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Bergrennen International 2019 #1

Ergebnisse von internationalen Bergrennen


 

Neben der österreichischen Bergstaatsmeisterschaft, dem deutschen KW Berg Cup, der Berg Europameisterschaft sowie dem steirischen Bergrallyecup vertreten einige Fahrer aus Österreich unsere Nation bei weiteren internationalen Bergrennen. Wir möchten auch in diesem Jahr über die Leistungen dieser Teams kurz berichten sowie die Ergebnislisten präsentieren.


 

GMS Hillclimb Prolog Brno (Tschechien) – 06.04. 2019

Anfang April startete auf der Rundstrecke in Brünn die Bergsaison in Tschechien. An einem Tag wurden dabei am Vormittag sowie am Nachmittag jeweils ein Rennen ausgetragen. Zudem nutzten die Tage vorher einige Fahrer die Testmöglichkeit auf der Rundstrecke.

Aus österreichischer Sicht waren bei diesem Rennen insgesamt 12 Fahrer (!) im Maverick Rescue Euro Cup mit von der Partie. Einer von ihnen war der Oberösterreicher Christian Rutter, der mit seinem PRC S2000 in der Historischen Abteilung mit einer eindrucksvollen Performance zu überzeugen vermochte. Neben dem Klassensieg in der Gruppe HA2 konnte er sich in beiden Rennen auch gleich den Historischen Gesamtsieg sichern, womit für ihn die Saison 2019 äußerst erfolgreich startete. Aber auch für den Kärntner Benjamin Duller (Foto) lief es mit seinem neuen Ford Fiesta WRC Evo sehr erfolgreich. Mit dem wunderschönen und mächtigen Boliden konnte er sich gleich grandios in Szene setzen und in der Gruppe E1 über 2l Hubraum 4wd überzeugen. Schlussendlich konnte er in beiden Rennen neben dem Klassensieg auch den Tourenwagengesamtsieg in Brno fixieren und somit gleich mit einem herausragenden Erfolg den Einstand mit diesem Boliden feiern. Die restlichen Fahrer waren mit Formelboliden und Sportwagen unterwegs. Der Oberösterreicher Robert Schwendinger stellte sich dabei erstmals einem Rennen des Maverick Rescue Euro Cup, und das gleich sehr erfolgreich. Mit seinem Formel Arcobaleno 2002 konnte er in beiden Rennen die Klasse E2/C bis 1,6l Hubraum für sich entscheiden und somit ebenfalls einen Klassensieg in Tschechien fixieren. Mit einem neuen Tatuus Formel Master S2000 startete der Steirer Christian Ferstl in die neue Rennsaison. Dabei konnte er sich mit dem brachialen Boliden hervorragend in Szene setzen und in Brno mit einer beeindruckenden Performance überzeugen. Neben den Klassensieg in der Gruppe E2/C bis 2l Hubraum in beiden Läufen, konnte er auch gleich den Gesamtsieg im Zuge des Maverick Rescue Euro Cup fixieren. Wohlgemerkt in beiden Rennen. Im 1. Rennen konnte der Kärntner Hermann Waldy jun. mit seinem neuen Tatuus Formel Master S2000 den ausgezeichneten zweiten Rang in dieser Klasse sowie Gesamt einfahren. Im 2. Rennen lief es für ihn dann nicht ganz nach Wunsch, wobei nach einem Dreher im 1. Rennlauf mit dem mächtigen Boliden nicht mehr als Rang Vier in der Klasse möglich war. In diesem Rennen sprang sein Kärntner Landsmann Gottfried Kramer (Foto) in die Presche, der ebenfalls in Brno mit seinem Tatuus Formel Master S2000 an den Start ging. Nach einer beeindruckenden Leistung stand für ihn der zweite Klassenrang, sowie Platz Fünf Gesamt im Maverick Rescue Euro Cup zu Buche. Im 1. Rennen reichte es für ihn mit dem weiß-schwarzen Boliden in der E2/C Klasse bis 2l Hubraum zum ebenfalls beachtlichen dritten Platz. Mit einem ebenfalls neuen Boliden startet in diesem Jahr die Steirerin Sigrid Ferstl, wobei sie einen spektakulär aussehenden PRC S5 mit 2l Honda Motor pilotiert. Mit dem Sportprototypen konnte sie sich gleich im 1. Rennen mit Rang Vier ein Topergebnis in der Gruppe E2/C bis 2l Hubraum sichern. Im 2. Rennen in Brno konnte sie sich weiter steigern und sogar den dritten Platz fixieren, womit die erste Podiumsplatzierung mit diesem mächtigen Boliden zu Buche stand. Die restlichen Fahrer waren in der Klasse über 2l Hubraum am Start, wobei der Oberösterreicher Ferdinand Madrian im Norma M20FC NME eine eindrucksvolle Premiere absolvierte. Beim ersten Rennen mit dem neuen Boliden konnte er sich gleich hervorragend in Szene setzen und den dritten Klassenrang fixieren. Im 2. Rennen konnte er sich mit dem einmalig klingenden Boliden weiter steigern und den zweiten Platz in der Gruppe E2/C über 2l Hubraum fixieren. Zudem stand Gesamt der dritte Rang im Zuge des Maverick Rescue Euro Cup zu Buche. Ebenfalls sehr erfolgreich startete der Kärntner Bernhard Gradischnig mit seinem neuen Norma M20F Nissan in die Rennsaison 2019. Im 1. Rennen konnte er sich den beeindruckenden Klassensieg sichern und zudem Gesamt mit Rang Drei ein eindrucksvolles Ergebnis in Brno realisieren. Mit einem neuen Boliden startete der Bayer Philipp Wilhelm (Foto), der erstmals einen spektakulären Norma M20FC Mecachrome an den Start brachte. Im 1. Rennen konnte er sich mit dem mächtigen Boliden den vierten Platz sichern, und das obwohl man bereits im 2. Rennlauf mit Kupplungsproblemen zukämpfen hatte. Diese verhinderten dann auch einen Start im 2. Rennen in Brno. Sein Comeback feierte bei diesem Rennen der Oberösterreicher Johann Zweimüller, der einen KTM X-Bow vom Mad Racing Power Team an den Start brachte. Nach einer fehlerfreien Leistung stand im 1. Rennen der fünfte Platz in der Gruppe E2/C über 2l Hubraum zu Buche. Beim 2. Rennen konnte er sich weiter steigern und den dritten Platz in der Klasse einfahren, womit ein spitzen Resultat für ihn zu Buche stand. Leider nicht sehr erfolgreich verlief das Rennwochenende für den Oberösterreicher Alexander Frank, der seinen neuen weiß-orangen PRC S4 Honda noch vor dem 1. Trainingslauf im 1. Rennen abstellen musste. Dabei hatte er einen nicht ganz nachvollziehbaren Motorschaden an seinem Boliden zu verzeichnen, womit er vorzeitig den Boliden in den Transporter verladen musste.

