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Bergrennen International 2019 #2

Ergebnisse von internationalen Bergrennen


 

Neben der österreichischen Bergstaatsmeisterschaft, dem deutschen KW Berg Cup, der Berg Europameisterschaft sowie dem steirischen Bergrallyecup vertreten einige Fahrer aus Österreich unsere Nation bei weiteren internationalen Bergrennen. Wir möchten auch in diesem Jahr über die Leistungen dieser Teams kurz berichten sowie die Ergebnislisten präsentieren.


 

45° Alpe del Nevegal Belluno (Italien) – 18.-19.05. 2019

Der dritte Lauf zur italienischen Bergmeisterschaft ging 2019 in Belluno über die Bühne. Beim Bergrennen Alpe del Nevegal im Norden des Landes stand eine äußerst anspruchsvolle Strecke auf dem Programm. Leider sorgte das Wetter mit unterschiedlicher Regenintensivität und zum Teil auch Nebel am Renntag für viele Unterbrechungen. So konnte am gesamten Tag nur ein Rennlauf durchgeführt werden, der erst kurz vor 18.00 Uhr für beendet erklärt werden konnte.

Aus österreichischer Sicht stellte sich der Kärntner Harald Mössler (Foto) der Herausforderung in Belluno, wobei er einen Lea Francis Sport Hyper seines Südtiroler Freundes Georg Prugger pilotierte. Bei schwierigen Bedingungen konnte sich Harald exzellent in Szene setzen und eine tadellose Leistung abliefern, welche in der Kategorie 1 mit dem ausgezeichneten dritten Rang belohnt wurde. Zudem konnte er die Klasse BC bis 1,6l Hubraum für sich entscheiden und so einen Sieg fixieren. Nicht nach Wunsch verlief hingegen das Comeback des Italieners Flavio Tullio, der nach Trainingslauf 1 seinen Stanguellini Formula Junior mit technischen Problemen abstellen musste und das Rennwochenende vorzeitig für beendet erklärte. Der Sieg ging bei den Historischen an Michele Massaro, der im BMW M3 E30 die schwierigen Bedingungen am besten bewältigte und sich in Belluno somit einen vollen Erfolg an die Fahnen heften konnte.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte sich der Süditaliener Omar Magliona (Foto) durchsetzen und einen vollen Erfolg mit seinem 2l Osella PA2000 Evo realisieren. Mit dem für ihn in diesem Jahr neuen Boliden konnte er im einzigen Rennlauf eine beeindruckende Zeit erreichen, womit er seinen ersten Verfolger um 3,6sec. auf Distanz halten konnte. Dieser fuhr ebenfalls einen Osella PA2000 Evo, wobei auch Luca Caruso ein exzellentes Rennen beim Bergrennen Alpe del Nevegal absolvierte. Bei den Tourenwagen konnte der Süditaliener Lucio Peruggini im Lamborghini Huracan GT3 einen vollen Erfolg in Belluno realisieren und dabei Luca Gaetani im Ferrari 458 GT3 auf Distanz halten.

Link zum Gesamtergebnis Historic
Link zum Gesamtergebnis Modern

Photos by Stefano Trevisan


 

Bergrennen Hemberg (Schweiz) – 15.-16.06. 2019

Der Auftakt zur Schweizer Bergmeisterschaft ging wie bereits in den letzten Jahren in Hemberg über die Bühne. Die 1,8km lange Strecke forderte dabei auch heuer wieder die zahlreichen Piloten, wobei die trockenen Bedingungen schlussendlich auch gleich zu einen neuen Streckenrekord führten.

Leider erneut nicht nach Wunsch verlief es für den Vorarlberger Peter Amann (Foto). Wie schon zuletzt in der österr. Bergstaatsmeisterschaft haderte er mit Schaltproblemen an seinem Osella PA2000 Evo. Da diese nicht besser wurden, musste man nach Rennlauf 1 vorzeitig aufgeben und somit einen Ausfall leider zur Kenntnis nehmen. Besser verlief es hingegen für seine Tochter Johanna Amann, die wieder im Renault Classic Cup mit ihrem Renault Clio RIII Cup an den Start ging. In dieser stark besetzten Klasse konnte sie mit einer tadellosen Leistung überzeugen und schlussendlich das Rennen am Hemberg auf dem 12. Platz beenden. Die Historische Klasse ging beim Auftakt zur Schweizer Bergmeisterschaft an Armin Buschor, der auch heuer wieder ausgewählte Rennen mit seinem mächtigen BMW 320 GR.5 absolviert und dabei gleich einen vollen Erfolg verbuchen konnte.

