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Bergrennen International 2017 #4

Ergebnisse von internationalen Bergrennen


 

Neben der österreichischen Bergstaatsmeisterschaft, dem deutschen KW Berg Cup, der Berg Europameisterschaft sowie dem steirischen Bergrallyecup vertreten einige Fahrer aus Österreich unsere Nation bei weiteren internationalen Bergrennen. Wir möchten über die Leistungen dieser Teams kurz berichten sowie die Ergebnislisten präsentieren.


 

Cazin Grand Prix (Bosnien & Herzegowina) – 05.-06.08. 2017

Am ersten August Wochenende stand neben dem FIA Hillclimb Cup Lauf im deutschen Osnabrück auch ein Lauf zur FIA Zonen Trophy auf dem Programm. Die Meisterschaft führte dabei die Teilnehmer nach Bosnien & Herzegowina, wo in Cazin eine knapp 4km lange Strecke auf die Teilnehmer wartete.

JNP_7559Da man sich in der Meisterschaft einen entscheidenden Vorsprung herausfahren wollte, nahm der Niederösterreicher Willi Freudenschuß die lange Anreise in Kauf. Leider verlief das Rennen nach einem tollen Trainingstag leider nicht nach Wunsch. Der BMW E30 323i für die Historische Kategorie 4 D3 über 2l Hubraum machte leider Probleme, womit man im 2. Rennlauf einen Ausfall hinnehmen musste. Daraufhin musste man auch das Rennen am kommenden Wochenende in Lucine leider absagen, womit man doch einen Rückschlag in Sachen Meisterschaft in der FIA Zonen Trophy hinnehmen musste. Ebenfalls bei diesem Rennen an den Start ging der Salzburger Ado Ramic (Foto), der mit seinem Honda Civic Type R in der stark besetzten Gruppe A bis 2l Hubraum an den Start ging. Leider erging es ihm nicht viel besser, den im 1. Rennlauf musste er seinen Boliden mit einer defekten Benzinpumpe neben der Strecke abstellen. Nach starken Zeiten im Training war das umso bitterer. Markantes Detail am Rande: Der Kroate Dani Varljen fiel mit dem desselben Defekt an seinem Honda Civic Type R in diesem Rennlauf aus.

Im Kampf um den Gesamtsieg nahm dann im 2. Rennlauf der einsetzende Regen einen starken Einfluss. Das betraf die Klassen nach der E1 2l Gruppe, woraufhin diese sich im Klassement ganz vorne einreiten. So sicherte sich der Kroate Mario Jurisic mit seinem wunderschönen Opel Vectra STW den Gesamtsieg beim diesjährigen Cazin Grand Prix, der sich in einem äußerst spannenden Duell um minimale 0,16sec. gegen seinen Landsmann Bojan Juranic im Renault Clio Sport durchsetzen konnte. Für den im 1. Rennlauf führenden Kroaten Petar Dajak im Gloria C8F blieb am Ende der sechste Gesamtrang.

Link zum Gesamtergebnis


 

Libínské sedlo Prachatice (Tschechien) – 05.-06.08. 2017

Am selben Wochenende stand auch in Prachatice in Tschechien ein Bergrennen auf dem Programm. Das Rennen zählte neben der tschechischen Bergmeisterschaft auch zum Maverick Rescue Euro Cup. Dabei galt es eine knapp über 4km lange Strecke zu bewältigen.

HCF_4319Im Zuge des Maverick Rescue Euro Cup absolvierte der Deutsche Philipp Wilhelm (Titelbild) dieses Rennen, um mit seinem Norma M20F Nissan weitere Erfahrungen zusammeln. Mit einer beeindruckenden Leistung am Steuer des blauen Boliden konnte er sich exzellent in Szene setzen und für Furore sorgen, was am Ende mit grandiosen Zeiten belohnt wurde. Damit stand schlussendlich sowohl am Samstag als auch am Sonntag, wo jeweils ein eigenes Rennen ausgetragen wurde der Sieg in der Gruppe E2/C über 2l Hubraum zu Buche. Im Gesamtklassement konnte er zudem mit dem ausgezeichneten zweiten Rang an beiden Renntagen glänzen.

