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Berg-EM Dobsina 2016

Photos by Blazejowskifoto.com

Regenschlacht in der Slowakei
Faggioli und Schweiger sichern sich die Führung in der Berg Europameisterschaft


 

Gesamtergebnis Dobsina 2016

 


Bericht:

Der 8. Lauf zur Berg Europameisterschaft im slowakischen Dobsina wurde im wahrsten Sinne davongeschwemmt. Das gesamte Wochenende regnete es wie aus Kübeln und machte somit das Rennen zu einer äußerst schwierigen Angelegenheit. Am Sonntag kam noch dazu, dass im oberen Teil doch hartnäckiger Nebel um herzog womit der 1. Rennlauf erst kurz vor 14.00Uhr (!) gestartet wurde. Das danach noch ein zweiter Lauf ausgetragen wurde gleichte wohl einem kleinen Wunder und nachdem dieser um 18.30Uhr zu Ende ging war jeder froh dieses Wochenende einiger maßen gut überstanden zuhaben.

13710037_702369263234747_8406085221327246168_nIn der Berg-EM fielen gleich in beiden Kategorien Entscheidungen an der Spitze, womit sich jeweils ein Pilot die Spitzenposition sichern konnte. Zuerst der Blick in die Kategorie II und zum Gesamtsieger, der erneut aus Italien kam was wohl keine allzu große Überraschung war. Mit einer starken Performance konnte sich schlussendlich Simone Faggioli (Titelbild) mit seinem Norma M20FC Zytek Evo den Sieg sichern und somit gleichzeitig die Führung in der Berg Europameisterschaft übernehmen. Dabei ließ er sich auch vom Regen nicht abschrecken was mit einem weiteren Gesamtsieg in dieser Saison mit einem Vorsprung von 2,4sec. belohnt wurde. Auf dem zweiten Rang folgte sein junger Teamkollege Paride Macario (Foto) mit einem Osella FA30 Zytek. Mit einer beeindruckenden Performance bei diesen schwierigen Verhältnissen konnte er erneut für Furore sorgen und dabei im 2. Rennlauf sogar die Bestzeit aufstellen. Das wurde am Ende mit dem ersten Sieg in der Berg Europameisterschaft und in der Gruppe D, E2-SS belohnt. Damit unterstrich er einmal mehr sein großes Potenzial, wobei er bereits bei den letzten Rennen im Regen eine herausragende Leistung ablieferte. Das Podium komplettierte ein weiterer Italiener mit Christian Merli im Osella FA30 RPE Evo, der diesmal nicht ganz mit den beiden Erstplatzierten mithalten konnte. Bei seinem ersten Start in Dobsina machte ihm der Regen durchaus zu schaffen was gleich mit der ersten Niederlage in dieser Saison in der Gruppe D, E2-SS besiegelt wurde. Damit musste er auch die Führung in der Berg-EM Kategorie II abgeben, nachdem er bislang mit gleichen Punkten wie Faggioli in Front lag. Dahinter nisteten sich gleich die Tourenwagensieger aus der Gruppe E2-SH ein. In einem äußerst spannenden tschechischen Duell konnte sich am Ende Vladimir Vitver mit seinem brachialen Audi WTTR-DTM durchsetzen. Trotz der schwierigen Verhältnisse nutzte er im 2. Rennlauf seine Chance und verwandelte einen Rückstand aus Lauf 1 noch in einen knappen Vorsprung. Schlussendlich hatte der Audi Pilot einen Vorsprung von 0,7sec. vorzuweisen. Auf dem zweiten Rang, bzw. Platz Fünf Gesamt folgte sein Landsmann Dan Michl mit dem spektakulären Lotus Elise, der eine ebenfalls großartige Performance bei diesem Rennen ablieferte und dabei mit starken Zeiten für Furore sorgen konnte. Dabei behielten die beiden 2wd Piloten gegenüber der Allradfraktion doch überraschend die Oberhand. Sechster wurde bei 13659067_702369276568079_7517515116469627497_ndiesem Rennen ein weiterer Tscheche mit Marek Rybnicek im wunderschönen und mächtigen Ford Fiesta WRC Evo, der eine weitere großartige Leistung in dieser Saison ablieferte und mit dem fabelhaften dritten Platz in der Gruppe E2-SH glänzen konnte. Die Top8 komplettierten die beiden tschechischen Norma Piloten Dusan Neveril und David Komarek (Foto), wobei erstgenannter nach langem wieder ein Sieg gegenüber seinen Markenkollegen gelang. Mit dem einmalig klingenden Norma M20FC Judd konnte er sich dabei mit knapp über 3sec. gegen David durchsetzen, der jedoch eine trotzdem starke Performance bei diesen schwierigen Bedingungen mit seinem Turbo befeuerten Norma ablieferte. Dahinter folgte auf dem neunten Platz der Tscheche Jiri Los mit seinem E2-SH Mitsubishi Lancer Evo 9 mit einer exzellenten Vorstellung in Dobsina noch vor dem schnellsten Slowaken mit Igor Drotar, der erneut die Gruppe E1 für sich entscheiden konnte und mit seinem wunderschönen Skoda Fabia RS5 eine grandiose Leistung ablieferte. Leider erneut vom Pech verfolgt bleibt der Italiener Fausto Bormolini mit seinem brachialen Reynard K02 F3000, der bereits im Training einen heftigen Unfall zu überstehen hatte wobei der Bolide erneut sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Zum Glück blieb Fausto bei diesem Crash unverletzt, was wohl das wichtigste an diesem Wochenende war.