Den Gesamtsieg sicherte sich der Schweizer Eric Berguerand (Foto), der in einem äußerst spannenden Duell die Oberhand behielt und im weiter verbesserten Lola FA99 Cosworth F3000 gleich einen neuen Streckenrekord realisieren konnte. Rang Zwei ging an den amtierenden Meister Marcel Steiner, der im LobArt LA01 Mugen eine ebenfalls starke Leistung ablieferte und trotz leichter Beschädigung an der Frontschürze eine grandiose Platzierung realisieren konnte. Schlussendlich trennte die beiden Piloten gerade einmal 0,67sec. nach zwei gewerteten Rennläufen. Das Podium komplettierte der ebenfalls stark verbesserte Thomas Amweg im komplett überarbeiteten Lola B99/50M F3000. Bei den Tourenwagen konnte sich schlussendlich Roger Schnellmann im Mitsubishi Lancer Evo 8 J-Spec durchsetzen und am Hemberg einen vollen Erfolg feiern. Der im Training schnellste Ronnie Bratschi musste leider im 1. Rennlauf an seinem Mitsubishi Lancer Eco 8 EGMO einen gebrochenen Querlenker an der Hinterachse hinnehmen, womit vorzeitig der Ausfall beim Saisonauftakt in der Schweiz zu Buche stand.

Link zum Gesamtergebnis

Photos by Teambeyou


 

Slovacky kopec Nasedlovice (Tschechien) – 22.-23.06. 2019

Der vierte Meisterschaftslauf zum Maverick Rescue Euro Cup führte die Teilnehmer ins tschechische Nasedlovice. Dort stand eine knapp 2,5km lange Strecke auf dem Programm, wobei auch hier das Wetter sich nicht gerade von der besten Seite präsentierte. So konnte am Samstag nur ein Rennlauf durchgeführt werden, da starker Regen keinen weiteren Lauf mehr an diesem Tag zuließ.

Dabei kam es zu einem zu einem äußerst spannenden Duell um die Gesamtsiege, da bekanntlich am Samstag als auch am Sonntag jeweils ein Rennen ausgetragen wurde. Am ersten Tag feierte der Bayer Philipp Wilhelm (Foto) mit seinem spektakulären Norma M20FC Mecachrome einen vollen Erfolg. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und mit seiner beherzten Fahrweise überzeugen. Schlussendlich konnte er im einzigen Rennlauf einen Vorsprung von 0,7sec. herausfahren. Am Sonntag musste er sich dann aber um 0,68sec. geschlagen geben, und zwar dem Oberösterreicher Ferdinand Madrian (Titelbild). Dieser konnte sich mit seinem Norma M20FC NME mit einer beeindruckenden Leistung exzellent in Szene setzen und dabei großartige Zeiten in Nasedlovice realisieren. Damit konnte er sich für die knappe Niederlage am Samstag erfolgreich revanchieren und somit ebenfalls einen Gesamtsieg bei diesem Rennen fixieren. Platz Drei ging Gesamt an beiden Tagen an den Steirer Christian Ferstl (Foto) im Tatuus Formel Master S2000, der ein weiteres exzellentes Rennen in dieser Saison ablieferte und mit dem Boliden großartige Zeiten erreichte. Damit konnte er auch die 2l Klasse bei den offenen Boliden für sich entscheiden und an beiden Tagen einen grandiosen Erfolg realisieren. Erstmals dieser Herausforderung stellte sich der Oberösterreicher Robert Schwendinger, der im Formel Arcobaleno 2002 eine ebenfalls starke Leistung ablieferte. Nach einer beherzten Vorstellung konnte er an beiden Renntagen die 1,6l Klasse in der Gruppe E2/C für sich entscheiden, womit auch für ihn das Rennen in Nasedlovice zu einem vollen Erfolg wurde. Und dann wäre da auch noch der Niederösterreicher Adi Hochecker, der im legendären Opel Kadett C Coupe ebenfalls das erste Mal im Zuge des Maverick Rescue Euro Cup an den Start ging. Nach einer tollen Vorstellung stand für ihn an beiden Tagen der exzellente zweite Platz in der Gruppe HA1-K über 1,6l Hubraum zu Buche, womit auch er ein spitzen Resultat in Tschechien realisieren konnte. Leider nicht nach Wunsch verlief das Rennwochenende für die Steirerin Sigrid Ferstl, die ihren PRC S5 Honda bereits nach dem 1. Trainingslauf am Samstag mit Motorproblemen abstellen musste. Damit war für sie das Rennwochenende in Nasedlovice schon vorbei, bevor dieses richtig begonnen hatte.

Link zum Samstag Gesamtergebnis

Link zum Sonntag Gesamtergebnis

Photos by Tomáš Tichý photography


 

Nagrada Malacke Split (Kroatien) – 29.-30.06. 2019

Der 5. Lauf zur kroatischen Bergmeisterschaft führte die Teilnehmer nach Split. Beim Bergrennen Nagrada Malacke SV. Dujam wurden auch Punkte für die FIA Zonen Trophy vergeben. Auf der knapp über 4km langen Strecke sorgten auch hier die Temperaturen über der 30°C Marke dafür, dass das Rennen zu einer waren Hitzeschlacht mutierte.