Den Gesamtsieg im Maverick Rescue Euro Cup sicherte sich an beiden Tagen der Tscheche Richard Meixner, der mit einem Mitsubishi Lancer Evo 9 an den Start ging und dabei exzellente Zeiten ablieferte. In der tschechischen Meisterschaft konnte sich beim Rennen am Samstag Dusan Neveril mit seinem einmalig klingenden Norma M20FC Judd durchsetzen. Nach einem Unfall gegen die Leitplanken am Samstag leisteten die Mechaniker rund um David Komarek (Foto) grandiose Arbeit und konnten den Norma M20FC Turbo Evo wieder reparieren, was beim Rennen am Sonntag mit dem Gesamtsieg bei regnerischen Bedingungen belohnt wurde.

Link zum Gesamtergebnis


 

43° Alpe del Nevegal Belluno (Italien) – 12.-13.08. 2017

Das in den letzten Jahren auch zur österr. Bergstaatsmeisterschaft zählende Rennen in Belluno ging in diesem Jahr nur als italienische Nordmeisterschaft über die Bühne. Zudem stand das Rennen später am Programm als in den Vorjahren.

JNP_7325Trotzdem durfte sich das Rennen über ein starkes Teilnehmerfeld freuen, wobei der Italiener Italo Sedran die „österreichische Fahne“ hochhielt. Wie in den letzten Jahren fährt er auch in dieser Saison mit österr. Lizenz, jedoch war es heuer überhaupt der erste Start mit dem bekannt roten Saab Sedan V4. Leider verlief das Rennen nicht ganz nach Wunsch und im 1. Rennlauf musste er den Boliden kurz vor dem Ziel mit einem technischen Gebrechen neben der Strecke abstellen. Da alle 2 Rennläufe für die Endwertung herangezogen wurden, war der Rennen leider frühzeitig zu Ende.

Den Gesamtsieg sicherte sich in beeindruckender Manier der Italiener Denny Zardo, der mit dem spektakulären Lola B99/50 F3000 für Furore sorgen konnte und dabei überlegen den Sieg beim 43° Bergrennen Alpe del Nevegal einfahren konnte. Bei den Tourenwagen feierte sein Landsmann Mauro Soretti (Foto) im mächtigen Subaru Impreza WRX STI einen vollen Erfolg, wobei er auch im Gesamtklassement mit Platz Vier überzeugen konnte.

Link zum Gesamtergebnis


 

Mohyla Miru (Tschechien) – 19.-20.08. 2017

Nach 2013 wurde das Bergrennen Mohyla Miru in der Nähe von Brünn heuer wieder ausgetragen. Dabei stand eine knapp über 2,5km lange Strecke auf dem Programm, wobei das Rennen nur zum Maverick Rescue Euro Cup zählte.

FSJ_9211Als Testeinsatz um die Sommerpause in der Berg-ÖM ein wenig zu überbrücken stellte sich der Wiener Josef Tarmann (Foto) diesem Rennen. Mit seinem bekannten 2l Dallara Mercedes F302 lieferte er bei schwierigen Bedingungen am Samstag mit Regen eine exzellente Leistung ab. Mit einer starken Vorstellung konnte er sich gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen und sowohl den Klassen- als auch Gesamtsieg einfahren. Für das Rennen am Sonntag änderten sich die Bedingungen drastisch, sprich es blieb den ganzen Tag über trocken. Davon ließ sich der Wiener keines Wegs beirren, was schlussendlich mit einem weiteren vollen Erfolg mit dem schwarzen Boliden belohnt wurde. Damit konnte Josef Tarmann mit einem doch exzellenten Rennwochenende überzeugen.

Link zum Gesamtergebnis

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