Ebenfalls mit von der Partie in Dobsina war der Oberösterreicher Ferdinand Madrian mit seinem brachialen Norma M20F McLaren, der es in der Gruppe E2-SC mit international starker Konkurrenz zutun bekam. Bei schwierigen Bedingungen lieferte er eine fehlerfreie und tadellose Vorstellung ab, welche am Ende mit dem sechsten Rang in der Gruppe E2-SC belohnt wurde. In der Klasse bis 3l Hubraum reichte es sogar zum exzellenten vierten Platz hinter dem italienischen Sieger Simone Faggioli und den beiden Tschechen Dusan Neveril und David Komarek.


13726861_702366943234979_652761323194918660_nUnd auch die Kategorie 1 sieht nach diesem Wochenende einen alleine Führenden in der Meisterschaft. Dabei sah es lange nicht danach aus, aber der Reihe nach. Die Gruppe A sah dabei gleich einen neuen Saisonsieger mit dem Tschechen Lukas Vojacek im Mitsubishi Lancer Evo 8. Dieser legte sowohl im Training als auch am Renntag bei diesen schwierigen Bedingungen eine beeindruckende Performance an den Tag, welche seines gleichen suchte. Dabei reichte es auch im Gesamtklassement zum großartigen 12. Platz und zum Sieg in der Kategorie 1 Gesamt. Dahinter landete im Rennen eigentlich der Slowake Tomas Ondrej mit seinem spektakulären Skoda Fabia WRC, der mit seiner beherzten Leistung am Steuer dieses Boliden einmal mehr die Zuseher begeistern konnte. Dabei konnte er mit exzellenten Zeiten glänzen und ein zunächst spitzen Ergebnis einfahren. Bei der Schlussabnahme wurden jedoch Unregelmäßigkeiten festgestellt und der Skoda Pilot wurde aus der Wertung genommen. Damit erbte diese Platzierung der Steirer Christian Schweiger (Foto) mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 8, der trotz dieser schwierigen Bedingungen kein unnötiges Risiko einging und dabei mit einer starken Leistung überzeugen konnte. Mit diesem großartigen Erfolg in Dobsina konnte man die alleinige Führung in der Kategorie 1 der Berg Europameisterschaft übernehmen, worüber man sich natürlich riesig freute. Nach einer bislang beeindruckenden Saison konnte man nun erstmals die Früchte ernten, jedoch heißt es nach wie vor konzentriert zubleiben. Gänzlich auf einen Start zum Rennen verzichtete der Tscheche Jaromir Maly mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 8, der heuer keine volle Meisterschaft absolviert und somit bei starken Regen auf Nummer sicher ging.

13770390_702368586568148_5839696141652564192_nIn der Gruppe N musste der junge Serbe Nikola Miljkovic mit Rang Drei vorlieb nehmen, womit man die Führung verlor. Jedoch musste der Mitsubishi Lancer Evo 9 Pilot überhaupt froh sein eine Podiumsplatzierung zuretten, da man nach Lauf 1 sogar nur auf dem vierten Rang lag. Der Sieg ging an den Slowaken Peter Jurena (Foto), der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 eine beeindruckende Performance an den Tag legte und mit diesem Bolide eine hervorragende Vorstellung ablieferte. Dabei konnte er sich in einem äußerst spannenden Kampf gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen und einen vollen Erfolg bei seinem Heimrennen im Zuge der Berg Europameisterschaft einfahren. Mit 0,6sec. Rückstand ging der zweite Platz an den Italiener Antonino Migliuolo auf einem weiteren Mitsubishi Lancer Evo 9, der sich ebenfalls exzellent in Szene setzen konnte und dabei erneut mit seiner beherzten Fahrweise für Furore sorgen konnte. Dabei sammelte er mit diesem Ergebnis weitere wichtige Punkte für die Endwertung. Vierter wurde in dieser Klasse der Tscheche Tomas Vavrinec mit seinem wunderschönen Mitsubishi Lancer Evo 9, der nachdem 1. Rennlauf noch auf einem Podiumsplatz lag jedoch im 2. Heat die Zeiten der Konkurrenz nicht mehr ganz mitgehen konnte. Dabei konnte er um 0,6sec. noch den Slowaken Tomas Kukucka auf Distanz halten, der ebenfalls einen Mitsubishi Lancer Evo 9 an den Start brachte.

13692609_702365869901753_8830239959949100990_nUnd in der Gruppe GT feierte der Obersteirer Tessitore (Foto) einen weiteren vollen Erfolg in dieser Saison. Mit seinem wunderschönen und brachial klingenden Porsche 997 GT3 Cup legte er bei schwierigen Bedingungen eine exzellente Performance an den Tag, welche schlussendlich mit einem vollen Erfolg in dieser Klasse belohnt wurde. Dabei gab es diesmal auch genügend Konkurrenz womit man volle Punkte für die Meisterschaft kassierte. Auf dem zweiten Rang kam der Tscheche Martin Jerman in die Wertung, der mit seinem einmalig klingenden Lamborghini Gallardo eine tadellose Leistung ablieferte und dabei mit starken Zeiten überzeugen konnte. Das Podium komplettierte sein tschechischer Landsmann Frantisek Chaloupka mit dem brachialen Nissan 350 Z, der eine fehlerfreie Vorstellung beim diesjährigen Bergrennen in Dobsina ablieferte und dabei am Ende mit einer Podiumsplatzierung belohnt wurde.

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