Den Gesamtsieg in beiden Rennen sicherte sich der Tscheche Milos Benes im Osella FA30 Judd. Mit einer eindrucksvollen Leistung konnte er dabei seinen Landsmann Vaclav Janik im Norma M20FC Turbo auf Distanz halten. Bei den Tourenwagen feierte der Tscheche Marek Rybnicek eine beeindruckende Premiere mit seinem neuen McLaren F1 Evo, der ebenfalls beide Rennen für sich mit dem spektakulären E2-SH Boliden entscheiden konnte.

Link zum 1. Gesamtergebnis

Link zum 2. Gesamtergebnis

Photos by Tomáš Tichý photography


 

Salita del Costo (Italien) – 06.-07.04. 2019

Der Saisonauftakt in Italien ging wie in den letzten Jahren Anfang April mit dem Bergrennen Salita del Costo über die Bühne. Eine Woche vor dem Berg Europameisterschaftsauftakt nutzten viele bekannte Fahrer dieses Rennen, um sich optimal auf die neue Saison vorzubereiten.

Darunter auch der Vorarlberger Christoph Lampert (Foto), der im Osella FA30 Zytek im Team von Christian Merli eine volle Saison in der Berg Europameisterschaft absolvieren wird. Mit einer eindrucksvollen Leistung im einzigen Rennlauf konnte er sich hervorragend in Szene setzen und eine gewaltige Zeit realisieren. Am Ende stand für den Piloten aus dem Ländle der ausgezeichnete zweite Rang in der Klasse D, E2-SS bis 3l Hubraum sowie der grandiose dritte Gesamtplatz zu Buche.

