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Berg-EM Limanowa 2019

Photos by Grzegorz Kozera

Simone Faggioli gewinnt auch den Berg Europameisterschaftslauf in Polen


 

Gesamtergebnis Berg-EM Limanowa 2019

 

Gesamtergebnis GSMP Limanowa 2019

 


Bericht:

Im Gegensatz zu den letzten Rennwochenenden blieb es im polnischen Limanowa weitestgehend trocken. Dabei bekamen die zahlreichen Zuseher einen äußerst spannenden Kampf um den Gesamtsieg geliefert. Auf der anspruchsvollen Strecke mit ihrem berüchtigt berüchtigten rutschigen Asphalt wurde dabei um Zehntelsekunden gekämpft, wobei der Streckenrekord aus dem Vorjahr knapp aber doch nicht erreicht wurde.

Mit einer eindrucksvollen Performance konnte sich am Ende des Wochenendes der Italiener Simone Faggioli (Titelbild) einen weiteren vollen Erfolg sichern. Mit seinem Norma M20FC Zytek legte der den Grundstein für den Gesamtsieg schon in Rennlauf 1, wo er nur knapp über dem bestehenden Streckenrekord blieb. Auch in Rennlauf 2 konnte er mit seinem Boliden der Gruppe E2-SC knapp die Bestzeit realisieren und sich somit den Gesamtsieg im polnischen Limanowa sichern. Dabei blieb er als Einziger an diesem Wochenende unter der 1:52min. Schallmauer. Rang Zwei mit einem Rückstand von 0,6sec. ging an den Südtiroler Christian Merli (Foto) im Osella FA30 Zytek LRM, der mit einer ebenfalls starken Performance an diesem Wochenende zu überzeugen vermochte. Mit ausgezeichneten Zeiten konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit dem vollen Erfolg in der Gruppe D, E2-SS für Furore sorgen. Damit konnte man erneut volle Punkte für die Meisterschaft realisieren, womit man die Führung zusammen mit Simone Faggioli erfolgreich verteidigen konnte. Das Podium komplettierte in Polen der Vorarlberger Christoph Lampert mit seinem Osella FA30 Zytek, der erneut eine beeindruckende Performance ablieferte und auch in Limanowa mit seiner beherzten Fahrweise zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit großartigen Zeiten die zahlreichen Zuseher begeistern. Mit dem zweiten Rang in der Gruppe D, E2-SS konnte man für die Meisterschaft weitere wichtige Punkte realisieren und dabei die restliche starke Konkurrenz auf Distanz halten. Diese wurde auf Rang Vier vom Italiener Diego de Gasperi angeführt, der mit seinem Osella FA30 Zytek ebenfalls eine starke Leistung ablieferte und sich in Polen grandios in Szene setzen konnte. Dabei konnte er mit einer beherzten Vorstellung überzeugen und somit noch den letzten Platz am Podium in der Gruppe D, E2-SS realisieren. Gesamt fehlten ihm am Ende knapp 4sec. auf seinen österreichischen Markenkollegen. Die Top5 komplettierte in Polen der Franzose Sebastien Petit (Foto), der bei seinem zweiten Rennen im neuaufgebauten Norma M20FC Mugen erneut eine tolle Leistung ablieferte und sich dabei grandios in Szene setzen konnte. Dabei konnte er mit starken Zeiten überzeugen und so in der Gruppe E2-SC den ausgezeichneten zweiten Platz in Limanowa fixieren, womit man sich am Ende mehr als zufrieden zeigte. Auf dem sechsten Platz folgte der Tscheche Petr Vitek mit seinem Osella PA30 Zytek, der sich ebenfalls ausgezeichnet in Szene setzen konnte und der mit tollen Zeiten an diesem Wochenende zu überzeugen vermochte. Damit konnte er sich auch noch den letzten Platz am Podium in der Gruppe E2-SC sichern, womit für ihn ein äußerst erfolgreiches Rennen in Polen zu Buche stand. Rang Sieben ging Gesamt an den jungen Tschechen Petr Trnka im Ligier JS53 Evo2 LRM, der mit einer spektakulären Performance erneut zu überzeugen vermochte und dabei die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern konnte. Damit konnte man sich auch als schnellster 2l Pilot behaupten und Gesamt Rang Vier in der Gruppe E2-SC realisieren. Die Top8 Gesamt komplettierte der Schweizer Fabien Bouduban mit seinem Norma M20FC Zytek, der mit einer tollen Vorstellung beeindrucken konnte und dabei ebenfalls mit starken Zeiten überzeugen vermochte. Damit konnte er sich auch noch Rang Fünf in der Gruppe E2-SC sichern und ein weiteres Topresultat in dieser Saison realisieren. In dieser Gruppe konnte sich der Oberösterreicher Ferdinand Madrian (Foto) mit seinem Norma M20FC NME den siebenten Rang hinter dem Tschechen Michal Novicky im Ligier JS49 Honda sichern, wobei er mit einer fehlerfreien Vorstellung auf der anspruchsvollen Strecke zu überzeugen vermochte. Bis 3l Hubraum reichte es sogar zum starken fünften Platz. Einen Klassensieg konnte der Steirer Christian Ferstl mit seinem Tatuus Formel Master S2000 realisieren, der mit einer grandiosen Performance zu überzeugen vermochte und dabei gleich die Gruppe D, E2-SS bis 2l Hubraum für sich entscheiden konnte. Damit konnte er gleich bei seinem ersten Antreten in Limanowa einen großartigen Erfolg realisieren. Für seine Frau Sigrid Ferstl reichte es in der stark besetzten Gruppe CN zum vierten Rang, wobei auch sie mit einer starken Leistung am Steuer ihres PRC S5 Honda glänzen konnte. Dabei konnte sie eine fehlerfreie Vorstellung am gesamten Rennwochenende abliefern. Der Sieg ging diesmal an den Italiener Marco Capucci, der mit seinem Osella PA 21/S seiner Favoritenrolle gerecht wurde und der somit wieder einen vollen Erfolg in dieser Saison realisieren konnte. Rang Zwei ging nach Frankreich an Christian Bouvier im Wolf GB08, der sich doch recht klar gegen den Italiener Alberto Dall`Oglio im Norma M20FC durchsetzen konnte.

