norma M20FC V8 Oreca, der mit diesem Boliden ebenfalls tolle Zeiten in Turckheim erreichte. Mit einer soliden Vorstellung konnte er die weiteren Attacken der Konkurrenz abwehren und schlussendlich mit zwei tollen Resultaten die Heimreise antreten. Auch der fünfte Platz war an beiden Tagen an einen Piloten vergeben, wobei die Rede vom Deutsch-Slowenen Patrik Zajelsnik ist. Mit seinem einmalig klingenden Norma M20FC Mugen konnte er sich grandios in Szene setzen und dabei starke Zeiten realisieren. Am Ende konnte er mit seinen Resultaten gegen die starke Konkurrenz durchaus zufrieden sein, wobei er am Samstag auf den Viertplatzierten gerade einmal 0,2sec. verlor, jedoch selbst einen Vorsprung von gerade einmal 0,1sec. über die Ziellinie retten konnte. Beim zweiten Rennen konnte sich auf Platz Sechs der Deutsche Alexander Hin mit seinem Osella PA30 Zytek ein Topergebnis beim ersten Bergauftritt im Jahr 2020 sichern. Dabei hatte er jedoch viel Glück, als im einzigen Trainingslauf im 6. Gang das Gasseil hängenblieb und er nur mit Mühe einen Unfall verhindern konnte. Deswegen war die Leistung in den Rennläufen umso bemerkenswerter. Nach einer langen Pause erstmals in Turckheim am Start stand der Vorarlberger Peter Amann, der mit seinem Osella PA2000 Evo dieses Rennen als Funktionstest nutzte. Mit einer fehlerfreien Vorstellung konnte er in der Klasse E2-SC 3 mit den Plätzen Acht uns Sechs tolle Resultate realisieren, wobei der Bolide ohne Probleme funktionierte. Leider nicht von Erfolg gekrönt war der erste Einsatz des Schweizers Marcel Steiner mit seinem neuen LobArt Honda Turbo, der im 1. Rennlauf am Samstag einen Ventilschaden in seinem Motor erlitt und damit vorzeitig das Rennwochenende für beendet erklären musste. Zwar kam man noch in die Wertung, jedoch war das Ergebnis nebensächlich.

Konstanz hingegen bei den Tourenwagen, wo die Top5 in beiden Rennen identisch waren. Der junge Franzose Pierre Courroye (Foto) konnte sich dabei erneut gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und die nächsten beiden Erfolge mit dem McLaren MP4-12C GT3 realisieren. Mit einer tollen Performance konnte er dabei für Furore sorgen, wobei er sich im 2. Rennen nochmals entscheidend steigern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte sein Landsmann Ronald Garces im Audi R8 GT3, der mit einer ebenfalls starken Leistung zu begeistern vermochte. Dabei gilt wohl seinem Team ein besonderer Dank, welches den Boliden nach einem Ausritt bei einem nationalen Rennen am vorigen Wochenende in Rekordzeit wieder in Stand setzte. Mit einer großartigen Vorstellung konnte er dabei einiges zurückgeben und mit Topzeiten glänzen. Das Podium komplettierte an beiden Renntagen Paul Reutter mit dem Werver Porsche 997 GT2, der diesen spektakulären Boliden erstmals einsetzte und dabei gleich mit eindrucksvollen Zeiten zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich gegen die weitere Konkurrenz doch recht deutlich durchsetzen und damit seine Leistung in Turckheim unterstreichen. Rang Vier sicherte sich der Franzose Francois-Xavier Thievant in einem Porsche 991 GT3 Cup, der ebenfalls bei diesem Rennen zu begeistern vermochte und dabei seine bislang wohl beste Leistung ablieferte. Die Top5 komplettierte die französischen Berglegende Francis Dosieres mit dem Seat Leon Supercopa Mk.3, der mit seinem beherzten Fahrstil einmal mehr zu überzeugen vermochte und dabei auch die Gruppe A gegen starke Konkurrenz für sich entscheiden konnte.

Bei den E1 Boliden feierte der Belgier Christian Dewulf (Foto) in beiden Rennen einen famosen Sieg. Mit dem Citroen Xsara WRC konnte er sich mit einer spektakulären Performance grandios in Szene setzen und sich jeweils den vollen Erfolg an die Fahnen heften. Platz Zwei war in beiden Rennen ebenfalls identisch, denn der Deutsche Erwin Buck konnte mit famosen Zeiten beim ersten Rennen mit dem nun von einem 2l Spiess-Motor ausgestatteten VW Scirocco 16V überzeugen. Mit seinem gewohnt beherzten Fahrstil konnte er in Turckheim für Furore sorgen und dabei sich großartig in Szene setzen, was gleich mit Klassensiegen belohnt wurde. Das Podium im ersten Rennen am Samstag komplettierte Vincent Lagache mit seinem Ferrari F430, der eine tolle Vorstellung mit diesem Topergebnis krönen konnte. Am Sonntag konnte sich diesen Platz der Italo-Schweizer Bruno Ianniello mit seinem legendären Lancia Delta S4 sichern, der mit einer starken Leistung an beiden Tagen zu überzeugen vermochte. Der Routinier konnte sich damit auch die Krone des besten Eidgenossen aufsetzen. Ein starkes Rennwochenende erlebte auch der Bayer Valentin Schneider, der überhaupt das erste Mal in Turckheim an den Start ging. Beim ersten Rennen am Samstag konnte er mit seinem VW TSM Golf 1 16V schon mit Platz bei den 1,6l Boliden überzeugen, ehe er am Sonntag sogar den Klassensieg realisieren konnte. An diesem Tag war sein schärfster Gegner mit dem Deutschen Manfred Schulte im Citroen Nemeth AX Kit Car aufgrund von technischen Problemen nicht mehr mit von der Partie, zuvor konnte er jedoch am Samstag den Klassensieg fixieren. Ebenfalls in Turckheim erstmals am Start war der Vorarlberger Werner Walser, der mit seinem Opel Kadett C Limo 8V am Samstag mit Rang Vier in der 3l Klasse ein Topergebnis erzielte. Am Sonntag startete er dann im 2. Rennlauf nicht mehr, da er es vorzog, zeitlich die Heimreise anzutreten, da der Funktionstest bis dorthin mehr als positiv verlief.

Photos by Teambeyou

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