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Bergrennen Wolsfeld 2019

Photos by Teambeyou

Die Tourenwagenpiloten kehren auf das oberste Treppchen zurück
Ronnie Bratschi sichert sich mit neuem Tourenwagenrekord den Gesamtsieg beim Wolsfelder Bergrennen


 

Gesamtergebnis Wolsfeld 2019

 

Klassenergebnisse Wolsfeld 2019

 


Bericht:

Das 57. Bergrennen in Wolsfeld am Pfingstwochenende bot spannenden Bergrennsport der Extraklasse. Dabei konnten die Tourenwagenpiloten nach 2015 wieder den Gesamtsieg einfahren. Im Gegensatz zu damals bei absolut fairen Bedingungen, sprich trockenem Wetter am gesamten Rennwochenende. Dabei konnten die 3 geplanten Rennläufe auf Deutschlands kürzester Bergrennstrecke in gewohnter Manier im Zeitplan durchgezogen werden.

Nun aber zum Sportlichen, wo die Zuseher einen äußerst spannenden Kampf um den Gesamtsieg geboten bekamen. Dabei konnte sich schlussendlich der Schweizer Ronnie Bratschi (Titelbild) den vollen Erfolg mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 8 EGMO sichern und den Gesamtsieg gleich bei seinem ersten Antreten in Wolsfeld fixieren. Nach einer beeindruckenden Performance stand für ihn auch der Tourenwagenstreckenrekord zu Buche, wobei er die alte Rekordmarke aus dem Jahr 2011 um gerade einmal 0,07sec. im 2. Rennlauf unterbieten konnte. Auf dem zweiten Platz folgte im Gesamtklassement der Deutsche Christian Triebstein, der im spektakulären Dallara F302 eine eindrucksvolle Performance ablieferte und dabei exzellente Zeiten erreichte. Damit konnte er sich gegen die starke Konkurrenz in der Gruppe D, E2-SS durchsetzen und einen großartigen Erfolg bei diesem Rennen verbuchen. Das Podium komplettierte der Franzose Anthony Loeuilleux mit seinem Tatuus Formel Master S2000, der ebenfalls das erste Mal in Wolsfeld mit von der Partie war und dabei eine exzellente Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich in einem äußerst dramatischen Duell um gerade einmal 0,17sec. nach drei gewerteten Rennläufen gegen den nächsten Verfolger durchsetzen. Dieser kam mit Georg Lang (Foto) aus Deutschland und dieser lieferte am Steuer seines spektakulären MSW-VW/Audi HS 001 eine großartige Vorstellung ab. Nach einem spannenden Rennverlauf musste er sich schlussendlich nur knapp geschlagen geben, wobei ihm ein nicht optimaler Run im 2. Rennlauf wohl eine bessere Platzierung kostete. Trotzdem konnte er mit Platz Drei in der Klasse und Gesamtrang Vier mehr als zufrieden sein. Die Top5 komplettierte sein deutscher Landsmann Thomas Conrad im CRS MTK 5/7, der weitere 1,1sec. zurück lag. Auch er konnte in diesem Jahr mit einer tollen Leistung überzeugen, jedoch seinen Gesamtsieg aus dem Vorjahr nicht wiederholen. Trotzdem konnte er die Klasse CN, E2-SC für sich entscheiden und somit einen vollen Erfolg bei diesem Rennen verbuchen. Auf dem sechsten Gesamtrang folgte der zweitschnellste Tourenwagenpilot in diesem Jahr mit dem Deutschen Mario Fuchs, der im Mitsubishi Lancer Evo 9 eine eindrucksvolle Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich mit exzellenten Zeiten grandios in Szene setzen und schlussendlich die E1 Klasse über 3l Hubraum für sich entscheiden. Dahinter ging Platz Sieben an seinen Landsmann Björn Wiebe. Dieser konnte sich mit dem spektakulären Renault Clio BTCC in Wolsfeld eindrucksvoll in Szene setzen und eine grandiose Performance abliefern. Damit stand nicht nur der dritte Gesamtrang bei den Tourenwagen zu Buche, sondern auch der volle Erfolg bei den E1 2l Tourenwagen. Die Top8 im Gesamtklassement komplettierte Daniel Donkels aus Luxemburg mit seinem in diesem Jahr neuen Ligier JS49 Honda, der somit in der stark besetzten Klasse der CN & E2-SC Sportprototypen den ausgezeichneten achten erreichte. Dahinter ging der neunte Platz an den Deutschen Erwin Buck (Foto) im VW Spiess-Scirocco, der nun wieder auf dem neuen 16V-Aggregat zurückgreifen konnte. Dabei konnte er mit einer beeindruckenden Performance überzeugen und mit dem Boliden die 1,6l Klasse klar für sich entscheiden und zudem auch die 2l Boliden bis auf den Sieger hinter sich lassen. Die Top10 komplettierte der Deutsche Michael Bodenmüller, der im Opel Kadett C 16V eine beeindruckende Vorstellung in Wolsfeld ablieferte und dabei in der stark besetzten 2l Klasse mit Rang Zwei zu überzeugen vermochte. Eine unliebsame Überraschung erlebte nach Rennende bei der technischen Nachkontrolle der Deutsche Alexander Hin, der erstmals in Deutschland mit dem PRC FPR 12 Honda an den Start ging. Nach einer tollen Performance wurde er nach Rennlauf 2 aus der Wertung genommen, da die Seitenplatte des Heckspoilers um 25mm zu breit war und so nicht dem Reglement entsprach.