Spannend verlief wie zu erwarteten die Entscheidung bei den Tourenwagen, wobei am Ende die heimischen Fahrer einen Dreifachsieg verbuchen konnten. Schlussendlich konnte sich Sebastian Dubaj (Foto) mit seinem spektakulären Mitsubishi Lancer Evo 9 den Sieg sichern und somit die Gruppe E2-SH für sich entscheiden. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und mit seinem Boliden einen vollen Erfolg in Limanowa realisieren. Am Ende konnte er einen Vorsprung von 1,6sec. herausfahren, wobei der Streckenrekord aus dem Vorjahr aber nie in Gefahr geriet. Rang Zwei ging an seinen polnischen Landsmann Michal Ratajczyk in seinem neuen Mitsubishi Lancer Evo 10 RS, der mit einer ebenfalls beeindruckenden Leistung zu überzeugen vermochte und der sich exzellent in Szene setzen konnte. Dabei kommt er mit dem neuen Boliden immer besser zu Recht, womit gleich ein ausgezeichnetes Ergebnis zu Buche stand. Das Podium komplettierte in Limanowa Andrzej Szepieniec mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9, der ebenfalls starke Zeiten erreichte und dabei sich nach zwei gewerteten Rennläufen nur hauchdünn geschlagen geben musste. Am Ende fehlten ihm auf den Zweitplatzierten gerade einmal 0,02sec. (!), was für die spannende Entscheidung bei diesem Rennen sprach. Auf dem vierten Platz folgte der Tscheche Marek Rybnicek (Foto) mit seinem brachialen McLaren F1 Evo, der ebenfalls mit einer tollen Performance zu überzeugen vermochte und auf der anspruchsvollen Strecke exzellente Zeiten ablieferte. Dabei konnte er sich nach einer äußerst spannenden Entscheidung auch den Sieg in der Klasse bis 3l Hubraum in der Gruppe E2-SH sichern. Die Top5 komplettierte sein tschechischer Landsmann Dan Michl mit seinem spektakulären Lotus Elise, dem am Ende auf den Viertplatzierten gerade einmal 0,16sec. fehlten. Trotzdem konnte er mit seiner gezeigten Leistung am Ende mehr als zufrieden sein, womit er für die Meisterschaft weitere wichtige Punkte in seiner Comebacksaison realisieren konnte. Rang Sechs Gesamt ging bei den Tourenwagen an den Polen Tomasz Myszkier mit seinem Skoda Fabia WRC aus der E1 Klasse, der jedoch für die Berg-EM nicht punkteberechtigt war. Mit diesem Boliden konnte er wie erwartet kräftig um die Bestzeiten mitmischen, womit schlussendlich dieses Topresultat zu Buche stand. Auf dem siebenten Platz folgte sein polnischer Landsmann Waldemar Kluza mit seinem Skoda Fabia RS5, der auch in der Berg-EM mit dem sechsten Rang in der Gruppe E2-SH zu überzeugen vermochte und somit ebenfalls ein Topresultat bei seinem Heimrennen erreichte. In der E2-SH Klasse ging der siebente Rang noch an den Ungarn Norbert Nagy, der sich erstmals dem Rennen in Limanowa stellte und dabei mit dem einmalig klingenden BMW E90 M3 exzellente Zeiten erreichte. Dabei konnte er mit einer beherzten Vorstellung auch die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke begeistern. Leider wurde diese Klasse von einigen Ausfällen heimgesucht, wobei auch der am Samstag im Zuge der polnischen Meisterschaft noch schnellste Szymon Lukaszczyk (Foto) davon betroffen war. Mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 5 AMS konnte er bei den Rennläufen am Samstag noch die gesamte heimische Konkurrenz auf Distanz halten, ehe ihm die Technik einen Strich durch die Rechnung machte. Dabei konnte er als einziger Tourenwagenpilot die 2:10min. Schallmauer unterbieten. Ebenfalls einen Ausfall hinnehmen musste der Tscheche Vladimir Vitver mit seinem Audi WTTR-DTM, der zwar versuchte vor Ort das Problem weitestgehend in den Griff zu bekommen, dann aber mit einem gravierenden Motorproblem vorzeitig aufgeben musste. Damit war auch für ihn das Limanowa Rennwochenende vorzeitig zu Ende. Und dann war auch der Steirer Felix Pailer vom Pech verfolgt, der bereits in Trainingslauf 1 mit seinem spektakulären Lancia Delta Integrale vehement in die Leitplanken krachte. Dabei wurde der Bolide erheblich in Mitleidenschaft gezogen, jedoch versuchte das Team den Boliden für die Rennläufe am Sonntag wieder soweit in Stand zusetzen, um die Läufe in Angriff zu nehmen. Leider musste das Unterfangen nach großem Aufwand aufgrund eines fehlenden Radträgers abgebrochen werden und das Rennen in Limanowa für beendet erklärt werden.


