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Berg-EM Falperra 2019

Photos by Teambeyou

Die Rekordjagd wurde auch in Portugal nicht unterbrochen
Christian Merli & Reto Meisel sichern sich die Gesamtsiege beim 40. Rampa da Falperra


 

Gesamtergebnis Berg-EM Falperra 2019

 

Ergebnisse Falperra 2019

 


Bericht:

Bei strahlendem Sonnenschein und wunderbaren Temperaturen ging die diesjährige Rampa da Falperra in Portugal über die Bühne. Genau richtig zum 40jährigen Jubiläum dieser Traditionsveranstaltung in Braga. Auch heuer war die Berg Europameisterschaft wieder mit von der Partie und die unbeschreiblich hohe Anzahl an Fans wurde mit Bergrennsport der Extraklasse verwöhnt. Dabei wurden sowohl Gesamt als auch bei den Tourenwagen neue Streckenrekorde aufgestellt. Getrübt wurde nur die Stimmung durch den schweren Unfall des Franzosen Sebastien Petit, der im 3. Rennlauf bei Highspeed einen schweren Crash zum Glück weitestgehend unbeschadet überstand, was wohl das wichtigste an diesem Wochenende war.

Den Gesamtsieg konnte dabei erneut der Südtiroler Christian Merli (Foto) für sich verbuchen. Mit seinem Osella FA30 Zytek LRM konnte er auch in Portugal auf der Highspeedstrecke von Falperra eine beeindruckende Performance abliefern. Dabei konnte er bereits im Training mit herausragenden Zeiten glänzen, was er jedoch im 1. Rennlauf fabrizierte war dann fast von einem anderen Stern. Mit einer Zeit unter 1:47min. verbesserte er seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr um nochmals 0,9sec., womit er den Grundstein für den Gesamtsieg in Braga legte. Nach 2 gewerteten Rennläufen konnte er einen Vorsprung von knapp über 3sec. auf seinen italienischen Dauerrivalen Simone Faggioli herausfahren. Dieser konnte mit seinem Norma M20FC Zytek ebenfalls grandiose Zeiten bei diesem Rennen realisieren und als zweiter Fahrer an diesem Wochenende die 1:50min. Schallmauer unterbieten. Damit konnte der mehrfache Berg Europameister erneut das Maximum herausholen und die Gruppe E2-SC für sich entscheiden. Damit konnte er erneut volle Punkte für die Meisterschaft einfahren, womit er weiterhin Ex-Auquo die Führung mit Christian Merli nach 3 gefahrenen Läufen hält. Das Podium in Falperra komplettierte der Vorarlberger Christoph Lampert (Foto), der damit für eine der positiven Überraschungen in Portugal sorgte. Mit einer beeindruckenden Performance konnte er mit eindrucksvollen Zeiten überzeugen und gleich bei seinem ersten Antreten in Falperra das Podium gegen die starke Konkurrenz erklimmen. Damit stand auch in der Gruppe D, E2-SS mit dem zweiten Platz ein herausragendes Ergebnis zu Buche, womit man ein äußerst erfolgreiches Rennwochenende in Braga mit dem Osella FA30 Zytek absolvierte. Rang Vier im Gesamtklassement ging schlussendlich an den Franzosen Sebastien Petit, der jedoch am Ende des Wochenendes mehr als froh sein konnte, den Highspeedcrash im oberen Bereich der Strecke weitestgehend unbeschadet überstanden zu haben. Dabei dürfte ein Defekt am Heckflügel des Norma M20FC Mugen den verhängnisvollen Unfall ausgelöst haben. Das Ergebnis mit Platz Zwei in der Gruppe E2-SC mit einem knappen Vorsprung auf den nächsten Verfolger wurde dabei komplett zur Nebensache. Die weiteren Fahrer, welche noch den 3. Rennlauf in Angriff nehmen wollten, verzichteten dann geschlossen auf einen weiteren Start. Die Top5 mit 0,4sec. Rückstand komplettierte der spektakulär agierende Luxemburger Guy Demuth, der im Norma M20FC Judd eine eindrucksvolle Leistung ablieferte. Mit einer beeindruckenden Vorstellung konnte er sich hervorragend in Szene setzen und wie schon im Vorjahr bei diesem Rennen für Furore sorgen. Damit stand auch in der Gruppe E2-SC ein grandioses Resultat mit dem dritten Rang für ihn und sein Team zu Buche. Rang Sechs ging im Gesamtklassement beim 40jährigen Jubiläum in Braga an den Südtiroler Diego de Gasperi, der im Osella FA30 Zytek eine ebenfalls starke Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich in einem spannenden Duell durchsetzen und so noch den letzten Podiumsplatz in der Gruppe D, E2-SS einfahren. Mit gerade einmal 0,7sec. Rückstand ging der siebente Gesamtplatz an die italienische Berg-EM Legende Fausto Bormolini, der im Reynard K02 F3000 eine grandiose Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er mit großartigen Zeiten für Furore sorgen und mit einer starken Leistung überzeugen, womit am Ende des Wochenendes mit dem vierten Rang in der Gruppe D, E2-SS ein exzellentes Ergebnis verbucht werden konnte. Die Top8 im Gesamtklassement komplettierte eine weitere Berg-EM Legende mit dem Spanier Andres Vilarino, der im Norma M20FC Zytek eine ebenfalls starke Leistung ablieferte und auf der Highspeedstrecke zu überzeugen vermochte. Dabei konnte er mit tollen Zeiten und einer fehlerfreien Vorstellung überzeugen, womit schlussendlich der starke vierte Rang in der Gruppe E2-SC zu Buche stand. Dahinter folgte auf Rang Neun der Schweizer Joel Volluz (Foto), der sich mit seinem Osella FA30 Judd erstmals dem Berg-EM Lauf Rampa da Falperra stellte und dabei eine tadellose Vorstellung ablieferte. Diese wurde mit Rang Fünf in der Klasse D, E2-SS belohnt. Die Top10 Overall komplettierte der Tscheche Petr Trnka, der im Ligier JS53 Evo2 LRM eine ebenfalls tolle Performance an diesem Wochenende ablieferte und dabei die 2l Klasse in der Gruppe E2-SC klar für sich entscheiden konnte. Bester heimischer Pilot wurde Jose Correia in seinem neuen Osella PA2000 Evo, der in der 2l Klasse der Klasse E2-SC den zweiten Platz und in der Gruppe Gesamt hinter dem Schweizer Fabien Bouduban im 3l Norma M20FC Zytek Rang Sieben erreichte. Pech hatte hingegen der Italiener Renzo Napione, der im 2. Rennlauf mit seinem Reynard K02 F3000 bei der Zielkurve die Leitplanken touchierte und sich dabei dir vordere Aufhängung abknickte. Damit musste er leider einen Ausfall in Portugal zur Kenntnis nehmen.

