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Bergrennen Verzegnis 2017 (Update #3)

Hitzeschlacht in Italien mit leider vielen Unfällen
Gesamtsieg und neuer Streckenrekord von Christian Merli


 

Gesamtergebnis Modern 2017

 

Gesamtergebnis Historisch 2017

 

Ergebnisse 2017

 


Fotos:

Erste Fotos in der Gallerie

Jürgen Nagl
Matteo BarlettaBruno JarachMauro SorettiVincenzo Conticelli

 


Video

 


Rennbericht:

Bei sommerlichen Temperaturen ging das diesjährige Bergrennen im italienischen Verzegnis über die Bühne. Verlief das Training auf der äußerst anspruchsvollen Strecke noch im Zeitplan, sorgten am Renntag zahlreiche Unfälle und Unterbrechungen für ein äußerst spätes Rennende. Der 1. Rennlauf zog sich dabei endlos in die Länge, wobei man fast 6 Stunden (!) für diesen Rennheat benötigte. Danach entschied man sich noch um 16.30 den 2. Rennlauf zustarten, welcher dann aber ziemlich zügig abgewickelt wurde. Trotzdem erreichte erst um 19.00 Uhr der letzte Teilnehmer das Ziel.

JNP_7390Der Mann dieses Wochenendes hieß zweifellos Christian Merli (Foto). Mit seinem Osella FA30 Fortech ließ er der Konkurrenz keine Chance und im 1. Rennlauf stellte er zudem einen neuen absoluten Streckenrekord in Verzegnis auf. Dabei konnte er um ein paar Zehntelsekunden den alten Rekord trotz der Schikane, welche seit ein paar Jahren zum Einsatz kommt unterbieten. Zwar musste er sich im 2. Rennlauf geschlagen geben, da er nach einer Unterbrechung nochmals diesen Lauf wiederholen musste, der Vorsprung vom 1. Rennheat reichte jedoch locker aus. Rang Zwei Gesamt ging an seinen jungen italienischen Landsmann Domenico Scola, der mit seinem Osella FA30 Zytek ein weitere beeindruckende Leistung ablieferte und exzellente Zeiten erreichte. Dabei konnte er im 2. Rennlauf sogar die Bestzeit aufstellen und so den Rückstand noch auf 2,6sec. verkürzen. Die Top 3 komplettierte ein weiterer Italiener mit Domenico Cubeda, der mit seinem 2l Osella PA2000 auch die Gruppe E2-SC für sich entscheiden konnte und die zahlreichen Zuseher mit seinem spektakulären Fahrstil begeistern konnte. Rang Vier sicherte sich Francesco Conticelli in einem weiteren JNP_7371Osella PA2000, der eine tolle Performance ablieferte und exzellente Zeiten erreichte. Und das trotz des schweren Unfalls seines Bruders Vincenzo, der im 1. Rennlauf bereits kurz nachdem Start in die Leitplanken krachte, zum Glück aber unverletzt blieb. Die Top5 im Gesamtklassement komplettierte Luca Ligato mit seinem 2l Osella PA 21/S, der sich hervorragend in Szene setzen konnte und mit seiner beherzten Fahrweise für Furore sorgen konnte. Am Ende stand für den Faggioli Racing Team Piloten der Sieg in der Gruppe CN zu Buche. Mit knapp 2sec. Rückstand ging der sechste Platz an Federico Liber im spektakulären Gloria C8P Evo, der ebenfalls mit einer tollen Performance am gesamten Wochenende beeindrucken konnte. Dahinter konnte sich der Italiener Diego de Gasperi im mächtigen 2l Lola Honda mit einem minimalen Vorsprung von 0,06sec. gegen den Tschechen Vaclav Janik (Foto) durchsetzen, der mit seinem Norma M20FC Turbo jedoch eine ebenfalls herausragende Vorstellung ablieferte.

JNP_7334Bei den Tourenwagen haderte der Niederösterreicher Karl Schagerl (Foto) erneut mit der Technik. Zuvor stellte er jedoch im 1. Rennlauf mit einer herausragenden Performance einen neuen beeindruckenden Streckenrekord für Tourenwagen auf. Danach sorgte im 2. Rennheat eine defekte Halbachse im VW Golf Rallye TFSI-R für keinen optimalen Vortrieb mehr. Zwar rettete man sich ins Ziel, mehr als Platz Fünf Gesamt bei den Tourenwagen war jedoch unter diesen Umständen nicht mehr möglich. Zumindest konnte man sich mit dem Sieg in der Berg-ÖM trösten und somit volle Punkte einfahren. Der Gesamtsieg blieb somit in Italien und ging an Manuel Dondi (Titelbild), der mit seinem spektakulären Fiat X 1/9 sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen konnte. Mit seinem bekannt beherzten Fahrstil begeisterte er einmal mehr die Zuseher entlang der Strecke. Rang Zwei bei den Tourenwagen ging an den Schweizer Ronnie Bratschi im brachialen Mitsubishi Lancer Evo 8 EGMO, der eine ebenfalls beeindruckende Performance ablieferte und herausragende Zeiten am gesamten Wochenende erreichte. Dabei blieb er sowohl im 1. als auch im 2. Rennlauf unter der 2:50min. Schallmauer, womit am Ende der Sieg in der Gruppe E1 zu Buche stand. Das JNP_7303Podium komplettierte der Tscheche Karel Trneny, der mit seinem brachialen Skoda Fabia WRC eine großartige Leistung bei seinem ersten Start in Verzegnis ablieferte. Dabei konnte er mit seinem spektakulären Fahrstil die Zuseher entlang der Strecke begeistern und einen weiteren großartigen Erfolg einfahren. Rang Vier sicherte sich mit einem minimalen Rückstand der Italiener Mauro Soretti mit seinem mächtigen Subaru Impreza WRX STI, dem am Ende aufs Podium lediglich 0,33sec fehlten. Für ihn war es ebenfalls der erste Start bei diesem Bergklassiker in Italien. Noch erwähnenswert der spannende Kampf um den Sieg in der 2l Klasse, wo sich im allerletzten Moment noch der Italiener Ferdinando Cimarelli mit seinem spektakulär klingenden Alfa Romeo 156 D2 knapp durchsetzen konnte. Mit einem Rückstand von minimalen 0,2sec. ging Rang Zwei an den Tiroler Thomas Strasser (Foto), der mit seinem VW Minichberger Scirocco 16V eine ebenfalls beeindruckende Performance ablieferte. Im 1. Rennlauf konnte er sogar die Bestzeit für diese Klasse aufstellen, wobei er sogar unter dem 2l Streckenrekord blieb.

