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Bergrennen International 2014 #3

Photos by Luciano Moscardi

Berichte aus der internationalen Bergrennszene


 

Bergrennen Trento Bondone (Italien)

Ergebnisse 2014

10530734_10202431606328038_1577270014544825635_nBericht: Wie bereits in den letzten Jahren nahmen auch in diesem Jahr ein paar österreichische Fahrer den Weg auf sich, um beim längsten Bergrennen in Europa an den Start zu gehen. In der Kategorie 1-A1 (bis 850ccm) konnte der Oststeirer Christian Holzer mit seinem lilafarbenen Steyr Puch 650 TR überzeugen und mit einer tollen Vorstellung den Sieg in dieser Klasse einfahren. Auf Rang Zwei folgte der Oberösterreicher Thomas Baier mit seinem blauen Steyr Puch 650 TR mit einer ebenfalls tadellosen Vorstellung beim Bergrennen Trento Bondone in Italien. Nicht zu schlagen war aber in der Kategorie 1 der Kärntner Harald Mössler mit seinem blau-gelben Steyr Puch Berg Spyder, der mit diesem skurrilen Boliden eine faszinierende Performance ablieferte und in einer eigenen Liga agierte, was auch noch mit dem Klassensieg und dem ausgezeichneten vierten Platz im Gesamtklassement bei den Historischen belohnt wurde. Ebenfalls in der Kategorie 1 ging der Italiener Italo Sedran mit österr. Lizenz an den Start und das sehr erfolgreich, den mit seinem roten Saab Sedan V4 konnte er sich mit einer tollen Vorstellung den Sieg in der Klasse A7 (bis 1600ccm) sichern. In der Kategorie 2-B5 (bis 2000ccm) gab es sogar einen österreichischen Doppelsieg zu bejubeln: Der Salzburger Max Lampelmaier (Foto) agierte mit seinem wunderschönen weiß-blauen Ford Escort RS 1800 in einer eigenen Liga und konnte sich mit seinen gefahrenen Zeiten neben dem Klassensieg auch den sehr starken achten Platz im Gesamtklassement sichern, als schnellster Historischer 2l Pilot. Rang Zwei ging an den Niederösterreicher Leo Theuretsbacher, der sich mit seinem weiß-blauen BMW 2002 ti ebenfalls prächtig in Szene setzen konnte und mit seinem Boliden eine sehr starke Zeit im einzigen Rennlauf am Sonntag erreichte. Der Gesamtsieg bei den Historischen ging nach Tschechien an Petr Vondrak, der mit seinem wunderschönen orangen March 712 M an diesem Wochenende nicht zu schlagen war.

10494784_10202431359961879_2112048010588458282_nBei den Modernen waren ebenfalls 4 österreichische Fahrer mit von der Partie in Italien. In der Gruppe N über 3000ccm konnte der Tiroler Gerhard Scheiber erstmals den Bondone bezwingen. Mit einer konstanten und fehlerfreien Leistung am gesamten Wochenende konnte sich Gerhard mit seinem blau-weißen Subaru Impreza WRX STI am Ende über den sehr starken vierten Rang in dieser Klasse freuen. In der Gruppe E1 über 3000ccm ging der Steirer Michael Jelinek (Foto) das erste Mal beim längsten Bergrennen in Europa an den Start. Nachdem im 1. Trainingslauf ein Problem an der Vorderachse auftrat und der mächtige Subaru Impreza EVO1 nur mehr schwer zu lenken war musste das Team auf den 2. Lauf verzichten. Dank der Unterstützung eines Technikers vom Trentino und Merli Racing Teams konnte das Problem jedoch vor Ort behoben werden und der Subaru war um Mitternacht bereit für das Rennen am Sonntag. Dort kämpfte sich Mike trotz überhitzender Bremsen bis ins Ziel und war am Ende mit seiner 11er Zeit überglücklich, nachdem bereits ab Kilometer 10 das wichtige Aufspritzwasser für den Motor ausging und dieser bis ins Ziel doch ordentlich heiß wurde. In der Klasse selbst reichte es zum hervorragenden zweiten Platz für Mike und seinen Subaru Impreza EVO1. Leider nicht nach Wunsch verlief das Rennen hingegen für den Tiroler Herbert Stolz im mächtigen hellblauen Porsche 935 DPII der Klasse E2-SH, denn im einzigen Rennlauf am Sonntag musste Herbert seinen Boliden frühzeitig mit einem technischen Problem neben der Strecke abstellen. Ebenfalls nicht in die Wertung kam in der Gruppe CN, E2-SC bis 2000ccm der Vorarlberger Arno Bereiter, der mit seinem türkisen PRC-Honda bereits im 1. Trainingslauf einen Ausfall hinnehmen musste womit das Wochenende frühzeitig beendet war.