Bei den Tourenwagen war der Schweizer Reto Meisel (Titelbild) nicht zu schlagen, und das obwohl man im Training mit technischen Problemen haderte und daraufhin auch den 1. Rennlauf am Sonntag auslassen musste. Dann jedoch funktionierte der spektakuläre Mercedes SLK 340 Judd wieder einwandfrei, und im entscheidenden 3. Rennlauf konnte sich der Eidgenosse nochmals steigern. Dabei konnte er mit einer Zeit unter der 2:05min. Grenze um 0,9sec. den Streckenrekord aus dem Jahr 2011 des unvergessenen Georg Plasa unterbieten. Zudem stand der 11. Gesamtplatz im Zuge der Berg Europameisterschaft mit dem einmalig klingenden Boliden zu Buche. Rang Zwei ging in der E2-SH Klasse sowie bei den Tourenwagen an den Tschechen Vladimir Vitver, der im Audi WTTR-DTM ebenfalls zu überzeugen vermochte. Mit einer eindrucksvollen Leistung konnte er am Renntag grandiose Zeiten auf der Highspeedstrecke von Falperra realisieren. Jedoch hatte er in einem der Rennläufe auch viel Glück, als ein leichter Leitplankenkontakt zum Glück keinen Schaden am spektakulären Boliden hinterließ. Das Podium komplettierte der spanische Bergroutinier Jose Antonio Lopez Fombona, der im Lamborghini Huracan Supertrofeo eine beeindruckende Leistung ablieferte und ebenfalls großartige Zeiten realisieren konnte. Damit konnte er auch den Franzosen Philippe Schmitter Frey auf Distanz halten und diesen auf den vierten Rang verdrängen. Dieser hatte jedoch Glück, dass er im 3. Rennlauf seinen Renault RS 01 noch an den Start bringen konnte, nachdem er im Mittelteil der Strecke mit einem technischen Defekt im 2. Lauf ausgerollt war.


Den Gesamtsieg in der Berg-EM Kategorie 1 konnte der Slowake Jan Milon (Foto) einfahren. Mit seinem McLaren 650S GT3 konnte er mit einer eindrucksvollen Performance überzeugen und großartige Zeiten realisieren. Zudem konnte er im Zuge der Berg Europameisterschaft bei den Tourenwagen den ausgezeichneten fünften Rang realisieren. Mit 1,8sec. Rückstand ging der zweite Platz an den Franzosen Christian Schmitter, der im spektakulären Porsche 997 GT3 R eine ebenfalls eindrucksvolle Leistung ablieferte. Dabei konnte auch er mit starken Zeiten überzeugen und eine hervorragende Vorstellung in Falperra abliefern. Das Podium komplettierte der Portugiese Jose Silvano Pires, der ebenfalls auf einen Porsche 997 GT3 R vertraute und mit diesem Boliden sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte. Dabei konnte er mit starken Zeiten am Renntag glänzen und schlussendlich beim Heimrennen im Zuge der Berg-EM einen Podiumsplatz realisieren.

Rang Vier in der Berg-EM Kategorie 1 ging nach Italien an Antonino Migliuolo. Mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 konnte er somit einen vollen Erfolg realisieren und somit auch für die Meisterschaft volle Punkte fixieren. Dabei hatte er seine 2 Konkurrenten aus Portugal doch recht locker im Griff, womit er auch auf den 3. Rennlauf verzichten konnte. Platz Sechs Gesamt ging nach Tschechien und somit an den schnellsten Gruppe A Piloten mit Lukas Vojacek (Foto). Mit seinem Subaru Impreza WRX STI ließ er der restlichen Konkurrenz keine Chance, wobei diese auf 2l Boliden vertraute. Nach einer exzellenten Leistung konnte dabei der Italiener Luca Zuurbier im Honda Civic Type R den Sieg über den Tschechen David Dedek feiern, der nach seinem schweren Unfall im Vorjahr erfolgreich Revanche an der Strecke in Braga nahm und eine starke Leistung mit Rang Drei Gesamt in der Gruppe A mit dem Alfa Romeo 147 krönte.

Photos by Teambeyou

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