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Berg-EM Glasbach 2018 (Update)

Photos by Austria Racing Pics Vorarlberg

Erneuter Gesamtsieg von Christian Merli mit neuem Streckenrekord
Bei den Tourenwagen feiert der Franzose Pierre Courroye einen vollen Erfolg


 

Gesamtergebnis Glasbach 2018

 

Klassenergebnisse Glasbach 2018

 


Bericht:

Das diesjährige Glasbachrennen in Deutschland bildete im Zuge der Berg Europameisterschaft die Schlussrunde der 1. Saisonhälfte. Nach einem heißen Trainingstag sorgte ein kurzer Regenschauer am Renntag während des 2. Rennlaufs für schwierige Bedingungen. Dieser betraf vor allem die E1 Piloten, wobei für viele dieser Lauf schlussendlich als Streicher galt. Den am Glasbach kamen nur die beiden schnellsten Läufe von insgesamt 3 in die Wertung, wobei dieser kurz vor 18.00 zu Ende ging.

34830140_1688838867867406_4733301711085502464_nAm Ende feierte der Südtiroler Christian Merli (Titelbild) einen vollen Erfolg. Im 1. Rennlauf konnte er seinen eigenen Streckenrekord aus dem Vorjahr um wenige Hundertstelsekunden unterbieten und so den Grundstein für den Gesamtsieg legen. Das man dabei aufgrund von einem Öldruckproblem am Osella FA30 Zytek LRM auf den dritten Rennlauf verzichten musste, spielte am Ende keine Rolle mehr. Den bis zum Start des Südtiroler war die Strecke bis auf wenige Passagen nachdem oben erwähnten Regenschauer wieder aufgetrocknet. Mit dem Sieg in der Gruppe D, E2-SS konnte er somit auch die Führung in der Berg Europameisterschaft der Kategorie 2 übernehmen, punktegleich mit dem diesmal nicht am Start stehenden Italiener Andrea Bormolini aus der CN-Klasse. Rang Zwei ging am Glasbach an den schnellsten E2-SC Piloten mit dem Franzosen Sebastien Petit, der im Norma M20FC Mugen eine beeindruckende Leistung ablieferte und sich am Renntag hervorragend in Szene setzen konnte. Dabei konnte er sich von Lauf zu Lauf steigern und schlussendlich klar seine Klasse für sich entscheiden, womit er für die Berg-EM Wertung nochmals volle Punkte bekam. Das Podium komplettierte am Glasbach ein sehr beherzt agierender Vorarlberger Christoph Lampert (Foto), der mit seinem Osella FA30 Zytek sich beeindruckend in Szene setzen konnte. Dabei konnte er mit grandiosen Zeiten überzeugen und somit den bislang größten Erfolg in dieser Saison fixieren. Mit dem zweiten Platz in der Gruppe D, E2-SS stand zudem auch in der Klasse ein großartiges Ergebnis zu Buche, 34748220_1688839807867312_2311535021996900352_nwomit man mit der gezeigten Performance am Ende mehr als zufrieden sein durfte. Rang Vier ging an den stark agierenden Luxemburger Guy Demuth (Foto) im Norma M20FC Judd, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und dabei mit tollen Zeiten begeisterte. Mit seiner spektakulären Fahrweise konnte er sich am Ende auch den hervorragenden zweiten Platz in der E2-SC Klasse sichern. Die Top5 komplettierte der Südtiroler Diego de Gasperi auf einem weiteren Osella FA30 Zytek, der bei seiner Glasbach Premiere ebenfalls zu überzeugen vermochte und schlussendlich mit starken Zeiten am Renntag begeisterte. Dabei stand am Ende auch der beeindruckende dritte Platz in der Gruppe D, E2-SS zu Buche. Rang Sechs ging an den schnellsten 2l Piloten an diesem Wochenende mit dem Spanier Javier Villa im skurrilen BRC BR53 Turbo, der mit einer hervorragenden Vorstellung begeisterte und klar seine Klasse für sich entscheiden konnte. Dabei spielte auch der technisch bedingte Ausfall im 3. Rennlauf keine Rolle, mit einer hervorragenden Zeit im 2. Rennlauf machte er hier bereits alles klar. Dahinter folgte der junge Tscheche Petr Trnka im Ligier JS53 Evo3, der ebenfalls begeistern konnte und im letzten Rennlauf seine schnellste Zeit des Tages ablieferte. Dort konnte er sich nochmals gewaltig steigern und somit den schnellsten Deutschen mit Thomas Conrad auf den dritten Klassenrang verdrängen. Trotzdem konnte dieser mit seinem CRS MTK S5/7 auf ein sehr erfolgreiches 34728337_1688835491201077_7655497369366036480_nGlasbachwochenende zurückblicken und für die deutsche Meisterschaft volle Punkte einfahren. Die E2-SH Klasse sicherte sich der Tscheche Vladimir Vitver mit seinem brachialen Audi WTTR-DTM, der im 1. Rennlauf nur wenige Zehntelsekunden hinter seinem eigenen Streckenrekord aus dem Vorjahr blieb. In der Klasse selbst war er nie gefährdet, womit er im 3. Rennlauf gar nicht mehr an den Start ging. Rang Zwei ging nach Italien an Fulvio Giuliani im mächtigen Lancia Delta Integrale, der sich am Ende um 1,8sec. gegen den Tschechen Jaromir Maly im Mitsubishi Lancer Evo 8 durchsetzen konnte. Das Podium in der 3l Klasse der Gruppe E2-SC konnte sich der Deutsche Alexander Hin (Foto) sichern, der im einmalig klingenden PRC S4 ITC Opel eine hervorragende Leistung am Renntag ablieferte und mit starken Zeiten überzeugen vermochte. Pech hatten leider im 1. Rennlauf zwei der Mitfavoriten dieser Klasse: Sowohl der im Training beeindruckend agierende Deutsch-Slowene Patrik Zajelsnik im Norma M20FC Mugen als auch der Belgier Jelle de Coninck im Norma M20FC Turbo krachten gegen die Leitplanken, womit leider keine weiteren Starts mehr möglich waren und für sie das Glasbachrennen frühzeitig zu Ende ging.