In der Berg-EM Kategorie 1 war der Slowake Jan Milon (Foto) nicht zu schlagen. Mit seinem McLaren 650S GT3 konnte er mit eindrucksvollen Zeiten überzeugen und sich eindrucksvoll in Szene setzen. Der Lohn war am Ende des Wochenendes der ausgezeichnete siebente Gesamtrang bei den Tourenwagen im Zuge der Berg Europameisterschaft. Zudem konnte er mit dem Sieg in der GT Klasse weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft realisieren.

In der Gruppe A feierte der amtierende tschechische Berg Europameister Lukas Vojacek einen weiteren vollen Erfolg. Mit seinem Subaru Impreza WRX STI konnte er sich wieder exzellent in Szene setzen und somit einen weiteren Sieg in dieser Saison realisieren, womit man für die Meisterschaft erneut wichtige Punkte aufholen konnte. Rang Zwei ging an den Italiener Luca Zuurbier im Honda Civic Type R, der als schnellster 2l Pilot in Limanowa glänzen konnte und dabei den Tschechen David Dedek im Alfa Romeo 147 auf Distanz halten konnte. Diesen fehlten am Ende 1,8sec. nach zwei gewerteten Rennläufen. In der Gruppe S20 war in Polen Lokalmatador Robert Slugocki (Foto) nicht zu schlagen. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er am Steuer seines Mitsubishi Lancer Evo 10 R4 einen vollen Erfolg realisieren, wobei er Gesamt in der Berg-EM Kategorie 1 den vierten Rang für sich verbuchen konnte. Rang Zwei ging in dieser Klasse an den Slowaken Ivan Mutnansky auf einem weiteren Mitsubishi Lancer Evo 10 R4, der eine tadellose Leistung bei diesem Rennen ablieferte und dabei den Ungarn Laszlo Hernadi im Mitsubishi Lancer Evo 9 R4 doch recht klar auf Distanz halten konnte.

Einmal mehr sehr spannend verlief die Gruppe N in dieser Saison, wobei am Ende sich knapp der Pole Konrad Biela (Foto) mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 10 durchsetzen konnte und somit im Zuge der Berg Europameisterschaft einen vollen Erfolg feiern konnte. Dabei konnte er auch Gesamt in der Kategorie 1 mit dem zweiten Platz glänzen. Mit gerade einmal 0,46sec. Rückstand ging der zweite Rang an den Italiener Antonino Migliuolo auf einem Mitsubishi Lancer Evo 9, der mit seiner bekannt spektakulären Fahrweise einmal mehr in dieser Saison zu überzeugen vermochte. Jedoch musste er erneut einen leichten Rückschlag im Kampf um den Berg-EM Titel hinnehmen, da der erste Verfolger erneut die Gruppe A für sich entscheiden konnte. Das Podium komplettierte in der stark besetzten Gruppe N der Tscheche Tomas Vavrinec mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9, der mit einer tadellosen Leistung zu überzeugen vermochte und der somit ein weiteres Topergebnis in dieser Saison einfahren konnte. Leider wurde diese Klasse vom schweren Unfall des Polen Kamil Strama überschattet, der am Samstag mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 10 einen doch vehementen Abflug zum Glück unverletzt überstand. Das dabei der Bolide komplett zerstört wurde, war komplett Nebensache.

Photos by Grzegorz Kozera

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