Und bei den Historischen feierte der Niederösterreicher Reinhard Sonnleitner mit einer herausragenden Leistung am Steuer seines VW Rallyegolf G60 den Gesamtsieg.

Insgesamt gingen 236 Fahrer mit ihren Boliden an den Start

Not started: Anton Popek – Fiat X 1/9, Roberto Cantarutti – Alfa Romeo GTAM 2000, Stefan Skrabal – Ford Escort RS 1800, Nik Pristavec – Autobianchi A112 Abarth, Gerald Glinzner – Porsche 911 Carrera SC, Karin Renner – Van Diemen FF, Teo Furleo – Peugeot 106 Rallye, Ivano Cenedese – Renault Clio RS, Patrick Mayer – VW Golf 16V, Heiko Fiausch – Opel Risse Astra STW, Christopher Neumayr – Ford Escort IRS-NPM 16V, Vladimir Stankovic – Gibson RME 04, Simone Faggioli – Norma M20FC Zytek, Alessandro Tinaburri – Gloria C8 Evo, Hermann Waldy jun. – Dallara F306

Race

JNP_7095Historische Kategorie 1: Einen vollen Erfolg feierte in dieser Kategorie der Oststeirer Christian Holzer (Foto). Mit seinem violetten Steyr Puch 650 TR konnte er sich hervorragend in Szene setzen und mit seinem bekannt beherzten Fahrstil für Furore sorgen. Dabei ließ er der restlichen Konkurrenz in dieser Kategorie keine Chance, was am Ende sich im Vorsprung von über 26sec. niederschlug. Auf dem zweiten Platz folgte der Italiener Fausto Liani mit seinem weißen Alfa Romeo mit seinem infernalisch klingenden weißen Alfa Romeo Giulia GT, der sich nach einem spannenden Duell den Sieg in der 1600er Klasse sichern konnte. Das Podium komplettierte sein italienischer Landsmann Loris Minen im blauen Porsche 912, dem am Ende nur 2sec. fehlten. Mit Rang Zwei in der 1600er Klasse stand trotzdem ein Topergebnis zu Buche. Dahinter kam nur noch der Südtiroler Georg Prugger mit seinem blauen Alta Sports in die Wertung, der sich mit tollen Zeiten auch den Sieg in der Klasse über 2l Hubraum sichern konnte. Die restlichen Piloten mussten alle einen Ausfall hinnehmen, wobei bereits im Training der Italiener Amedeo Francescon mit seinem roten Abarth 1000 Bialbero mit einem technischen Gebrechen ausfiel. Nachdem 1. Rennlauf folgten der Kärntner Harald Mössler, der diesmal seinen blauen Steyr Puch 650 TR an den Start brachte, ebenfalls mit einem technischen Gebrechen. Zuvor konnte er noch mit seiner spektakulären Fahrweise begeistern und grandiose Zeiten erreichen. Ebenfalls mit einem technischen Defekt aufgeben musste der Oberösterreicher Thomas Baier, der mit seinem blauen Steyr Puch 650 TR erstmals in dieser Saison an den Start ging. Und auch die Italienerin Federica dal Cin musste ihren weißen Austin Cooper S mit einem Motorproblem frühzeitig auf den Hänger verladen.

JNP_7114Historische Kategorie 2: Hier feierte der Italiener Roberto dal Cin (Foto) einen vollen Erfolg. Mit seinem wunderschönen blauen De Tomaso Pantera konnte er sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und sich den Sieg beim Bergrennen Verzegnis sichern. Das wurde auch im Historischen Gesamtklassement mit dem exzellenten fünften Rang belohnt. Platz Zwei ging in dieser Kategorie an seinen italienischen Landsmann Massimo Ronconi im orangen Porsche 914/6 GT, der ebenfalls starke Zeiten am gesamten Wochenende ablieferte und zudem mit seinem spektakulären Fahrstil die Zuseher begeistern konnte. Das Podium komplettierte ein weiterer Italiener Marco Stella, der mit seinem infernalisch klingenden Alfa Romeo Giulia Sprint für Furore sorgen konnte und dabei grandiose Zeiten erreichte. Das wurde am Ende auch mit dem klaren Sieg in der 1600er Klasse belohnt. Auf dem sechsten Gesamtrang folgte in dieser Kategorie der Obersteirer Rudolf Sporer mit seiner gelben Alfa Romeo Giulia 1.6, der erstmals in dieser Saison an den Start ging und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern konnte. Am Ende stand der fabelhafte dritte Platz in der 1600er Klasse zu Buche, wobei es im Zuge der österr. Meisterschaft sogar zum Sieg reichte. Und auf Rang Neun Gesamt folgte der Südtiroler Florian Rottonara, der mit seinem weiß-grünen Fiat Giannini 650 NP eine äußerst spektakuläre Vorstellung ablieferte und mit seinem beherzten Fahrstil die Zuseher in Verzegnis begeisterte. Am Ende konnte er sich auch den Klassensieg in der Gruppe bis 850ccm an die Fahnen heften. In dieser Kategorie kamen alle 13 Fahrer in die Wertung.

JNP_7124Historische Kategorie 3: Für einen weiteren österreichischen Sieg sorgte der Kärntner Karlheinz Stranner (Foto). Mit einer beeindruckenden Performance konnte er sich gegen die Konkurrenz in dieser Kategorie durchsetzen und den wohl bislang größten Erfolg seiner Karriere feiern. Dabei ließ er sich auch durch einen Dreher im Training nicht beeindrucken, denn im Rennen blieb man fehlerfrei. Somit stand am Ende der Sieg mit dem blau-gelben Fiat 131 Abarth zu Buche. Zudem konnte man auch im Gesamtklassement mit Rang Sieben als zweitbester Österreicher glänzen. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Kategorie der Tiroler Wolfgang Pointner, der mit seinem spektakulären Fahrstil für Furore sorgen konnte. Mit seinem blauen Austin Mini Cooper S ließ er der Konkurrenz in der 1300er Klasse keine Chance, womit am Ende ein voller Erfolg zu Buche stand. Dabei konnte er sowohl in dieser Kategorie als auch Gesamt viel stärkere Boliden hinter sich lassen. Das Podium in der Kategorie 3 komplettierte der Italiener Stefano Meggiorin mit seinem gelb-weißen VW Scirocco, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und starke Zeiten erreichte. Das wurde zudem mit dem grandiosen zweiten Platz in der 2l Klasse belohnt. Auf dem vierten Platz folgte JNP_7120bereits der nächste Österreicher mit dem Tiroler Bernhard Ralser (Foto), der erstmals in dieser Saison an den Start ging. Mit seinem grauen BMC Mini Cooper S konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit einer tollen Leistung am gesamten Wochenende überzeugen, was schlussendlich mit dem großartigen zweiten Rang in der 1300er Klasse belohnt wurde. Insgesamt kamen in dieser Kategorie 7 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung. Leider gab es auch 2 Ausfälle, wobei es im 1. Rennlauf auch den Tiroler Josef Obermoser erwischte. Nach einer tollen Performance im Training funktionierte im oberen Teil der Strecke die Bremse nicht wie gewünscht, was bei der letzten Kehre in einen Unfall gegen die Steinmauer endete. Zum Glück blieb Josef unverletzt, der wunderschöne weiße Martini Alfa Romeo Sud ti 1.5 wurde jedoch erheblich beschädigt und in Mitleidenschaft gezogen. Und nachdem 1. Rennlauf musste auch noch der Italiener Paolo de Giacinto seinen rot-weißen Morris Cooper S mit einem technischen Gebrechen frühzeitig abstellen.