31502995_950286798481762_6258314232752766976_nBei den Tourenwagen konnte sich der junge Franzose Pierre Courroye (Foto) den vollen Erfolg sichern. Mit seinem McLaren MP4-12C GT3 ließ er der starken Konkurrenz keine Chance, was schlussendlich mit dem Gesamtsieg belohnt wurde. Zudem konnte er mit hervorragenden Zeiten auch die GT Klasse für sich entscheiden, womit er auch die Führung in der Berg Europameisterschaft der Kategorie 1 übernehmen konnte. Dabei liegt er nun punktegleich mit dem Tschechen Lukas Vojacek im Gruppe A Subaru Impreza WRX STI in Front, welcher am Glasbach nicht mehr mit von der Partie war. Rang Zwei ging an den Slowaken Jan Milon im wunderschönen Mclaren 650S GT3, der sich ebenfalls hervorragend in Szene setzen konnte und mit seinem einmalig klingenden Boliden immer Besser zu Recht kommt. Lohn für den Einsatz war der grandiose zweite Platz in der GT Klasse, womit man auch für die Meisterschaft nochmals starke Punkte verbuchen konnte. Das Podium komplettierte der schnellste E1 Pilot am Renntag mit dem Deutschen Dirk Preißer, der im 2l Opel Kadett C 16V eine exzellente Vorstellung ablieferte, jedoch im 2. Rennlauf auch Glück hatte. Bei schwierigen Bedingungen hatte er mit seinem Boliden im oberen Teil der Strecke einen Dreher in einen Graben zu verzeichnen, wobei mit Glück kein allzu großer Schaden entstand und man somit im letzten Rennlauf wieder an den Start gehen konnte. Rang Vier ging an seinen Landsmann Norbert Wimmer im BMW 2002 ti, der mit einer beeindruckenden Performance bei diesem Rennen für Furore sorgen konnte und hervorragende Zeiten ablieferte. Dabei begeisterte er mit seiner beherzten Fahrweise die zahlreichen Zuseher entlang der Strecke, was auch mit dem 8V-Trophy Sieg im Zuge des 34879207_1688840257867267_6369851660096765952_nKW Berg Cups belohnt wurde. Die Top5 komplettierte der ebenfalls bärenstark agierende Hans Peter Eller (Foto), der mit dem spektakulären VW Minichberger Corrado R eine herausragende Leistung ablieferte und sich mit diesem Boliden grandios in Szene setzen konnte. Mit starken Zeiten stand am Ende auch der beeindruckende dritte Rang in der 2l Klasse in der Gruppe E1 zu Buche, womit man mit dem in diesem Jahr neuen Boliden den bislang größten Erfolg feiern konnte. Die Arbeiten in den letzten Wochen trugen somit gleich große Früchte. Rang Sechs ging an die deutsche Berglegende Norbert Handa, der mit seinem Lancia Delta Integrale eine tadellose Vorstellung ablieferte und auch die Klasse über 3l Hubraum für sich entscheiden konnte. Pech hatte leider der im Training schnellste Tourenwagenpilot Thomas Strasser aus Tirol, der aufgrund eines technischen Defekts auf den 1. Rennlauf verzichten musste. Zwar konnte das Problem am VW Minichberger Scirocco 16V vor Ort behoben werden, jedoch war in Rennlauf 2 bei schwierigen Bedingungen keine Topzeit möglich. Im entscheidenden Rennlauf gelang ihm zwar noch die schnellste E1 Zeit am Renntag, am Ergebnis änderte dies leider nicht allzu viel. In der starken 2l Klasse kam man somit nicht über den 11. Platz hinaus, was leider für ihn eine kleine Enttäuschung nach den klaren Bestzeiten im Training war.


