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Berg-EM Dobsina 2017

Photos by Tuning Foto

Rekordjagd in der Slowakei
Gesamtsieg von Simone Faggioli im Norma M20FC Zytek


 

Gesamtergebnis Dobsina 2017

 

Ergebnisse Dobsina 2017

 


Bericht:

Nur ein Wochenende nachdem EM-Lauf in Polen ging die Saison in der Slowakei weiter. Beim Bergrennen in Dobsina, welche durch ihre lange Gerade im unteren Teil der Strecke besticht, kam es zu einer regelrechten Rekordjagd. Zuvor präsentierte sich das Training noch von seiner anderen Seite, da ein kräftiger Regenschauer vor dem 2. Trainingslauf für schwierige Bedingungen sorgte. Am Renntag selbst hatte man dann noch Glück, kam doch der Regenschauer erst nachdem bereits alle Fahrer mit ihren Boliden im Ziel waren.

20229351_2353579254868124_6677561018267781187_nIm Kampf um den Gesamtsieg konnte der amtierende italienische Berg Europameister Simone Faggioli (Titelbild) zurückschlagen. Mit 2 herausragenden Zeiten, wo er seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 2013 um über 6sec. unterbieten konnte, konnte er den vollen Erfolg in Dobsina feiern. Dabei stellte er gleich im 1. Rennlauf mit seinem Norma M20FC Zytek die Weichen für den Gesamtsieg in der Slowakei, wo er seinen schärfsten Gegner 1,2sec. abnahm. Dieser kam ebenfalls aus Italien und hieß Christian Merli (Foto), der mit seinem Osella FA30 Fortech noch das Training für sich entscheiden konnte, am Renntag jedoch das Tempo des späteren Siegers nicht mitgehen konnte. Trotzdem war es für ihn ein weiteres großartiges Rennen in dieser Saison, wobei auch er klar unter den alten Streckenrekordmarke blieb. Zudem konnte er seine Klasse erneut für sich entscheiden, womit in der Tabelle beide weiterhin mit der höchstmöglichen Punkteanzahl in Führung liegen. Das Podium beim Berg-EM Lauf in Dobsina komplettierte der Tscheche Milos Benes, der mit seinem Osella FA30 Zytek eine weitere starke Leistung ablieferte und sich mit einer tollen Performance exzellent in Szene setzen konnte. Vor allem im 1. Rennlauf konnte er mit einer beeindruckenden Zeit überzeugen, wo er den Grundstein für Gesamtrang Drei legte. Vierter wurde am 20228891_2352635841629132_9025315095084045518_nEnde nach einem spannenden Duell sein tschechischer Landsmann David Komarek (Foto), der mit seinem spektakulären Norma M20FC Turbo Evo für Furore sorgen konnte und dabei eine tolle Performance ablieferte. Dabei konnte er sich exzellent in Szene setzen und mit seinem Fahrstil die Zuseher entlang der Strecke begeistern, was mit Platz Zwei in der Gruppe E2-SC belohnt wurde. Die Top5 komplettierte mit einem Rückstand von 0,9sec. der Tscheche Dusan Neveril mit seinem einmalig klingenden Norma M20FC Judd, der eine ebenfalls exzellente Vorstellung in Dobsina ablieferte und so mit dem dritten Platz in der E2-SC Klasse glänzen konnte. Auf Platz Sechs kam mit zwei gleichmäßigen Zeiten der italienische Berg-EM Routinier Fausto Bormolini in die Wertung, der mit seinem bereits legendären Reynard K02 F3000 den dritten Rang in der Gruppe D, E2-SS für sich verbuchen konnte und nachdem Unfall im Vorjahr Revanche an der Strecke in Dobsina nehmen konnte.