JNP_7146Historische Kategorie 4: Was für ein Rennen von Reinhard Sonnleitner (Foto). Der Niederösterreicher lieferte in Verzegnis eine beeindruckende Performance ab, welche am Ende nicht nur mit dem Sieg in der Kategorie 4 belohnt wurde. Mit seinem weiß-blauen VW Rallyegolf G60 konnte er sich auch den Gesamtsieg bei den Historischen sichern und somit einen vollen Erfolg bei diesem italienischen Bergklassiker einfahren. Dabei musste er sich im 1. Rennlauf noch knapp geschlagen geben, jedoch vermochte er sich gegenüber der Konkurrenz nochmals deutlich zusteigern, womit er das Ergebnis noch zu seinen Gunsten drehen konnte. Auf dem zweiten Rang folgte der Italiener Matteo Barletta mit seinem einmalig klingenden BMW M3, der eine ebenfalls beeindruckende Leistung ablieferte und mit seiner beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte. Das Podium komplettierte sein italienischer Landsmann Rino Muradore im mächtigen weiß-blauen Ford Sierra RS Cosworth, der ebenfalls eine tolle Vorstellung ablieferte und starke Zeiten erreichte. Zuvor wurde man im Training noch von der Technik des Boliden gebremst, am Renntag funktionierte der Bolide jedoch einwandfrei. Auf dem neunten Gesamtrang folgte in der Kategorie 4 der Tiroler Gernot Ralser mit seinem gelb-schwarzen Opel Corsa A GSI, der ebenfalls eine starke Leistung bei seinem ersten Start in Verzegnis ablieferte und dabei tolle Zeiten erreichte. Dabei konnte er sich gegen die italienische und kroatische Konkurrenz durchsetzen und die Klasse D4 bis 1600ccm für sich entscheiden. Insgesamt kamen in dieser Kategorie 14 Fahrer in die Wertung. Als einziger einen Ausfall hinnehmen musste der Italiener Roberto Vincenzi mit seinem weißen BMW M3, der mit einem technischen Gebrechen nachdem 1. Rennlauf den Boliden auf den Hänger verladen musste.


JNP_7179Gruppe RS: Diese Klasse ist bekanntlich nur in Italien ausgeschrieben, womit folgerichtig auch nur Teilnehmer aus dieser Nation an den Start gingen. Dabei waren die Mini Cooper Piloten am gesamten Wochenende nicht zuschlagen. Der Sieg ging dabei an Francesco Savoia (Foto), der mit seiner spektakulären Fahrweise am Steuer seines rot-schwarzen Mini Cooper S die Zuseher begeistern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte mit 7sec. Rückstand Giacomo Liuzzi mit dem gelben Mini Cooper S, der ebenfalls eine starke Leistung am gesamten Wochenende ablieferte. Das Podium komplettierte mit rund 5sec. Rückstand Andrea Palazzo im roten Mini Cooper S, der eine tadellose Leistung mit diesem spitzen Ergebnis krönte. Insgesamt kamen in dieser Gruppe 34 Fahrer und Fahrerinnen mit ihren Boliden in die Wertung. Als Einziger einen Ausfall hinnehmen musste im 1. Rennlauf Giovanni Lisi mit seinem silber-blauen Honda Civic Type R, der bei der Zielkurve in die Leitplanken krachte und seinen Boliden doch erheblich beschädigte.

JNP_7208Gruppe N, H/N bis 2000ccm: Einmal mehr auf seiner Lieblingsstrecke nicht zuschlagen war der Steirer Chris-Andre Mayer (Foto). Mit seinem schwarzen Honda Civic Type R konnte er sich gegen die gesamte italienische Konkurrenz durchsetzen und mit zweimaliger Bestzeit einen klaren Erfolg einfahren. Zudem reichte es Gesamt in der Gruppe N zum exzellenten sechsten Rang. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Klasse der Italiener Adriano Pilotto mit seinem roten Honda Civic Type R, der eine ebenfalls beachtliche Leistung in Verzegnis ablieferte und starke Zeiten erreichte. Am Ende fehlten ihm auf den Sieger 3sec. nach zwei gewerteten Rennläufen. Das Podium komplettierte bereits der Sieger der 1600er Klasse, welche in Italien extra ausgeschrieben ist. Hier feierte Rocco Errichetti mit seinem weiß-roten Peugeot 106 S16 einen vollen Erfolg, wobei er sich am Ende doch recht komfortabel gegenüber der Konkurrenz absetzen konnte. Diese wurde von seinem italienischen Landsmann Fabrizio Vettorel im gelben Peugeot 106 Rallye angeführt, der mit Rang Zwei in der 1600er Klasse ein spitzen Ergebnis erreichte. Insgesamt kamen hier 17 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung, jedoch war auch die Ausfallsliste mit 6 Fahrern ziemlich lang. Am spektakulärsten war dabei wohl der Unfall des Italieners Rino Lunelli im weißen Peugeot 206 RC, der im 1. Rennlauf im Mittelteil bei recht hoher Geschwindigkeit in die berühmt berüchtigte Steinmauer krachte. Zum Glück blieb der Pilot dabei unverletzt, der Bolide wurde jedoch komplett zerstört.

