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Berg-EM Subida al Fito 2018

Photos by A.H.L. Foto

Umsturz in der Berg Europameisterschaft in Spanien
Simone Faggioli feiert seinen zweiten Gesamtsieg in der Saison 2018


 

Gesamtergebnis Subida al Fito 2018

 


Bericht:

Bei wunderbarem Wetter ging der diesjährige Berg Europameisterschaftslauf im spanischen Arriondas über die Bühne. Dabei forderte die anspruchsvolle Strecke des Bergrennens Subida al Fito auch heuer wieder einige prominente Opfer, wobei es auch zu Verschiebungen in der Berg Europameisterschaft kam.

33207428_1678205035626303_3656628941273169920_nDiese betraf den Südtiroler Christian Merli, der im 2. Rennlauf mit einer gebrochenen Halbachse einen Ausfall hinnehmen musste. Zuvor konnte er mit seinem Osella FA30 Zytek Evo den Streckenrekord von Simone Faggioli aus dem Jahr 2016 um über 2sec. unterbieten. Am Ende war es für ihn jedoch ein schwacher Trost, denn die Führung in der Berg Europameisterschaft ging dadurch verloren. Aber nicht an den diesjährigen Gesamtsieger in Spanien mit dem Italiener Simone Faggioli (Titelbild). Dieser konnte nach Portugal auch in Spanien einen vollen Erfolg mit seinen Norma M20FC Zytek anführen, wobei auch er im 1. Rennlauf unter seinem alten Rekord blieb. Mit einer tollen Performance konnte er am Ende einen Vorsprung von 7sec. auf seinen ersten Verfolger herausfahren, womit der nächste volle Erfolg in der Gruppe E2-SC zu Buche stand. Rang Zwei ging an den Franzosen Sebastien Petit (Foto) im Norma M20FC Mugen, der eine beeindruckende Vorstellung bei diesem Rennen ablieferte. Dabei ging er nach ein paar Jahren Pause erstmals wieder in Arriondas an den Start und konnte gleich mit einer beeindruckenden Leistung überzeugen. Das wurde schlussendlich mit dem klaren zweiten Rang sowohl Gesamt als auch in der Klasse belohnt. Das Podium komplettierte der bärenstark agierende Javier Villa aus Spanien, der bei seinem Heimrennen wie erwartet beeindruckte und dabei mit seinem BRC B53 eine hervorragende Performance ablieferte. Damit konnte er vor Heimpublikum ein hervorragendes Ergebnis erreichen und zudem auch die 2l Klasse der Gruppe E2-SC klar für sich 33063584_1678204255626381_5521450788544577536_nentscheiden. Auf dem vierten Rang folgte nachdem Ausfall von Merli der Sieger der Gruppe D, E2-SS mit dem Italiener Diego de Gasperi. Der Südtiroler beeindruckte bei seinem ersten Start beim Bergrennen Subida al Fito mit einer tollen Performance am Steuer des Osella FA30 Zytek aus dem Faggioli Team. Damit konnte er seinen ersten vollen Erfolg im Zuge der Berg Europameisterschaft einfahren. Die Top5 komplettierte Gesamt der Spanier Joseba Iraola (Foto) in einem Norma M20FC, der ebenfalls eine starke Leistung ablieferte und mit dem vierten Gesamtrang in der Gruppe E2-SC überzeugen konnte. Als zweitschnellster 2l Pilot wohlgemerkt. Rang Sechs sicherte sich Berg-EM Legende Fausto Bormolini aus Italien, der bei diesem Rennen auf den Reynard K02 F3000 von seinem Teamkollegen Renzo Napione zurückgriff. Mit exzellenten Zeiten konnte der routinierte Italiener ein beeindruckendes Ergebnis einfahren und mit Platz Zwei in der Gruppe D, E2-SS glänzen. Rang Sieben ging an einen weiteren Spanier, welcher jedoch nur in der nationalen Meisterschaft punkteberechtigt war. Pantxo Egozkue (Foto) lieferte mit seinem Osella PA30 Zytek eine herausragende Vorstellung ab, welche 33158313_1678206742292799_5688011119227043840_nam Ende mit diesem Topergebnis belohnt wurde. Die Top8 komplettierte der junge Italiener Andrea Bormolini, der mit einem weiteren vollen Erfolg in der Gruppe CN sensationell die Berg-EM Führung in der Kategorie 2 übernehmen konnte. Der Osella PA 20/S Pilot liegt nun alleine in Front, nachdem bislang Christian Merli punktegleich mit ihm die Führung inne hatte. Dahinter folgte auf dem neunten Platz noch der Schweizer Fabien Bouduban, der im Norma M20FC Zytek ein weiteres starkes Ergebnis ablieferte und sich mit Platz Fünf in der E2-SC Klasse weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft sichern konnte. Bereits nachdem 1. Trainingslauf musste der spanische Routinier Andres Vilarino seinen Norma M20FC Mugen mit einem technischen Defekt abstellen und das Heimrennen frühzeitig für beendet erklären. Leider ebenfalls einen Ausfall hinnehmen musste der junge Tscheche Petr Trnka, der vor Ort in Spanien den Getriebeschaden von Portugal erfolgreich beheben konnte. Im 4. Trainingslauf am Sonntagmorgen riskierte er jedoch im oberen Teil der Strecke ein wenig zuviel, was in einen mächtigen Kontakt mit einer Betonmauer endete. Der Ligier JS53 Evo3 wurde doch erheblich in Mitleidenschaft gezogen, womit die nächsten Rennen wohl stark in Gefahr sind…