Den Gesamtsieg konnte der mehrfache italienische Berg Europameister Simone Faggioli im Norma M20FC Zytek für sich entscheiden. Dabei konnte er um knapp 2sec. den Südtiroler Christian Merli im Osella FA30 Zytek LRM im einzigen Rennlauf auf Distanz halten. Bei den Tourenwagen konnte der italienische Lokalmatador Mauro Soretti mit seinem spektakulären Subaru Impreza WRX STI einen vollen Erfolg einfahren. Dabei konnte er um knapp 1,3sec. den ehemaligen Berg Europameister Denny Zardo auf Distanz halten, der erstmals einen Lamborghini Huracan Supertrofeo pilotierte und mit diesem Boliden eine exzellente Leistung ablieferte.

Link zum Gesamtergebnis


 

Sternbersky Vrch Sternberk (Tschechien) – 20.-21.04. 2019

Der 2. Lauf zum Maverick Rescue Euro Cup führte die Teilnehmer nach Sternberk, wo Anfang Juni der geschichtsträchtige Berg-EM Lauf alle Jahre über die Bühne geht. Im Zuge dieser Meisterschaft wurde am Osterwochenende nur der untere Teil der Strecke befahren.

Bei diesem stark besetzten Rennen konnte abermals der Steirer Christian Ferstl (Titelbild) für Furore sorgen. Mit seinem spektakulär klingenden Tatuus Formel Master S2000 konnte er sich hervorragend in Szene setzen und eine beeindruckende Leistung abliefern. Beim ersten Rennen am Samstag konnte er in der Klasse E2/C bis 2l Hubraum den starken dritten Rang einfahren, ehe er sich am zweiten Renntag sogar den Klassensieg mit dem orange-gelben Boliden sichern konnte. Im Gesamtklassement stand zunächst der fünfte Platz zu Buche, ehe man am Sonntag den zweiten Rang fixieren konnte. Aber auch der Oberösterreicher Ferdinand Madrian (Foto) konnte sich in Sternberk beeindruckend in Szene setzen. Mit seinem Norma M20FC NME konnte er zunächst den zweiten Platz in der Gruppe E2/C über 2l Hubraum einfahren und sich zudem im Gesamtklassement den vierten Rang sichern. Seine Sternstunde an diesem Wochenende kam aber am Sonntag, wo er mit einer eindrucksvollen Performance nicht nur den Klassensieg mit dem roten Boliden fixieren konnte, sondern auch den Gesamtsieg im Zuge des Maverick Rescue Euro Cup in Sternberk einfahren konnte. Eine starke Leistung lieferte aber auch die Steirerin Sigrid Ferstl mit ihrem wunderschönen PRC S5 Honda ab, die eine ebenfalls exzellente Leistung ablieferte. Nach Rang Vier im ersten Rennen in der Klasse E2/C bis 2l Hubraum konnte sie sich am Sonntag weiter steigern und den ausgezeichneten zweiten Platz fixieren. Zudem stand am Sonntag im Gesamtklassement mit dem orange-gelben Boliden der grandiose fünfte Rang zu Buche, nachdem es einen Tag zuvor zum 10. Gesamtplatz reichte.

Den Gesamtsieg am Samstag sicherte sich übrigens Dusan Neveril (Foto), der im Norma M20FC Judd dieses Rennen als Vorbereitung für den Einsatz beim Berg-EM Lauf am Rechberg nutzte. Bei den Tourenwagen war am Samstag der Tscheche Vaclav Janik der schnellste, der bei seinem Heimrennen den BMW M3 GTR pilotierte und mit diesem Boliden eine eindrucksvolle Leistung ablieferte. Am Sonntag war übrigens die Tschechin Kristyna Fillova die schnellste, die im Mitsubishi Lancer Evo 9 eine beeindruckende Performance ablieferte.

Link zum Samstag Gesamtergebnis

Link zum Sonntag Gesamtergebnis

Photos by Tomáš Tichý photography


 

Námešt nad Oslavou (Tschechien) – 04.-05.05. 2019

Auch beim dritten Meisterschaftslauf zum Maverick Rescue Euro Cup waren wieder 3 Fahrer aus Österreich bzw. mit österreichischer Lizenz am Start. Während die Berg-ÖM im kärntnerischen St. Urban bei Schneeregen am Sonntag schwierige Verhältnisse meistern musste, blieb es in Namest nad Oslavou am gesamten Rennwochenende über trocken.