JNP_7213Gruppe N, H/N über 2000ccm: Sehr spannend verlief die Gruppe N über 2l Hubraum beim diesjährigen Bergrennen im italienischen Verzegnis. Am Ende konnte sich der Italiener Lorenzo Mercati (Foto) mit seinem weiß-orangen Mitsubishi Lancer Evo 9 durchsetzen und einen vollen Erfolg einfahren. Dabei reichte eine klare Bestzeit im 1. Rennlauf, womit man noch einen Vorsprung von 0,6sec. auf den ersten Verfolger retten konnte. Diese fehlten am Ende seinem italienischen Landsmann Antonino Migliuolo im weiß-blauen Mitsubishi Lancer Evo 9, der heuer erstmals mit diesem Boliden an den Start ging und dabei mit seinem spektakulären Fahrstil für Furore sorgen konnte. Das Podium komplettierte der Obersteirer Dieter Holzer mit seinem weißen Mitsubishi Lancer Evo 8, der nach ein paar Jahren Pause wieder bei diesem anspruchsvollen Bergklassiker an den Start ging und dabei eine beeindruckende Leistung ablieferte. Das wurde am Ende mit diesem spitzen Resultat belohnt. Dabei konnte er sich am Ende gegen die Italienerin Gabriella Pedroni mit knapp 5sec. Vorsprung durchsetzen, die jedoch erstmals mit ihrem neuen Boliden an den Start ging. Dabei setzte sie erstmals den weiß-schwarzen Ex-Buiatti Mitsubishi Lancer Evo 9 ein und konnte mit diesem Boliden starke Zeiten abliefern. Die Top5 komplettierte der Italiener Guido Casarin mit seinem wunderschönen blauen Subaru Impreza WRX STI, der mit einer starken Vorstellung den Slowenen Peter Marc im weiß-roten Mitsubishi Lancer Evo 9 auf Distanz halten konnte. Bereits im 1. Trainingslauf kurz nachdem Start einen Ausfall hinnehmen musste der Italiener Lino Vardanega, der mit dem Heck seines roten Mitsubishi Lancer Evo 10 doch vehement gegen die Leitplanken krachte.


JNP_7240Gruppe A, H/A bis 2000ccm: Nicht zuschlagen war in dieser Klasse der Italiener Salvatore D´Amico (Foto). Mit seinem wunderschönen und einmalig klingenden weiß-blauen Renault Clio R3 konnte er sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und einen klaren Erfolg beim italienischen Bergklassiker in Verzegnis einfahren. Zudem konnte er Gesamt den dritten Rang in der Gruppe A für sich verbuchen. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Klasse der Slowene Ales Prek mit seinem weiß-roten Honda Civic Type R, der eine exzellente Performance bei diesem Rennen ablieferte und grandiose Zeiten am gesamten Rennwochenende erreichte. Damit schaffte man es Gesamt in dieser Gruppe noch in die Top5. Das Podium in der Klasse selbst komplettierte wieder ein Italiener mit Roberto Parisi im gelben Renault Clio S1600, der mit seiner spektakulären Fahrweise für Furore sorgen konnte und somit auch die 1.6l Klasse für sich entscheiden konnte. Am Ende konnte er sich um knapp 1sec. gegen seinen italienischen Landsmann Fabrizio Bommartini im weiß-orangen Honda Civic EK4 durchsetzen, wobei auch dieser mit seiner gezeigten Leistung mehr als zufrieden sein durfte. Die Top5 komplettierte der Italiener Paolo Parlatto, der mit seinem weiß-schwarzen Honda Civic Type R eine weitere Sekunde zurücklag. Auf Rang Sechs landete übrigens der in der Berg-EM zuletzt recht aktive Italiener Tonino Cossu, der erstmals seinen neuen roten Honda Civic Type R an den Start brachte und eine tolle Premiere ablieferte. Insgesamt kamen in dieser Klasse 12 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung. Leider nachdem 1. Rennlauf einen technisch bedingten Ausfall hinnehmen musste der Italiener Luca Zuurbier, der ebenfalls erstmals seinen neuen weiß-blauen Honda Civic Type R an den Start brachte und dabei im 1. Rennlauf sogar die Drittschnellste Zeit markieren konnte, womit der Ausfall umso mehr schmerzte.

JNP_7244Gruppe A, H/A über 2000ccm: Spannend verlief auch diese Klasse in Verzegnis, wobei am Ende der Südtiroler Rudi Bicciato doch noch den Sieg einfahren konnte. Mit seinem bereits legendären weißen Mitsubishi Lancer Evo 6 benötigte er nämlich den 2. Rennlauf, wo er mit einer beeindruckenden Performance noch seinen Rückstand in einen 2sec. Vorsprung verwandeln konnte. Den der einmal mehr sehr spektakulär agierende Steirer Reinhold Taus (Foto) lieferte mit seinem wunderschönen blauen Subaru Impreza WRX STI eine herausragende Leistung ab. Mit einer grandiosen Zeit im 1. Rennlauf konnte er die Konkurrenz klar distanzieren und dabei mit seinem beherzten Fahrstil die Zuseher entlang der Strecke begeistern. Am Ende stand Platz Zwei in der Klasse und der Sieg im Zuge des FIA Hillclimb Cup zu Buche, womit das Verzegnis Wochenende sehr erfolgreich für den Subaru Piloten verlief. Das Podium komplettierte noch der Ungar Laszlo Hernadi mit seinem schwarzen Mitsubishi Lancer Evo 9 R4, der das Tempo der beiden Spitzenpiloten jedoch nicht ganz mitgehen konnte. Trotzdem konnte er am Ende den Sieg in der Gruppe S20 für sich verbuchen.


JNP_7262Gruppe E1 bis 1400ccm: In einem äußerst spannenden Duell konnte sich der Italiener Bruno Grifoni (Foto) am Ende den Sieg in dieser Klasse sichern. Mit seinem bereits legendären blauen Peugeot 106 GTI konnte er sich gegen die Konkurrenz mit 1sec. Vorsprung durchsetzen und einen vollen Erfolg in Verzegnis einfahren. Auf dem zweiten Rang folgte sein Landsmann Alessandro Vettorel mit seinem gelben Peugeot 106 GTI, der ebenfalls eine exzellente Leistung bei diesem Rennen ablieferte und starke Zeiten erreichte. Das Podium komplettierte der schnellste Slowene an diesem Wochenende mit Primoz Tavcar im weiß-grünen Renault Clio 1.4, der somit ein Topergebnis bei diesem italienischen Bergklassiker erreichte. Insgesamt kamen hier 6 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung. Als Einziger einen Ausfall hinnehmen musste der Italiener Antonino Oddo mit seinem wunderschönen blau-gelben Peugeot 106 GTI, der nachdem 1. Rennlauf mit technischen Problemen den Boliden auf den Hänger verladen musste.