10462817_10202431314960754_7386676056290147125_nDer Gesamtsieg ging an den italienischen Berggott Simone Faggioli (Titelbild), der erstmals mit seinem in diesem Jahr neuen blau-roten Norma M20FC Zytek beim Bergrennen Trento Bondone an den Start ging und diesem Boliden einem wahren Härtetest beim längsten Bergrennen in Europa unterzog. Seinen eigenen Streckenrekord aus dem Jahr 2013 konnte er jedoch nicht erreichen. Auf Rang Zwei folgte wie bereits ein Wochenende zuvor in Ascoli Christian Merli mit seinem weiß-blauen 2l Osella PA2000 Evo, der auch am Bondone mit seiner gewohnt spektakulären Fahrweise für Begeisterung unter den vielen Zusehern sorgen konnte und am Ende mit einem Rückstand von 3,67sec. in Schlagdistanz zu Faggioli blieb. Dem drittplatzierten Italiener Domenico Scola (Foto) fehlten dann schon 26sec. auf den Sieger, wobei die Leistung des jungen Piloten ebenfalls eine ganz starke war und er mit seinem 2l Osella PA2000 sich prächtig in Szene setzen konnte. Ein Erfolgserlebnis konnte auch der Luxemburger David Hauser mit seinem neuen rot-schwarzen Wolf GB08F1 verbuchen, denn mit Platz 6 Gesamt konnte er sich prächtig in Szene setzen, dazu kam noch der hervorragende zweite Rang in der Klasse D, E2-SS beim längsten Bergrennen in Europa hinter dem Italiener Federico Liber, der in Trento aber seinen Vorjahres Gloria C8F mit Motorradmotor an den Start brachte und mit diesem für Furore sorgen konnte.
Bei den Tourenwagen setzte sich der Italiener Fulvio Giuliani mit seinem mächtigen gelben Lancia Delta Evo durch, wobei er den Streckenrekord seines italienischen Landsmannes Marco Gramenzi nicht erreichte, der sich heuer mit seinem einmalig klingenden Alfa Romeo 155 ITC mit Platz Drei zufrieden geben musste. Dazwischen konnte der Italiener Giorgio de Tisi mit seinem Gruppe A Citroen C4 WRC für Furore und Begeisterung bei den Zusehern sorgen.


 

Bergrennen La Roche – La Berra (Schweiz)

Ergebnisse 2014

Photo by Myphoto.ch

10527417_777548162275826_328802695777681013_nBericht: Bei diesem Bergrennen in der Schweiz wurden sowohl am Samstag als auch am Sonntag ein Rennen ausgetragen. Die Vorarlbergerin Johanna Amann ging im Zuge des Renault Clio Classic Cups nur beim Rennen am Sonntag an den Start und konnte sich dort mit einer tadellosen Leistung den siebenten Platz mit ihrem weißen Renault Clio RS Cup sichern.

Den Gesamtsieg sowohl am Samstag als auch am Sonntag sicherte sich der Schweizer Eric Berguerand mit seinem schwarz-grünen Lola FA99 F3000, der an diesem Wochenende wieder in einer eigenen Liga agierte und nicht zu schlagen war.
Bei den Tourenwagen sah das anders aus: Am Samstag war noch der Schweizer Ronnie Bratschi mit seinem mächtigen weißen Mitsubishi Lancer Evo 8 EGM siegreich, ehe am Sonntag der Bulgare Nikolay Zlatkov (Foto) mit seinem wunderschönen Prospeed Audi S1 so richtig aufdrehte und sich den Sieg bei den Tourenwagen sichern konnte, nachdem es am Samstag zum zweiten Platz reichte.

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