Bericht weitere Klassen:

34752157_1688833847867908_1096539278478934016_nDer volle Erfolg in der Gruppe N brachte für den Italiener Antonino Migliuolo im Mitsubishi Lancer Evo 9 erneut nur halbe Punkte, wobei dies diesmal auch den Gruppe A Sieger Tonino Cossu im Honda Civic Type R betraf. Bereits im 2. Trainingslauf endete das Glasbach Rennwochenende für den Passauer Helmut Maier, der mit seinem legendären VW Spiess-Golf 16V gegen die Leitplanken krachte und daraufhin leider keine weiteren Starts mehr absolvieren konnte. In der 1150er Klasse konnte sich Hugo Moser den hervorragenden zweiten Platz mit dem VW Polo II 16V seines Teampartners Tobias Mayer sichern. Dominik Schlott konnte diese Klasse erneut für sich entscheiden und mit seinem VW Schneider Polo 16V überzeugen. Einen Umsturz gab es in der 1,4l KLasse, wo sich Nils Abb (Foto) mit einer beeindruckenden Performance am Steuer seines VW Polo II 8V den Sieg sichern konnte. Für den diesjährigen Saisondominator Armin Ebenhöh im VW Minichberger Scirocco 16V reichte es diesmal nur zu Platz Zwei, da man im 1. Rennlauf einen Dreher fabrizierte und bekanntlich in Rennlauf 2 keine Topzeiten durch den Regen erzielen konnte. Da half auch eine beeindruckende Bestzeit im 3. Rennlauf nichts mehr, am Ende fehlten 1,3sec. auf den Sieger. 34985250_1688855447865748_31336321909784576_nSchwiegervater und Berg Cup Legende Franz Weißdorn musste überhaupt auf seinen VW Polo 16V zurückgreifen und kam mit diesem über Platz Sechs nicht hinaus, nachdem man auch noch 15sec. Strafsekunden nachdem auslassen der Schikane kassierte. Noch ein Blick in die Gruppe D, E2-SS bis 2l Hubraum wo am Ende der Tscheche Martin Vondrak einen vollen Erfolg feierte. Mit seinem Tatuus Master NT07 konnte er sich gegen die bekanntlich starke, deutsche Konkurrenz durchsetzen und einen vollen Erfolg am Glasbach feiern. Rang Zwei ging an Frank Debruyne im Dallara F303, der sich mit einer exzellenten Performance grandios in Szene setzen konnte und am Ende nur 0,8sec. auf den tschechischen Sieger verlor. Das Podium komplettierte hier in einem spannenden Duell der junge Deutsche Mathieu Wolpert im Dallara F303, der sich mit einer beherzten Vorstellung um 0,4sec. gegen Christian Triebstein auf einem Dallara F302 durchsetzen konnte. Die Top5 komplettierte hier Georg Lang beim zweiten Einsatz mit dem neuaufgebauten Tatuus Renault FR 2.0 mit einer ebenfalls beachtlichen Leistung am Glasbach.

Photos by Austria Racing Pics Vorarlberg

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