JNP_7275Gruppe E1 bis 1600ccm: Zu einem großen Favoritensterben kam es in dieser Klasse, wovon gleich 2 Österreicher und ein Deutscher betroffen wahren. So konnte am Ende der Italiener Domenico Chirico (Foto) mit seinem spektakulären roten Peugeot 106 Rallye einen ungefährdeten Sieg mit 9sec. Vorsprung einfahren. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise die Zuseher entlang der Strecke begeistern und seinen italienischen Landsmann Maurizio Contardi auf Distanz halten. Dieser konnte am Ende mit Platz Zwei mit seinem infernalisch klingenden roten Honda Civic ein Topergebnis beim diesjährigen Bergrennen in Verzegnis erreichen. Das Podium komplettierte in dieser Klasse der junge Niederösterreicher Florian Pyringer mit seinem neongelben VW Golf 1 GTI, der mit einer tollen Performance am gesamten Wochenende überzeugen konnte und exzellente Zeiten erreichte. Zudem konnte er sich in der U25 Wertung den großartigen zweiten Rang sichern. Platz Vier ging in dieser Klasse an die Passauer Berglegende Helmut Maier im roten VW Spiess-Golf 16V, der ebenfalls eine starke Leistung bei diesem Bergklassiker ablieferte und dabei tolle Zeiten erreichte. Die Top5 komplettiere der Steirer Gregor Hutter mit seinem brachial klingenden Alfa Romeo 145, der mit diesem Boliden sich exzellent in Szene setzen konnte und dabei mit seiner beherzten Fahrweise für Furore sorgen konnte. Zudem begeisterte einmal mehr der Sound des weiß-roten Boliden die Zuseher. Dahinter folgten noch 3 Italiener mit ihren Boliden, womit insgesamt 8 Fahrer in die Wertung kamen. Glück hatte dabei jedoch der Italiener Waifro Lenisa, der im 2. Rennlauf JNP_7274mit seinem blauen Honda Civic EK4 die Leitplanken touchierte und nur mit Mühe das Ziel erreichte. Nun leider zu den Ausfällen, wo der Bayer Valentin Schneider (Foto) im 2. Trainingslauf beim Anbremsen zur Schikane einen Unfall fabrizierte. Bei seinem ersten Start in dieser Saison mit seinem brachialen pinken VW TSM Golf 1 16V touchierte er mit der Beifahrerseite doch vehement eine Felswand, wobei der Bolide doch erheblich beschädigt wurde und das Rennwochenende in Italien somit leider frühzeitig zu Ende ging. Dann folgte im 1. Rennlauf zunächst der junge Oberösterreicher Christian Schneider mit seinem wunderschönen blauen Peugeot 205 RS16 EvoII, der kurz vor dem Ziel einen Motorschaden an seinem Boliden hinnehmen musste und somit ebenfalls frühzeitig das Rennwochenende für beendet erklären musste. Das man trotzdem die 3.schnellste Zeit erreichte war nur ein schwacher Trost. Und kurz danach rutschte auch noch der Niederösterreicher Christian Speckl mit seinem mächtigen violett-orangen VW Golf 1 16V im oberen Bereich der Strecke gegen die Leitplanken. Zwar konnte er sich noch ins Ziel retten und sogar die Bestzeit (!) in dieser Klasse aufstellen, an einen Start im 2. Rennlauf war jedoch für den Golf Piloten nicht mehr zudenken…

JNP_7305Gruppe E1 bis 2000ccm: Spannend, spannender, 2l Klasse. Wie bereits zu erwarten kam es zu einem Gigantenduell zwischen den Österreichern und den Italienern. Am Ende feierten die Gastgeber einen knappen Sieg, wobei sich Ferdinando Cimarelli (Foto) mit seinem brachial klingenden roten Alfa Romeo 156 D2 knapp durchsetzen konnte. Am Ende konnte er mit der Bestzeit im 2. Rennlauf einen Vorsprung von 0,2sec. herausfahren und den Sieg in Verzegnis für sich verbuchen. Zuvor stellte im 1. Rennheat der Tiroler Thomas Strasser mit seinem wunderschönen weiß-blauen VW Minichberger Scirocco 16V die Bestzeit auf, nachdem er bereits im Training mit einer beeindruckenden Performance für Furore sorgen konnte. Am Ende stand in der Klasse der hervorragende zweite Platz zu Buche, wobei man am Ende es sogar schaffte den 2l Streckenrekord von Andi Marko im STW Audi zuknacken und die 3min. Schallmauer zu durchbrechen. Das Podium in dieser Klasse komplettierte der Italo-Deutsche Egidio Pisano mit seinem mächtigen roten VW Minichberger Golf STW, der eine ebenfalls herausragende Leistung bei diesem Bergklassiker ablieferte und Topzeiten erreichte. Zudem sorgte der Bolide bei den Fans einmal mehr für Begeisterung. Rang Vier ging in dieser Klasse an den Südsteirer Diethard Sternad im wunderschönen roten Alfa Romeo 156 STW, der sich ebenfalls mit einer tollen Performance exzellent in Szene setzen konnte und beim Bergrennen Verzegnis ein weiteres spitzen Resultat in dieser Saison an die Fahnen heften konnte. Die Top5 komplettierte der Italiener Damiano Schena mit seinem brachial klingenden blauen Renault Clio Cup, der eine starke Leistung am gesamten Wochenende am Ende mit diesem Topergebnis in dieser stark besetzten Klasse krönen konnte. Dahinter folgte bei seinem ersten Start in Verzegnis der Oberösterreicher Hermann Blasl, der jedoch eine wohl bessere Platzierung als Rang Sechs im 2. Rennlauf verspielte. Mit seinem einmalig klingenden orangen Opel Gerent Kadett C 16V krachte er doch vehement in die Reifenstapel der Schikane, wobei die Front und auch die Kotflügel an seinem JNP_7285Boliden komplett zerstört wurden. Auf Platz 10 folgte in dieser Klasse noch der Kärntner Stephan Ogris mit seinem roten Alfa Romeo 147 GTA Cup, der bei seinem ersten Bergrennen überhaupt eine fehlerfreie Leistung ablieferte und sich im Laufe des Wochenendes immer weiter steigern konnte. Insgesamt kamen in dieser Klasse 12 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung, jedoch war auch hier die Ausfallsliste mit 5 Piloten relativ lang. Davon betroffen auch 2 Österreicher, wobei der junge Steirer Patrick Trammer (Foto) viel Pech hatte. Bei seinem ersten Start in Verzegnis hatte er bei der Schikane einen mehrfachen Überschlag mit seinem wunderschönen weiß-rot-blauen VW Golf 1 16V zu verzeichnen, wobei er von den Reifenstapeln unglücklich ausgehebelt wurde. Dabei wurde der Bolide doch erheblich in Mitleidenschaft gezogen und doch ordentlich beschädigt, zum Glück konnte jedoch Patrick den Boliden unverletzt verlassen. Und nachdem 1. Rennlauf musste auch noch der Salzburger Franz Roider seinen einmalig klingenden gelb-schwarzen Ford Mondeo STW V6 mit einer gebrochenen Lenkung frühzeitig auf den Hänger verladen. Das war umso bitterer, da man im 1. Rennheat mit der 5.schnellsten Zeit glänzen konnte…

