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Bergrennen Homburg 2018

Photos by Teambeyou

Erster Gesamtsieg des Franzosen Anthony Loeuilleux im 2l Tatuus Formel Master
Kontroverse um den Ausschluss des jungen Schweizers Robin Faustini


 

Gesamtergebnis Homburg 2018

 

Klassenergebnisse Homburg 2018

 


Bericht:

Bei wunderschönem Wetter ging das diesjährige Bergrennen in Homburg über die Bühne. Dabei gelang dem neu formierten Organisationsteam eine exzellente Veranstaltung, welche am Sonntag bereits um 16.30 Uhr für beendet erklärt werden konnte. Zudem konnten sehr viele Zuseher an diesem Wochenende auf der anspruchsvollen Strecke begrüßt werden.

36894699_2001828299828956_7501186994081366016_nIm Kampf um den Gesamtsieg konnte am Ende der Franzose Anthony Loeuilleux (Titelbild) die Gunst der Stunde nutzen und mit seinem Tatuus Formel Master S2000 einen vollen Erfolg einfahren. Dabei konnte er sich im entscheidenden 3. Rennlauf nochmals mit dem 2l Boliden steigern und so seinen ersten Gesamtsieg fixieren. Dabei hatte er jedoch Glück, dass er den in Deutschland (außer FIA-Läufe) vorgeschriebenen Kat vor Ort in seinen Boliden einbauen konnte. Im Gegensatz zum jungen Schweizer Robin Faustini (Foto), der mit seinem neuen Reynard K01 F3000 eine beeindruckende Leistung ablieferte und so um seinen ersten Gesamtsieg gebracht wurde. Den ihm wurde zugesichert, dass er ohne Kat das Rennen absolvieren kann. Jedoch nahmen in die Verantwortlichen des DMSB am Sonntag nach 2 Rennläufen aus der Wertung, womit er ohne Ergebnis die Heimreise antreten musste. Man sollte sich hier schon vorher einig sein, zumal der fehlende Kat im Vorfeld vom Fahrer selbst bekannt gegeben wurde… Zurück zum Sportlichen, wo Rang Zwei an den Deutschen Thomas Conrad ging. Dieser lieferte mit seinem Eigenbau CRS MTK S 5/7 eine weitere beeindruckende Vorstellung in dieser Saison ab. Mit einer tollen Performance konnte er mit dem 36971550_2001836926494760_3333194088290713600_n2l Boliden die Gruppe CN, E2-SC für sich entscheiden und einen weiteren vollen Erfolg verbuchen. Auf dem letzten Platz am Podium kam der Deutsche Frank Debruyne mit seinem Dallara F303 in die Wertung, der mit einer ebenfalls exzellenten Vorstellung überzeugen vermochte. Mit seiner beherzten Fahrweise konnte er sich den hervorragenden zweiten Platz in der 2l Klasse der Gruppe D, E2-SS sichern. Rang Vier ging Gesamt an den erneut bravourös agierenden Christian Triebstein, der sich mit seinem 2l Dallara F302 sich um lediglich 0,7sec. hinter dem Podiumsplatz im Gesamtklassement anstellen musste. In einem spannenden Kampf konnte er sich aber Rang Drei in der Gruppe D, E2-SS sichern, denn er junge Mathieu Wolpert (Foto) blieb mit seinem Dallara F303 um lediglich 0,5sec. zurück. Dabei konnte auch er sich mit starken Zeiten hervorragend in Szene setzen und für Furore sorgen, womit am End ein Topergebnis zu Buche stand. Rang Sechs Gesamt sicherte sich Georg Lang im 2l Tatuus Renault FR 2.0, der ebenfalls eine exzellente Performance ablieferte und mit seinem Boliden überzeugen vermochte. Dabei verlor er in Homburg gerade einmal 0,7sec. auf den Viertplatzierten in der Gruppe D, E2-SS.