33060898_1678206418959498_9023954033831837696_nNicht nur den Sieg in der E2-SH Klasse sondern auch den Tourenwagengesamtsieg feierte der Tscheche Vladimir Vitver. Mit seinem brachial klingenden Audi WTTR-DTM konnte er mit einer hervorragenden Leistung überzeugen und sich exzellent in Szene setzen. Das wurde schlussendlich mit dem grandiosen Sieg beim Bergrennen Subida al Fito belohnt, womit man in der Berg-EM weiter an Boden gut machen konnte. Platz Zwei ging in dieser Klasse an den Spanier Jose Antonio Lopez-Fombona, der mit seinem einmalig klingenden Lamborghini Huracan Supertrofeo eine hervorragende Vorstellung ablieferte. Der Routinier konnte dabei mit exzellenten Zeiten überzeugen und sich ein hervorragendes Ergebnis an die Fahnen heften. Das Podium komplettierte der Italiener Fulvio Giuliani (Foto), der mit seinem spektakulären Lancia Delta Integrale immer Besser zu Recht kommt und eine starke Leistung ablieferte. Dabei ließ man sich auch von einem technischen Defekt im 2. Trainingslauf nicht aus der Ruhe bringen, womit am Ende ein weiteres Topergebnis zu Buche stand. Weiterhin nicht vom Glück verfolgt zu sein scheint der Schweizer Reto Meisel, der in Spanien ebenfalls einen technisch bedingten Ausfall an seinem Mercedes SLK 340 Judd hinnehmen musste. Nachdem 2. Trainingslauf musste vorzeitig das Rennwochenende für beendet erklärt werden.


33052076_1678206315626175_1384090920948858880_nDie Berg-EM Kategorie 1 könnte wieder mehr an Spannung gewinnen, denn nachdem man das Rennen in Portugal auslassen musste feierte der junge Franzose Pierre Courroye (Foto) den nächsten Sieg in der Gruppe GT. Mit seinem weiß-blauen McLaren MP4-12C GT3 konnte er sich hervorragend in Szene setzen und auch im Gesamtklassement ganz vorne mitmischen. Am Ende musste man sich nur knapp dem Tourenwagengesamtsieger Vladimir Vitver aus der E2-SH Klasse geschlagen geben. Ein weiteres starkes Ergebnis konnte in der GT Klasse der Slowake Jan Milon einfahren, der mit seinem McLaren 650S GT3 immer besser zu Recht kommt. Das zeigte sich deutlich beim Rennen in Arriondas, ist das Streckenlayout seinem Boliden gerade nicht auf´s Maß geschneidert. Schlussendlich konnte er den Spanier Jose Antonio Aznar im Porsche 911 GT3 R um 1,8sec. auf Distanz halten und diesen auf den dritten Rang verdrängen. Rang Vier ging noch an den Franzosen Nicolas Caumon (Foto) auf einem Lamborghini Gallardo GT3, der sich ebenfalls exzellent bei seinem ersten Start in Arriondas in Szene setzen konnte.

33040138_1678205802292893_5003300612490657792_nDie Gruppe A konnte erneut der Tscheche Lukas Vojacek für sich entscheiden, womit er weiterhin in der Berg-EM Kategorie 1 in Front bleibt. Mit seinem Subaru Impreza WRX STI ließ er der Konkurrenz erneut keine Chance. Rang Zwei ging an den 2l Sieger aus Italien mit Luca Zuurbier, der mit seinem Honda Civic Type R eine exzellente Vorstellung ablieferte und sich grandios in Szene setzen konnte. Das Podium komplettierte sein Landsmann Tonino Cossu auf einem weiteren Honda Civic Type R, er sich am Ende um nur knapp 2sec. geschlagen geben musste. Rang Vier sicherte sich noch der Tscheche Frantisek Gruntorad im Renault Clio RS, der eine solide Vorstellung bei diesem Bergrennen ablieferte. Und auch der Italiener Antonino Migliuolo feierte einen weiteren vollen Erfolg mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9, wobei es für ihn erneut nur halbe Punkte in der Gruppe N zuholen gab. Damit bekamen seine Titelchancen einen doch erheblichen Rückschlag, jedoch sollte man ihm trotzdem nicht abschreiben. In der S20 Klasse konnte sich der Ungar Laszlo Hernadi im Mitsubishi Lancer Evo 9 R4 den Sieg sichern.

Photos by A.H.L. Foto

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