Aus österreichischer Sicht stellte sich nur der Vorarlberger Werner Walser dem Bergrennen Wolsfeld. Mit seinem Opel Kadett C Limo 8V konnte er ein tadelloses Rennwochenende absolvieren und in der stark besetzten Gruppe E1 bis 3l Hubraum den neunten Platz einfahren. Der Sieg ging in dieser Klasse an den Deutschen Günter Göser im Opel Böhm Kadett C 16V, der sich mit einem Vorsprung von 1,33sec. gegen seinen Landsmann Marcel Gapp im BMW E36 M3 durchsetzen konnte. Die Top3 komplettierte Michael Weber mit seinem Audi 80 Quattro, der sich diesmal recht deutlich gegen seinen Sohn Hauke Weber in einem weiteren Audi 80 Quattro durchsetzen konnte. Die 1,4l Klasse bei den E1 Tourenwagen konnte Hans Peter Eller im VW Minichberger Scirocco 16V für sich entscheiden. Dabei konnte er Mr. Bergcup Franz Weißdorn im VW Polo 16V sowie Nils Abb im VW Schneider Polo II 8V auf Distanz halten. Die 1150er Klasse sicherte sich der junge Deutsche Tobias Mayer (Foto), der heuer erstmals den VW Polo II 16V pilotierte vor Jürgen Schneider im VW Schneider Polo 16V. Diesen fehlten schlussendlich gerade einmal 0,7sec. auf den Sieg. Das Podium komplettierte sein Landsmann Jürgen Heßberger im Fiat 127 Sport. Ebenfalls in Wolsfeld am Start war Pascal Ehrmann mit seinem Peugeot 207 RC, der in der stark besetzten Gruppe A über 2000ccm den sechsten Platz einfahren konnte. Der Sieg ging hier an Roland Herget im Mitsubishi Lancer Evo 9 vor Nikolas Uenzen im BMW E36 M3.

Photos by Teambeyou

2 Rückmeldungen

  1. Gratulation dem HCF-Team für die kompetenten Berichte auf Europas Bergrennstrecken. Keine Selbstverständlichkeit, doch sie wird mehr als geschätzt. Gratulation an Ronnie für die rund-harmonisch-schnelle Fahrweise, die zum Gesamtsieg führte.

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