36893584_2001836743161445_6975459954551422976_nAuf dem siebenten Gesamtplatz folgte bereits der Tourenwagengesamtsieger von Homburg. Lokalmatador und Porsche Werksfahrer Timo Bernhard (Foto) lieferte mit seinem Porsche 911 GT3 Cup eine herausragende Vorstellung ab und konnte mit beeindruckenden Zeiten für Furore sorgen. Dabei konnte er mit seiner beherzten Fahrweise nicht nur die Zuseher entlang der Strecke begeistern sondern auch sein Heimrennen für sich entscheiden. Auf dem zweiten Platz folgte bereits der schnellste 2l Pilot an diesem Wochenende mit dem Tiroler Thomas Strasser. Dieser lieferte gleich bei seinem ersten Start in Homburg mit seinem VW Minichberger Scirocco 16V eine herausragende Show ab. Mit großartigen Zeiten konnte er sich in einem äußerst spannenden Kampf durchsetzen und einen weiteren vollen Erfolg in dieser Saison einfahren. Das Podium komplettierte mit 1sec. Rückstand der Deutsche Dirk Preißer im mächtigen Opel Kadett C 16V, der mit einer exzellenten Leistung in Homburg für Furore sorgen konnte. Mit einer grandiosen Vorstellung konnte er auch bei diesem Rennen begeistern und in dieser Saison ein weiteres herausragendes Resultat für sich verbuchen. Mit einer weiteren Sekunde Rückstand folgte auf dem vierten Rang der Deutsche Patrick Orth (Foto), welcher erstmals in dieser Saison seinen BMW E30 320 an den Start brachte. Mit einer tollen Performance konnte er sich von Lauf zu Lauf steigern, womit es in 37007094_2001828846495568_7944673097884368896_nder 2l Klasse durchaus spannend werden dürfte. Dabei funktionierte der von einem neuen Gerent Motor angetriebene Bolide bereits beim ersten Start einwandfrei. Die Top5 komplettierte die deutsche Berglegende Norbert Handa, der mit seinem wunderschönen Lancia Delta Integrale sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und beeindruckende Zeiten erreichte. Dabei konnte er auch in der Klasse über 3l Hubraum mit dem ausgezeichneten zweiten Platz für Furore sorgen. In einem spannenden Duell konnte sich den sechsten Rang Hans Peter Eller im spektakulären VW Minichberger Corrado R sichern, der mit diesem Boliden auch in Homburg für Furore sorgen konnte. Das wurde in der stark besetzten 2l Klasse mit dem hervorragenden vierten Rang belohnt, wobei er nach 3 gewerteten Rennläufen gerade einmal einen Vorsprung von 0,3sec. herausfahren konnte. Diese fehlten am Ende Björn Wiebe, der erstmals seinen neuen Renault Clio Superturisme an den Start brachte. Der doch etwas unkonventionell aussehende Bolide konnte aber mit einer starken Premiere aufwarten, womit dem Deutschen bei den nächsten Rennen durchaus einiges zugetraut werden darf. Die Top8 komplettierte bei den Tourenwagen der Tiroler Herbert Stolz, der mit seinem legendären Porsche 935 DPII sich in Homburg hervorragend in Szene setzen konnte. Mit einer exzellenten Vorstellung stand am Ende des Wochenendes der herausragende dritte Platz in der Klasse über 3l Hubraum zu Buche.

Photos by Teambeyou

2 Rückmeldungen

  1. Peter sagt:

    Unverständlich, warum in Deutschland, im Gegensatz zu allen anderen Meisterschaften in Europa am Berg, mit einem Kat gefahren werden muss. Wegen der Umweltverschmutzung kann es ja nicht sein, denn diese paar Autos die da den Berg hoch fahren, erzeugen mit ihren sauber verbrennenden Motoren wohl weniger Abgase, als nur ein kleiner Teil der Autos, die in Deutschland permanent im Stau stehen. Es ist sehr schade, da so die Sportwagen und Formel Autos in Deutschland am Berg immer mehr verschwinden, weil jemand der internationale Bergrennen fahren will, nicht extra wegen Deutschland einen Motor abgestimmt auf einen Kat bauen lässt, wenn er diesen weder in der Schweiz, Österreich, Frankreich oder Italien benötigt. Bei den FIA Läufen in Deutschland geht es ja auch ohne Kat. Hier sollte der DMSB einmal darüber nachdenken, ob diese Regel nicht wenigstens für Sportwagen und Formelfahrzeuge geändert werden kann, damit auch wieder vermehrt Fahrer aus der Schweiz, Italien, Österreich und Frankreich in Deutschland fahren können. Die Deutsche Bergmeisterschaft würde dadurch ja nicht beeinflusst, die ist ja nur deutschen Lizenznehmer vorbehalten, aber für die Zuschauer würde der Bergsport wieder attraktiver…..

    • Peter sagt:

      Da kann ich dir nur zu 100% Recht geben Peter

      Bei uns in der Steiermark gibt es den Bergrallyecup nur für Tourenwagen. Dort war bis vor ein paar Jahren die 98DB Grenze bzgl. Lärm. Bei den internationalen Rennen in Österreich hat das keinen interessiert, nur eben in dieser Rennserie. Zum Glück hat sich dann der Fahrervertreter durchsetzen können und das ganze gekippt.

      Vielleicht findet sich ja auch für den deutschen Berg eine Lösung ;-)

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