Eine weitere beeindruckende Leistung lieferte der Steirer Christian Ferstl ab. Mit seinem Tatuus Formel Master S2000 konnte er mit einer herausragenden Performance für Furore sorgen und auch bei diesem Rennen mit exzellenten Zeiten überzeugen. Dabei konnte er am Sonntag nicht nur die Klasse E2/C bis 2l Hubraum für sich entscheiden, sondern auch den Gesamtsieg im Zuge des Maverick Rescue Euro Cup für sich verbuchen. Einen Tag zuvor konnte er mit dem orange-gelben Boliden bereits den zweiten Klassenrang sowie Platz Drei im Gesamtklassement fixieren. Auch seine Frau Sigrid Ferstl (Foto) lieferte auf der anspruchsvollen Strecke eine exzellente Leistung ab. Mit ihrem PRC S5 Honda konnte sie sich grandios in Szene setzen, was am Samstag mit dem großartigen dritten Rang in der Gruppe E2/C bis 2000ccm belohnt wurde. Und auch beim Rennen am Sonntag konnte sie dieses Ergebnis mit dem spektakulär aussehenden Boliden wiederholen. Nach erfolgreicher Reparatur an der Kupplung konnte auch der Bayer Philipp Wilhelm wieder mit seinem Norma M20FC Mecachrome an den Start gehen. Nach einem bereits am Samstag eindrucksvollen Ergebnis mit Platz Zwei in der Klasse E2/C über 2l Hubraum und den sechsten Gesamtrang im Maverick Rescue Euro Cup, konnte er sich am Sonntag nochmals entscheidend steigern. Nach einer großartigen Vorstellung stand für ihn der vierte Gesamtplatz zu Buche. Zudem konnte er mit seinem neuen Boliden erstmals den Klassensieg fixieren und somit einen vollen Erfolg bei diesem Rennen verbuchen.

Den Gesamtsieg am Samstag sicherte sich der Tscheche Marek Rybnicek (Foto), der im brachialen McLaren F1 Evo aus der E2-SH Klasse im schlussendlich einzigen Rennlauf nicht zu schlagen war. Am Sonntag stand für ihn Gesamtplatz Zwei als Tourenwagengesamtsieger zu Buche. Bei diesem Rennen konnte sein tschechischer Landsmann Milos Benes im einmalig klingenden Osella FA30 Judd den Gesamtsieg einfahren und somit einen vollen Erfolg in Namest nad Oslavou feiern. Überschattet wurde das Rennen leider von einem schweren Unfall der Tschechien Gabriela Sajlerova, die mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 10 bei hoher Geschwindigkeit gegen eine Betonmauer krachte. Dabei musste sie mit drei gebrochenen Rippen ins Krankenhaus gebracht werden.

Link zum Samstag Gesamtergebnis

Link zum Sonntag Gesamtergebnis

Photos by Tomáš Tichý photography


 

GSMP Sanok-Zaluz (Polen) – 11.-12.05. 2019

Der Saisonauftakt zum FIA Hillclimb Cup ging wie im Vorjahr schon im polnischen Sanok Zaluz über die Bühne. Auch heuer bildete das Rennen den Auftakt zur polnischen Meisterschaft bei prachtvollem Wetter. Zudem war die FIA Zonen Trophy bei diesem Rennen zu Gast, womit ein starkes Starterfeld die anspruchsvolle und bekannt rutschige Strecke in Angriff nahm.

Mit von der Partie waren auch 2 österreichische Fahrer, für die es jedoch sehr unterschiedlich verlief. Leider nicht von Erfolg gekrönt war der Einsatz des Burgenländers Herbert Neubauer, der seinen Lancia Delta Integrale bereits im 1. Rennlauf am Samstag abstellen musste. Dabei hatte man am roten Boliden wohl einen Motorschaden zu verzeichnen, womit leider kein weiterer Start mehr möglich war. Für den Wiener Roland Hartl (Foto) lief es hingegen sehr gut. Bei seiner Premiere in Sanok Zaluz konnte er sich mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 6 hervorragend in Szene setzen und dabei eindrucksvolle Zeiten erreichen. Am Ende des Wochenendes konnte er sich im Zuge der FIA Zonen Trophy nicht nur den Klassensieg in der Gruppe A, H/A über 2l Hubraum sichern, sondern auch gleich die gesamte A Klasse bei diesem Rennen für sich entscheiden. Damit stand ein großartiger Erfolg in Polen zu Buche.