JNP_7336Gruppe E1 über 2000ccm: Auch kam es zu einer spannenden Entscheidung, wobei am Ende wie schon im Vorjahr der Schweizer Ronnie Bratschi (Foto) den Sieg einfahren konnte. Mit seinem mächtigen weiß-roten Mitsubishi Lancer Evo 8 EGMO konnte er mit einer herausragenden Leistung für Furore sorgen und beeindruckende Zeiten erreichen. Das wurde am Ende mit dem vollen Erfolg in dieser Klasse belohnt, womit er erfolgreich den Vorjahressieg verteidigen konnte. Gesamt reichte es bei den Tourenwagen zum ausgezeichneten zweiten Platz. Rang Zwei in der Klasse selbst ging an den Überraschungsmann dieser Saison mit dem Tschechen Karel Trneny, der erstmals bei diesem Bergrennen in Italien an den Start ging und mit seinem weiß-gelben Skoda Fabia WRC eine beeindruckende Performance ablieferte. Mit einer äußerst spektakulären Fahrweise konnte er dabei die Zuseher entlang der Strecke begeistern und das spannende Duell um Platz Zwei für sich entscheiden. Mit einem Rückstand von lediglich 0,3sec. ging der dritte Platz in dieser Klasse an den Italiener Mauro Soretti, der mit seinem mächtigen weiß-grauen Subaru Impreza WRX STI eine herausragende Vorstellung am gesamten Wochenende ablieferte und dabei ebenfalls sehr beherzt agierte. Zudem war es auch für ihn der erste Start in Verzegnis. Auf dem vierten Platz folgte am Ende der Niederösterreicher Karl Schagerl, der mit seinem brachialen weiß-blauen VW Golf Rallye TFSI-R jedoch erneut vom „Defektteufel“ heimgesucht wurde. Nach einer herausragenden Bestzeit im 1. Rennlauf, wo man gleich den bisherigen Tourenwagenstreckenrekord um 3,7sec. unterbieten konnte sorgte im 2. Rennheat eine defekte Halbachse für keinen optimalen Vortrieb mehr. So musste man die Konkurrenz ziehen lassen, der Sieg im Zuge der österr. Bergstaatsmeisterschaft konnte aber noch gerettet werden. Die Top5 komplettierte der Italiener Marco Sbrollini mit seinem mächtigen blauen Lancia Delta Integrale, der ebenfalls eine exzellente Vorstellung bei diesem Bergklassiker JNP_7318ablieferte und dabei die Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte. Rang Sechs ging in die Weststeiermark an Werner Hofer (Foto) im brachialen blauen Ford Escort Cosworth WRC, der neuerlich eine herausragende Leistung ablieferte und wie schon am Rechberg für Furore sorgen konnte. Dabei konnte er im Zuge der österreichischen Meisterschaft sogar den herausragenden zweiten Platz einfahren. Dahinter ging Platz Sieben an den Steirer Stefan Wiedenhofer im wunderschönen violett-grünen Mitsubishi Mirage R5 WRT Evo 2, der sich ebenfalls mit einer großartigen Leistung exzellent in Szene setzen konnte und dabei tolle Zeiten erreichte. Zudem konnten die Probleme im Elektronikbereich endlich gelöst werden, womit am Ende der fabelhafte vierte Rang in der österr. Bergstaatsmeisterschaft zu Buche stand. Die Top8 komplettierte der Slowene Milan Bubnic mit seinem weißen Martini Lancia Delta Integrale, der eine ebenfalls starke Vorstellung beim diesjährigen Bergrennen Verzegnis ablieferte. Insgesamt kamen hier 13 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung, wobei es auch 2 Ausfälle zu verzeichnen gab. Diese betrafen leider 2 Österreicher, wobei bereits nachdem 2. Trainingslauf der Steirer Thomas Holzmann seinen Mitsubishi Lancer Evo IV auf den Hänger verlud. Nach einer exzellenten Vorstellung machten die Bremsen des weiß-roten Boliden Probleme, womit man aus Sicherheitsgründen auf einen Start am Renntag verzichtete. Und nachdem 1. Rennlauf musste auch noch der Osttiroler Markus Mair seinen mächtigen weiß-schwarzen BMW 320 Turbo mit einem technischen Defekt auf den Hänger verladen, womit das erste Bergrennen für dieses Team leider nicht mit einer Zielankunft belohnt wurde…