Auf dem siebenten Platz folgte bereits der Tourenwagengesamtsieger mit dem Tschechen Dan Michl (Foto). Mit seinem spektakulären Lotus Elise ließ er der Konkurrenz keine Chance und beeindruckte mit exzellenten Zeiten. Dabei konnte auch er einen neuen Streckenrekord in Dobsina fixieren, wobei er seine eigene Rekordzeit aus dem Jahr 2011 gleich um 6sec. (!) unterbieten konnte. Auf Platz Zwei folgte bei den Tourenwagen sein Landsmann Marek Rybnicek im brachialen Ford Fiesta WRC Evo, der eine ebenfalls 20292701_2353578344868215_4535352603651492071_nbeachtliche Vorstellung in der Slowakei ablieferte und dabei mit seiner beherzten Fahrweise für Furore sorgen konnte. Vor allem die Zeit im 2. Rennlauf konnte sich mehr als sehen lassen. Dahinter kam es zu einem äußerst spannenden Duell um den Sieg in der E1 Klasse, wobei sich am Ende der Slowake Veroslav Cvrcek knapp durchsetzen konnte. Mit seinem Skoda Fabia RS2000 lieferte er eine beeindruckende Performance ab und konnte mit exzellenten Zeiten überzeugen, was schlussendlich mit dem Sieg belohnt wurde. Am Ende fehlten dem Slowaken Igor Drotar lediglich 0,5sec., wobei er trotzdem mit seiner gezeigten Leistung zufrieden sein konnte. Im 2. Rennlauf gelang dem Skoda Fabia RS5 Piloten nämlich die schnellste E1 Zeit am gesamten Rennwochenende. Die Top5 komplettierte ein weiterer Tscheche mit Jiri Los im mächtigen Mitsubishi Lancer Evo 9, der ebenfalls eine großartige Vorstellung ablieferte und mit dem dritten Platz in der E2-SH Klasse überzeugte. Leider einen Ausfall hinnehmen musste einer der Topfavoriten in der Gruppe E2-SH mit dem Tschechen Vladimir Vitver, der mit seinem brachialen Audi WTTR-DTM zum Rennen selbst nicht mehr antreten konnte, nachdem er noch die schnellste Trainingszeit erzielen konnte.

20228821_2352635814962468_7940799140836425193_nNoch erwähnenswert der großartige 10. Gesamtplatz für den Oberösterreicher Ferdinand Madrian (Foto). Mit seinem Norma M20F McLaren lieferte er eine beeindruckende Vorstellung ab, was mit Platz Drei in der 3l Klasse der Gruppe E2-SC belohnt wurde. Die 2l Klasse konnte übrigens erneut der junge Tscheche Petr Trnka für sich entscheiden, der mit seinem Ligier JS53 Evo2 sich erneut mit einer großartigen Performance exzellent in Szene setzen konnte. Zudem konnte er im Gesamtklassement mit dem achten Rang überzeugen. Und die Gruppe CN ging wie zu erwarten an den Italiener Andrea Bormolini im Osella PA 20/S mit 3l BMW Motor, der eine exzellente Vorstellung ablieferte und sich grandios in Szene setzen konnte. Gesamt stand für ihn der 15. Platz zu Buche.


20228721_2353581918201191_2501373896574856254_nDie Berg-EM Kategorie 1 brachte einen österreichischen Sieg. Der Obersteirer Tessitore (Foto) lieferte mit seinem Audi R8 LMS GT3 eine beeindruckende Performance ab und konnte mit herausragenden Zeiten für Furore sorgen. Dabei konnte er mit dem silber-schwarzen Boliden beim erst zweiten Einsatz die Gruppe GT für sich entscheiden, wobei er den Grundstein für den Erfolg bereits im 1. Rennlauf legte. Damit meldete man sich mit einem vollen Erfolg im Kampf um die Berg-EM Krone in der Kategorie 1 eindrucksvoll zurück. Mit einem Rückstand von 0,9sec. ging der zweiten Platz an den Slowaken Jan Milon im mächtigen BMW Z4 GT3, der im 2. Rennlauf für die Bestzeit in dieser Gruppe sorgen konnte und dabei den Rückstand aus dem 1. Rennheat noch reduzieren konnte. An den Sieger kam er aber nicht mehr heran. Das Podium in der Gruppe GT komplettierte der Tscheche Martin Jerman, der mit seinem Lamborghini Gallardo GT3 eine tadellose Leistung ablieferte und in Dobsina mit tollen Zeiten überzeugen konnte.

20229000_2353577664868283_6410344516125622181_nIn der Gruppe A feierte der Slowake Tomas Ondrej einen vollen Erfolg. Mit seinem Skoda Fabia WRC begeisterte er einmal mehr die Zuseher entlang der Strecke mit seiner spektakulären Fahrweise, was schlussendlich mit dem vollen Erfolg belohnt wurde. Jedoch war er in der Berg Europameisterschaft nicht punkteberechtigt, womit hier der Sieg an den Tschechen Lukas Vojacek (Foto) ging. Dieser konnte mit seinem Subaru Impreza WRX STI somit wieder Punkte für die Berg Europameisterschaftswertung sammeln. Das Podium komplettierte der Slowake Jan Liptak mit seinem Mini Cooper WRC, der ebenfalls eine starke Vorstellung in Dobsina ablieferte.