Den Gesamtsieg sicherte sich der amtierende und mehrfache FIA Hillclimb Cup Gewinner Vaclav Janik. Mit seinem Norma M20FC Turbo ließ der Tscheche der Konkurrenz bei diesem Rennen keine Chance, womit er äußerst erfolgreich mit seinem Boliden der Gruppe E2-SC in die neue Saison startete. Auf Gesamtrang Zwei fand sich bereits der Tourenwagengesamtsieger in Sanok Zaluz wieder. Der Tscheche Veroslav Cvrcek (Foto) war im spektakulären Skoda Fabia RS2000 eine Klasse für sich, wobei er aber den Streckenrekord aber am gesamten Rennwochenende nicht erreichen konnte. Pech hatte hingegen der Sieger des Samstagrennen, welches für die polnische Meisterschaft ausgeschrieben war. Nach dem vollen Erfolg hatte der Pole Szymon Lukaszczyk im Mitsubishi Lancer Evo 5 AMS einen Ausritt zu verzeichnen, wobei der mächtige Bolide doch erheblich beschädigt wurde.

Gesamtergebnis CEZ Sanok Zaluz 2019

Gesamtergebnis GSMP I Sanok Zaluz 2019

Gesamtergebnis GSMP II Sanok Zaluz 2019

Gesamtergebnis IHCC Sanok Zaluz 2019

Photos by Piotr Dudka


 

Nagrada Stubickih Toplica (Kroatien) – 11.-12.05. 2019

Der Auftakt zur kroatischen Bergmeisterschaft führte die Teilnehmer nach Stubičke Toplice. Dort wurde wie bereits im Vorjahr das erste Rennen zur nationalen Meisterschaft ausgetragen, wobei die Strecke hinauf zu Zagreb´s Hausberg Sljeme führte. Dabei sorgten kühle Temperaturen auf der bekannt rutschigen Strecke für äußerst schwierige Bedingungen.

Aus österreichischer Sicht stellte sich erstmals der Weststeirer Reinhold Prantl (Foto) dieser Herausforderung. Mit seinem Porsche 911 Carrera RS konnte er sich exzellent in Szene setzen und tolle Zeiten realisieren. Der Lohn war am Ende des Wochenendes der Sieg in der Kategorie 3 über 2l Hubraum, womit gleich ein voller Erfolg bei diesem Rennen zu Buche stand. Zudem konnte man sich den dritten Gesamtrang in dieser Kategorie sichern. Aber auch der Südtiroler Florian Rottonara konnte bei diesem Rennen mit seinem Fiat Giannini 650 NP überzeugen. Mit einer beherzten Leistung konnte er nicht nur die Klasse B1 bis 850ccm in der Kategorie 2 für sich entscheiden, sondern auch gleich den Gesamtsieg in dieser Historischen Kategorie fixieren. Damit war für ihn das Rennen in Kroatien wie bereits im Vorjahr ein voller Erfolg.

Den Gesamtsieg sicherte sich der Kroate Dejan Dimitrijevic (Foto), der mit einer eindrucksvollen Performance am Steuer seines brachial klingenden Seat Leon R32 zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er knapp 4sec. Vorsprung auf den Slowenen Milan Bubnic im Lancia Delta Integrale herausfahren, der eine ebenfalls großartige Leistung bei diesem Rennen ablieferte. Das Podium komplettierte der Kroate Mario Jurisic, der eine sehr erfolgreiche Rückkehr am Steuer seines Audi A4 STW Quattro feierte und die E1 2l Klasse gewinnen konnte. Leider musste einer der Favoriten um den Sieg einen Unfall hinnehmen: Domagoj Perekovic hatte im 1. Rennlauf mit seinem spektakulären Mitsubishi Lancer Evo 9 einen Ausritt zu verzeichnen, wobei der Bolide doch erheblich beschädigt wurde.

Link zum Gesamtergebnis

Photos by Ivan Dujic Duja

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