JNP_7249Gruppe GT: Zunächst sehr spannend verlief diese Gruppe beim Bergrennen Verzegnis, den die beiden Ferrari Piloten Luca Gaetani (Foto) und Roberto Ragazzi lieferten sich im 1. Rennlauf ein hauchdünnes Duell. Im alles entscheidenden 2. Rennlauf wurde jedoch das Duell ein wenig „entschärft“, da Zweiterer von einem anderen Piloten im oberen Teil der Strecke aufgehalten wurde und seinen Konkurrenten erst überholen musste. So konnte am Ende Luca Gaetani mit seinem roten Ferrari 458 Evo einen vollen Erfolg bei diesem Bergklassiker einfahren und seinen Landsmann und Markenkollegen Roberto Ragazzi auf Platz Zwei verdrängen. Trotzdem lieferte er mit seinem rot-schwarzen Boliden eine exzellente Leistung bei diesem anspruchsvollen Rennen ab. Das Podium komplettierte der Italiener Bruno Jarach mit seinem weiß-roten Lamborghini Huracan Supertrofeo, der mit diesem brachialen Boliden eine exzellente Leistung ablieferte und Topzeiten erreichte. Rang Vier ging an seinen Landsmann Fabio Soravito im weißen Porsche Cayman, der mit diesem Boliden eine äußerst spektakuläre Leistung am gesamten Wochenende ablieferte noch vor dem Italiener Sebastiano Frijo, der jedoch im 2. Rennlauf durch einen Dreher eine bessere Platzierung mit seinem weiß-gelben Porsche 997 Cup verspielte. Noch schlimmer erwischte es im 1. Rennlauf dem im Training beeindruckend agierenden Italiener Gianni di Fant, der mit seinem spektakulären schwarz-grünen Lamborghini Huracan Supertrofeo im oberen Teil der Strecke einen Unfall fabrizierte. Dabei krachte er doch vehement gegen die Leitplanken, wobei der Bolide doch erheblichen Schaden nahm, der Pilot aber zum Glück unverletzt blieb.

JNP_7349Gruppe E2-SH: Mit einer herausragenden Performance am Renntag konnte sich der Italiener Manuel Dondi den Sieg in Verzegnis sichern. Mit seinem mächtigen Fiat X 1/9 begeisterte er einmal mehr mit seiner spektakulären Fahrweise die Zuseher, wobei er vor allem im 2. Rennlauf eine herausragende Zeit erreichte. Dabei konnte er sich am Ende auch noch den Tourenwagengesamtsieg bei diesem Bergklassiker sichern. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Klasse der Italiener Marco Iacoangeli (Foto) mit dem seinem in diesem Jahr neuen brachialen weißen BMW Z4 GT3, der mit diesem Boliden eine großartige Leistung am gesamten Wochenende ablieferte und dabei mit seinem beherzten Fahrstil für Furore sorgen konnte. Das wurde auch im Tourenwagengesamtklassement mit dem sechsten Platz belohnt. Das Podium komplettierte in dieser Klasse der Italiener Luciano Gallina im spektakulären violetten Lancia Y10, der mit einer starken Vorstellung am gesamten Wochenende für Furore sorgen konnte. Dabei konnte er auch die Klasse bis 1400ccm für sich entscheiden und somit einen vollen Erfolg einfahren. Dahinter folgten noch die beiden Italiener Abramo Antonicelli im silber-blauen BMW M3 GT2, der eine solide und tadellose Leistung ablieferte sowie Mario Mariot im spektakulären roten Citroen Saxo mit Motorradmotor, der zudem auch die Klasse bis 1150ccm für sich entscheiden konnte. Leider nicht in die Wertung kam der Italiener Marco Gramenzi mit seinem neuen spektakulären Alfa Romeo MGAR001 mit Zytek V8 Motor, der im 2. Rennlauf mit einem technischen Gebrechen im oberen Teil der Strecke ausrollte.


JNP_7364Gruppe CN, E2-SC bis 2000ccm: Hier nicht zuschlagen war der Italiener Domenico Cubeda mit seinem orangen Osella PA2000, der mit einer herausragenden Performance diese Klasse für sich entscheiden konnte. Dabei konnte er sich auch im Gesamtklassement ganz vorne mit Platz Drei einreihen und somit ein sehr erfolgreiches Verzegnis Wochenende absolvieren. Auf dem zweiten Rang folgte in dieser Klasse sein italienischer Landsmann Francesco Conticelli (Foto) im weiß-grünen Osella PA2000, der eine ebenfalls herausragende Leistung am Renntag ablieferte und mit Rang Vier im Gesamtklassement für Furore sorgen konnte. Das Podium komplettierte der junge Italiener Luca Ligato (Foto) mit seinem blau-roten Osella PA 21 Evo, der mit seinem spektakulären Fahrstil die Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte und dabei eine Topperformance ablieferte. Das wurde auch mit dem Sieg in der Gruppe CN sowie mit Platz Fünf im Gesamtklassement belohnt. Rang Vier ging in dieser Klasse an seinen italienischen Landsmann Rosario Iaquinta im weißen Osella PA 21 Evo, der mit seiner beherzten Fahrweise ebenfalls für Furore sorgen konnte und ebenfalls Topzeiten erreichte. Mit Platz Zwei in der Gruppe CN konnte er zudem ein weiteres JNP_7353spitzen Ergebnis in Verzegnis verbuchen. Die Top5 komplettierte der Italiener Franco Manzoni mit seinem weiß-roten Osella PA 21 Evo, der mit dem dritten Rang in der Gruppe CN glänzen konnte. Insgesamt kamen hier 12 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung, wobei jedoch auch die Ausfallsliste sehr lang ist. Dabei touchierte im 1. Rennlauf im oberen Teil der Strecke der Italiener Achille Lombardi mit seinem blauen Osella PA 21 Evo die Leitplanken, wobei er kurze Zeit später den Boliden mit einem Reifenschaden abstellen musste. Kurze Zeit später rollte sein Landsmann Paolo Venturi mit seinem weißen Elia Avrio ST09B mit einem Antriebsdefekt an der selben Stelle aus. Und nachdem 1. Rennlauf musste auch noch der Italiener Renato Sartoretto seinen blauen Osella PA 21/S mit einem technischen Gebrechen frühzeitig aufladen. Bereits nachdem Training musste der Südtiroler Franco Berto seinen neuen wunderschönen weißen Norma M20F mit einem technischen Gebrechen in den Hänger verladen, wobei er am Montag auch noch gleich sein Karriereende verkündete. Wir hoffen das Franco sein Entscheidung nochmals überdenkt und wir ihn weiterhin am Berg sehen werden…