Als einziger Österreicher stellte sich in diesem Jahr der Burgenländer Herbert Neubauer (Foto) erstmals dieser Herausforderung. Mit seinem Lancia Delta Integrale ging es für ihn um Punkte für die Zonen Trophy. Nach einem tadellos verlaufenden Training lief es dann jedoch am Renntag für ihn nicht mehr nach Wunsch. Aufgrund von technischen Problemen musste er seinen Boliden nach Rennlauf 1 abstellen und den Renntag für beendet erklären. Damit musste er leider ohne Punkte für die Meisterschaft die Heimfahrt antreten.

Den Gesamtsieg sicherte sich der Ungar Laszlo Szasz mit seinem legendären Reynard Zytek F3000. Mit einer exzellenten Leistung konnte er sich eindrucksvoll in Szene setzen und dabei mit starken Zeiten überzeugen, womit schlussendlich ein voller Erfolg zu Buche stand. Platz Zwei ging an den Kroaten Petar Dajak im Gloria C8F, der mit einer ebenfalls starken Vorstellung überzeugen vermochte und knapp aber doch den schnellsten Tourenwagen an diesem Wochenende auf Distanz halten konnte. Dieser war der Kroate Dejan Dimitrijevic (Foto) im einmalig klingenden Seat Leon R32, der mit einer spektakulären Vorstellung in Split einen vollen Erfolg realisieren konnte. Dabei konnte er seinen Landsmann Mario Jurisic im wunderschönen Audi A4 STW Quattro auf Distanz halten, wobei dieser sich mit dem Klassensieg bis 2l Hubraum schadlos hielt. Pech hatte einmal mehr der Kroate Domagoj Perekovic, der im Training seinen Mitsubishi Lancer Evo 9 aufgrund eines Fahrzeugbrands abstellen musste. Zwar konnte eine Reparatur durchgeführt werden, der Einsatz wurde am Renntag leider nicht belohnt und man rollte erneut mit technischen Problemen aus.

Link zum Gesamtergebnis

Photos by Duja2 photography


 

Bergrennen Reitnau (Schweiz) – 30.06. 2019

Der zweite Lauf zur Schweizer Bergmeisterschaft führte die Teilnehmer nach Reitnau. Auf der kürzesten Bergrennstrecke bei den Eidgenossen wurde wie bereits in den letzten Jahren sowohl Training als auch Rennen an einem Tag abgewickelt. Dabei sorgten hochsommerliche Temperaturen für ein wahres Bergfestival in der Schweiz.

Mit von der Partie war auch wieder die Vorarlbergerin Johanna Amann (Foto) mit ihrem Renault Clio RIII Cup. Dabei konnte sie mit einer fehlerfreien Leistung überzeugen und sich in der stark besetzten Gruppe des Renault Classic Cup exzellent in Szene setzen. Nach einer tollen Vorstellung stand für sie und ihren roten Boliden der 10. Platz zu Buche. Bei den Historischen konnte der Schweizer Armin Buschor im spektakulären BMW 320 GR.5 erneut für Furore sorgen und die Klasse bis 2l Hubraum mit dem einmalig klingenden Boliden für sich entscheiden. Gesamt stand der zweite Platz für ihn zu Buche, wobei er gegen den Sieger Alain Pfefferle im Porsche 935 nichts entgegen zusetzen hatte.

Im Kampf um den Gesamtsieg konnte wie schon beim Saisonauftakt am Hemberg Eric Berguerand das Tempo bestimmen. Mit seinem spektakulären Lola FA99 Cosworth F3000 konnte er mit einer grandiosen Performance überzeugen und schlussendlich den zweiten vollen Erfolg realisieren. Im 2. Rennlauf konnte er mit seiner schnellsten Zeit an diesem Tag auch einen neuen Streckenrekord aufstellen, nachdem er bereits in Run 1 knapp unter der alten Bestmarke blieb. Rang Zwei ging an seinen Schweizer Landsmann Marcel Steiner im LobArt LA01 Mugen, der mit einer ebenfalls starken Vorstellung überzeugen konnte und tolle Zeiten in Reitnau erreichte. Das Podium komplettierte wie schon am Hemberg der stark agierende Thomas Amweg im Lola B99/50M F3000, der mit diesem spektakulären Boliden immer Besser zu Recht kommt und mit seinen gefahrenen Zeiten für großes Aufsehen sorgte. Bei den Tourenwagen konnte sich nach einem äußerst spannenden Duell Roger Schnellmann (Foto) im Mitsubishi Lancer Evo 8 J-Spec durchsetzen und wie schon am Hemberg einen vollen Erfolg einfahren. Mit exakt 0,4sec. Rückstand ging der zweite Platz an seinen Landsmann Ronnie Bratschi im mächtigen Mitsubishi Lancer Evo 8 EGMO. Pech hatte bei den Tourenwagen leider Simon Wüthrich, der mit seinem spektakulären VW Golf 2 Turbo gegen die Betonleitelemente krachte und dabei seinen Boliden doch erheblich in Mitleidenschaft zog. Er selbst blieb aber zum Glück unverletzt.

Link zum Gesamtergebnis

Photos by Teambeyou

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