20264831_2353576864868363_3228253067786388720_nWie zuletzt in Polen die Gruppe A traf diesmal die Gruppe N die technischen Nachkontrolle. Der Tscheche Tomas Vavrinec konnte sich zwar mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 die schnellste Gesamtzeit sichern, jedoch wurde ihm der Sieg nicht anerkannt. Bei der technischen Nachkontrolle wurden Unregelmäßigkeiten an seinem Boliden festgestellt, womit er aus der Wertung genommen wurde. So ging der Sieg an den ehemaligen slowakischen Berg Europameister Peter Jurena (Foto), der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 ebenfalls exzellente Zeiten ablieferte und sich grandios in Szene setzen konnte. Das wurde schlussendlich eben mit dem vollen Erfolg in der Gruppe N belohnt. Auf dem zweiten Platz folgte der Tscheche Jaromir Maly, der mit seinem weiß-blauen Mitsubishi Lancer Evo 10 ebenfalls für Furore sorgen konnte und mit einer exzellenten Vorstellung beeindruckte. Rang Drei ging wieder an die Slowakei mit Peter Florek, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 vor allem im 2. Rennlauf eine starke Zeit ablieferte.


20294172_2353580334868016_6710101494306141960_nDie Historische Wertung konnte einmal mehr der Italiener Uberto Bonucci (Foto) für sich entscheiden. Mit seinem hellblauen Osella PA 9/90 ließ er der Konkurrenz keine Chance und das wurde schlussendlich mit dem Gesamtsieg belohnt. Zudem konnte er im Gesamtklassement mit dem großartigen 17. Platz glänzen. Auf dem zweiten Platz folgte in der Kategorie 4 der Historic Berg-EM sein italienischer Landsmann Roberto Gorni, der mit seinem Osella PA N Sport eine ebenfalls starke Vorstellung ablieferte und tolle Zeiten erreichte. Gesamt blieb für ihn zudem der beeindruckende dritte Rang. Zurück in die Kategorie, wo Platz Drei an den Niederösterreicher Reinhard Sonnleitner ging. Mit seinem VW Rallyegolf G60 konnte er einmal mehr für Furore sorgen und dabei mit seiner beherzten Fahrweise begeistern. Das wurde zudem mit dem Sieg bei den Tourenwagen in der Kategorie 4 belohnt, wobei es auch Gesamt bei den Historischen Tourenwagen zu einem spitzen Ergebnis mit Platz Drei reichte. Dahinter folgte der Burgenländer Herbert Neubauer mit seinem Lancia Delta Integrale, der endlich ein problemfreies Wochenende in der Berg-EM erlebte und dabei mit starken Zeiten überzeugen konnte. Das wurde zudem mit dem zweiten Platz in der Klasse D6 hinter dem VW Rallyegolf G60 Piloten belohnt. Auf dem fünften Platz kam noch der Niederösterreicher Werner Windsteig mit seinem Citroen AX Sport in die Wertung, der eine tadellose Leistung in Dobsina ablieferte und dabei seine Klasse D4 bis 1,6l Hubraum für sich entscheiden konnte.

20245473_2353575388201844_5013398302363907411_nBester Österreicher bei den Historischen wurde diesmal der Kärntner Harald Mössler (Foto). Mit seinem Steyr Puch Berg Spyder konnte er in der Slowakei für Furore sorgen und mit seinem bekannt spektakulären Fahrstil die Zuseher entlang der Strecke begeistern. Schlussendlich stand der Gesamtsieg in der Kategorie 1 sowie Platz Sieben Gesamt bei den Historischen zu Buche. Die Kategorie 2 sicherte sich mit einer herausragenden Leistung der Italiener Giuliano Palmieri mit seinem mächtigen De Tomaso Pantera, der auch gleich den Historischen Tourenwagengesamtsieg für sich verbuchen konnte. Und in der Kategorie 3 konnte sich der Tscheche Jiri Kubicek mit seinem Skoda 130 RS den Sieg an die Fahnen heften, wobei es zu Platz Zwei den Historischen Tourenwagen reichte.

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