JNP_7368Gruppe CN, E2-SC über 2000ccm: Der Tscheche Vaclav Janik konnte auch in Verzegnis einen vollen Erfolg einfahren. Mit seinem spektakulären weiß-roten Norma M20FC Turbo konnte er sich gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen und mit einer beeindruckenden Performance sich den Sieg sichern. Zudem stand im Gesamtklassement der exzellente achte Rang am Ende zu Buche. Auf dem zweiten Rang folgte in dieser Klasse der Italiener Renzo Meneghetti, der sich in einem äußerst spannenden Duell mit seinem bereits legendären weißen Lucchini BMW durchsetzen konnte und in Verzegnis mit diesem herausragenden Ergebnis überzeugen konnte. Am Ende fehlten dem Tschechen Petr Vitek im wunderschönen blauen Osella PA30 Zytek nach 2 gewerteten Rennläufen lediglich 0,3sec., jedoch konnte auch er mit seiner gezeigten Leistung mehr als zufrieden sein. Für ihn war es überhaupt der erste Start bei diesem anspruchsvollen Rennen in Italien. Rang Vier ging noch an den Oberösterreicher Ferdinand Madrian (Foto) im roten Norma M20F McLaren, der mit diesem spektakulären Boliden für Furore sorgen konnte jedoch erneut von technischen Problemen nicht verschont blieb. Dabei haderte man mit der Stromversorgung im Boliden, da die Lichtmaschine ihren Dienst quittierte, bzw. nicht nach Wunsch arbeitete. Leider gab es auch in dieser Klasse 3 Ausfälle, wobei im 2. Trainingslauf der Kärntner Bernhard Gradischnig mit seinem einmalig klingenden gelben Osella PA 20/S die Reifenstapel bei der Schikane touchierte. Dabei wurde die Front des Boliden doch erheblich beschädigt, womit man das Rennwochenende für beendet erklären musste. Im 1. Rennlauf krachte dann zuerst der Italiener Mauro Polcri im oberen Teil der Strecke mit dem Heck seines weiß-roten Osella PA 20/S gegen die Leitplanken, was einigen Schaden am Boliden hinterließ. Kurze Zeit später sorgte dann auch noch sein Landsmann Vincenzo Conticelli für eine Schrecksekunde, als er kurz nachdem Start mit seinem brachialen rot-goldenen Osella PA30 Zytek doch vehement gegen die Leitplanken krachte. Zum Glück konnte er den Boliden unverletzt verlassen. Und im 2. Rennlauf riskierte auch noch der italienische Mitfavorit auf den Gesamtsieg Omar Magliona mit seinem blau-goldenen Norma M20FC Zytek bei der Schikane zuviel, wobei er die Reifenstapel abräumte und ebenfalls einen Ausfall hinnehmen musste.


JNP_7379Gruppe D, E2-SS bis 2000ccm: Mit seinem Gloria C8P Evo war der Italiener Federico Liber neuerlich nicht zuschlagen. Mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise konnte er die Zuseher entlang der Strecke begeistern und dabei mit seinem weiß-gelben Boliden für Furore sorgen. Am Ende stand neben dem Klassensieg auch der großartige sechste Platz im Gesamtklassement zu Buche. Auf dem zweiten Rang folgte in dieser Klasse sein italienischer Landsmann Diego de Gasperi im mächtigen roten Lola Honda, der mit einer ebenfalls beeindruckenden Leistung am gesamten Wochenende für Furore sorgen konnte und dabei am Renntag herausragende Zeiten erreichte. Das Podium komplettierte sein Landsmann Gino Pedrotti mit seinem silber-roten Tatuus Renault LRM 2.0, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und großartige Zeiten erreichte. Dabei konnte er sich am Ende gegen die restliche Konkurrenz durchsetzen und mit einer tollen Vorstellung für Furore sorgen. Rang Vier ging in dieser Klasse an den Kärntner Hannes Kaufmann (Foto) im wunderschönen weißen Dallara F307, der mit einer beeindruckenden Performance auch in Verzegnis für Furore sorgen konnte und dabei mit fantastischen Zeiten überzeugen konnte. Dabei stand JNP_7380am Ende auch im Gesamtklassement mit Rang 21 ein großartiges Ergebnis als zweitbester Österreicher zu Buche. Die Top5 komplettierte der Niederösterreicher Andreas Stollnberger (Foto), der heuer erstmals mit seinem orangen Dallara F302 an den Start ging und dabei mit seinem spektakulären Fahrstil für Furore sorgen konnte. Das wurde am Ende mit diesem spitzen Ergebnis belohnt, wobei am Ende auf Rang Vier lediglich 0,3sec. fehlten. Auf dem neunten Rang folgte noch der Kärntner Gottfried Kramer mit seinem spektakulären weiß-schwarzen Tatuus Formel Master S2000, der eine starke Leistung beim diesjährigen Bergrennen Verzegnis ablieferte und im 1. Rennlauf mit einer exzellenten Zeit groß aufzeigen konnte. Damit stand am Ende ein spitzen Ergebnis zu Buche. Insgesamt kamen in dieser Klasse 10 Fahrer mit ihren Boliden in die Wertung. Leider gab es auch hier 2 Ausfälle, wobei im 1. Rennlauf fast zeitgleich Daniele Giannini im weiß-roten Gloria B4 und sein italienischer Landsmann Fabrizio Bizzarini im gelb-schwarzen Gloria Kit die Segel streichen mussten.

JNP_7387Gruppe D, E2-SS über 2000ccm: Der große Sieger beim diesjährigen Bergrennen Verzegnis war zweifelsohne der Italiener Christian Merli. Mit seinem brachialen weiß-blauen Osella FA30 Fortech konnte er sich gegen die Konkurrenz klar durchsetzen und im 1. Rennlauf einen neuen absoluten Streckenrekord aufstellen. Dabei konnte er sogar den alten Rekord von Simone Faggioli unterbieten, welcher noch ohne Schikane im Mittelteil aufgestellt wurde. Auf dem zweiten Platz folgte in dieser Klasse aber auch Gesamt sein junger italienischer Landsmann Domenico Scola (Foto), der mit seinem weißen Osella FA30 Zytek ebenfalls sehr spektakulär agierte und beeindruckende Zeiten erreichte. Dabei konnte er im 2. Rennlauf sogar die Bestzeit bei diesem Bergklassiker fixieren. Das Podium komplettierte der Italiener Francesco Leogrande mit seinem schwarz-goldenen Wolf GB08 F1 Turbo, der jedoch am gesamten Wochenende mit technischen Problemen zukämpfen hatte und nicht die volle Leistung seines Boliden zur Verfügung hatte. Trotzdem stand am Ende ein spitzen Ergebnis auch im Gesamtklassement mit Platz 10 zu Buche. Rang Vier ging noch an seinen italienischen Landsmann Marietto Nalon im wunderschönen blau-gelben Lola B02/50 F3000, der eine solide und fehlerfreie Vorstellung am gesamten Wochenende ablieferte und am Ende ein Topergebnis verbuchen konnte. Leider bereits nachdem Training einen Ausfall hinnehmen musste der italienische Mitfavorit Michele Fattorini, der seinen neuen blauen Osella FA30 LRM mit Motorproblemen frühzeitig in den Transporter verladen musste und das Rennwochenende für beendet erklärte.

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